#Interview – So expandiert bezahl.de mit neuem Namen ins Ausland

#Interview

Das Kölner Unternehmen Aufinity Group, hierzulande als bezahl.de unterwegs, expandiert derzeit massiv ins Ausland. In in Italien und Spanien ist das Team, das bisher 39 Millionen eingesammelt hat, bereits erfolgreich gelandet. Weitere Länder sollen bald folgen.

So expandiert bezahl.de mit neuem Namen ins Ausland

Mittwoch, 25. September 2024VonAlexander Hüsing

Das Kölner Unternehmen NX Technologies heißt nun Aufinity Group. In Deutschland sind die Rheinländer weiter als bezahl.de unterwegs. Im Ausland dagegen als Aufinity. “Wir hatten einen wirklich großen Blumenstrauß an Varianten und haben uns am Ende für einen Namen entschieden, der uns als Unternehmen und als Produkt beschreibt: Aufinity steht nämlich für die Verbindung aus Automotive, FinTech und Infinity und ist somit der perfekte Name für das was wir machen und verkörpern”, sagt Gründer Ulrich Schmidt zur Umbennenung.

Das rheinische FinTech, 2018 von Lasse Diener und Ulrich Schmidt gegründet, kümmert sich um Forderungs- und Zahlungsmanagement. PayPal Ventures, Seaya Ventures, Walter Ventures und Altinvestor Motive Ventures investierten zuletzt 22 Millionen Euro in das FinTech. Insgesamt sammelte das Unternehmen bislang 39 Millionen ein.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Aufinity Group-Macher Schmidt unter anderem über Werkstätten, Zeitersparnis und Prozesse.

Wie würdest Du Deiner Großmutter die Aufinity Group erklären?


Bei meiner eigenen Großmutter geht das leider nicht mehr, aber Deiner würde ich es so erklären: Wenn man ohne uns ein Auto bezahlt, läuft der Prozess sehr kompliziert und langwierig. Der Käufer ruft den Verkäufer an, dass er das Geld überwiesen hat, der ruft wiederum in der Buchhaltung an, um den aktuellen Status zu erfragen. Hier liegen die Informationen dann in einem Aktenordner oder auf Bankauszügen vor. Die Buchhaltung ruft dann wieder den Verkäufer und dieser den Käufer an, um im schlimmsten Fall zu sagen, dass er sich morgen noch einmal melden soll, weil kein Vermerk gefunden werden konnte. Das gleiche lässt sich auch auf die Zahlungen in Werkstätten anwenden. Oft geben die Werkstätten Autos an den Kunden, ohne schon für die Leistungen bezahlt worden zu sein und müssen dann lange auf die Zahlung per Rechnung warten oder aufwändige Mahnprozesse einleiten. Diese Prozesse digitalisieren und revolutionieren wir, sodass jeder, auch der Käufer, in Echtzeit weiß, wann die offene Forderung bezahlt ist. Keine unnötigen Anrufe mehr. Aber natürlich auch kein Kaffeeklatsch mit der Buchhaltung mehr.

Was war zuletzt das Highlight bei Euch?


Das war ganz klar der Markteintritt in Italien und Spanien und unsere Umbenennung in die Aufinity Group. Wir können nun auch in weiteren Ländern helfen, Transparenz und Zeitersparnis in die Zahlungsprozesse im gesamten Automotive Bereich zu bringen.

In Deutschland seid Ihr als bezahl.de unterwegs. Im Ausland setzt Ihr auf den neuen Namen Aufinity. Wie schwierig war es, diesen neuen Namen zu finden?


Wir haben ein wunderbares und erfahrenes Team, welches auf jedes Detail achtet, daher brauchten wir viele kleine Iterationen. Wir hatten ursprünglich einen wirklich großen Blumenstrauß an Varianten und haben uns am Ende für einen Namen entschieden, der uns als Unternehmen und als Produkt beschreibt: Aufinity steht nämlich für die Verbindung aus Automotive, FinTech und Infinity und ist somit der perfekte Name für das was wir machen und verkörpern.

Wo steht die die Aufinity Group derzeit, welche Zahlen, Daten und Fakten kannst Du mit uns teilen?


Erstens: Mehr als 80 % der Top 100 Autohaus-Gruppen in Deutschland stehen bei uns unter Vertrag. Zweitens: Über 160 Mitarbeitende, die in Deutschland, aber auch mittlerweile Spanien und Italien verteilt sitzen. Drittens: Insgesamt 39 Millionen Euro von Venture Capital-Fonds erhalten, darunter namhafte Investoren wie PayPal Ventures, Motive Ventures und Seaya Ventures. Viertens: Kooperationen mit internationalen OEMs wie Stellantis Italia und mittlerweile in vier Ländern aktiv. Fünftens: In den letzten 12 Monaten circa 8 Milliarden Euro Plattformvolumen gemanaged

Welche Projekte stehen in den kommenden Monaten bei Euch auf der Agenda?


An erster Stelle steht jetzt unsere Internationalisierung. Auch wenn wir mit jeweils einem Team schon erfolgreich in Italien und Spanien operieren, werden bald weitere Länder folgen. Auch für unsere deutschen Kunden arbeiten wir aber natürlich weiterhin daran, die Prozesse rund um die Zahlung einfacher und effizienter zu gestalten, sodass sie mehr Kunden für das eigene Autohaus gewinnen werden.

Wo steht die Aufinity Group Startup in einem Jahr?


Aktuell kann man sagen, dass wir es geschafft haben in Deutschland den Standard für Zahlung im Fahrzeugkauf und -service zu definieren. Schon über 80 % der Top 100 Autohandelsgruppen gehören zu unseren überzeugten Kunden. Das wollen wir nun auch in weiteren europäischen Ländern erreichen.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründer:innen, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen von sich reden? Mehr als 735 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

Foto (oben): bezahl.de

#StartupTicker – +++ Insight Partners +++ Aufinity Group +++ Infarm +++ Lilium +++ Sunfire +++

#StartupTicker

#StartupTicker Insight Partners setzt nach Markt Pilot nun auf Qualifyze bezahl.de-Mutter heißt nun Aufinity Group. Über den Niedergang von Infarm Bayern gewährt Lilium einen Kredit So funktioniert Sunfire

    Insight Partners     Aufinity Group     Infarm     Lilium     Sunfire

Freitag, 13. September 2024VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Freitag, 13. September)

#STARTUPLAND: LEAN, CONNECT, GROW




Kommt mit ins Startupland! Es erwartet Euch eine faszinierende Reise in die deutsche Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer-/innen, Interviews, bei denen der Lernfaktor im Vordergrund steht, und Pitches, die begeistern.  Wir sehen uns dann im November in Köln. Mehr über Startupland

#STARTUPTICKER

Insight Partners


Ein stakes Lebenszeichen in angespannten Zeiten! Der New Yorker Venture Capitalist Insight Partners, der zu den heißesten Adressen in Sachen Risikokapital gehört, war zuletzt – wie viele andere Geldgeber auch –  extrem zurückhaltend, was neue Investments betrifft. Nach Markt Pilot im Frühjahr gibt es nun aber mit Qualifyze endlich ein weiteres Insight-Investment in diesem Jahr. Das junge Unternehmen, das Lieferengpässe bei Arzneimitteln verhindern möchte, sammelte dabei weitere 54 Millionen US-Dollar ein. Insgesamt flossen nun schon 84 Millionen in das Unternehmen aus Frankfurt am Main, 2019 gegründet. Zu den Investoren von Qualifyze gehören neben Insight Partners unter anderem HV Capital, HarbourVest Partners, H14 und Cherry Ventures. Unter dem Strich ist und bleibt ein Insight-Investment immer ein gutes Zeichen für die deutsche Startup-Szene. Mehr über Qualifyze

NX Technologies


Mit neuem Namen ins Ausland! Das millonenschwere Unternehmen NX Technologies, das in Deutschland als bezahl.de bekannt ist, wird zur Aufinity Group. In Deutschland setzen die Rheinländer weiter auf bezahl.de als Marke. International kommt die Marke Aufinity zum Einsatz. “Die Umfirmierung zur Aufinity Group GmbH ist der nächste wichtige Schritt in der Internationalisierung des Unternehmens. Aufinity verfolgt das Ziel, einen neuen digitalen Industriestandard für das Zahlungsmanagement zu schaffen – und zwar international”, teilt das Team mit. Das Kölner FinTech, 2018 von Lasse Diener und Ulrich Schmidt gegründet, kümmert sich um Forderungs- und Zahlungsmanagement. PayPal Ventures, Seaya Ventures, Walter Ventures und Altinvestor Motive Ventures investierten zuletzt 22 Millionen Euro in das FinTech. Insgesamt sammelte das Unternehmen bislang 38 Millionen ein. Mehr über bezahl.de

#LESENSWERT

Infarm – Lilium – Sunfire 


Ein Insider-Bericht zum Niedergang von Infarm (Gründerszene)  Bayern gewährt Flugtaxi-Unternehmen Lilium einen Kredit in Höhe von 50 Millionen Euro (Handelsblatt)  Sunfire – vom unverstandenen Startup zum Pionier (OMR)

#DEALMONITOR

Investments & Exits


Quantum Optics Jena sammelt 8,5 Millionen ein HKK Bionics erhält 732.000 Euro Luminous Labs bekommt sechsstellige Summe Zur Mühlen Gruppe investiert in Nosh Biofoods EnBW kauft enersis Dataciders kauft ProDato. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3 

#Interview – “Wir merken: Aktuell ist überall ‘viel Musik’ drin”

#Interview

Das junge FinTech bezahl.de ist auch in allgemein schwierigen Zeiten auf Kurs. “2024 war bisher ein top Jahr für uns: Wir haben unsere Series-B Finanzierungsrunde abgeschlossen. Zudem haben wir zusammen als Team neue Transaktionsrekorde aufgestellt”, sagt Gründer Lasse Diener.

“Wir merken: Aktuell ist überall ‘viel Musik’ drin”

Mittwoch, 7. August 2024VonAlexander Hüsing

Das Kölner FinTech bezahl.de, das 2018 von Lasse Diener und Ulrich Schmidt gegründet wurde, kümmert sich um Forderungs- und Zahlungsmanagement. PayPal Ventures, Seaya Ventures, Walter Ventures und Altinvestor Motive Ventures investierten zuletzt 22 Millionen Euro in das FinTech. Insgesamt sammelte das Unternehmen bislang 38 Millionen ein. Rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten derzeit für das Embedded Finance-Unternehmen.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Gründer Diener über den Stand der Dinge bei bezahl.de.

Wie würdest Du Deiner Großmutter bezahl.de erklären?


Wir vereinfachen den Prozess, wie Autos und Werkstattrechnungen bezahlt werden. Mühsame, händische Prozesse werden dabei vollständig automatisiert. So sorgen wir dafür, dass Autohändler ihr Geld schneller erhalten und der Zahlungsprozess für Käufer so einfach wie möglich ist. 

Was lief 2024 bei Euch bisher richtig gut und was lief gar nicht rund?


2024 war bisher ein top Jahr für uns: Wir haben unsere Series-B Finanzierungsrunde mit tollen neuen sowie bestehenden Investoren erfolgreich abgeschlossen. Zudem haben wir zusammen als Team regelmäßig neue Transaktionsrekorde aufgestellt und bedeutende internationale Partner für unsere Expansion gewonnen. Klar ist: Wir sind auf Wachstumskurs! Dennoch: In diesem Jahr sind gleich 2x Elektro-OEMs kurz vor Vertrag in Schieflage geraten, weshalb die Zusammenarbeit mit uns nicht zustande kommen konnte. Das ist natürlich ärgerlich – gehört aber auch dazu. Mund abwischen und weiter geht´s.

Welches Projekt steht in den kommenden Monaten ganz oben auf der Agenda bei Euch?


Oben auf der Agenda steht zunächst einmal die weitere Stärkung unserer Marktführerschaft und Vergrößerung der Kundenbasis in Deutschland. Außerdem starten wir in Südeuropa mit großen Partnern in Italien und Spanien sowie einer neuen internationalen Marke durch. Aber dazu bald mehr! Zudem stehen Kickoffs mit namhaften Autoherstellern an, die unsere Wachstums- und Expansionspläne unterstützen werden. Wir merken: Aktuell ist überall “viel Musik” drin und eine hochspannende Zeit für die weitere Reise von bezahl.de.

Wie hat sich bezahl.de seit der Gründung entwickelt?


Seit der Gründung sind wir von acht  auf heute knapp 150 Mitarbeitende aus über 10 Nationen gewachsen und kommen mittlerweile auf mehrere Tausende Fahrzeugtransaktionen pro Tag. Unser Plattformvolumen ist auf mehrere Hundert Millionen pro Monat gewachsen, da wir es geschafft haben, dass mittlerweile über 70 % der Top 100 Autohändler und über 1.000 Autohäuser in Deutschland auf bezahl.de setzen.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?


Unsere Grundeinstellung ist: Wir fokussieren uns auf das Positive. Da wir unsere  Produkte immer eng mit Marktteilnehmern entwickelt haben, sind wir bisher glücklicherweise auch vor größeren Fehltritten verschont geblieben – das ist übrigens auch eine Vorgehensweise, die wir anderen B2B-Businesses ans Herz legen würden. Dennoch gab es natürlich auch größere Herausforderungen für uns, darunter zum Beispiel die Insolvenz unseres ersten Top-100-Partners kurz nach Gründung und gemeinsamen Projektstart, was natürlich erstmal ein Dämpfer ist. Am Ende hat das aber das Team nur mehr zusammengeschweißt und allen gezeigt: man kann alles gemeinsam schaffen.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?


Was wir gut können, ist das Wesentliche im Blick zu behalten. Wir haben unseren Fokus zu 100% auf das Geschäft behalten – und das spiegelt sich kontinuierlich in guten Zahlen wider und wurde mit der erfolgreichen Series-B-Runde belohnt. Zudem legen wir großen Wert auf gutes Beziehungsmanagement – sowohl teamintern, mit Investoren, als auch auf dem Markt, mit unseren Partnern und potenziellen Multiplikatoren der Branche. Gerade in Hinblick auf das Team, ist es unabdinglich, die richtigen Menschen anzustellen. Wir haben immer einen wesentlichen Fokus darauf gelegt, sogenanntes Hiring for Attitude and Teamfit zu betreiben und gemerkt, wie sehr sich das lohnt.

Wo steht bezahl.de in einem Jahr?


In einem Jahr haben wir unsere Position als Marktführer in Deutschland weiter gefestigt. Nahezu alle Top-100-Autohandelsgruppen optimieren ihren Order-to-Cash Prozess mit bezahl.de und wir konnten uns in den ersten, weiteren europäischen Ländern mit tollen Partnern als Marktstandard etablieren. Außerdem werden wir weitere Produkt-Mehrwerte an der Transaktion geschaffen haben – mit klarem Fokus auf dem Angebot von Embedded Finance Produkten.

Reden wir über Köln. Wenn es um Startups in Deutschland geht, richtet sich der Blick sofort nach Berlin. Was macht den Reiz der Startup-Szene in Köln aus?


Auch wenn Köln als Startup-Hub noch nicht so etabliert ist  wie Berlin oder München, versuchen wir unseren Teil dazu beizutragen, genau das zu ändern. Als bei der Preisverleihung des FinTech Germany Awards vor einigen Jahren Startups aus nahezu allen NRW-Städten unter dem Begriff “Greater Cologne Area” zusammengefasst wurden, wussten wir: Hier müssen wir dringend etwas ändern. Erfolgreiche Stories wie z.B. Deepl helfen dafür natürlich, wir geben Alles die nächste große Erfolgsgeschichte aus Köln zu schreiben. Die offene und gastfreundliche Kultur der Kölner ist dabei sicher etwas, das vor allem im Business-Kontext besonders ist. Außerdem bietet die Anbindung an andere industriestarke Metropolen in NRW ein hervorragendes Netzwerk – das auch reich an Talenten ist! 

Was ist in Köln einfacher als in Berlin – und umgekehrt?


Es ist einfacher in Köln ein Local Hero zu sein, der sowohl für die Presse als auch potenzielle Talente sichtbar ist. Außerdem fällt es uns hier leichter, Geschäftsbeziehungen aufzubauen – das liegt wohl an der Rheinländischen, offenen Art. Das Netzwerk an Gründer:innen und Investor:innen sowie die Events sind aber natürlich bei weitem nicht mit denen in Berlin zu vergleichen. Der Mittelpunkt der Startup Welt ist weiterhin Berlin – auch wenn unser persönlicher Mittelpunkt Köln ist. 

Zum Schluss hast Du drei Wünsche frei: Was wünscht Du Dir für den Startup-Standort Köln?


Drei weitere, richtig starke Erfolgsstories aus Köln, die es zu einem globalen Industry Leader schaffen. 

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründer:innen, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen von sich reden? Mehr als 735 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedIn, Facebook und Instagram.

KoelnBusiness

Foto (oben): bezahl.de

#DealMonitor – Embedded Capital investiert in bezahl.de – Finabro bekommt Millionen – Creandum setzt auf Passionfroot

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um bezahl.de, Finabro, Nostos Genomics, Passionfroot, 506, SK Gaming und Immozy.

Embedded Capital investiert in bezahl.de – Finabro bekommt Millionen – Creandum setzt auf Passionfroot

Freitag, 4. Februar 2022VonTeam

Im #DealMonitor für den 4. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

bezahl.de


Embedded Capital, der neue Fonds von Ramin Niroumand und Michael Hock, sowie Marco Schnabl investieren 5 Millionen Euro in bezahl.de. Das Startup aus Köln, das 2018 von Lasse Diener und Ulrich Schmidt gegründet wurde, kümmert sich um Forderungs- und Zahlungsmanagement. “Im Automotive Umfeld konnte sich die Plattform mit ihrem ganzheitlichen und vertikalen Lösungsansatz bereits zum Branchenstandard für Forderungs- und Zahlungsmanagement entwickeln”, teilt das Unternehmen mit. Angel-Investoren wie Rolf Christof Dienst, Carlo Kölzer, Kai Siersleben, Gerhard Cromme und Carl-Peter Forster investierten zuvor bereits in bezahl.de. 70 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für bezahl.de.

Finabro


 Lansdowne Partners, Venpace, Nikolaus von Bomhard, Maciej Kranz und Altinvestoren wie Uniqa Ventures investieren 5 Millionen Euro in Finabro. Das InsurTech aus Wien, das 2017 von Sören Obling gegründet wurde, setzt auf betriebliche Altersvorsorge (bAV).  “Ziel ist, mithilfe der digitalen Lösung die Verbreitung betrieblicher Altersvorsorgeprodukte zu beschleunigen und somit einen Beitrag zur Stärkung der Pensionssysteme zu leisten”, teilt das Unternehmen mit.

Nostos Genomics


 42CAP, Frontline Ventures, Amino Collective, Entrepreneur First, Konstantin Mehl (Kaia Health), Robert Fenton (Qualio), Mark Evans (Kindred Capital) und Acequia Capital investieren 5 Millionen Euro in Nostos Genomics. Das Berliner Unternehmen, das 2018 von David Gorgan und Rocío Acuña Hidalgo gegründet wurde, kümmert sich um die KI-gesteuerte Erkennung von Erbgut bedingten Krankheiten. “Our variant interpretation platform enables genetic testing labs to give more people with genetic diseases a clear and fast diagnosis”, teilt das Unternehmen mit.

Passionfroot


Der schwedische Geldgeber Creandum und einige Angel-Investoren investierten bereits im Dezember 3,4 Millionen US-Dollar in Passionfroot – siehe Linkedin. Das Startup aus Berlin, das 2021 von Jennifer Phan, Jens Joseph Mannanal und Michelle Tian gegründet wurde, richtet sich an die Creator Economy. Das Unternehmen verspricht dabei: “We bring everything from your creator business at a glance for your financial and mental wellbeing”.

506


 Siegfried Milly und Alexander Zrost, die Gründer der Infoniqa Gruppe sowie Leo Strohmayr (Ex-Invest-Vorstand) investieren 1 Million Euro in 506. “Mit den nun verfügbaren Mitteln wird nicht nur die Produktentwicklung beschleunigt, sondern auch der weitere Ausbau bei Marketing Data Projekten im DACH-Raum vorangetrieben”, schreibt das Unternehmen. Das Startups aus Linz, das 2020 von Gerhard Kürner und Andreas Stöckl gegründet wurde, positioniert sich als “Marketing Data Science-Vorreiter für datenschutzkonforme Analyse, Visualisierung und Aktivierung von digitalen Besucher- und Kundendaten”.

SK Gaming


Der Lebensmittelriese Rewe investiert in SK Gaming. “Esport hat sich in den vergangenen Jahren sehr stark entwickelt und erreicht eine junge, aktive Zielgruppe, der sich REWE unter anderem auch als attraktiver Arbeitgeber präsentieren will”, teilt das Unternehmen mit. Das Kölner Unternehmen, das 1997 von Alexander T. Müller gegründet wurde, nimmt unter anderem an Games wie League of Legends, Clash Royale, FIFA20 und Hearthstone teil. Deutsche Telekom, der 1. FC Köln und Daimler investierten zuvor bereits in das Unternehmen. Mehr über SK Gaming

Immozy


Angel-Investoren wie Heiko Hubertz investieren eine mittlere sechsstellige Summe in Immozy. Das PropTech aus Hamburg, das 2021 von Ralf Baumann gegründet wurde, setzt auf einen Matching-Algorithmus, um passende Immobilien zu finden. “Das Angebot richtet sich primär an Privatpersonen, die eine Immobilie zur Selbstnutzung kaufen möchten und im aktuell schwierigen Marktumfeld oft kaum zum Zuge kommen”, teilt das Unternehmen mit.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

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