E-Auto-Förderung startet: Das wird benötigt

Nachdem die E-Auto-Prämie von bis zu 6000 Euro vor einiger Zeit erfolgreich die Zustimmung des Bundestags passierte, hatte neulich Tagen auch der Bundesrat grünes Licht gegeben und den Weg zum Start geebnet. Die Prämie gilt rückwirkend zum Jahresbeginn und mit sozialer Staffelung ist beim Kauf eine Prämie zwischen 1.500 und 6.000 Euro möglich. Wer ein rein elektrisches E-Auto im Visier hat, der ist ab 3.000 Euro Prämie dabei, vorausgesetzt die Bedingungen zum Einkommen sind erfüllt.

Wer ab heute bei der Förderzentrale Deutschland (FZD) einen Antrag stellen möchte, sollte jetzt die nötigen Unterlagen zusammensuchen. Ohne ein BundID-Konto geht nichts. Wichtig dabei ist das Vertrauensniveau. Eine einfache Registrierung per Benutzername und Passwort reicht nicht aus, da die Identifizierung zu unsicher ist. Erforderlich ist ein Konto mit der Option Online-Ausweis für das Niveau hoch oder ein ELSTER-Zertifikat für das Niveau substantiell. Wer das noch nicht erledigt hat, sollte sich zeitnah darum kümmern.

Zusätzlich müssen die zwei aktuellsten Einkommensteuerbescheide aller Personen vorliegen, die zum Haushaltseinkommen beitragen. Diese Bescheide dürfen höchstens drei Jahre alt sein. Das BAFA prüft hierbei Namen, Steuer-ID, das Datum, das Steuerjahr sowie das zu versteuernde Einkommen. Auch Angaben zu Kindern unter 18 Jahren sind relevant. Falls keine Steuererklärung vorliegt, lässt sich diese für vergangene Jahre noch nachreichen. Private Details wie die Konfession oder Gesundheitsdaten gehören nicht in die Hände der Behörde. Solche Stellen sollten auf Kopien der Bescheide geschwärzt werden, bevor der Upload erfolgt.

Für Familien gilt: Tauchen die Kinder bereits im Steuerbescheid auf, sind keine weiteren Belege nötig. Falls nicht, helfen die Kindergeldbescheinigung, der Kindergeldbescheid oder eine erweiterte Meldebescheinigung vom Bürgeramt weiter. Wer ein Elektrofahrzeug mit Range Extender oder einen Plug-In-Hybriden mit mehr als 60g pro km CO2-Ausstoß besitzt, braucht zudem die EU-Konformitätsbescheinigung, auch als CoC-Dokument bekannt. Dieses Papier gibt es beim Händler, dem Leasinggeber oder direkt beim Hersteller. Ohne diese Vorbereitungen stockt der Antragsprozess später unnötig, warnt man vor.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Vodafone Jubel-Booster: Schnellere Tore im Kabelnetz

Pünktlich zur Weltmeisterschaft schraubt Vodafone mal wieder an der Technik im Kabelnetz. Wer kennt das Elend nicht, wenn der Nachbar schon grölt, während man selbst noch auf den Flankenlauf wartet? Ich kenne das immer von Sky über das Internet.

Damit das Kabelfernsehen bei den Übertragungen von ARD und ZDF nicht hinterherhinkt, wird der sogenannte Jubel-Booster scharfgeschaltet. Vodafone greift sich ein sehr frühes Signal direkt bei den Sendern ab und schleust es ohne Umwege und zusätzliche Rechenschritte in das eigene Netz. Das spart Zeit bei der Signalaufbereitung, die normalerweise für Verzögerungen sorgt, so Vodafone.

In der Praxis kommen die Live-Bilder dadurch etwa zwei Sekunden früher auf dem Fernseher an als bisher. Das ist ein Brett, denn gerade beim digitalen Fernsehen fressen die vielen Zwischenschritte bei der Kodierung wertvolle Zeit. Während beim Internetfernsehen oft noch deutlich längere Pausen entstehen, will Vodafone das Kabel als flinksten Weg für die 60 Spiele etablieren, die bei den Öffentlich-Rechtlichen laufen. Schon bei der EM vor zwei Jahren hat das Prinzip funktioniert und wurde in Tests als schneller als der Satellitenempfang eingestuft.

Die Optimierung betrifft Das Erste HD und ZDF HD und steht automatisch für alle Haushalte zur Verfügung, die ihr TV-Signal über das Vodafone-Kabel beziehen. Davon gibt es in Deutschland immerhin rund 8 Millionen. Wer also am 11. Juni zum Eröffnungsspiel vor der Kiste sitzt, hat gute Chancen, etwaige Treffer mit als Erster in der Straße zu sehen.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Amazon Prime Video Sammelklage: Verhandlung startet heute

Amazon steht heute vor dem Bayerischen Obersten Landesgericht, weil sich fast 220.000 Kunden der Verbraucherzentrale Sachsen angeschlossen haben. Na klar, ihr wisst es – es geht um die Anfang 2024 eingeführte Werbung im Streamingdienst. Wer die Clips vermeiden will, muss monatlich 2,99 Euro zusätzlich bezahlen. Die Verbraucherschützer halten dieses Vorgehen für rechtswidrig, da Amazon die Konditionen laufender Verträge einseitig zum Nachteil der Nutzer geändert hat. Ein erstes Urteil des Landgerichts München I gab den Kritikern bereits recht, ist aber noch nicht rechtskräftig.

Während es im ersten Prozess um ein reines Verbot der Praxis ging, zielt die jetzige Verbandsklage auf handfeste Entschädigungen ab. Sollte das Gericht gegen den Versandriesen entscheiden, könnten betroffene Nutzer die gezahlten Zusatzbeiträge zurückverlangen. Amazon selbst sieht sich im Recht und verweist darauf, die Kunden rechtzeitig informiert zu haben. Dass heute ein Urteil fällt, ist sicherlich auszuschließen, man startet erst einmal mit der mündlichen Verhandlung. Mal schauen, was da noch passiert. In den USA hat man die Abos ja bereits umgebaut.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

WhatsApp Liquid-Glass-Design landet auf breiterer Front auf iOS

Meta schraubt weiter an der Optik von WhatsApp und verteilt das Liquid-Glass-Design nun an einen größeren Nutzerkreis unter iOS. Nach einer langen Testphase, die bereits im Oktober letzten Jahres mit ersten Gehversuchen bei der Navigationsleiste und in der Chat-Übersicht begann, folgt jetzt der nächste Schritt. Die Entwickler haben in der Zwischenzeit ordentlich experimentiert und das Design auf weitere Bereiche der App ausgeweitet. Schaut mal nach, ob das Update bei euch schon angekommen ist. Eventuell Update installieren, App abschießen und neu starten. Ansonsten Ruhe bewahren 🙂

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

iOS 27: Apple setzt auf KI für Schreiben, Automationen und personalisierte Designs

Apple bringt im Herbst mit seinen neuen Systemen wohl unter anderem ein großes Update mit, das vor allem drei Bereiche in den Vordergrund stellt: überarbeitete Schreibwerkzeuge, sprachgesteuerte Kurzbefehle und KI-generierte Hintergrundbilder. Die Keynote zur WWDC findet in diesem Jahr vom 8. bis 12. Juni statt, dort wird es dann erste Einblicke dahingehend geben.

Wer viel auf dem iPhone schreibt, dürfte sich über die neue systemweite Grammatikprüfung freuen. Sie funktioniert ähnlich wie Tools à la Grammarly: Ein halbtransparentes Menü am unteren Bildschirmrand zeigt an, wo der Text überarbeitet werden könnte. Vorschläge lassen sich einzeln annehmen, komplett übernehmen oder einfach ignorieren. Wer die Prüfung für bestimmte Textabschnitte ausschalten möchte, kann das ebenfalls tun. Ergänzt wird das Ganze durch neue Schaltflächen zur Textgenerierung – ein „Write With Siri“-Button direkt über der Tastatur sowie eine „Help Me Write“-Option, die erscheint, sobald Siri in einem aktiven Textfeld aufgerufen wird.

Richtig praktisch klingt das neue Feature in der Shortcuts-App, über das wir auch schon einmal im Vorfeld berichten konnten. Wer bislang komplexe Automatisierungen einrichten wollte, musste sich entweder durch manuelle Abläufe kämpfen oder auf fertige Befehle aus der Galerie zurückgreifen. Mit iOS 27 reicht es dann aus, in ein einfaches Textfeld einzugeben, was automatisiert werden soll – das System erstellt den Kurzbefehl daraufhin selbstständig und installiert ihn direkt.

Beim Thema Personalisierung holt Apple wohl ebenfalls auf. Über „Image Playground“ lassen sich Hintergrundbilder für Sperr- und Homescreen per Texteingabe generieren. Dazu kommt ein umfassendes Siri-Redesign: Der Assistent bekommt eine neue Oberfläche, soll tiefer in Apps eingebunden werden und künftig auch visuelle Inhalte direkt über die Kamera-App analysieren können. Für die Fotos-App sind zudem weitere KI-basierte Bearbeitungswerkzeuge geplant.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies