#StartupTicker – +++ Comena +++ Kloster Kitchen +++ Portage +++ FinTech +++ encosa +++ Aufinity Group +++

#StartupTicker

#StartupTicker Startup der Woche: Comena Ingwer-Shot-Startup Kloster Kitchen ist insolvent Portage: FinTech-Power aus Kanada StartupsToWatch: encosa Expansion: Aufinity Group geht nach Frankreich

    Comena     Kloster Kitchen     Portage     FinTech     encosa     Aufinity Group

Montag, 8. Juni 2026VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Montag, 8. Juni).

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries

Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#STARTUPTICKER

Comena

Die Jungfirma Comena ist unser Startup der Woche! Beim Startup aus München geht es darum, die Angebots- und Auftragserfassung zu automatisieren. „Unsere KI Agenten lesen Bestellungen aus und finden die richtigen Artikel. So hat Ihr Vertrieb wieder Zeit für Kunden und aktives Verkaufen“, teilt das Team um Jiehua Wu und Almo Sutedjo mit. Mehr neue Startup gibt’s in unserem Startup-Radar

Tipp: Im Startup-Radar-Newsletter, unserem Premium-Newsletter rund um neue Startups, stellen wir einmal in der Woche spannende neue Startups vor. Jetzt 30 Tage kostenlos testen!

Kloster Kitchen

Pleite! Bereits im April schlitterte das Ingwer-Shot-Startup Kloster Kitchen in die Insolvenz. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Patrick Meyerle bestellt. Wie zu vernehmen war, konnten sich die Gesellschafter des Unternehmens nicht auf eine weitere Finanzierung einigen. Zu den Investoren von Kloster Kitchen, 2015 gegründet, gehörten in den vergangenen Jahren unter anderem BayBG, die Intro Gruppe um den Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl sowie der Fruchtsaft-Hersteller Eckes-Granini, der 2022 ausstieg. Das Unternehmen hätte laut Gründer Mario Fürst im Jahr 2025 einen Umsatzsprung von mehr als 20 % auf rund 10 Millionen Euro gemacht und beschäftigte zuletzt rund 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – siehe Getränke Zeitung. Neben Ingwer-Shots verkaufte die Jungfirma zuletzt auch Bio-Säfte, Bio-Smoothies und Mikronährstoffkonzentrate. Gründer Fürst gibt sich trotz der Insolvenz kämpferisch und schreibt auf Linkedin: „Wir stehen aktuell mitten in einem Prozess. Mit vielen offenen Fragen. Aber auch mit echten Chancen. Für Lösungen. Für neue Partner. Für einen Weg nach vorne.“ (Linkedin, Getränke Zeitung) Mehr über Kloster Kitchen

Portage

InvestorsToWatch! Mit Portage macht derzeit ein weiterer internationaler FinTech-Investor verstärkt auf sich aufmerksam. Der kanadische Geldgeber, der zum Multi-Asset-Investor Sagard gehört, investierte zuletzt gemeinsam mit Illuminate Financial, Motive Partners, Cherry Ventures und Fintech Collective 35 Millionen US-Dollar in das Berliner FinTech Bunch. Zudem legte das Team jüngst bei Getquin nach. Portage, State Street Investment Management, Horizons Ventures und weitere Investoren stellten dem Unternehmen 12 Millionen Euro zur Verfügung. Zum Deutschland-Portfolio des Investors gehören darüber hinaus Clark, Auxmoney und Kertos. Portage, das über Büros in Montreal, Toronto, New York, Paris und London verfügt, fokussiert sich auf FinTech- und Finanzinfrastruktur-Startups und tätigte weltweit bereits mehr als 115 Investments. Der kanadische Investor dürfte damit auch künftig eine wichtige Rolle im europäischen FinTech-Segment spielen. Mehr über Portage

encosa 

StartupsToWatch! Das Münchner Startup encosa, sollten alle auf dem Schirm haben, die sich für aufstrebende Startups interessieren. Die Jungfirma 2024 von Sascha Koberstaedt und Sebastian Becker gegründet, entwickelt Batteriespeicherlösungen für Gewerbe- und Industriebetriebe. „Mit einer Komplettlösung aus Planung, Finanzierung, Installation und Betrieb ermöglicht es encosa energieintensiven Unternehmen, ihre Energiekosten zu senken und zusätzliche Erlöse aus der Vermarktung der Speicher zu erzielen“, heißt es zum Konzept. Der Kölner Venture Capitalist Realyze Ventures, Bayern Kapital, Verve Ventures, Blum Ventures, Kopa Ventures, First Momentum Ventures, Redstone, Heliad, WEPA Ventures und UnternehmerTUM Funding for Innovators sowie mehrere Business Angels investieren 25 Millionen Euro (Fremd- und Eigenkapital) in das Unternehmen. „encosa setzt dort an, wo die Energiewende für mittelständische Unternehmen interessant wird: bei planbaren, niedrigeren Energiekosten und höherer Versorgungssicherheit“, sagt Monika Steger von Bayern Kapital. First Momentum Ventures hält nun 11,4 % am Unternehmen. Mehr über encosa

Aufinity Group

Expansion! Das millionenschwere Kölner FinTech Aufinity Group, das sich um die „Digitalisierung und Automatisierung der Zahlungsabwicklung im Automotive-Bereich“ kümmert, expandiert nach Frankreich. „Ziel des Markteintritts in Frankreich ist es, den dortigen Automobilhandel, Werkstattnetze und OEMs bei der Digitalisierung ihrer Finanzprozesse zu unterstützen“, teilt das Team mit. Hierzulande ist das Unternehmen als bezahl.de unterwegs. PayPal Ventures, Seaya Ventures, Walter Ventures und Motive Ventures investierten zuletzt 22 Millionen Euro in das FinTech. Insgesamt sammelte das Unternehmen, 2018 gegründet, bislang rund 62 Millionen ein. Bisher ist das Team in Italien und Spanien unterwegs. Mehr über die Aufinity Group

Venture Capital

Investment-Bilanz für den Mai: Im vergangenen Monat zählten wir 10 zweistellige bzw. dreistellige Millioneninvestments bei denen rund 550 Millionen Euro bewegt wurden. Darunter Focused Energy, Eterno und n8n. Mehr im Deal-Monitor

#JOBS

Rheinmetall

Unser Job des Tages! Rheinmetall sucht einen Systemingenieur für LFZ und Teststände – befristet (m/w/d). Die börsennotierte Rheinmetall AG mit Sitz in Düsseldorf steht als integrierter Technologiekonzern für ein ebenso substanzstarkes wie international erfolgreiches Unternehmen, das mit einem innovativen Produkt- und Leistungsspektrum auf unterschiedlichen Märkten aktiv ist.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen. Hier entlang zu unserer Jobbörse!

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Foto (oben): KI

#Interview – So expandiert bezahl.de mit neuem Namen ins Ausland

#Interview

Das Kölner Unternehmen Aufinity Group, hierzulande als bezahl.de unterwegs, expandiert derzeit massiv ins Ausland. In in Italien und Spanien ist das Team, das bisher 39 Millionen eingesammelt hat, bereits erfolgreich gelandet. Weitere Länder sollen bald folgen.

So expandiert bezahl.de mit neuem Namen ins Ausland

Mittwoch, 25. September 2024VonAlexander Hüsing

Das Kölner Unternehmen NX Technologies heißt nun Aufinity Group. In Deutschland sind die Rheinländer weiter als bezahl.de unterwegs. Im Ausland dagegen als Aufinity. “Wir hatten einen wirklich großen Blumenstrauß an Varianten und haben uns am Ende für einen Namen entschieden, der uns als Unternehmen und als Produkt beschreibt: Aufinity steht nämlich für die Verbindung aus Automotive, FinTech und Infinity und ist somit der perfekte Name für das was wir machen und verkörpern”, sagt Gründer Ulrich Schmidt zur Umbennenung.

Das rheinische FinTech, 2018 von Lasse Diener und Ulrich Schmidt gegründet, kümmert sich um Forderungs- und Zahlungsmanagement. PayPal Ventures, Seaya Ventures, Walter Ventures und Altinvestor Motive Ventures investierten zuletzt 22 Millionen Euro in das FinTech. Insgesamt sammelte das Unternehmen bislang 39 Millionen ein.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Aufinity Group-Macher Schmidt unter anderem über Werkstätten, Zeitersparnis und Prozesse.

Wie würdest Du Deiner Großmutter die Aufinity Group erklären?


Bei meiner eigenen Großmutter geht das leider nicht mehr, aber Deiner würde ich es so erklären: Wenn man ohne uns ein Auto bezahlt, läuft der Prozess sehr kompliziert und langwierig. Der Käufer ruft den Verkäufer an, dass er das Geld überwiesen hat, der ruft wiederum in der Buchhaltung an, um den aktuellen Status zu erfragen. Hier liegen die Informationen dann in einem Aktenordner oder auf Bankauszügen vor. Die Buchhaltung ruft dann wieder den Verkäufer und dieser den Käufer an, um im schlimmsten Fall zu sagen, dass er sich morgen noch einmal melden soll, weil kein Vermerk gefunden werden konnte. Das gleiche lässt sich auch auf die Zahlungen in Werkstätten anwenden. Oft geben die Werkstätten Autos an den Kunden, ohne schon für die Leistungen bezahlt worden zu sein und müssen dann lange auf die Zahlung per Rechnung warten oder aufwändige Mahnprozesse einleiten. Diese Prozesse digitalisieren und revolutionieren wir, sodass jeder, auch der Käufer, in Echtzeit weiß, wann die offene Forderung bezahlt ist. Keine unnötigen Anrufe mehr. Aber natürlich auch kein Kaffeeklatsch mit der Buchhaltung mehr.

Was war zuletzt das Highlight bei Euch?


Das war ganz klar der Markteintritt in Italien und Spanien und unsere Umbenennung in die Aufinity Group. Wir können nun auch in weiteren Ländern helfen, Transparenz und Zeitersparnis in die Zahlungsprozesse im gesamten Automotive Bereich zu bringen.

In Deutschland seid Ihr als bezahl.de unterwegs. Im Ausland setzt Ihr auf den neuen Namen Aufinity. Wie schwierig war es, diesen neuen Namen zu finden?


Wir haben ein wunderbares und erfahrenes Team, welches auf jedes Detail achtet, daher brauchten wir viele kleine Iterationen. Wir hatten ursprünglich einen wirklich großen Blumenstrauß an Varianten und haben uns am Ende für einen Namen entschieden, der uns als Unternehmen und als Produkt beschreibt: Aufinity steht nämlich für die Verbindung aus Automotive, FinTech und Infinity und ist somit der perfekte Name für das was wir machen und verkörpern.

Wo steht die die Aufinity Group derzeit, welche Zahlen, Daten und Fakten kannst Du mit uns teilen?


Erstens: Mehr als 80 % der Top 100 Autohaus-Gruppen in Deutschland stehen bei uns unter Vertrag. Zweitens: Über 160 Mitarbeitende, die in Deutschland, aber auch mittlerweile Spanien und Italien verteilt sitzen. Drittens: Insgesamt 39 Millionen Euro von Venture Capital-Fonds erhalten, darunter namhafte Investoren wie PayPal Ventures, Motive Ventures und Seaya Ventures. Viertens: Kooperationen mit internationalen OEMs wie Stellantis Italia und mittlerweile in vier Ländern aktiv. Fünftens: In den letzten 12 Monaten circa 8 Milliarden Euro Plattformvolumen gemanaged

Welche Projekte stehen in den kommenden Monaten bei Euch auf der Agenda?


An erster Stelle steht jetzt unsere Internationalisierung. Auch wenn wir mit jeweils einem Team schon erfolgreich in Italien und Spanien operieren, werden bald weitere Länder folgen. Auch für unsere deutschen Kunden arbeiten wir aber natürlich weiterhin daran, die Prozesse rund um die Zahlung einfacher und effizienter zu gestalten, sodass sie mehr Kunden für das eigene Autohaus gewinnen werden.

Wo steht die Aufinity Group Startup in einem Jahr?


Aktuell kann man sagen, dass wir es geschafft haben in Deutschland den Standard für Zahlung im Fahrzeugkauf und -service zu definieren. Schon über 80 % der Top 100 Autohandelsgruppen gehören zu unseren überzeugten Kunden. Das wollen wir nun auch in weiteren europäischen Ländern erreichen.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründer:innen, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen von sich reden? Mehr als 735 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

Foto (oben): bezahl.de

#StartupTicker – +++ Insight Partners +++ Aufinity Group +++ Infarm +++ Lilium +++ Sunfire +++

#StartupTicker

#StartupTicker Insight Partners setzt nach Markt Pilot nun auf Qualifyze bezahl.de-Mutter heißt nun Aufinity Group. Über den Niedergang von Infarm Bayern gewährt Lilium einen Kredit So funktioniert Sunfire

    Insight Partners     Aufinity Group     Infarm     Lilium     Sunfire

Freitag, 13. September 2024VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Freitag, 13. September)

#STARTUPLAND: LEAN, CONNECT, GROW




Kommt mit ins Startupland! Es erwartet Euch eine faszinierende Reise in die deutsche Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer-/innen, Interviews, bei denen der Lernfaktor im Vordergrund steht, und Pitches, die begeistern.  Wir sehen uns dann im November in Köln. Mehr über Startupland

#STARTUPTICKER

Insight Partners


Ein stakes Lebenszeichen in angespannten Zeiten! Der New Yorker Venture Capitalist Insight Partners, der zu den heißesten Adressen in Sachen Risikokapital gehört, war zuletzt – wie viele andere Geldgeber auch –  extrem zurückhaltend, was neue Investments betrifft. Nach Markt Pilot im Frühjahr gibt es nun aber mit Qualifyze endlich ein weiteres Insight-Investment in diesem Jahr. Das junge Unternehmen, das Lieferengpässe bei Arzneimitteln verhindern möchte, sammelte dabei weitere 54 Millionen US-Dollar ein. Insgesamt flossen nun schon 84 Millionen in das Unternehmen aus Frankfurt am Main, 2019 gegründet. Zu den Investoren von Qualifyze gehören neben Insight Partners unter anderem HV Capital, HarbourVest Partners, H14 und Cherry Ventures. Unter dem Strich ist und bleibt ein Insight-Investment immer ein gutes Zeichen für die deutsche Startup-Szene. Mehr über Qualifyze

NX Technologies


Mit neuem Namen ins Ausland! Das millonenschwere Unternehmen NX Technologies, das in Deutschland als bezahl.de bekannt ist, wird zur Aufinity Group. In Deutschland setzen die Rheinländer weiter auf bezahl.de als Marke. International kommt die Marke Aufinity zum Einsatz. “Die Umfirmierung zur Aufinity Group GmbH ist der nächste wichtige Schritt in der Internationalisierung des Unternehmens. Aufinity verfolgt das Ziel, einen neuen digitalen Industriestandard für das Zahlungsmanagement zu schaffen – und zwar international”, teilt das Team mit. Das Kölner FinTech, 2018 von Lasse Diener und Ulrich Schmidt gegründet, kümmert sich um Forderungs- und Zahlungsmanagement. PayPal Ventures, Seaya Ventures, Walter Ventures und Altinvestor Motive Ventures investierten zuletzt 22 Millionen Euro in das FinTech. Insgesamt sammelte das Unternehmen bislang 38 Millionen ein. Mehr über bezahl.de

#LESENSWERT

Infarm – Lilium – Sunfire 


Ein Insider-Bericht zum Niedergang von Infarm (Gründerszene)  Bayern gewährt Flugtaxi-Unternehmen Lilium einen Kredit in Höhe von 50 Millionen Euro (Handelsblatt)  Sunfire – vom unverstandenen Startup zum Pionier (OMR)

#DEALMONITOR

Investments & Exits


Quantum Optics Jena sammelt 8,5 Millionen ein HKK Bionics erhält 732.000 Euro Luminous Labs bekommt sechsstellige Summe Zur Mühlen Gruppe investiert in Nosh Biofoods EnBW kauft enersis Dataciders kauft ProDato. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3 

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies