Bluesky bekommt Unterstützung für Direktnachrichten

Im letzten Jahr ist Bluesky von 40.000 auf 5,6 Millionen Benutzer gewachsen, so die Betreiber. In der Zeit habe man die Möglichkeit geschaffen, benutzerdefinierte Algorithmen zu erstellen, die communitybasierte Moderation eingeführt und die Föderation geöffnet. Was kommt als Nächstes? Da möchte man verbesserte benutzerdefinierte Feeds einführen, OAuth, eine Videofunktion sowie Direktnachrichten. Historisch gesehen waren alle Bluesky-Beiträge öffentlich, das wird bei den DMs logischerweise nicht der Fall sein. Die Version 1 der DMs wird eins zu eins sein. Nutzer können einschränken, wer ihnen eine DM senden kann (offen, nur verfolgte Benutzer und deaktiviert). Wer sich für die Roadmap von Bluesky interessiert, der kann diese hier einsehen. Zeitpläne für die Funktionen? Die gibt es noch nicht.

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EU-Kommission hakt bei X nach (KI, Moderation und mehr)

Das Logo des Musk-Unternehmens X (ehemals Twitter)

Das Logo des Musk-Unternehmens X (ehemals Twitter)

Die EU-Kommission hat sich wieder einmal zu Wort gemeldet. Sie gibt an, dass man wieder bei X nachgehakt habe. Die Kommission möchte mehr über das Vorgehen bei der Kontrolle der Inhalte wissen und wie X künstliche Intelligenz (KI) in Europa einsetzt. Diese Anfrage ist Teil einer größeren Untersuchung.

Die Kommission hat besonderes Interesse an den Details, wie das Unternehmen seine Inhalte moderiert. Vor kurzem wurde bekannt, dass X sein Team um fast 20 % verkleinert hat und dabei Sprachen aus der EU ausklammerte. Statt in 11 EU-Sprachen wird nun nur noch in 7 kontrolliert.

Zudem möchte die Kommission erfahren, wie X die Risiken von KI-Tools bewertet und managt. Dabei geht es vor allem um den Einfluss solcher Tools auf Wahlen, die Verbreitung illegaler Inhalte und den Schutz von Bürgerrechten.

Schon seit Dezember 2023 läuft eine Untersuchung gegen X. Es wird geprüft, ob das Netzwerk gegen das europäische Gesetz der digitalen Dienste, den Digital Services Act (DSA), verstößt. Themen sind unter anderem die Verwaltung von Risiken, die Moderation von Inhalten und der Zugang zu Daten für Forscher.

X hat nun Zeit bis zum 17. Mai 2024, um die Fragen zur Moderation von Inhalten und zur Nutzung von KI zu beantworten. Für alle weiteren Fragen hat die Kommission Zeit bis zum 27. Mai 2024 eingeräumt. Sollte X falsche Informationen bereitstellen oder zu spät antworten, könnten Strafen verhängt werden.

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Threads testet Verbesserungen in der Suche

Meta hat sein soziales Netzwerk Threads seit dem Start im Sommer des letzten Jahres verbessert und stetig mit neuen Funktionen ausgestattet. Die größte Kritik an der Umsetzung ist nach wie vor, dass X im Vergleich mehr aktuelle Nachrichten und Posts zeigt. Man hat mit den Trends und dem „Für Dich“-Feed zwar ein paar Lösungen zu Hand, doch da sind teils auch ältere Posts dabei. Es ist also nicht immer leicht, aktuelle Informationen zu finden.

Aktuell testet Meta einen Filter in der Suche, der Nutzern ermöglicht nach Aktualität einzuschränken. Nachdem ein Anwender auf diese Änderungen gestoßen ist, bestätigte der Instagram-Manager Adam Mosseri den Test mit einer Handvoll Nutzern. Die chronologische Suche ist etwas, was vielen auf der Suche nach News sicher helfen wird. Fraglich ist, wann man das Ganze auch für die Masse zur Verfügung stellen wird.

Beitrag von @mosseri

Auf Threads ansehen

Das Team bei Threads:

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WhatsApp testet neue Sidebar im Web

WhatsApp Logo

WhatsApp arbeitet nicht nur in den Apps für Android und iOS an Verbesserungen, auch der Web-Client wird immer mal wieder mit Neuerungen ausgestattet. Aktuell sehen Beta-Tester unter anderem eine neu gestaltete Sidebar.

Diese gibt dem Nutzer Zugriff auf Chats, Status, Kanäle, Communitys, das Archiv und favorisierte Nachrichten. Ihr könnt dem Beta-Test für den Web-Client beitreten, indem ihr die Einstellungen besucht, dort in das Hilfe-Menü geht und den Haken bei „Der Beta beitreten“ setzt. Direkt nach dem Setzen des Hakens tauchte bei mir die neue Sidebar auf.

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Meta: Zukünftig mehr KI-Labels

Änderungen wird es bei Meta geben. Unter Berücksichtigung des Feedbacks des Aufsichtsgremiums nimmt Meta Änderungen an der Art und Weise vor, wie manipulierte Medien auf Facebook, Instagram und Threads behandelt werden. Man wird ab Mai damit beginnen, eine breitere Palette von Video-, Audio- und Bildinhalten als „Mit KI erstellt“ zu kennzeichnen, wenn man branchenübliche KI-Bildindikatoren erkennt oder wenn Nutzer angeben, dass sie KI-generierte Inhalte hochladen.

Die Änderungen basieren auf Empfehlungen und Rückmeldungen des Aufsichtsgremiums von Meta und aktualisieren die im Jahr 2020 erstellte Richtlinie zu manipulierten Medien. Die alte Richtlinie von Meta verbietet Videos, die mit KI-Tools erstellt oder bearbeitet wurden und eine Person dazu bringen, etwas zu sagen, was sie nicht gesagt hat.

Sprich, nicht nur diese Inhalte werden künftig dementsprechend zukünftig markiert (und nicht gelöscht), sondern auch weitere. Anstelle der Entfernung von manipulierten Medien schlug das Gremium eine weniger restriktive Herangehensweise vor, wie zum Beispiel die Bereitstellung von Kontextinformationen durch entsprechende Labels.

Meta hatte bereits angekündigt, mit Branchenpartnern an gemeinsamen technischen Standards für die Identifizierung von KI-Inhalten zu arbeiten. Logo: Material, das gegen andere Regeln verstößt, etwa Richtlinien zu Mobbing oder Wählerbeeinflussung, wird trotzdem entfernt, unabhängig davon, ob es mit KI-Tools erstellt wurde.

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