Jackery und Homey: Smarte Speichersteuerung für den SolarVault 3




Jackery macht beim Thema Energiemanagement mobil und arbeitet künftig mit Homey zusammen. Im Fokus steht die neue SolarVault-3-Serie, die durch die Kooperation deutlich schlauer werden soll. Die Einbindung erfolgt über den Homey Energy Dongle und den P1 Smart Meter, wodurch das System Zugriff auf Verbrauchsdaten in Echtzeit erhält.

Statt starrer Werte passt der Speicher die Batterieleistung dynamisch an den aktuellen Bedarf im Haushalt an. Das Ziel ist eine Nulleinspeisung ins Stromnetz und eine höhere Eigenverbrauchsquote. Die Installation bleibt dabei simpel, da der Dongle einfach mit dem Smart Meter verbunden und per App mit dem Jackery-System gekoppelt wird, ohne dass ein Elektriker an die Leitungen muss.

Ab Juli soll die Integration noch tiefer gehen. Geplant sind dann Funktionen wie eine KI-gestützte Optimierung, die Wetterprognosen und das Nutzerverhalten einbezieht. Auch die Koordination mit anderen Geräten wie Wärmepumpen oder Ladestationen für Elektroautos steht auf dem Plan, um die Energieflüsse im Haus automatisiert zu steuern.

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Itsyhome: HomeKit-Steuerung nun auch für den Apple TV




Itsyhome hatte ich hier im Blog schon vorgestellt. Nette App, um flott Geräte in eurem Apple Home zu steuern. Nun hat der Entwickler nachgelegt und will auf dem Apple TV nachliefern. Man bringt quasi die Gerätesteuerung sowie Kameras auf den großen Schirm. Die Anwendung ist somit mittlerweile für macOS, iOS und tvOS verfügbar. Ein Clou der App ist die Kachelansicht für Kameras.

Wer mehrere Kameras im Einsatz hat, kann sich diese in einem Raster mit bis zu drei Spalten anzeigen lassen. In diesem Überwachungsmodus lässt sich der automatische Ruhezustand des Apple TV deaktivieren, sodass der Fernseher dauerhaft als Monitor für die Live-Bilder dient. Ton gibt es in der Vollbildansicht natürlich auch. Die App sortiert Geräte wie Lampen, Jalousien oder Klimaanlagen automatisch in Gruppen für das ganze Haus oder einzelne Räume.

Ein Klick schaltet alles aus, während Schieberegler für Helligkeit oder Position direkt über die Fernbedienung bedient werden. In den Raumansichten sieht man zudem Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf einen Blick. Ein Druck auf Play oder Pause öffnet erweiterte Steuerungen für Farben oder Thermostate, während ein langer Klick das Anpassen von Icons oder das Verschieben von Kacheln ermöglicht.

Favoriten und Layouts werden übrigens via iCloud zwischen verschiedenen Apple TVs abgeglichen. Mehr als 25 Gerätetypen werden unterstützt, darunter auch Türschlösser und Garagentore. Finanziell geht der Entwickler einen Weg ohne Abo. Es gibt einen dreitägigen Testzeitraum, danach folgt ein Einmalkauf für 14,99 Euro, der die Pro-Versionen für das iPhone, das iPad und den Mac direkt freischaltet.

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Heizungsmarkt: Wärmepumpen dominieren den Neubau

Foto: Bosch

Das Statistische Bundesamt hat frische Zahlen zum Wohnungsbau vorgelegt. Wer heute ein Haus baut, setzt fast schon automatisch auf die Wärmepumpe. Im Jahr 2025 wurden rund 58.900 Wohngebäude fertiggestellt, wobei der Anteil der Wärmepumpen bei 73,6 % lag. Ein Blick zurück zeigt das Tempo der Veränderung, denn 2024 lag die Quote noch bei 69,4 % und vor zehn Jahren, im Jahr 2015, dümpelte die Technik noch bei mageren 31,4 % herum. Damals wurden allerdings auch noch deutlich mehr Häuser gebaut.

Besonders in kleinen Einheiten ist die Wärmepumpe gesetzt. Bei Einfamilienhäusern liegt die Quote bei 77,9 % und bei Zweifamilienhäusern sogar bei 78,4 %. In größeren Wohnblocks mit drei oder mehr Einheiten sieht es etwas anders aus, da kommt die Technik nur in 52,7 % der Fälle zum Einsatz. Insgesamt setzen Bauherren massiv auf erneuerbare Energien. Rechnet man Holzpellets mit 3,5 %, Solarthermie mit 0,6 % und Biogas mit 0,4 % dazu, werden fast 80 % der neuen Buden primär regenerativ beheizt. Nimmt man noch die Häuser hinzu, die Erneuerbare zumindest als Ergänzung nutzen, landet man bei einer Quote von 85,2 %.

Das klassische Erdgas verliert dagegen massiv an Boden. Nur noch 10,5 % der Neubauten setzten 2025 auf Gas als Hauptquelle. Zum Vergleich: 2015 war das noch in jedem zweiten Haus der Standard. Fernwärme folgt mit 8,3 % auf Rang drei, während die Ölheizung mit 0,3 % Anteil praktisch ausgestorben ist. Schaut man in die Auftragsbücher und Baugenehmigungen für 2025, verstärkt sich dieser Effekt sogar noch. Satte 83,0 % der geplanten 62.100 Gebäude sollen eine Wärmepumpe erhalten, Gas spielt mit 2,2 % kaum noch eine Rolle.

Im Bestand sieht die Welt allerdings völlig anders aus. Der Zensus 2022 zeigte, dass über die Hälfte der bestehenden Gebäude noch mit Gas beheizt wird, gefolgt von Öl mit knapp 25 %. Erneuerbare Energien kamen dort im Jahr 2022 gerade einmal auf einen Anteil von gut 10 %. Es dauert also noch eine ganze Weile, bis die Dynamik aus dem Neubau auch im gesamten Gebäudebestand für eine spürbare Kehrtwende sorgt.

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Dreame X60 Pro Ultra Complete angesaugt: Ab in die Ecke!

Saugroboter gibt es mittlerweile wie Sand am Meer und die Hersteller überbieten sich monatlich mit neuen Superlativen. Wenn ein neues Flaggschiff auf den Markt kommt, schaut man als Tester oft nur noch auf Nuancen. Dreame will mit dem neuen X60 Pro Ultra Complete jedoch genau die Probleme lösen, an denen die Konkurrenz, und teils auch die eigenen Vorgängermodelle, bisher gescheitert sind: die Ecken, die Kanten und die extrem flachen Möbel.

Mit einem Preisschild von satten 1.500 Euro (UVP) (Angebot aber 1.299 Euro) haben wir es hier mit einem absoluten Premium-Gerät zu tun. Ob sich diese Investition für euer Smart Home wirklich lohnt, habe ich mir im Alltag sehr genau angeschaut. Vermutlich hätte ich so einen Robo gar nicht mehr getestet, da mittlerweile viele Unterschiede zu gering sind, um meinen Aufwand zu rechtfertigen. Doch es klang spannend: Der ausfahrbare Mopp, der auch sehr genau unter Kanten wischen soll. Mir fiel meine überstehende Küchenzeile ein, an der bisher JEDER Sauger scheiterte.

Fangen wir beim Offensichtlichen an: Die Basisstation des X60 Pro Ultra Complete ist ein ziemliches Möbelstück. Wer sich diesen Roboter zulegt, braucht entsprechend Platz in der Wohnung. Die Station beherbergt einen 4,2-Liter-Frischwassertank, einen 3-Liter-Schmutzwassertank, den Staubbeutel und einen Tank für die automatische Reinigungsmitteldosierung. Die Verarbeitung wirkt hochwertig, die schwarze Hochglanzfront ist allerdings erwartungsgemäß anfällig für Fingerabdrücke. Aber hey: Andere Stationen sind auch nicht so viel kleiner und an der Front tatsche ich eher nicht rum.

Die Station kümmert sich um die komplette Wartung des Roboters. Nach getaner Arbeit werden die Wischmopps ausgewaschen und anschließend mit Heißluft getrocknet, um Schimmelbildung und fiese Gerüche zu vermeiden. Dreame bewirbt die Moppwäsche vollmundig mit „100 Grad heißem Wasser“. Nachgemessen habe ich das nicht, der Fühltest nach dem Waschen sagte mir aber: Nee, das sind eher nicht 100 Grad. Dennoch wurden die Mopps ordentlich sauber. Müsst mal in der App schauen, da kann man einstellen, wie heiß gereinigt wird.

Auf dem Papier protzt der X60 Pro Ultra mit angegebenen 42.000 Pascal Saugkraft. Das ist aktuell einer der Spitzenwerte auf dem Markt. Aber entscheidend ist bekanntlich, was auf dem Boden passiert. Bei Hartboden und beim Teppich machte er saugtechnisch auch einen echt prima Job, da blieb eigentlich nichts liegen.

Auf Teppichen punktet das Gerät mit einem „Lift“. Er hebt nicht nur die Hauptbürste oder die Mopps an, sondern kann bei Bedarf sein gesamtes Gehäuse liften, um auf Hochflorteppichen nicht stecken zu bleiben. Apropos Teppiche: Hier lässt sich der Roboter so konfigurieren, dass er seine nassen Wischmopps vorher einfach selbstständig in der Station ablegt und nur zum Saugen ausrückt.

Kommen wir zu meinem Hauptargument für den X60 Pro Ultra: das neue Wisch- und Bürstensystem. Dreame hat dem Gerät einen ausfahrbaren Arm für die Seitenbürste und einen ausfahrbaren Arm für den rechten Wischmopp spendiert.

Im Alltag ist das ein echter Gamechanger. Wo frühere Modelle immer ein paar Zentimeter Dreck in den Zimmerecken oder an den Fußleisten liegen ließen, wischt und fegt der X60 Pro Ultra fast gnadenlos bis an die allerletzte Kante. Richtig, richtig gut. Kein Ausfegen vorab unter meiner Küchenzeile. Absoluter Gewinner mit einer kleinen Einschränkung: Die richtig derben Ecken sind halt teilweise nicht erreichbar, was natürlich an Wänden und Bebauung bei mir liegt.

Allerdings gibt es auch Schattenseiten. Die KI-gestützte Schmutzerkennung soll eigentlich stark eingetrocknete Flecken auf dem Boden erkennen, um diesen Bereich gezielt mehrmals zu schrubben. Das klappt im Alltag eher so mittel. Manchmal ignoriert er den Fleck, der Roboter fährt nur in seinem Standardmuster einmal darüber und hinterlässt noch Reste. Wer also oft klebrige Malheure auf dem Küchenboden hat, muss den Roboter über die App gezielt in die Zonenreinigung schicken oder zwei Durchgänge programmieren.

Die App? Mittlerweile kann man da echt viel justieren, was natürlich vom genutzten Robo abhängt. Von der Wasserdurchflussmenge über die Saugkraft bis hin zum Verlegemuster der Dielen lässt sich hier alles bis ins kleinste Detail einstellen.

Wer darauf keine Lust hat, drückt einfach auf den „Clean Genius“-Modus und lässt den Roboter selbst entscheiden. Die Akkuleistung ist ordentlich. Selbst bei großen Grundrissen geht ihm nicht so schnell die Puste aus, Dreame gibt bis zu 242 Minuten an, das ist aber Mumpitz. Saugen, Wischen, volle Pulle und so verkürzen das natürlich. Sollte der Akku doch mal zur Neige gehen, lädt das Gerät dank neuer Power-Schnellladetechnik in nur fünfeinhalb Minuten wieder knapp 25 Prozent Akkukapazität auf, um die restlichen Quadratmeter fix zu beenden.

Das Problem ist vielleicht, dass ultraschnelles Laden der Batterie nicht guttut. Lithium-Ionen-Akkus altern schneller, wenn sie flott vollgeladen werden, insbesondere weil dadurch mehr Wärme und chemische Belastung in den Zellen entstehen. Selbst wenn Dreame über Sicherheitssysteme verfügt, wird wiederholtes Schnellladen den Akku wahrscheinlich deutlich schneller verschleißen als normales, langsames Laden.

Für die meisten Nutzer ist diese Geschwindigkeit nicht täglich erforderlich. Viele Wohnungen sind klein genug, dass der Roboter die Reinigung auch ohne intensives Laden abschließen kann. Daher sollte Dreame schnellstmöglich eine Option für „Langsames Laden“ oder „Akkuschonung“ in die App integrieren.

Pro:

  • Derbe Saugkraft: Mit 42.000 Pa tolles Saugergebnis auf Hartböden und Teppichen.
  • Meine Referenz bei der Kantenreinigung
  • Versenkbarer Lidar-Turm: Die Bauhöhe schrumpft auf rund 9 cm, wodurch der Roboter auch unter sehr flachen Möbeln saugen kann.
  • Sehr gute Kletterfähigkeit
  • Anti-Haar-Verhedderung der Bürsten klappt super (nicht mit meinen Nicht-Haaren getestet)
  • Teppich-Management: Smarter „Chassis-Lift“ und die Fähigkeit, Wischmopps vor der Teppichreinigung komplett in der Station abzulegen.

Contra:

  • Der Preis: Mit einer UVP von 1.500 Euro ein teurer Spaß. Achtet auf Angebote.
  • Marketing-Übertreibung: Die versprochene „100-Grad-Moppwäsche“ kann ich so nicht bestätigen.
  • Schmutzerkennung mit Aussetzern: Die KI erkennt hartnäckige Flecken nicht immer zuverlässig, wodurch manchmal ein zweiter manueller Durchgang nötig ist.
  • Smart Home: Die Matter-Integration funktioniert zur Stunde nicht bei mir, die App zeigt keinen Code an.

Machen wir es kurz: Der Dreame X60 Pro Ultra Complete ist ein absolutes Technik-Biest und bringt für mich Funktionen mit, die echten Mehrwert bieten. Das Ultra-Extend-System für Ecken und die Kombination aus versenkbarem Lidar und der extremen Kletterfähigkeit lösen genau die Probleme, die im Alltag mit Saugrobotern am meisten nerven. Ist er perfekt? Nein. Die KI-Erkennung für Flecken und Kleinkram hat noch Luft nach oben, das 100-Grad-Wisch-Versprechen ist reines Marketing und 1.500 Euro sind eine gewaltige Ansage für einen Haushaltshelfer. Pro-Tipp: Es gibt so viele Deals mit den Kisten, da wartet man am besten ab. Oder: Einfach warten, bis da wieder demnächst ein neues Modell kommt, dann werden die „Alten“ oft verbrannt, da kann man echt ’nen Schnapp machen. Tech-Specs und was im Paket ist? Schaut es euch auf der Webseite des Herstellers an.

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UGREEN NASync DXP2800 GT: Ein erster Blick auf das NAS

Ugreen hat im vergangenen Jahr im NAS-Sektor für ordentlich Wirbel gesorgt. Die Strategie: Gute Hardware-Spezifikationen zu Preisen, bei denen die etablierte Konkurrenz erst einmal schlucken musste. Doch machen wir uns nichts vor: Rein softwaretechnisch hat man in Taiwan noch die Nase vorn, UGREEN unterstützt bislang immer noch keine verschlüsselten Laufwerke. Doch der Reihe nach.

Ich habe mir das kleinste Modell der Reihe, das UGREEN NASync DXP2800 GT, in das Regal gestellt und im Alltag ausgiebig ausprobiert. Optisch hat sich auf den ersten Blick bis auf einen leicht roségoldenen Akzent am Rahmen nicht viel verändert. Unter der Haube bleibt jedoch kaum ein Stein auf dem anderen. Ugreen verabschiedet sich in dieser Generation von Intel und schwenkt komplett auf AMD um.

Arbeitete im regulären DXP2800 noch ein Intel N100, schlägt im GT-Modell nun ein AMD Ryzen Embedded R2514. Das bedeutet zwar weiterhin vier physische Rechenkerne, aber dank Simultaneous Multithreading (SMT) stehen dem System jetzt acht Threads zur Verfügung. Der Prozessor taktet zudem deutlich dynamischer und bringt spürbar mehr Leistungsreserven mit, wenn es auf der Kiste mal enger wird. Dazu müsst ihr aber schon einiges tun.

Interessant: Konnte der Intel-Vorgänger noch mit modernem DDR5-RAM glänzen, muss die AMD-Architektur in diesem Setup auf DDR4-3200 zurückgreifen. Ab Werk ist ein einzelner 8-GB-Riegel verbaut. Im Alltag merkte ich von der geringeren Speicherbandbreite absolut nichts.

Das Gerät bietet zwei echte SO-DIMM-Steckplätze, wodurch sich das NAS auf bis zu 64 GB RAM aufbohren lässt. Auch beim internen Flash-Speicher, auf dem das Betriebssystem hinterlegt ist, wurde aufgerüstet: Statt 32 GB stehen nun 64 GB eMMC zur Verfügung. Schöner wäre es natürlich, wenn das System irgendwie anders gelagert wäre.

Ugreen hat beim DXP2800 GT an der Netzwerkschraube gedreht. Während das erste Modell noch mit einer einzelnen 2,5-GbE-Schnittstelle auskommen musste, verbaut man in der GT-Variante nun direkt einen vollwertigen 10-Gigabit-Netzwerkanschluss. Wer die entsprechende Infrastruktur mit passenden Switches und Kabeln zu Hause besitzt, kann Daten nun in einer anderen Liga durch die Leitung jagen. Und ja, ihr könnt weiterhin Daten über USB-A und USB-C auf das NAS schieben, selbst HDMI ist an Bord, falls ihr im BIOS spielen oder gar über das integrierte Media-Center Inhalte streamen wollt. Aber wer macht das schon?

In Sachen Gehäusequalität liefert Ugreen gewohnt solide Arbeit ab. Das Chassis besteht fast vollständig aus massivem Metall, fühlt sich wertig an und bringt ein ordentliches Eigengewicht mit. Das Modell erlaubt eine komplett werkzeuglose Montage. Festplatte in den Rahmen einclipsen, reinschieben, Verriegelung schließen, das erledigt man in wenigen Sekunden.

Der rückseitige Lüfter arbeitet im Alltag unauffällig und lässt sich über die Software in verschiedenen Profilen steuern. Was den Hunger nach Strom angeht, zeigt sich das System recht genügsam. Befinden sich die Festplatten im Tiefschlaf (Hibernate), begnügt sich das NAS mit etwa 10 bis 15 Watt aus der Steckdose. Sobald die Platten anlaufen und im normalen Leerlauf vor sich hin drehen, pendelt sich der Verbrauch je nach verwendetem Festplattenmodell bei rund 20 Watt ein.

Die grafische Benutzeroberfläche reagiert flott und wirkt modern. Die mitgelieferten Standard-Apps wie die Fotoverwaltung mit integrierter KI-Erkennung für Gesichter und Objekte oder das Überwachungs-Center für IP-Kameras funktionieren im Alltag ausreichend.

Das wahre Potenzial entfaltet die Kiste jedoch, wenn man die Docker-Umgebung nutzt. Da schrieb ich ja schon einige Anleitungen. Ich habe unter anderem Immich, Paperless, einen Mediaserver für Audio und Video getrennt und noch einiges mehr laufen – problemlos. Aber das ist jetzt nichts, weshalb ich vom Vorgänger wechseln würde, das ergibt echt nur Sinn, wenn ihr vielleicht euer Uralt-NAS aufs Abstellgleis schieben wollt.

Allerdings gebe ich harten Video-Fans etwas zu bedenken. Während das Standardmodell (DXP2800) mit einem Intel N100-Prozessor und dessen hocheffizienter Intel QuickSync-Einheit ausgestattet ist, verfügt der DXP2800 GT eben über den AMD Ryzen Embedded R2514 mit integrierter Radeon Vega iGPU. Reine Software-Transkodierung funktioniert problemlos, beeinträchtigt jedoch spürbar die Gesamtsystemleistung.

Die AMD-Grafikeinheit unterstützt die hardwarebeschleunigte Dekodierung und Kodierung gängiger Codecs wie H.264 und HEVC (H.265) über AMD AMF / VAAPI. Im Gegensatz zu modernen Intel-Chips fehlt der älteren Vega-Architektur des Ryzen Embedded ein Hardware-Decoder für den modernen AV1-Codec. Wenn man viele Medien im AV1-Format hat, muss die CPU die Transkodierung vollständig per Software übernehmen. Generell sehe ich da kein Problem bei Direct Play z. B. über einen Apple TV mit Infuse, bei anderen Lösungen und mehreren Streams kann es da schon schwieriger werden.

Das UGREEN NASync DXP2800 GT ist eine gelungene Modellpflege. Das Unternehmen hat das bewährte Konzept nicht neu erfunden, sondern gezielt an den richtigen Stellschrauben gedreht. Wie erwähnt: Wer bereits das normale DXP2800 oder eine ähnliche Kiste im Einsatz hat und lediglich Daten im Netzwerk freigibt, braucht nicht upzugraden. Wer hingegen ein kompaktes und leistungsstarkes 2-Bay-System für das eigene Docker-Setup und ein schnelles 10-Gigabit-Netzwerk sucht, findet hier ein verdammt starkes Stück Hardware. Preislich startet das DXP2800 GT bei 509,99 Euro, während für das DXP4800 GT 659,99 Euro fällig werden. Zum Start bietet der Hersteller einen Rabatt von 10 Prozent im eigenen Online-Shop sowie bei Amazon an. Auf viele Jahre gerechnet vertretbar.

Kategorie / Merkmal Modell 1 (2-Bay Variante) Modell 2 (4-Bay Variante)
CPU
CPU Model AMD Ryzen Embedded R2514 AMD Ryzen Embedded R2514
Lithography / /
CPU Cores 4 4
CPU Threads 8 8
Max Frequency 3.7GHz 3.7GHz
Storage (Speicher)
Drive Bays 2 Bays 4 Bays
Drive Bay Compatibility – 3.5 inch


– 2.5 inch
– 3.5 inch


– 2.5 inch
M.2 SSD Slots 2 Slots 2 Slots
M.2 Slots Compatibility M.2 NVMe 2280 M.2 NVMe 2280
Maximum Capacity 32T*2 8T*2 32T*4 8T*2
M.2 Slot Specs 2 * GEN3 X2 2 * GEN3 X2
RAID Mode JBOD / Basic / RAID0 / RAID1 JBOD / Basic / RAID0 / RAID1 / RAID5 / RAID6 / RAID10
RAM (Arbeitsspeicher)
RAM 8GB DDR4 8GB DDR4
Expandable RAM Slots 2 Slots 2 Slots
Memory Expansion Unterstützt Unterstützt
Maximum Expansion 64GB 64GB
System
System Drive 64GB eMMC 64GB eMMC
Operating System UGOS Pro UGOS Pro
System Edition original original
Overview & Connectivity (Konnektivität)
LAN Port 1 × 10GbE 2 × 10GbE
USB-A USB-A 3.2 Gen2 × 2


USB-A 2.0 × 2
USB-A 3.2 Gen2 × 2


USB-A 2.0 × 2
USB-C USB-C 3.2 Gen2 × 1 USB-C 3.2 Gen2 × 1
Thunderbolt 4 Nein Nein
HDMI 4K 60Hz 4K 60Hz
PCIE Expansion Nein Nein
SD Slot Nein SD 3.0
Power (Stromversorgung)
Voltage / Current DC12V / 10A DC19V / 7.9A
Power 120W 150W
Other (Sonstiges)
Buttons Power, Reset Power, Reset
Fan Size / /
Pallet Info 4 in 1 4 in 1

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