macOS: Nützliche Anpassungen für TextEdit




Die Auswahl an Apps zum Festhalten von Texten ist schier endlos. Da draußen gibt es sicher 1.000 Anwendungen für jeden erdenklichen Zweck. Wer nur kurze Texte tippt, hat andere Ansprüche als jemand, der ein ganzes Buch plant und dafür Inhaltsverzeichnisse oder farbige Markierungen braucht. Ich bin ein Freund von Bordmitteln. Ob bei der Bildbearbeitung oder beim Schreiben, oft reichen mir die Werkzeuge, die das System bereits mitbringt. Trotzdem schaue ich mir regelmäßig Alternativen an, auch wenn viele Programme am Ende nicht zu meinen Arbeitsabläufen passen.

Trotz vieler Alternativen (u. a. CotEditor) schreibe ich Texte oft in Apples Notizen-App oder eben TextEdit (die fürs Blog landen meist direkt im Editor). Das Programm wirkt auf den ersten Blick fast schon hässlich und bietet in der Standardeinstellung nicht einmal eine Wortzählung. Wenn man die App aber auf das Format Reiner Text umstellt und die Schriftart anpasst, lässt es sich dort sehr fokussiert arbeiten. Da ich ohne Formatierungen schreibe, sind die Dateien universell kompatibel. Wer TextEdit mal ausprobieren möchte, sollte in den Einstellungen auf „Reiner Text“ umstellen und die Tab-Leiste ausblenden. Und der für mich bequemste Move: TextEdit so einstellen, dass beim Öffnen des Programms direkt eine leere Datei angelegt wird. Dazu im Terminal eures Mac einfach folgenden Befehl eingeben:

defaults write com.apple.TextEdit NSShowAppCentricOpenPanelInsteadOfUntitledFile -bool false

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Mixed Reality: TCL CSOT zeigt neue Micro-LED- und OLED-Displays

TCL CSOT hat im Rahmen der SID Display Week 2026 nicht nur neue Bildschirme für Smart-TVs, Monitore und mobile Endgeräte präsentiert, sondern auch für Mixed-Reality-Anwendungen. Dabei hat man einerseits ein Micro-LED-Display mit 0,28 Zoll Diagonale in petto und andererseits ein OLED-Display mit extrem hoher Pixeldichte von 1.700 PPI auf nur 2,24 Zoll Diagonale.

Dabei erreicht das kleinere Micro-RGB-Display mit 0,28 Zoll im Übrigen eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln, was auf dieser Mini-Diagonale einer Pixeldichte von fast schon wahnwitzigen 5.131 PPI entspricht. Laut TCL CSOT sei das dann auch das hochauflösendste Display seiner Art in diesem Format. Es seien keine einzelnen Pixel mehr für das Auge erkennbar. Da selbstemissive Micro-LED-Technik zum Einsatz kommt, kann man sehr hohe Helligkeiten sowie perfekte Kontraste und eine breite Farbraumabdeckung garantieren.

Wiederum löst das bereits erwähnte RGB-G-OLED-Display mit 2.600 x 2.784 Pixeln auf. Es bietet einen RGB-Pixel-Aufbau. Auch hier sind perfekte Kontrast- und Schwarzwerte garantiert. Als Bildwiederholrate bringt TCL CSOT 120 Hz ins Spiel. Des Weiteren hat TCL CSOT aber auch noch ein LC-Display mit 2,48 Zoll Diagonale und einer Pixeldichte von 2.200 PPI aus dem Hut gezaubert. Auch dieses ist für den XR-Bereich gedacht.

Ob und wann Produkte die Mini-Displays nutzen werden, ist noch offen. Denn TCL CSOT liefert letzten Endes nur die Bildschirme. Tatsächliche Produkte auf Basis der Technologien müssten Partner entwickeln.

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Unraid OS 7.2.6 schließt Sicherheitslücke




Zum Start ins Wochenende schiebt Lime Technology ein wichtiges Update für Unraid OS raus. Die Version 7.2.6 konzentriert sich ausschließlich auf die Sicherheit und hebt den Linux-Kernel auf die Version 6.12.87-Unraid an. Damit reagieren die Entwickler auf die Sicherheitslücken CVE-2026-43284 und CVE-2026-43500, die unter dem Namen Dirty Frag bekannt geworden sind.

Diese Schwachstellen ermöglichen eine lokale Ausweitung von Benutzerrechten im Kernel. Da außer dem Kernel-Update keine weiteren Änderungen im System vorgenommen wurden, bleibt der Changelog dieses Mal sehr übersichtlich. Dennoch ist die Aktualisierung aufgrund der Schwere der Lücke für alle Nutzer dringend ratsam. Wer seinen Server im Netz hängen hat, sollte die Kiste zeitnah auf den neuesten Stand bringen. Das Update steht wie gewohnt über die Weboberfläche zur Installation bereit.

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#StartupTicker

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Samstag, 9. Mai 2026VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker-Wochenrückblick liefern wir einen schnellen Überblick darüber, was in der deutschsprachigen Startup-Szene zuletzt wirklich wichtig war!

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries

Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#StartupTicker – Was zuletzt wirklich wichtig war!

STARTUP-RADAR

Brandneu

In den vergangenen Tagen haben wir folgende Startups vorgestellt: freudio, Texterial, PraxiOps, Detach, CNTR, Scopo, Joony’s, MyJuristo, seatbase, pickz-ai, LetsVibe, fertig.ai, Voico, familymind und Space Acceleration. Mehr im Startup-Radar

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INVESTMENTS

waterdrop

Das Wellness- und Gesundheitsunternehmen Aspeya (gehört zu Philip Morris), das kroatische Konsumgüter-Unternehmen Atlantic Grupa und der alpine Ski-Weltcup-Champion Aleksander Aamodt Kilde sowie Altinvestoren wie Temasek, Döhler und Bitburger investieren 100 Millionen Euro in waterdrop. Die Atlantic Grupa steuert dabei 11 Millionen zu. Mehr über Waterdrop

eleQtron

Schwarz Digits, EIC Fund, Ankaa Ventures, das Laser-Ausrüstungsunternehmen Precitec, NRW.Bank, IFB Hamburg und Altinvestor Earlybird investieren 57 Millionen Euro in eleQtron. Mehr über eleQtron

LiveEO

Der junge DefenseTech-Investor Helantic, b2venture, Nordic Ninjas, DeepTech & Climate Fonds (DTCF), Matterwave, MMC, Segenia, Greencode, EIC und Andy von Bechtolsheim sowie ein nicht genannter Lead-Investor investieren 28 Millionen Euro in das Soonicorn LiveEO. Mehr über LiveEO

Avelios Medical

Der Medizintechnik- und Gesundheitskonzern Fresenius investiert eine ungenannte Summe in Avelios Medical.  Mehr über Avelios Medical

MERGERS & ACQUISITIONS

SAP – Prior Labs

Der Walldorfer Softwaregigant SAP übernimmt das junge KI-Startup Prior Labs. Mehr über Prior Labs

Deel – Sastrify

Das amerikanische HR-Unternehmen Deel übernimmt das Kölner Scaleup Sastrify, das Unternehmen beim Kauf und der Verwaltung von Softwarelösungen unterstützt. Mehr über Sastrify

Norvestor – Debtist

Der skandinavische Private-Equity-Investor Norvestor übernimmt die Mehrheit am Inkasso-Startup Debtist (Frankfurt am Main). Mehr über Debtist

Coupons4u – Webgears

Der Chemnitzer Gutscheinanbieter Coupons4u (Coupons.de) übernimmt von der österreichischen Webgears Group Gutscheindienste wie Gutscheinsammler.de, Reduc.fr und Cupones.es.  Mehr über Coupons4u

OFFLINE

DeepL

Harter Einschnitt beim KI-Unicorn! Das Kölner KI-Unternehmen DeepL, bekannt für seine Übersetzungsdienste, streicht 250 Jobs (ein Viertel der Belegschaft) und baut seine Strategie komplett um. Mehr über DeepL

Zentur.io

Pleite! Das Landshuter Startup Zentur.io, das eine Software für Wärmenetzbetreiber entwickelt, ist insolvent. Mehr über Zentur.io

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock

Aqara Multi-State Sensor P100: Vielseitiger Neuzugang mit 9-Achsen-Sensorik und Apple-Home-Verwirrung

Aqara brachte kürzlich mit dem P100 einen Nachfolger für den alten Vibrationssensor auf den Markt, der technisch deutlich aufgestockt wurde. Die Neuauflage setzt auf ein 9-Achsen-Array bestehend aus Beschleunigungssensor, Gyroskop und Magnetometer. Das sorgt dafür, dass Erschütterungen, Neigungswinkel und die absolute Position im Raum präziser erfasst werden. Durch die neue Hardware ist das Gehäuse auf 13 mm angewachsen, was auch Platz für eine größere CR2450-Batterie schafft. Das Design bleibt schlicht, ist nun aber auch in Dunkelgrau erhältlich. Ich habe mir einmal die weiße Variante angeschaut.

In der Praxis überzeugte mich der Sensor durch seine Reaktionsgeschwindigkeit und die grundsätzlichen, feingranularen Einstellungsmöglichkeiten. Über den von mir eingesetzten Hub M3 ist das Gerät Matter-kompatibel und lässt sich somit in die gängigen Systeme von Apple, Google oder Amazon einbinden. Zum Start habt ihr aber die Auswahlmöglichkeit, was wie angebunden wird, Thread oder Zigbee. Und ja, letzteres bietet mehr Möglichkeiten. Mit Thread ist er quasi ein Tür- und Fenstersensor, mit Zigbee habt ihr auch einen Sensor für Bewegungen, Fallen und so. Das solltet ihr beim Nutzen bedenken:

Wer den rund 30 Euro teuren Sensor als Fenstersensor oder so nutzen will, der kann locker über Thread anbinden, der Spaß beginnt aber eigentlich erst über Zigbee. Und ganz ehrlich: Für einen reinen Fenstersensor wäre das gute Stück (mir) zu teuer.

Wichtig zu wissen: Mit entsprechendem Hub leitet ihr das Ganze dennoch an andere Systeme durch, auch Apple Home. Ihr könnt dann eben in der Aqara-App schönere Automationen anlegen, wie die anpassbaren Level oder auch Vibrationen und Sturz-Erkennung. In Apple Home fand ich den Sensor echt „Schmerz“, da er seine Geräte nicht benennt. Da findet ihr dann beispielsweise einfach 5 Sensoren vor. Unbrauchbar quasi. Richtig, richtig PITA, sodass es rein in Apple Home für mich erst einmal keine gute Option war. Hier einmal die Ansicht Zigbee > Hub  > Apple Home > Object Monitoring:

Ein wichtiger Punkt ist auch der Einsatzort. Da der P100 keine Zertifizierung gegen Wasser besitzt, muss beim Einbau im Briefkasten oder im Außenbereich mit eigenen Schutzgehäusen nachgeholfen werden. Klar, wird vermutlich nicht in den Briefkasten hineinregnen, bei anderen Geschichten draußen würde ich aber schauen, dass die Kiste nicht untergeht. Durch die Tiefe von 13 mm (1,3 cm) ist er zudem nicht mehr so unauffällig wie der Vorgänger. Dennoch ist das Gerät für Nutzer interessant, die komplexe Zustände überwachen wollen und nicht nur einen einfachen Kontakt suchen.

Die Aqara-App liefert dahingehend gut ab, ihr könnt die üblichen Automationen erstellen. Wird der Sensor wie in euren Automationen bewegt, dann passiert das von euch Eingestellte. Das kann eine von euch eingerichtete Szene sein, eine Push-Nachricht auf das Smartphone oder eben der Alarmton über einen entsprechenden Aqara-Hub. Das war im Test übrigens eher eine mittelgute Idee, da sich das Ganze bei mir irgendwie nicht ausschalten ließ (es gibt aktuell keinen Timer in einer Automation dafür bei diesem Sensor) und ich den Hub neu starten musste. Hier einmal eine kleine Auswahl aus möglichen Optionen:

Wie jetzt so meine Meinung ist? Schwer, wenn ich mich betrachte, der auf Apple Home setzt. Da ergibt das Object Monitoring derzeit keinen Sinn, weil ihr die Sensoren nicht ansprechen könnt. Sie zeigen auch nichts an. So rein als Fenster- und Türsensor geht natürlich alles, aber da findet man auch günstigere Kisten. So im Aqara-Universum macht das aber schon Spaß, da ihr sehr granular regeln könnt, was passiert, wenn der Sensor etwas feststellt – vom Sturz über die Schieflage bis zum Wackeln oder so. Das ist schon sinnvoll und mit 30 Euro auch nicht soooo übertrieben teuer. Bestellbar ist der Aqara P100 schon auf der Webseite, bei Amazon startet er wohl auch die Tage.

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