Philips Hue: Update erleichtert MotionAware-Setup und WLAN-Reconnect

Die Servicenachricht für alle, die im Smart Home auf Philips Hue setzen: Signify hat ein frisches Update für die Hue-App veröffentlicht, das ein paar  Verbesserungen mitbringt.

Zum einen haben die Entwickler an der Einrichtung der MotionAware-Bereiche geschraubt. Das Finden und Auswählen der passenden Lampen auf eurer Bridge soll jetzt deutlich einfacher von der Hand gehen, während euch die App gleichzeitig mit passenden Empfehlungen für das Setup zur Seite steht. Zudem könnt ihr denselben Raum oder dieselbe Zone nun auch für neue Bereiche weiternutzen, solange dort noch genügend ungenutzte, kompatible Geräte vorhanden sind.

Zum anderen gibt es eine Verbesserung für das hauseigene Sicherheitssystem Hue Secure. Wer eine Kamera oder die Videotürklingel von Hue im Einsatz hat und diese mal neu mit dem heimischen WLAN verbinden muss, darf sich über einen optimierten und vereinfachten Prozess beim Reconnect freuen.

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Sicherheitsupdate: Unraid OS 7.3.2 schließt kritische WebGUI-Lücke

Wer Unraid für seinen Netzwerkspeicher nutzt, sollte zeitnah das Update-Menü ansteuern. Limetech hat vor ein paar Tagen Unraid OS 7.3.2 veröffentlicht. Es handelt sich hierbei um ein wichtiges Sicherheits- und Bugfix-Release, das vor allem eine kritische Schwachstelle in der Benutzeroberfläche schließt.

Konkret geht es um die Sicherheitslücke CVE-2026-3838. Dabei handelt es sich um eine Path-Traversal-Schachstelle in der update.php der WebGUI, über die im schlimmsten Fall Schadcode ausgeführt werden kann. Betroffen sind alle Versionen bis einschließlich 7.3.1. Wer sein System aus dem Netz erreichbar hat oder potenziell unsichere Clients im LAN mitschleift, sollte das Update umgehend einspielen. Flankierend wurden über 70 Basispakete aktualisiert, darunter sicherheitsrelevante Updates für openssl, nginx, curl, samba, php und openssh.

Unter der Haube werkelt nun der Linux-Kernel 6.18.38-Unraid. Docker wurde auf Version 29.5.3 hochgezogen. Hier gibt es eine wichtige Korrektur für Docker-VLAN-Netzwerke: Container in betroffenen Setups behalten nun ihre ausgehende Verbindung, da das System bei Bedarf sauber auf das konfigurierte Docker-Gateway zurückgreift. Zudem lädt der Docker-Tab in der WebGUI nun spürbar flotter, weil dank eines Community-Beitrags synchrone I/O-Prozesse aus dem Render-Pfad verbannt wurden.

Das Update steht ab sofort über die integrierte Update-Funktion von Unraid bereit. Wer noch keine Lizenz hat oder upgraden möchte: Bis zum 19. Juli läuft bei Unraid noch ein Summer Sale mit bis zu 50 Prozent Rabatt auf die Lizenzen.

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Reolink Argus MagiCam im Test: Klein, magnetisch, praktisch

Gefühlt wirft Reolink jeden Monat ein neues Kameramodell auf den Markt, und man fragt sich als Tester langsam, wo eigentlich noch die Lücken im Portfolio sein sollen. Wenn man die letzten Generationen betrachtet, wurden viele Modelle – so gut sie technisch auch sein mögen – immer etwas klobiger. Sie waren eindeutig für die feste Montage an der Hauswand konzipiert. Mit der neuen Reolink Argus MagiCam geht das Unternehmen nun aber auch mal kurzfristig davon weg. Ich habe mir die kleine Kiste in den letzten Tagen mal genauer angeschaut und für einen Kurztest herangezogen.

Das kleine, schlichte weiße Gerät ist mit Abmessungen von 68 x 68 x 28 Millimetern wirklich winzig und wiegt ohne Batterien gerade einmal schlappe 108 Gramm. Der große schwarze Kreis neben der eigentlichen Linse ist kein zweites Objektiv. Dahinter verstecken sich lediglich der PIR-Bewegungssensor und die Infrarot-LEDs für die Nachtsicht.

Die Rückseite der MagiCam ist komplett magnetisch. Das System hält richtig gut fest und erinnert schon ein wenig an Apple MagSafe und Co. Ihr könnt die Kamera im Grunde an jede metallische Oberfläche klatschen. Für alle nicht-metallischen Oberflächen liefert Reolink ein magnetisches Montagepad und eine verschraubbare Halterung mit. Die Basis der mitgelieferten Halterung selbst ist nicht magnetisch, das wäre an sich aber schon ganz nützlich dann und wann. Lediglich die Rückseite der Kamera sorgt für die magnetische Haftung an dieser Halterung.

Stromversorgung? Joa, hier wird’s dann erst einmal etwas kurios. Im Gerät ist nämlich kein Akku festverbaut, stattdessen bastelt man da zwei AA-Batterien rein. Laut Reolink soll man hier bloß keine Akkus verbauen, das mitgelieferte USB-C-Kabel sei dafür nicht gedacht. Jenes ist lediglich für die kabelgebundene Betriebsart gedacht. Dennoch taucht in den Geräteeinstellungen der App später ein Eintrag für NiMH-Akkus auf. Diese werdet ihr dann – wenn leer – aber dennoch ausbauen und manuell aufladen müssen.

Die Batterie-Option erhöht die Lebensdauer der Hardware enorm und ist unterm Strich deutlich nachhaltiger. Reolink verspricht bis zu 9 Monate Laufzeit mit einem Satz AA-Lithiumbatterien. Das hängt im Alltag natürlich stark davon ab, wie oft die Kamera aus dem Standby aufwacht und aufzeichnet. Wer die Kamera lieber dauerhaft mit Strom versorgen will, findet auf der Unterseite glücklicherweise den USB-C-Anschluss, um sie an ein 5V/1A-Netzteil zu klemmen.

Die Installation läuft wie gewohnt über die Reolink-App. Gerät hinzufügen, WLAN-Daten eingeben, QR-Code scannen, fertig. Ist die Kamera einmal im Netzwerk, bieten sich in der App allerhand bekannte Einstellungen. Besonders hervorheben muss man hier vielleicht die smarte Erkennung. Unter der Haube arbeiten der PIR-Sensor und die integrierte KI Hand in Hand, um Personen, Fahrzeuge und Tiere sehr zuverlässig voneinander zu unterscheiden. In meinem Fall benötige ich das alles nicht, weil ich die Kamera nur auf Zuruf einschalten lasse und das Live-Kamerabild sehen will.

Die Kamera funkt im Dual-Band-WLAN, kommt also problemlos mit 2,4 und 5 GHz-Netzwerken klar. Das sorgt für deutlich stabilere Verbindungen. Aber ihr braucht zwingend einen WLAN-Router oder einen mobilen Hotspot in der Nähe. Es gibt keine direkte Verbindung zwischen der Kamera und eurem Smartphone. Wenn ihr also mit dem Camper unterwegs seid und die Cam da einsetzt, muss am Stellplatz ein Router laufen, der die Kamera ins Netz bringt, damit ihr auch aus der Ferne auf den Live-Stream zugreifen könnt.

In Sachen Bildqualität bewegen uns hier bei 1080p (2 Megapixeln), gepaart mit einer F2-Blende. Das reicht für eine Überwachungskamera dieser kompakten Größe absolut aus. Das Bild ist scharf genug, um Gesichter auf typische Distanzen problemlos zu erkennen. Darüber hinaus gibt es nun aber auch nicht wirklich etwas hervorzuheben.

Im Batteriebetrieb läuft die Kamera mit 15 Bildern pro Sekunde. Hängt ihr sie per USB-C dauerhaft an den Strom, schaltet sie auf 20 Bilder pro Sekunde hoch. Das Sichtfeld ist mit 132 Grad in der Diagonale (113,3° horizontal, 62,7° vertikal) sehr ordentlich bemessen. Man kann sie problemlos in die Ecke eines Raumes stellen und deckt den gesamten Bereich ohne tote Winkel ab.

Nachts gibt es klassische Infrarotkost. Für den Alltag und die kurze Kommunikation mit dem Paketboten, etc. – das integrierte Mikrofon und der Lautsprecher für Zwei-Wege-Audio machen einen guten Job – ist die MagiCam durchaus tauglich. Zudem ist das Gehäuse nach IP67 zertifiziert und überlebt somit auch diverses Wetter und kräftige Regenschauer im Außeneinsatz.

Was ich an Reolink seit jeher schätze und was auch bei diesem kleinen Modell glücklicherweise wieder zutrifft: Es gibt absolut keinen Cloud-Zwang. Unter der Abdeckung verbirgt sich ein Slot für microSD-Karten, die bis zu 256 GB fassen dürfen. Wer ohnehin schon im Ökosystem des Herstellers unterwegs ist, kann die Kamera auch nahtlos an den Reolink Home Hub koppeln – so hab ich das hier gelöst – und die Aufnahmen zentral im Haus speichern.

Reolink verlangt für die Argus MagiCam knapp 55 Euro, da kann man auch noch nach häufiger ausgeschriebenen Angeboten schauen. Für diesen schmalen Kurs kann man die Kamera eigentlich fast blind kaufen. Wer maximale 4K-Details oder eine motorisierte Schwenksteuerung für sein Grundstück sucht, ist bei diesem Modell aber natürlich an der falschen Adresse.

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Reolink Video Doorbell 2 im Test: KI, lokaler Speicher, kein Abo

Seit Ewigkeiten dümpelt an unserer Haustür eine Video-Türklingel von Arlo herum, die mir mittlerweile zugegebenermaßen gehörig auf den Senkel geht. Warum? Alle paar Tage meldet die App mein Konto wieder ab, wenn es klingelt, wird mir kein Video übertragen und sollte es dann doch mal klappen, dann kann ich zwar Ton hören – die Videoübertragung wird aber von einer Vollbild-Werbung überdeckt. Mit kostspieligem Abo wäre das sicherlich alles kein Problem mehr, aber genau das will ich ja vermeiden.

Reolink hat mir nun aber seine neue Video Doorbell der 2. Generation (off. Marktstart 20. Juli) zukommen lassen, anschließbar über die Niederspannung der alten Haustür oder aber rein per Akku nutzbar. Wird per USB-C geladen und soll dann bis zu 10 Monate durchhalten. Letzteres konnte ich in meinem Test jedoch nicht überprüfen, da ich die Klingel verdrahtet habe. Man sollte wohl aber davon ausgehen, dass es sich auch hierbei wieder um Werte unter „Idealbedingungen“ handeln dürfte. Harte Winter und besonders viele Zugriffe auf den Videofeed von unterwegs aus dürften den Akku dann auch einigermaßen schnell leeren.

Thaddäus hat zur Montage vielleicht auch noch etwas anzumerken…

Sowohl die Montage, aber eben auch der Aufbau der Klingel selbst dürften niemanden mehr überraschen – das Gerät ähnelt den gängigen Modellen und selbst meiner alten Arlo-Klingel einfach enorm. Auf der Rückseite befinden sich neben USB-Ladeanschluss und microSD-Einschub (zum lokalen Sichern von Videoaufnahmen) auch die beiden Pole zum Anschließen der Niederspannung.

Ganz wichtig: Ein Abo muss für die Klingel niemand abschließen, sämtliche Funktionen sind auch hier wieder für alle Nutzer frei verfügbar. Die Sicherung kann wie erwähnt via microSD erfolgen, optional über einen Reolink-Hub im Netzwerk mit eigenem Speicher, auf Umwegen auch auf dem eigenen NAS daheim. Ist aber für mich bei Reolink ein enorm wichtiger Faktor, den ich auch gern heranziehe, wenn ich privat Empfehlungen für entsprechende Geräte ausspreche.

Die Einrichtung erfolgt über die zugehörige App Schritt für Schritt und erfordert keinerlei Vorkenntnisse. Ein Zusatzschritt ist dann lediglich das Einbinden eines optionalen Chimes, also einer zusätzlichen Klingel, die man sich irgendwo im Haus im selben WLAN an die Steckdose klemmt. Ebenfalls ist es möglich – dazu muss man die Doorbell dann aber auch von Anfang an in Kombination mit dem Hub einrichten – den Lautsprecher des Hubs als weitere Türklingel zu verwenden.

Die Klingel reagiert beim Auslösen innerhalb von maximal einer Sekunde am Chime, die App meldet sich nach spätestens 2 bis 3 Sekunden mit einer entsprechenden Meldung und dem Live-Videobild – auch im mobilen Netz. Man kann dann wie gehabt einfach den Anruf annehmen und mit seinem Gegenüber sprechen oder aber ihr spielt eine der zahlreichen vorgefertigten Standardantworten ab. Beispielsweise, dass der Bote das Paket gern an der Haustür abstellen kann, wenn man gerade mal nicht sofort an die Tür kann, etc. Ihr könnt aber auch eine der Nachrichten auswählen (optional eine eigene aufnehmen), die dann automatisch nach einer kurzen Zeitspanne abgespielt wird, falls man mal nicht selbst reagieren kann.

Hinzu kommen Funktionen wie eine Bewegungserkennung oder aber auch die KI-Erkennung von Paketen. Jene Mitteilung erreicht euch dann schon am Handy, noch bevor die Haustür überhaupt klingelt. Das klappte hier bislang erstaunlich gut. Sobald ein Paket auch nur ansatzweise durch das Videobild geführt wird, erkennt dies die KI und meldet entsprechend.

Ich kann nach derzeitigem Stand wirklich nichts anderes an der Klingel aussetzen, als dass diese sich nicht mit Umlauten benamen lässt. Sprich „Haustür“ ist aktuell nicht möglich, das Ding muss „Haustuer“ heißen. Wird sich aber vermutlich noch mit einem der nächsten Updates ändern. Da glänzte Reolink in den vergangenen Jahren absolut mit regelmäßigen Aktualisierungen und Verbesserungen.

Die zweite Generation der Video Doorbell ist also ein absolut empfehlenswertes Upgrade mit kostenloser Speicheroption, starken Features und KI-Erkennung von Tieren, Personen und Paketen – alles optional auswählbar. Im Grunde bekommen Reolink-Nutzer hier dasselbe Erlebnis wie mit den Kameras des Unternehmens, nur eben mit Video-Türklingel-Funktion obendrauf. Die Video Doorbell (2. Gen.) wird zum geplanten Marktstart am 20. Juli bei einer UVP von 139,99 Euro liegen.

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Govee bringt neuen Outdoor-Strahler mit Matter-Unterstützung an den Start

Govee baut sein ohnehin schon üppiges Sortiment an smarter Beleuchtung weiter aus und bringt einen neuen LED-Außenstrahler auf den Markt. Das neue Modell ist erst seit Kurzem bei Amazon gelistet und dürfte vor allem für diejenigen interessant sein, die ihre Garageneinfahrt, den Garten oder den Balkon nicht nur hell, sondern auch smart ausleuchten wollen. Neben den üblichen Govee-Schnittstellen ist hier auch Matter direkt mit an Bord /wieder über WiFi).

Der Strahler liefert eine Spitzenhelligkeit von ordentlichen 3.000 Lumen. Dank RGBWW-Beleuchtung beherrscht das Teil nicht nur die klassischen 16 Millionen Farben für die bunte Partybeleuchtung, sondern liefert über die hauseigene Luminblend-Technologie auch echtes Weißlicht in einem Spektrum von warmen 1.000 Kelvin bis hin zu kühlen 10.000 Kelvin.

Für die Sicherheit rund ums Haus ist ein PIR-Bewegungsmelder integriert. Dieser deckt einen Weitwinkel von 120 Grad ab und soll Bewegungen auf eine Distanz von bis zu 15 Metern erfassen. Erkanntes wird dann sofort im eingestellten Lichtton angestrahlt. Die Installation erfolgt klassisch über eine feste Hartverdrahtung an der Wand, wobei sich der Strahler über die Wandhalterung flexibel ausrichten lässt. Das Gehäuse ist nach IP65 wetterfest und soll Temperaturen von minus 20 bis plus 45 Grad problemlos wegstecken.

In Sachen Smart Home ist der Strahler sehr flexibel aufgestellt. Dank Matter-Kompatibilität lässt er sich problemlos in die gängigen Ökosysteme wie Apple Home, Google Home oder Amazon Alexa einbinden. Wer möchte, kann die Steuerung aber auch direkt über WLAN und Bluetooth mittels der Govee Home App realisieren, wo zusätzlich über 80 verschiedene Szenenmodi bereitstehen.

Preislich liegt der neue Govee LED-Außenstrahler regulär bei 99,99 Euro. Zum Start bietet Amazon allerdings direkt einen 20-Prozent-Coupon auf der Produktseite an, womit der Preis im Warenkorb auf knapp 80 Euro sinkt.

Spezifikation Details
Marke Govee
Helligkeit 3.000 Lumen
Farbtemperatur 1.000 K bis 10.000 K (RGBWW)
Bewegungsmelder PIR, 120° Erfassungswinkel, bis zu 15 m Reichweite
Schutzklasse IP65 (wasserdicht)
Konnektivität WLAN, Bluetooth, Matter
Kompatibilität Matter, Amazon Alexa, Google Assistant, Govee Home App
Betriebstemperatur -20 °C bis 45 °C
Abmessungen 21,5 x 20 x 22,2 cm
Preis 99,99 Euro (aktuell abzüglich 20 % Coupon)

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