Mimestream 1.10 bringt Private Push und neue TestFlight-Runde für die iOS-App

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Der native Gmail-Client Mimestream (stellte ich 2020 vor) für den Mac hat ein großes Update auf Version 1.10 erhalten. Der Entwickler hat ordentlich nachgearbeitet und bringt neben einer stark verbesserten Benachrichtigungsfunktion auch Neuerungen für die Strukturierung eurer Postfächer mit. Gleichzeitig gibt es Neuigkeiten zur heiß ersehnten iOS-Version.

Ein Highlight des Updates ist Mimestream Private Push. Das Feature ist ab macOS 26 standardmäßig aktiv und soll für blitzschnelle E-Mail-Benachrichtigungen sorgen. Das Spannende daran ist die Architektur: Laut des Entwicklers (der früher an Apple Mail mitarbeitete) ist das Ganze extrem datenschutzfreundlich gelöst. Der Push-Dienst von Mimestream erhält zu keinem Zeitpunkt eure Google-OAuth-Anmeldedaten, kann eure E-Mails nicht mitlesen und sieht auch keinerlei Nachrichteninhalte. Sollte für eines eurer Konten ein Upgrade für die neue Push-Verbindung nötig sein, führt euch die App beim Öffnen der Einstellungen direkt durch den Prozess.

Ebenfalls neu ist das optionale All-Profil. Bisher musstet ihr euch in Mimestream entscheiden, ob ihr all eure Konten in einem gemeinsamen Posteingang sehen oder sie über Profile strikt getrennt halten wollt. Mit dem neuen All-Profil geht nun beides: Ihr könnt eure Profile wie gewohnt organisiert nutzen, aber jederzeit auf das All-Profil wechseln, um eine vollständige, vereinheitlichte Ansicht aller E-Mails zu erhalten. Zudem zeigt Mimestream bei unbekannten Absendern ab sofort direkt die vollständige E-Mail-Adresse neben dem Namen an, was das Erkennen von Spam oder Phishing erleichtert. Auch die Standard-Aktion für Benachrichtigungs-Banner (z. B. direktes Archivieren oder Löschen) lässt sich nun in den Einstellungen festlegen.

Neben verbesserter Tracking-Prävention, einem stabileren Cache-Management und optimierter Performance bei CPU- und RAM-Last arbeitet das Team weiterhin intensiv an Mimestream für iOS, dem laut Entwicklern meistgewünschten Feature überhaupt. Die iOS-App befindet sich seit elf Monaten in der Beta-Phase und läuft ab iOS 26. Wer ein zahlender Kunde ist und bereits mindestens 12 Monate für Mimestream bezahlt hat, kann sich ab sofort über das eigene Mimestream-Konto für die verbleibenden TestFlight-Plätze registrieren. Hier gilt das Prinzip: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Wermutstropfen: Man entschied sich damals für ein Abo-Modell, satte 50 Dollar werden im Jahr fällig. Sicher viel zu viel für die meisten.

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