PaperPeace startet in die öffentliche Beta: Dokumentenverwaltung komplett lokal auf Apple-Geräten

Mit PaperPeace startet eine neue Dokumentenverwaltung aus Deutschland für Apple-Nutzer in die öffentliche Testphase. Die Universal-App für iPhone, iPad und Mac setzt konsequent auf lokale Verarbeitung und möchte Funktionen eines klassischen Dokumentenmanagementsystems ohne Server, Benutzerkonto oder Hersteller-Cloud anbieten.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem Datenschutz. Laut Entwickler werden sowohl die Texterkennung per OCR als auch die automatische Einsortierung von Dokumenten vollständig auf dem Gerät erledigt. Für die OCR kommt Apples Vision-Framework zum Einsatz, während ein lokales Machine-Learning-Modell Dokumente unter anderem nach Typ, Datum sowie Absender oder Empfänger klassifiziert und mit Tags versieht. Dokumente verlassen dafür nach Angaben des Entwicklers das eigene Gerät nicht.

Auch beim Speicherort gibt sich die App flexibel. Nutzer können ihre Unterlagen lokal, in iCloud Drive oder über eigene Cloud-Dienste wie Dropbox, Google Drive oder OneDrive ablegen. Gespeichert wird in offenen Formaten: PDFs bleiben erhalten, zusätzlich legt PaperPeace lesbare Markdown-Dateien an. Ein Hersteller-Lock-in soll damit vermieden werden.

Darüber hinaus integriert sich die App tief in Apples Ökosystem. Zum Funktionsumfang gehören eine Volltextsuche inklusive OCR-Inhalten, Spotlight- und Siri-Unterstützung, Erinnerungen für Fristen wie Garantieabläufe oder Kündigungen, Widgets, eine Share-Extension sowie die Continuity-Camera auf dem Mac zum direkten Scannen von Dokumenten.

Nach Angaben des Entwicklers wird PaperPeace in Deutschland entwickelt, verzichtet auf Tracking und Werbung und soll grundsätzlich kostenlos nutzbar sein. Später sind optional ein Pro-Abonnement oder ein Lifetime-Kauf vorgesehen. Ich habe mir das Ganze mal angeschaut und bin der Meinung, dass sich der Blick lohnen kann – gerade, wenn es einfach gehen soll. Für die Beta kann man sich hier anmelden.

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WhatsApp für iPad: Erste Nutzer können das Tablet als Hauptgerät einrichten

WhatsApp erweitert seine iPad-App um eine Funktion, auf die sicherlich einige Nutzer gewartet haben. Mit Version 26.25.74 können erste Anwender ihr iPad laut Bericht direkt als Hauptgerät registrieren. Bislang ließ sich die App ausschließlich als verknüpftes Gerät mit einem iPhone oder Android-Smartphone nutzen.

Die Einrichtung funktioniert dabei wie von der Smartphone-App bekannt. Nach Auswahl der Landesvorwahl und Eingabe der Telefonnummer wird der Account per sechsstelligen Bestätigungscode aktiviert. Wer bereits einen Passkey für sein WhatsApp-Konto eingerichtet hat, kann diesen stattdessen für die Anmeldung verwenden. Die iPad-App unterstützt diese Authentifizierung bereits.

Der Wechsel bringt einige Vorteile mit sich. Als Hauptgerät stehen Funktionen zur Verfügung, die im bisherigen Companion-Modus fehlten. Dazu gehören unter anderem das Teilen des Live-Standorts, Broadcast-Listen sowie die Kommunikation mit Unternehmen über Flows. Außerdem entfällt die Einschränkung, dass alle verknüpften Geräte automatisch abgemeldet werden, wenn das eigentliche Hauptgerät 14 Tage lang nicht genutzt wird.

Wer den bisherigen Companion-Modus bevorzugt, muss allerdings nichts ändern. WhatsApp bietet beim ersten Einrichten der App künftig die Wahl zwischen beiden Varianten. Bereits als Begleitgerät eingerichtete iPads können unverändert weiter genutzt werden.

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Bericht: Sicherheitslücke in Apples „E-Mail-Adresse verbergen“ soll echte Mail-Adressen preisgeben

Eine offenbar seit über einem Jahr bekannte Sicherheitslücke in Apples Funktion „E-Mail-Adresse verbergen“ könnte dafür sorgen, dass sich die eigentlich geschützte E-Mail-Adresse eines Nutzers ermitteln lässt. Das berichtet 404 Media unter Berufung auf den Sicherheitsforscher Tyler Murphy sowie eigene Tests.

Die Funktion gehört zu iCloud und erlaubt es, zufällige E-Mail-Adressen zu erzeugen, die Nachrichten an die persönliche Adresse weiterleiten. So sollen Nutzer ihre eigentliche E-Mail-Adresse gegenüber Webseiten und Diensten verbergen. Laut Murphy soll genau dieser Schutz jedoch umgangen werden können. Nach eigenen Angaben war die Lücke in begrenzten Tests bei allen überprüften „Hide My Email“-Adressen ausnutzbar.

404 Media verzichtet bewusst darauf, technische Details zu veröffentlichen, da das Problem zum Zeitpunkt des Berichts weiterhin reproduzierbar gewesen sein soll. Der Sicherheitsforscher hatte Apple nach eigenen Angaben bereits im Juni 2025 informiert. Aus einem veröffentlichten E-Mail-Verlauf geht hervor, dass Apple den Fehler mehrfach bestätigt und untersucht habe. Im März 2026 teilte das Unternehmen mit, das Problem durch eine Systemänderung behoben zu haben. Murphy konnte die Schwachstelle jedoch weiterhin nachvollziehen. Ende Mai kündigte Apple schließlich an, einen Fix in einem Sicherheitsupdate veröffentlichen zu wollen, das „in den kommenden Wochen“ erwartet werde.

Die möglichen Auswirkungen sind durchaus relevant. Wer „E-Mail-Adresse verbergen“ nutzt, möchte häufig Spam vermeiden oder verhindern, dass die persönliche E-Mail-Adresse mit einem Online-Konto verknüpft wird. Laut Murphy könnten öffentlich zugängliche Personensuchdienste genutzt werden, um eine aufgedeckte E-Mail-Adresse mit weiteren persönlichen Informationen zu verbinden. Bleibt zu hoffen, dass das Ausnutzen der Schwachstelle extrem kompliziert ist – und dass Apple da flugs reagiert. Im Laufe des Sommers wird da eh umgestellt, was es einfacher machen könnte, solche Alias-Mail-Adressen auch zu blocken.

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VLC 4.0 für iPhone, iPad und Apple TV startet als öffentliche Beta

Die Entwickler von VLC haben die erste öffentliche Beta von VLC 4.0 für iOS, iPadOS und tvOS veröffentlicht. Die neue Version bringt nicht nur eine überarbeitete Oberfläche mit, sondern basiert auch auf der neuen, noch nicht finalen libVLC-4-Engine. Damit werden unter anderem der Player, die Wiedergabe und das Playlist-System grundlegend modernisiert.

Zu den auffälligsten Neuerungen gehört die Unterstützung für HDR-Wiedergabe, Mehrkanal- und Spatial Audio sowie Picture-in-Picture. Außerdem lassen sich künftig zwei Untertitel gleichzeitig einblenden. Der Audio-Player, die Wiedergabe auf tvOS und die Weboberfläche wurden ebenfalls neu gestaltet. Auf iOS wurde die Oberfläche zudem an Apples neues „Liquid Glass“-Design von iOS 26 angepasst.

Auch funktional legt VLC 4.0 nach. Auf dem iPad gibt es eine neue Sidebar-Navigation, hinzu kommen ein „Now Playing“-Widget, Unterstützung für Gamepads sowie App Intents und Siri. Ein neuer Kindermodus soll versehentliche Löschvorgänge verhindern, außerdem wurde eine Integration für pCloud ergänzt.

Unter der Haube erweitert VLC die Unterstützung für zahlreiche Formate und Protokolle. Neu sind unter anderem HEIF, DASH WebM, DVBSUB in MKV sowie die Protokolle RIST, AMT und sogar Gopher. Darüber hinaus haben die Entwickler die Bedienung im Bereich Barrierefreiheit an vielen Stellen verbessert.

Die öffentliche Beta läuft auf Geräten ab iOS 12 beziehungsweise tvOS 13. Die Entwickler weisen allerdings ausdrücklich darauf hin, dass es sich um einen sehr frühen Teststand handelt. Die Beta ist weder abgeschlossen noch vollständig, sodass Fehler und fehlende Funktionen zu erwarten sind. Wer die neue Version ausprobieren möchte, kann sie über TestFlight installieren und Feedback an das VLC-Team senden.

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Dave the Diver kommt auf Android und iOS, Vorbestellung möglich

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Dave the Diver schafft den Sprung auf Mobilgeräte. Das beliebte Tauch- und Restaurant-Abenteuer kann ab sofort im App Store und bei Google Play vorbestellt werden. Damit nehmt ihr das Blue Hole künftig auch unterwegs mit. Wer den Titel bisher nur auf PC oder Konsole gespielt hat, bekommt damit bald eine weitere Möglichkeit, in die Mischung aus Unterwasser-Erkundung, Fischfang und Sushi-Restaurant einzutauchen. Losgehen soll es am 27. August, das Ganze wird kostenlos ladbar, kostet aber 10 Dollar für die Vollversion. Falls ihr Interesse habt, könnt ihr euch den Titel schon jetzt vormerken: App Store / Google Play.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Ich habe eine ausgefallene Frisur. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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