Aqara Multi-State Sensor P100: Vielseitiger Neuzugang mit 9-Achsen-Sensorik und Apple-Home-Verwirrung

Aqara brachte kürzlich mit dem P100 einen Nachfolger für den alten Vibrationssensor auf den Markt, der technisch deutlich aufgestockt wurde. Die Neuauflage setzt auf ein 9-Achsen-Array bestehend aus Beschleunigungssensor, Gyroskop und Magnetometer. Das sorgt dafür, dass Erschütterungen, Neigungswinkel und die absolute Position im Raum präziser erfasst werden. Durch die neue Hardware ist das Gehäuse auf 13 mm angewachsen, was auch Platz für eine größere CR2450-Batterie schafft. Das Design bleibt schlicht, ist nun aber auch in Dunkelgrau erhältlich. Ich habe mir einmal die weiße Variante angeschaut.

In der Praxis überzeugte mich der Sensor durch seine Reaktionsgeschwindigkeit und die grundsätzlichen, feingranularen Einstellungsmöglichkeiten. Über den von mir eingesetzten Hub M3 ist das Gerät Matter-kompatibel und lässt sich somit in die gängigen Systeme von Apple, Google oder Amazon einbinden. Zum Start habt ihr aber die Auswahlmöglichkeit, was wie angebunden wird, Thread oder Zigbee. Und ja, letzteres bietet mehr Möglichkeiten. Mit Thread ist er quasi ein Tür- und Fenstersensor, mit Zigbee habt ihr auch einen Sensor für Bewegungen, Fallen und so. Das solltet ihr beim Nutzen bedenken:

Wer den rund 30 Euro teuren Sensor als Fenstersensor oder so nutzen will, der kann locker über Thread anbinden, der Spaß beginnt aber eigentlich erst über Zigbee. Und ganz ehrlich: Für einen reinen Fenstersensor wäre das gute Stück (mir) zu teuer.

Wichtig zu wissen: Mit entsprechendem Hub leitet ihr das Ganze dennoch an andere Systeme durch, auch Apple Home. Ihr könnt dann eben in der Aqara-App schönere Automationen anlegen, wie die anpassbaren Level oder auch Vibrationen und Sturz-Erkennung. In Apple Home fand ich den Sensor echt „Schmerz“, da er seine Geräte nicht benennt. Da findet ihr dann beispielsweise einfach 5 Sensoren vor. Unbrauchbar quasi. Richtig, richtig PITA, sodass es rein in Apple Home für mich erst einmal keine gute Option war. Hier einmal die Ansicht Zigbee > Hub  > Apple Home > Object Monitoring:

Ein wichtiger Punkt ist auch der Einsatzort. Da der P100 keine Zertifizierung gegen Wasser besitzt, muss beim Einbau im Briefkasten oder im Außenbereich mit eigenen Schutzgehäusen nachgeholfen werden. Klar, wird vermutlich nicht in den Briefkasten hineinregnen, bei anderen Geschichten draußen würde ich aber schauen, dass die Kiste nicht untergeht. Durch die Tiefe von 13 mm (1,3 cm) ist er zudem nicht mehr so unauffällig wie der Vorgänger. Dennoch ist das Gerät für Nutzer interessant, die komplexe Zustände überwachen wollen und nicht nur einen einfachen Kontakt suchen.

Die Aqara-App liefert dahingehend gut ab, ihr könnt die üblichen Automationen erstellen. Wird der Sensor wie in euren Automationen bewegt, dann passiert das von euch Eingestellte. Das kann eine von euch eingerichtete Szene sein, eine Push-Nachricht auf das Smartphone oder eben der Alarmton über einen entsprechenden Aqara-Hub. Das war im Test übrigens eher eine mittelgute Idee, da sich das Ganze bei mir irgendwie nicht ausschalten ließ (es gibt aktuell keinen Timer in einer Automation dafür bei diesem Sensor) und ich den Hub neu starten musste. Hier einmal eine kleine Auswahl aus möglichen Optionen:

Wie jetzt so meine Meinung ist? Schwer, wenn ich mich betrachte, der auf Apple Home setzt. Da ergibt das Object Monitoring derzeit keinen Sinn, weil ihr die Sensoren nicht ansprechen könnt. Sie zeigen auch nichts an. So rein als Fenster- und Türsensor geht natürlich alles, aber da findet man auch günstigere Kisten. So im Aqara-Universum macht das aber schon Spaß, da ihr sehr granular regeln könnt, was passiert, wenn der Sensor etwas feststellt – vom Sturz über die Schieflage bis zum Wackeln oder so. Das ist schon sinnvoll und mit 30 Euro auch nicht soooo übertrieben teuer. Bestellbar ist der Aqara P100 schon auf der Webseite, bei Amazon startet er wohl auch die Tage.

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OpenEmu-Silicon: Nativer Nachschub für Retro-Fans am Mac




Wer am Mac gerne alte Spiele zockt, stolpert zwangsläufig über OpenEmu. Die Software ist quasi für viele der Goldstandard für Emulation unter macOS, allerdings lässt ein offizielles Update für moderne Hardware schon länger auf sich warten. Während das Original noch auf Intel-Code setzt und via Rosetta 2 übersetzt werden muss, schließt das Community-Projekt OpenEmu-Silicon diese Lücke. Hierbei handelt es sich um einen Fork, der nativ auf Apple Silicon läuft. Das ist spätestens dann relevant, wenn man sich vor Augen führt, dass Apple die Übersetzungsschicht Rosetta irgendwann in Rente schickt.

Der Vorteil der ARM64-Version liegt auf der Hand. Die Emulationskerne greifen direkt auf den M-Chip zu, was die Systemlast senkt. Anstatt auf das veraltete OpenGL zu setzen, nutzt dieser Build die Metal-API von Apple. Bei einfachen Systemen wie dem Game Boy oder dem NES merkt man davon im Alltag wenig, aber bei leistungshungrigen Konsolen wie der PlayStation, dem Dreamcast oder der PSP sorgt die native Ausführung für eine bessere Bildrate und weniger Hitzeentwicklung. Wer die Software ausprobiert, muss sich nicht mit dem Gatekeeper herumärgern, da die DMG-Dateien offiziell signiert und von Apple notarisiert sind.

Mit der aktuellen Version 1.0.7 ziehen einige Neuerungen ein. Ganz vorne mit dabei ist die Integration von RetroAchievements für neun Kerne, sodass man nun auch am Mac Trophäen für Klassiker auf dem SNES oder Mega Drive sammeln kann. Die Anmeldung erfolgt einfach über die Einstellungen. Praktisch ist zudem die neue Auswahlmöglichkeit beim Starten eines Spiels. Per Rechtsklick lässt sich nun gezielt festlegen, welcher Kern für die jeweilige Sitzung genutzt werden soll, ohne den Standard dauerhaft zu ändern.

Insgesamt werden über 30 Systeme unterstützt, wobei Kerne für den GameCube und die Wii via Dolphin sowie das Nintendo DS über melonDS noch in Arbeit sind. Ein wichtiger Hinweis betrifft den Umzug vom alten OpenEmu. Spielstände in Form von Save States sind teilweise nicht kompatibel und können beim Laden zum Absturz führen. Die App warnt beim ersten Start davor, welche Kerne betroffen sind. Ein Backup der alten Daten ist vor dem Wechsel also Pflicht.

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Brave Browser: E-Mail-Aliase in der Nightly-Version testen




Brave integriert eine neue Funktion für E-Mail-Aliase in die Nightly-Version des Desktop-Browsers. Der Dienst soll die Privatsphäre schützen, indem Nutzer bei Registrierungen nicht mehr ihre echte Adresse angeben müssen. Die Funktionsweise kennt ihr ja sicher.

Eingehende Nachrichten leitet Brave an das hinterlegte Hauptkonto weiter. Wer die Funktion ausprobieren möchte, legt unter brave://settings/email-aliases ein Brave-Konto an. Über das Kontextmenü per Rechtsklick in E-Mail-Feldern lassen sich neue Aliase direkt erstellen. Die Verwaltung erfolgt in den Einstellungen unter dem Punkt Autofill. Dort können bis zu fünf Aliase erstellt, mit Notizen versehen oder bei Bedarf gelöscht werden (der Firefox erlaubt kostenlos übrigens 50).

Das Löschen beendet sofort den Empfang von Spam dieser spezifischen Quelle. Brave gibt an, dass E-Mails nur kurz für Viren- und Spamfilterung verarbeitet und innerhalb weniger Sekunden nach der Zustellung vom Server gelöscht werden. Eine Speicherung der Inhalte findet nicht statt.

Erstellte Notizen zu den Aliasen bleiben lokal gesichert und werden Ende-zu-Ende verschlüsselt über Brave Sync abgeglichen. Aktuell ist das Feature auf den Desktop beschränkt, eine Umsetzung für Mobilgeräte soll später folgen.

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Ugreen Maxidok 10-in-1: Thunderbolt-5-Power im Metallgewand – mit Schwächen

Wer seinen Schreibtisch von dem üblichen Kabelchaos befreien will, schaut sich oft nach Dockingstationen um. Ugreen hat mit dem Maxidok 10-in-1 ein Eisen im Feuer, das auf den aktuellen Thunderbolt-5-Standard setzt. Das konnte ich mir in den letzten Wochen mal anschauen. Das Gerät kommt in einem massiven Gehäuse aus Metall daher, das haptisch einiges hermacht und stabil auf dem Tisch steht. Das (warum auch immer) fest verbaute Kabel ist mit Stoff ummantelt und wirkt so, als könne es einiges ab.

Die Technik zumindest liefert ordentlich ab. Thunderbolt 5 ermöglicht Datenraten von 80 Gbit/s bis zu 120 Gbit/s, was man in der Praxis merkt, wenn große Videodateien fast ohne Wartezeit verschoben werden. Auf der Rückseite finden sich die schnellen Thunderbolt-Anschlüsse sowie ein Gigabit-Ethernet-Port für eine stabile Internetverbindung. Für Monitore ist ein DisplayPort vorhanden, was besonders für Bildschirme mit hohen Bildwiederholraten sinnvoll ist.

Wo wir bei der Rückseite sind: Da bin ich aber erst einmal gestolpert. Die USB-C-Anschlüsse befinden sich hinten. 3 USB-A-Anschlüsse dafür vorne. WARUM? Klar, gibt sicherlich Vieles, was noch auf USB-A setzt, doch so 2026 hätte ich persönlich USB-C nach vorn gelegt. Ich habe doch keine Lust, da hinten immer rumzufuckeln, um USB-C anzuklemmen. Für mich echt ein Ausschlusskriterium für dieses Dock. Das würde ich mir nicht mehr antun wollen.

Auch ein HDMI-Anschluss fehlt komplett. Wer noch einen Monitor mit HDMI nutzt, muss also zum Adapter greifen. Und ich behaupte: Das werden viele Nutzer sein, die da noch was rumstehen haben, setzt ja nicht jeder auf DP oder Thunderbolt.

Die Stromversorgung erfolgt über ein externes Netzteil, das für die nötige Energie sorgt, um angeschlossene Laptops mit bis zu 100 Watt zu laden. Ganz positiv: Das Ding ist weniger groß als irgendwelche Bollos des Wettbewerbs.

Am Ende ist das Ugreen Maxidok 10-in-1 ein solides Werkzeug für Nutzer, die maximale Geschwindigkeit beim Datentransfer suchen und ihr Setup zukunftssicher aufstellen wollen. Die Verarbeitungsqualität ist wirklich sehr gut – dennoch lässt mich die Positionierung der Anschlüsse ratlos zurück und verbietet es mir, eine Empfehlung für moderne USB-C-Haushalte auszusprechen. Nicht für den Preis für rund 225 Euro (im Angebot).

Die Ugreen Revodok Max Serie im technischen Vergleich:

Feature UGREEN Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 UGREEN Maxidok 10-in-1 Thunderbolt 5 UGREEN Maxidok 10-in-1 TB5 Mac mini Dock
Anschlüsse 17 10 10
Display-Ausgänge 2x Thunderbolt 5, 1x DisplayPort 2x Thunderbolt 5, 1x DisplayPort 2x Thunderbolt 5, 1x DisplayPort
USB- & Daten-Anschlüsse 2x Thunderbolt 5 (120 Gbit/s), 3x USB-A (10 Gbit/s), 3x USB-C (10 Gbit/s) 2x Thunderbolt 5 (120 Gbit/s), 3x USB-A (10 Gbit/s) 2x Thunderbolt 5 (120 Gbit/s), 3x USB-A (10 Gbit/s)
Upstream-Leistung (Host) Max. 140 W Max. 100 W
Downstream-Leistung 2x Thunderbolt 5: 15W, 2x USB-C: 60 W gesamt 2x Thunderbolt 5: 15 W 2x Thunderbolt 5: 15 W
Netzteil-Leistung 240 W 140 W 65 W
Ethernet 2,5 Gbit/s 1 Gbit/s
SD-Kartenleser 312 MB/s 170 MB/s 312 MB/s
Audio-Anschlüsse 3x 3,5 mm (Ein-/Ausgang) 3,5 mm (Ein-/Ausgang)
M.2 NVMe SSD 1x Slot (80 Gbit/s, bis zu 8 TB) 1x Slot (80 Gbit/s, bis zu 8 TB)

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Saros im Test: Housemarque legt nach

Wer Returnal (oder ein Soulslike) gespielt hat, weiß, wie sich ein Spiel anfühlt, das einen kompromisslos fordert und einen trotzdem immer wieder zurückzieht. Genau dieses Gefühl hatte ich jetzt erneut, als Housemarque mit Saros ihren nächsten großen PS5-Exklusivtitel auf den Markt gebracht haben. Fünf Jahre nach Returnal, und ich saß wieder gebannt am Controller. Das sagt eigentlich schon alles.

Willkommen auf Carcosa

In Saros schlüpft ihr in die Rolle von Arjun Devraj, einem sogenannten Vollstrecker des mächtigen Soltari-Konzerns. Seine Mission ist, den Planeten Carcosa zu untersuchen, auf dem gleich mehrere frühere Expeditionen spurlos verschwunden sind. Natürlich ist das ganze Interesse des Konzerns dabei weniger auf die vermissten Menschen gerichtet, sondern auf das dort vorkommende Wundermaterial Lucenit, das gewaltige Energie liefern soll.

Arjun wird von Schauspieler Rahul Kohli verkörpert und das ist meiner Meinung nach gut gelungen. Die Darstellung ist stark, die Stimme überzeugend, und Arjun ist ein Protagonist, dem ich deutlich mehr abnehme als so manchem anderen Videospielhelden. Die Geschichte selbst fängt gut an, verliert mit der Zeit aber an Fahrt. Manche Charakterbögen bleiben zu sehr im Vagen, und nicht alle Fäden werden befriedigend weitererzählt. Das ist schade, weil das Potenzial durchaus da ist. Wer tief in die Lore einsteigen möchte, findet in den zahlreichen Text- und Audioprotokollen hingegen wirklich gutes Material.

Kugelhölle mit System

Wie sieht denn das Gameplay aus? Hier zeigt Saros, wo der berühmte Hammer hängt. Der Shooter spielt sich rasant, präzise und unglaublich befriedigend. Ihr schießt, weicht aus, absorbiert gegnerische Projektile mit eurem Schild und lernt mit jeder Niederlage ein bisschen mehr. Das Roguelite-Prinzip ist bekannt. Nach jedem Tod beginnt ihr von vorne, behaltet aber permanent erworbene Ressourcen und Upgrades.

Konkret gibt es drei Klassen von Projektilen zu beachten. Blaue Schüsse könnt ihr mit dem Schild absorbieren und so eure Energie aufladen, rote Schüsse lassen sich parieren und betäuben Gegner, und gelbe Schüsse reduzieren eure maximale Gesundheit, machen aber bestimmte Waffen stärker. Dieses einfache, aber tiefgründige System zwingt euch, in jedem Moment auf dem Schlachtfeld zu denken. Das fühlt sich nach kurzer Eingewöhnung wirklich gut an.

Das Waffenarsenal reicht von Pistolen über Schrotflinten und taktischen Gewehren bis hin zu exotischeren Waffen wie einem Energiespeer oder einem Laserstrahl. Jede Waffe hat einen Hauptfeuermodus und einen alternativen Feuermodus, der sich über den halben Triggerdruck auslösen lässt. Das ist ein cleveres System, das der DualSense-Controller mit spürbarem haptischen Feedback und adaptiven Triggern wunderbar unterstützt. Hier merkt man wieder, warum die PS5 nach wie vor die beste Heimkonsole für immersive Spielgefühle ist.

Einsteigerfreundlicher als Returnal – aber nicht leicht

Housemarque hat mit Saros bewusst die Zugänglichkeit erhöht. Es gibt umfangreiche permanente Upgrades für Gesundheit, Schild und Energie, einen zweiten Wiederbelebungsversuch und Assist-Optionen für weniger erfahrene Spieler. Das führt dazu, dass man weniger das Gefühl hat, sinnlos gegen eine Wand zu rennen, wie es Returnal-Neulinge manchmal erlebt haben. Trotzdem. Einfach ist Saros nicht. Wer glaubt, dass das Upgradesystem für einen das Denken übernimmt, wird eines Besseren belehrt. Die Bosskämpfe sind technisch anspruchsvoll und verlangen echte Reaktionsschnelle, Muster lernen und so weiter.

Besonders gut gefällt mir der Finsternis-Mechanismus (Eclipse). Ihr könnt in jedem Biom an Altären eine Sonnenfinsternis auslösen, die Gegner aggressiver macht, aber gleichzeitig neue Pfade öffnet und bessere Belohnungen bereithält. Das gibt euch eine interessante taktische Entscheidung und macht die Erkundung dynamischer.

Carcosa sieht ziemlich gut aus

Visuell bewegt sich Saros auf hohem Niveau. Die Architekturen, die verfallenden Strukturen der verlorenen Zivilisation und die Partikeleffekte der Kämpfe sind schlicht ein Hingucker. Die Projektile und Explosionen leuchten in so einem hypnotischen Tanz, dass es manchmal schwerfällt, nicht einfach in der Action zu versinken. Der Soundtrack verstärkt das Ganze mit wuchtigen Beats, die an moderne Doom-Ableger erinnern. Wer auf auditive Atmosphäre steht, kommt hier voll auf seine Kosten. Für Menschen, die anfällig für visuelle Reize sind, ist das Spiel jedoch nichts.

Eine Kritik muss ich aber loswerden. Die Biome fühlen sich farblich weniger abwechslungsreich an als in Returnal. Man bleibt zu sehr in einem ähnlichen Farbspektrum, und die Umgebungen verlieren nach einigen Stunden ein wenig an Überraschungseffekt.

Mein Fazit

Saros ist kein Returnal 2. Es ist ein eigenständiges, mutig konzipiertes Spiel, das die Stärken von Housemarque konsequent weiterentwickelt. Das Kampfsystem ist eines der besten und präzisesten, die ich je in einem Third-Person-Shooter erlebt habe. Der DualSense-Einsatz ist vorbildlich, die Bosskämpfe sind herausfordernd und belohnend, und der Roguelite-Loop hat mich immer wieder für einen weiteren Run animiert.

Wo Saros zurückbleibt, ist die Geschichte. Die Ambitionen sind groß, die Umsetzung aber nicht immer konsequent genug. Und auch wenn die Zugänglichkeit gegenüber dem Vorgänger verbessert wurde, wer mit den langen Runs und dem Neustart-Prinzip grundsätzlich nichts anfangen kann, wird auch hier nicht bekehrt.

Für PS5-Besitzer mit Sinn für Herausforderungen und einem Faible für kosmischen Sci-Fi-Horror ist Saros allerdings ein klares Muss. Mich hat das Spiel jedenfalls am Haken.

Bestseller Nr. 1


SAROS™

SAROS™

Atemberaubende Grafik und Gameplay; Begib dich auf eine cineastische, emotionale Reise; Meistere das…

Bestseller Nr. 2

Bestseller Nr. 3

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