Jackery Ark: KI-Zentrale für das vernetzte Zuhause




Auch Jackery wandelt sich vom Anbieter für mobile Powerstations zum Spezialisten für das gesamte Heimnetzwerk. Auf der Messe Intersolar zeigte der Hersteller mit Jackery Ark eine neue Plattform, die als Schaltzentrale für den Energiehaushalt fungiert. Das System nutzt künstliche Intelligenz, um die Stromerzeugung der Solaranlage, den aktuellen Verbrauch, das Wetter und Batteriestände abzugleichen. Auch dynamische Stromtarife fließen in die Berechnung ein, um die Kosten zu senken oder die Unabhängigkeit vom Netz zu erhöhen. Machen ja irgendwie alle momentan.

Im Gegensatz zu einfachen Lösungen, die nur stumpf laden oder entladen, bietet Ark drei verschiedene Modi an. Nutzer erhalten dabei Einblick in die Entscheidungen der Software und können jederzeit manuell gegensteuern. Die Steuerung erfolgt über eine App, die den Energiefluss visualisiert. Wichtige Funktionen stehen laut Hersteller auch dann zur Verfügung, wenn die Internetverbindung einmal hakt. Das System sichert zudem die Stromversorgung bei Ausfällen ab.

Die Plattform ist offen gestaltet, sodass sich Geräte anderer Hersteller und künftige Dienste einbinden lassen. Jackery möchte damit weg von der reinen Hardwaresteuerung einzelner Komponenten hin zu einer intelligenten Koordination des kompletten Haushalts. Preise und Termine für den deutschen Markt stehen bisher noch nicht fest. Jackery nannte lediglich US-Preise von 2999 Dollar für ein Einstiegspaket mit Speicher, wobei das Gesamtsystem je nach Ausbau skaliert werden kann. Ein entsprechendes Display misst 10 Zoll in der Diagonale und dient als Wandterminal.

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Immer wieder sonntags KW 26: Blitzer und ooono, Gmail und länger Windows 10 und Neues von Home Assistant

Das Monatsende im Juni 2026 bringt noch einmal ordentlich Bewegung in die Tech-Welt. Google drehte unter anderem an zwei Stellschrauben und bringt sowohl die lang ersehnte Mail-Änderung nach Deutschland als auch eine tief integrierte Computersteuerung in die Gemini-Modelle.

Während Microsoft Windows-10-Nutzer mit verlängerten Sicherheitsupdates manche Nutzer aufatmen lässt, fliegen im Smart Home bei IKEA und Home Assistant die nächsten Neuerungen ein.

Und für die Straße gibt es einen handfesten Paukenschlag: ooono und Blitzer.de gehen getrennte Wege, was viele Autofahrer direkt betreffen dürfte. Was sonst noch so war? Wühlt euch gerne durchs Archiv, loder lest die Top 10. Bis denne!


Gmail: Google startet Option zur Änderung der E-Mail-Adresse in Deutschland

Google erfüllt endlich einen der ältesten Nutzerwünsche und rollt die Funktion zur Änderung der primären Gmail-Adresse nun auch in Deutschland aus. Der Prozess erlaubt es, den Benutzernamen einer bestehenden @gmail.com-Adresse komplett zu tauschen, ohne dass Daten verloren gehen. Die alte Adresse bleibt dabei automatisch als Alias im Google-Konto erhalten, damit weiterhin alle Mails zuverlässig ankommen.

Blitzer.de und ooono gehen getrennte Wege

Ein echter Paukenschlag für Autofahrer: Blitzer.de hat das offizielle Ende der Partnerschaft mit ooono bestätigt, nachdem der Co-Driver-Hersteller die Zusammenarbeit aufgekündigt hat. Ab sofort fließen die offiziellen Daten von Blitzer.de nicht mehr in die ooono-Produkte ein, was die Qualität der Warnungen spürbar beeinflussen könnte.

Home Assistant OS 18.0 bringt frischen Linux-Kernel und schnellere Installation

Das Team hinter Home Assistant hat die Version 18.0 seines Betriebssystems freigegeben und verpasst der Smart-Home-Zentrale unter anderem einen topaktuellen Linux-Kernel. Neben einer optimierten Hardware-Unterstützung für den Raspberry Pi und x86-Systeme wurde vor allem der Installationsprozess radikal beschleunigt. Auch die Zuverlässigkeit bei der Erkennung von Matter-over-Thread-Geräten wurde unter der Haube verbessert.

Telekom verschenkt fünf Monate Paramount

Die Telekom spendiert ihren Mobilfunk-, Festnetz- und MagentaTV-Kunden aktuell ein nettes Entertainment-Schmankerl und verschenkt die Option „Paramount Basis“ für volle fünf Monate. Enthalten ist allerdings nur das werbefreie Basis-Abo in Full-HD-Auflösung, das sich flexibel über das Telekom-Kundencenter hinzubuchen lässt. Da das Ganze ohne Mindestvertragslaufzeit läuft, könnt ihr bei Nichtgefallen einfach vor Ablauf der Gratis-Phase per Mausklick kündigen.

DeviceShelf: Das lokale Netzwerk im Griff

Wer ohne Abo-Zwang und Cloud-Anbindung den Überblick über seine heimischen WLAN- und LAN-Geräte behalten will, bekommt mit „DeviceShelf“ ein schickes neues Desktop-Werkzeug an die Hand. Das Tool scannt das lokale Netzwerk und listet verbundene Clients übersichtlich in einer modernen nativen UI auf. Zum Start gibt es eine Einmallizenz zum Einführungspreis, bevor demnächst auch die passenden mobilen Apps erscheinen.

Microsoft verlängert kostenlose Sicherheitsupdates für Windows 10

Überraschende Kehrtwende in Redmond: Microsoft dehnt den Support-Zeitraum für das betagte Windows 10 aus und liefert nun doch länger kostenlose Sicherheitsupdates für Privatnutzer. Angesichts der enormen weltweiten Verbreitung des Systems und der Hardware-Hürden von Windows 11 will man so Millionen ungepatchte Rechner im Netz verhindern. Ein Aufschub, der vielen Nutzern den Druck für einen schnellen Hardware-Neukauf nimmt.

Google integriert Computersteuerung direkt in Gemini 3.5 Flash

Google schaltet im KI-Rennen den nächsten Gang ein und spendiert dem optimierten Modell Gemini 3.5 Flash eine direkte, native Steuerung für Desktop-Betriebssysteme. Die KI ist damit in der Lage, Mausbewegungen auszuführen, Klicks zu setzen und Texte in Anwendungen einzutippen, um komplexe Workflows vollautomatisch abzuarbeiten. Das Feature soll nach einer geschlossenen Entwicklerphase zeitnah für alle Workspace- und Pro-Nutzer freigeschaltet werden.

De’Longhi Eletta Ultra ausprobiert: Vollautomat mit sehr viel Komfort

Wir haben uns den neuen Premium-Kaffeevollautomaten De’Longhi Eletta Ultra in die Küche gestellt und im Alltag ausführlich getestet. Das Gerät punktet neben einer extrem leisen Kaffeemühle vor allem mit seinem riesigen Touch-Display und der smarten Bohnenerkennung per App, die den Mahlgrad automatisch anpasst. Wer bereit ist, für exzellenten Milchschaum und maximalen Komfort etwas tiefer in die Tasche zu greifen, wird hier fündig.

Home Assistant 2026.7 Beta: Automatisierungen werden deutlich einfacher

Die erste Beta-Version von Home Assistant für den Monat Juli steht in den Startlöchern und nimmt sich einer der größten Baustellen an: dem Erstellen von Automationen. Dank eines komplett runderneuerten visuellen Editors lassen sich Bedingungen und Aktionen künftig per Drag-and-Drop verknüpfen, ohne dass man jemals mit YAML-Code in Berührung kommen muss. Smarte Vorschläge auf Basis eures Setups runden das Update ab.

KLOLANKE und STYRSTRECK: IKEA arbeitet an Matter-fähigen Neon-Lightstrips

Frische Zulassungsdokumente verraten, dass IKEA sein „Trådfri“- und Smart-Home-Sortiment bald um zwei Beleuchtungsprodukte erweitern wird. Unter den Namen KLOLANKE und STYRSTRECK sind flexible Neon-LED-Streifen gelistet, die sich dank Matter-over-Thread-Unterstützung nahtlos in jedes moderne Ökosystem einbinden lassen. Die Strips erlauben stufenlose Farbverläufe und dürften preislich gewohnt aggressiv im Markt platziert werden.

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Apple Image Playground und der fehlende Realismus-Modus




Apple hat mit Apple Intelligence einiges an Bildbearbeitung und Generierung auf die iPhones gebracht, doch wer nach einem dedizierten Knopf für fotorealistische Ergebnisse im Image Playground sucht, schaut erst einmal in die Röhre.

Das System bietet ab Werk lediglich die Stile Animation, Illustration und Skizze an. Mit iOS 27 kommt allerdings mehr Realismus in die Bude, auch wenn man derzeit nicht an die hyperrealistischen Geschichten anderer Anbieter herankommt.

Die Sache ist: Natürlich hat man weiterhin verschiedene Stile, die Sache ist aber, wie man etwas beschreibt. Das funktioniert mit der Beta der aktuellen Version von iOS 27 schon wesentlich besser als früher. Jetzt kann mal etwas Brauchbares herausholen, vorher war das ja irgendwie lahm.

Man wählt dafür den Stil Beliebig und füttert das Textfeld zusätzlich mit Begriffen wie realistisches Foto. Alternativ hilft es, ein echtes Foto aus der Galerie als Referenz hochzuladen und die Beschreibung darauf aufzubauen. Wunder sollte man nicht erwarten, da die Software intern auf einen eher comicartigen Look getrimmt ist.

Wer echte Fotografie-KI sucht, muss weiterhin auf Drittanbieter wie ChatGPT setzen, die Apple zwar integriert hat, die aber nicht direkt Teil der lokalen Image-Playground-Oberfläche sind. Am Ende bleibt es dabei, dass die Funktion eher für spaßige Genmojis oder verspielte Grafiken gedacht ist, statt für die Erstellung von täuschend echten Aufnahmen.

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HDMI 2.2: Es wird genau so verwirrend wie bei HDMI 2.1

HDMI 2.2, der neue Standard für Audio- und Videoübertragungen, ist bereits finalisiert. Erste Kabel könnten noch 2026 unter der Marketingbezeichnung „Ultra96“ in den Handel kommen. Damit will man die neue Maximalgeschwindigkeit von 96 Gbps verdeutlichen – HDMI 2.1 bietet nur bis zu 48 Gbps. Smart-TVs mit HDMI 2.2 dürften dann ab 2027 auf den Markt kommen. Allerdings sieht es danach aus, dass es wieder sehr unübersichtlich werden dürfte.

Das kennen wir ja schon von HDMI 2.1: Da bieten nämlich nicht alle Geräte den vollen Funktionsumfang. So werden etwa viele Beamer mit HDMI 2.1 beworben, können de facto aber oft nur mit eARC aufwarten. ALLM (Auto Low Latency Mode), VRR (Variable Refresh Rate) und 4K bei 120 Hz sind dann gar nicht möglich. Dazu gibt es viele Smart-TVs, AVR oder Spielekonsolen, die nicht die vollen 48 Gbps von HDMI 2.1 unterstützen. Beispielsweise gilt das auch für die Sony PlayStation 5, welche maximal 40 Gbps bietet. Bei HDMI 2.2 wird es ganz ähnlich laufen.

So will das HDMI Forum nämlich zeitnah das Lizenzierungsprogramm für HDMI 2.1 einstellen. Neue Geräte laufen dann zwangsläufig nur noch unter dem Banner „HDMI 2.2“. Das handhabte man nach der Einführung von HDMI 2.1 ebenfalls rasch auf diese Weise, was zu den oben erwähnten Auswüchsen geführt hat. Im Falle von HDMI 2.2 wird es dabei Geräte mit entweder 64, 80 oder eben den vollen 96 Gbps geben. Bedauerlicherweise ist nicht davon auszugehen, dass die TV-Hersteller wirklich transparent hervorheben, welche Bandbreite sie anlegen.

Der Umstieg von HDMI 2.0 auf HDMI 2.1 zog sich dabei besonders in die Länge, weil man auf ein neues Verarbeitungssystem für die Audio- und Videosignale wechselte. Das ist bei HDMI 2.2 nicht der Fall, was den Wechsel erleichtern sollte. Für euch als Käufer wird sich aber eben definitiv der Blick ins Datenblatt lohnen. Wer z. B. PC-Gaming mit 4K bei 240 oder gar 480 Hz anstrebt, sollte etwa sicherstellen, keinen Monitor oder TV mit HDMI 2.2 und nur 64 Gbps zu erwischen.

Dabei ist HDMI 2.2 mit DSC, kennt ihr vielleicht auch von DisplayPort, auch in der Lage, noch höhere Bildwiederholraten zu übertragen. Wichtig wird der neue Standard für euch aber vor allem, wenn ihr gerne zockt. Da ist die erhöhte Bandbreite, auch im Hinblick auf Next-Gen-Spielekonsolen, sehr willkommen. Wer nur streamt, der wird HDMI 2.2 wohl erstmal nicht unbedingt benötigen.

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MiniPay von Opera startet Visa-Debitkarte für Stablecoin-Nutzer

Das zu Opera gehörende Stablecoin-Wallet MiniPay erweitert sein Angebot und bringt gemeinsam mit Visa und Gnosis Pay eine digitale Visa-Debitkarte an den Start. Die neue MiniPay Card richtet sich an Nutzer in ausgewählten Märkten in Europa (EWR), Afrika, Lateinamerika und Südostasien und soll den Alltagseinsatz von Stablecoins vereinfachen.

Konkret können Nutzer ihre Stablecoin-Guthaben künftig bei mehr als 175 Millionen Akzeptanzstellen weltweit einsetzen, sowohl online als auch im stationären Handel. Die technische Basis bildet weiterhin die Celo-Blockchain, während Gnosis Pay die Zahlungsinfrastruktur bereitstellt. Für Händler spielt es dabei keine Rolle, ob die Zahlung ursprünglich aus einem Krypto-Wallet stammt. Sie erhalten ihr Geld wie gewohnt in der jeweiligen Landeswährung.

MiniPay ist ein Produkt des norwegischen Browser-Anbieters Opera und wurde entwickelt, um den Umgang mit Stablecoins insbesondere in Märkten mit eingeschränktem Zugang zu klassischen Finanzdienstleistungen zu vereinfachen. Laut Opera soll die neue Karte dabei helfen, die Brücke zwischen lokalen Zahlungssystemen und dem globalen Zahlungsverkehr zu schlagen.

Das Unternehmen verweist darauf, dass die Einführung auf bereits vorhandenen Funktionen aufbaut. Nutzer können seit einiger Zeit virtuelle Bankkonten verwenden, um Geld direkt als Stablecoins zu empfangen. Die Karte ergänzt dieses Angebot nun um die Möglichkeit, die Guthaben direkt auszugeben.

Laut Opera hat MiniPay seit dem Start im Jahr 2023 mehr als 16 Millionen Wallets in über 65 Ländern aktiviert. Besonders stark wachse die Nutzung in verschiedenen Schwellenländern. Die neue Karte soll MiniPay damit vom reinen Wallet für Überweisungen und Ersparnisse zu einer umfassenderen Zahlungslösung weiterentwickeln.

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