
Home Assistant ist eine Open-Source-Software, die es Benutzern ermöglicht, verschiedene Geräte und Dienste zu verwalten und zu automatisieren, indem sie Gerätschaften unterschiedlicher Hersteller verzahnt und kommunizieren lässt. Die Software kann in einem (Docker)-Container oder einem dedizierten Gerät wie einem Raspberry Pi oder einem Mini-PC installiert werden. Das Ganze unterstützt eine Vielzahl von Protokollen und Plattformen, darunter Z-Wave, Zigbee, aber auch Matter. 
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Im Monatstakt gibt es im Rahmen von Updates neue Funktionen sowie Verbesserungen. Mit Version 2026.8 steht jetzt das August-Update in den Startlöchern: Verfügbar bereits als Beta, ab dem 5. August dann auch im stabilen Rollout erhältlich.

Ziel von Home Assistant, auch des neuen Updates, ist es, den Einstieg und die Nutzung von Home Assistant (auch für technisch weniger versierte Nutzer) weiter zu vereinfachen, sprich die Plattform zugänglicher zu gestalten. So setzt man bei neuen Installationen von Home Assistant OS jetzt auf eine „normale“ Webadresse, die ohne die Angabe eines Ports (bislang :8123) auskommt.
Bei Bestandsnutzern bleibt alles wie gehabt, auf Wunsch kann man aber auch auf den neuen (oder einen anderen) Port umstellen. Man hat auch Sicherheitsvorkehrungen getroffen, dass Nutzer nicht ausgesperrt werden, sollte etwas bei der Umstellung schieflaufen. Falls ihr den Port ändert, dann denkt dran auch Lesezeichen oder eventuell angebundene Dienste entsprechend zu aktualisieren.

Labels und Beschriftungen wie „fortgeschritten“ oder „Experte“ sollen sukzessive aus Home Assistant verschwinden. Die klingen abschreckend und halten Nutzer davon ab, Dinge auszuprobieren. Stattdessen beschreibt man nun in einfachen Worten, was eine Funktion leistet. Im Sinne der Vereinfachungen wird aus Entwickler-Tools jetzt einfach „Tools“.

Einfacher wird auch das Erlebnis rund um die Home Assistant Cloud. Während bisher alle Funktionen auf einer langen Seite mit Einstellungen waren, hat man die Cloud-Funktionen nun grundlegend überarbeitet und übersichtlicher dargestellt. Jede Funktion (Fernzugriff, Backups, Sprachassistenten, die Companion-App und mehr) hat ihren eigenen Bereich. Die Einstellungen für die einzelnen Funktionen wurden auf eigene Seiten verlagert, was eine verbesserte Übersicht gewährleisten soll.

Home Assistant setzt in Automatisierungen, Skripten oder auch im Dashboard für jedes Gerät und jeden Sensor auf eine Entitäts-ID. Die Benennung dieser wird mit dem neuen Update flexibler: Man kann hier jetzt selbst ein Namensschema, sprich eine sinnvolle und individuelle Reihenfolge, festlegen.
Auch die Verwaltung der Geräte wird übersichtlicher: Bislang wurden physische Geräte, die über zwei verschiedene Integrationen eingerichtet wurden, von Home Assistant zu einem einzigen Gerät zusammengefasst. Angaben, die nur einen Wert annehmen können – wie beispielsweise das Modell oder die Seriennummer –, konnten dadurch zu Konflikten führen.
Ab der August-Version behält jede Integration ihren eigenen Geräteeintrag bei, sodass nichts mehr zusammengefasst wird. Automatisierungen und Skripte funktionieren weiterhin. Ihr solltet aber nochmals Automatisierungen prüfen, die direkt auf eine ID eines Gerätes verweisen. Die Vereinfachung ist der Grundstein für eine flexiblere Geräteverwaltung, die in den kommenden Monaten kommen soll.
Ansonsten gibt es neue Auslöser und Bedingungen. „Vibration“ verfügt nun über Bedingungen, die zu den entsprechenden Auslösern passen. Neben der Reaktion in dem Moment, in dem eine Vibration beginnt oder aufhört, kann man auch in Automatisierungen prüfen, ob etwas vibriert oder eben nicht. Als Beispiel wird die fertige Waschmaschine angeführt, die eben nicht mehr rüttelt und dann eine Nachricht „Wäsche ist fertig“ senden kann.
Automatisierungen lassen sich jetzt auch über den Auslöser „Mond“ starten. Etwa, wenn der Mond in eine neue Phase eintritt. Die aktuelle Mondphase lässt sich im Rahmen einer Automatisierung ebenfalls abfragen.
Außerdem neu: Eine Google-Health-Integration liefert Fitness- und Gesundheitsdaten zu Home Assistant.
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