
Die Auswahl an Apps zum Festhalten von Texten ist schier endlos. Da draußen gibt es sicher 1.000 Anwendungen für jeden erdenklichen Zweck. Wer nur kurze Texte tippt, hat andere Ansprüche als jemand, der ein ganzes Buch plant und dafür Inhaltsverzeichnisse oder farbige Markierungen braucht. Ich bin ein Freund von Bordmitteln. Ob bei der Bildbearbeitung oder beim Schreiben, oft reichen mir die Werkzeuge, die das System bereits mitbringt. Trotzdem schaue ich mir regelmäßig Alternativen an, auch wenn viele Programme am Ende nicht zu meinen Arbeitsabläufen passen.

Trotz vieler Alternativen (u. a. CotEditor) schreibe ich Texte oft in Apples Notizen-App oder eben TextEdit (die fürs Blog landen meist direkt im Editor). Das Programm wirkt auf den ersten Blick fast schon hässlich und bietet in der Standardeinstellung nicht einmal eine Wortzählung. Wenn man die App aber auf das Format Reiner Text umstellt und die Schriftart anpasst, lässt es sich dort sehr fokussiert arbeiten. Da ich ohne Formatierungen schreibe, sind die Dateien universell kompatibel. Wer TextEdit mal ausprobieren möchte, sollte in den Einstellungen auf „Reiner Text“ umstellen und die Tab-Leiste ausblenden. Und der für mich bequemste Move: TextEdit so einstellen, dass beim Öffnen des Programms direkt eine leere Datei angelegt wird. Dazu im Terminal eures Mac einfach folgenden Befehl eingeben:
defaults write com.apple.TextEdit NSShowAppCentricOpenPanelInsteadOfUntitledFile -bool false
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