FRITZ!OS 8.40 bringt nativen DNS-Filter gegen Werbung, Tracker und Malware

Es ist vermutlich etwas untergegangen, deswegen erwähne ich es noch einmal dediziert. FRITZ! bohrt die FRITZ!Box mit FRITZ!OS 8.40 um ein mächtiges Sicherheits-Feature auf: Ab dieser Version zieht ein integrierter DNS-Filter direkt in den Router ein. Damit lassen sich Werbung, Tracking-Dienste und bösartige Malware-Websites netzwerkweit blockieren, ohne dass man dafür extra auf externe Pi-hole-Instanzen oder AdGuard Home auf einem Raspberry Pi oder Docker-Container zurückgreifen muss.

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Die Einrichtung erfolgt direkt über die bekannte Weboberfläche der FRITZ!Box unter Heimnetz > Netzwerk > Netzwerkeinstellungen > Erweiterte Netzwerkeinstellungen ändern > DNS-Filter. Dort lassen sich eigene Filterlisten einbinden, die sich anschließend wahlweise automatisch in periodischen Abständen oder manuell aktualisieren lassen.

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Da der Schutz direkt auf DNS-Ebene ansetzt, profitieren automatisch alle im Heimnetz angemeldeten Geräte, vom Smartphone über das Tablet bis hin zum Smart-TV, solange die FRITZ!Box als lokaler DNS-Server im Netzwerk hinterlegt ist. Sollten bestimmte Webseiten durch die Listen fälschlicherweise blockiert werden, lassen sich im Menü gezielt Ausnahmen definieren.

Nicht falsch verstehen: Die FRITZ!Box hat schon seit gefühlten 100 Jahren eine Art Kindersicherung, allerdings waren hier weder komplexe, große Listen möglich, und das Aktivieren des BPjM-Moduls war wenig transparent. Alternativ war ja früher auch schon das manuelle Setzen eines Filter-DNS möglich.

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Apple erweitert Notizen in iOS 27 und macOS 27 um diese neue Funktionen

Mit iOS 27 und macOS Golden Gate erhält Apples Notizen-App einige neue Funktionen, die sich vor allem an Nutzer richten, die intensiv mit der App arbeiten. Der Fokus liegt weniger auf einem großen Umbau als auf praktischen Verbesserungen für das Schreiben, Strukturieren und Verknüpfen von Inhalten. Ich selbst bin Nutzer der App – nachdem ich mir gefühlt 1000 Lösungen angeschaut habe (und dies im Rahmen meiner Arbeit weiterhin mache).

Eine der Neuerungen ist der Export von formatiertem Text als Markdown. Markierter Text lässt sich auf dem Mac und iPad künftig direkt über „Bearbeiten > Als Markdown kopieren“ exportieren. Formatierungen wie Überschriften, fette Schriften oder Links werden dabei automatisch in die entsprechende Markdown-Syntax umgewandelt. Das dürfte vor allem für alle interessant sein, die Inhalte in Blogs, Dokumentationen oder andere Markdown-kompatible Systeme übernehmen.

Erstmals lassen sich übrigens auch Zeichnungen auch direkt auf dem Mac erstellen und bearbeiten. Über die Markup-Funktion können Nutzer Skizzen mit verschiedenen Stiften, Marker, Bleistift, Wachsmalstift oder Aquarellpinsel anlegen. Außerdem stehen Werkzeuge für Formen, Text und Signaturen bereit. Die Bedienung funktioniert mit der Maus oder euer Trackpad.

Die dritte Neuerung erweitert die bereits bekannten Notiz-Links. Das hatte ich bereits 2023 vorgestellt. Bislang konnten Nutzer nur auf komplette Notizen verweisen. Künftig lassen sich auch einzelne Abschnitte innerhalb einer Notiz direkt verlinken. Beim Erstellen eines Links erscheint dafür die neue Option „Mit Abschnitt verknüpfen“, über die sich gezielt eine Überschrift oder ein bestimmter Bereich auswählen lässt.

Ebenfalls neu sind Trennlinien, mit denen sich längere Notizen optisch besser strukturieren lassen. Auf dem Mac können sie über das Bearbeiten-Menü oder per Tastenkombination CMD L eingefügt werden. Auf iPhone und iPad steht die Funktion ebenfalls direkt im Editor zur Verfügung. Der Menüaufruf ist ebenfalls oben im Screenshot zu sehen – Markdown und die Trennlinien sind halt im selben Menü.

So viel erst einmal dazu. Mal sehen, was sich bis Herbst zum finalen Release noch ändert. Groß hinzukommen wird sicherlich nichts mehr. Ihr braucht noch Anregungen? Schaut mal:

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iOS 27 in der EU: Kurzbefehl bringt das Cloud-Pro-Modell gut nutzbar aufs iPhone

Wer in Deutschland oder dem Rest der EU ein iPhone nutzt, schaut beim Thema der neuen Apple Intelligence innerhalb von Siri und dem neuen iOS 27 aktuell bekanntlich in die Röhre. Wegen der rechtlichen Vorgaben des Digital Markets Act (DMA) hat Apple den Start seiner neuen KI-Funktionen in Europa auf unbestimmte Zeit verschoben. Das ist besonders schade um das leistungsstärkste Modell namens AFM 3 Cloud Pro. Dieses Spitzenmodell löst komplexe logische Aufgaben und kann im Gegensatz zu den lokalen Modellen auch das Web durchsuchen.

Ich hatte da natürlich ein bisschen getüftelt. Klar, man kann sich ja ein US-Konto anlegen, die Sprache auf Englisch stellen und so, aber das fand ich für mich im Alltag nicht praktikabel. Letzten Endes habe ich mal etwas anderes ausprobiert, da müsst ihr mal selbst schauen, ob es euch einen Mehrwert bringt. Fakt ist ja, dass ihr schon unter iOS 26 innerhalb von Siri ChatGPT als Antwort-Provider nutzen könnt. Oder ihr installiert euch die KI-App eures Vertrauens. Ich bin da testweise mal etwas anders vorgegangen.

Die Lösung liegt direkt in Apples eigener Kurzbefehle-App (Shortcuts), die mit iOS 27 aufgewertet wurde und direkten Zugriff auf die verschiedenen KI-Ebenen bietet. Über einen simplen, dreistufigen Kurzbefehl lässt sich das mächtige Cloud-Pro-Modell auch auf deutschen Geräten ansteuern. Vorab: Erwartet nicht, dass ihr da euer Gerät steuern könnt, wie mit der neuen Siri. Es geht alleine um Ausgaben zu euren Eingaben per Sprache oder Text.

Um zu verstehen, warum das funktioniert, muss man die drei Stufen von Apple Intelligence kennen, da hat man sich ja auch Know-how von Google eingekauft:

– On-Device: Läuft lokal auf dem iPhone, ist schnell, aber nur für die einfacheren Aufgaben gedacht.

– Standard-Cloud (AFM 3 Cloud): Verarbeitet mittelschwere Aufgaben wie Mail-Zusammenfassungen im sicheren Apple-Rechenzentrum.

– Cloud Pro (AFM 3 Cloud Pro): Das eigentliche Superhirn auf Hochleistungsservern für extrem komplexe Anfragen und Websuchen.

Während Apple die systemweite Siri-Integration in Europa blockiert, sind die Programmier-Schnittstellen (APIs) innerhalb der Kurzbefehle-App für Nutzer freigegeben. Ein dreistufiger Shortcut umgeht die Siri-Sperre, indem er das Modell direkt anspricht:

1. Text diktieren: Der Kurzbefehl startet das Mikrofon und nimmt die Frage per Spracheingabe auf.

2. Cloud Pro-Modell verwenden: Der diktierte Text wird gezielt an das AFM 3 Cloud Pro übergeben. Dank der Websuche-Fähigkeit durchforstet die KI das Internet nach aktuellen Antworten.

3. Antwort sprechen: Sobald der Server das Ergebnis berechnet hat, wird der ausgegebene Text über die Vorlesefunktion des iPhones mit natürlicher Stimme ausgegeben.

Ich habe euch mal meinen Shortcut freigegeben (Voice-Ausgabe und Text-Ausgabe). Ihr könnt den auch easy anpassen (von Cloud Pro auf das einfache Cloud – oder eben protokollierte / transkribierte Ausgaben, Weiterverarbeitung, dies das). Die neue Kurzbefehle-App hat einen netten Assistenten, der euch das Ganze auch per Sprache eintakten lässt. Da könnt ihr beispielsweise meinen Shortcut verändern und euch das Gedöns per Text ausgeben lassen. Wer ein Fuchs ist, kann sich das auch auf die Aktionstaste legen (so wie ich meine angepasst habe).

Rechts Cloud Pro

Wichtiger Hinweis noch: Cloud Pro ist für die Abonnenten von iCloud gedacht. Nicht dass ihr euch wundert. Könnt ihr ja mal auschecken. Fragt mal die alte Siri nach den Einwohnern in Deutschland – und dann das Cloud-Pro-Modell. Oder noch besser: „Wie oft wurde Borussia Dortmund Deutscher Meister?“

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USB: Das sind die Unterschiede zwischen den Versionen

USB ist für die Datenübertragung, das Aufladen von Geräten oder auch als Allround-Schnittstelle mit Audio- und Videoübertragung geradezu omnipräsent. Dazu hat auch die Europäische Union beigetragen, welche USB-C als Ladeanschluss universell gemacht hat. Was oft im Alltag untergeht: USB ist nicht gleich USB. Zwar sind ältere Anschlüsse wie Micro-USB inzwischen nahezu verschwunden, doch verschiedene Abwandlungen wie USB 3.2 Gen 1|2, USB4 oder auch USB4 Version 2 sind allesamt weit verbreitet. In diesem Beitrag findet ihr eine einfache Erklärung der zentralen Unterschiede.

Bei USB ist es wichtig zu trennen: USB-A, USB-C oder auch das erwähnte Micro-USB sind nur die physischen Anschlüsse. Hinter ihnen können sich aber unterschiedliche, technische Voraussetzungen verbergen. Ein Port mit USB-C kann also z. B. mit dem veralteten USB 2.0 oder auch der neuesten Version USB4 Version 2 arbeiten – am reinen Anschluss ist das nicht erkennbar. Viele aktuelle Smartphones halten etwa aus Kostengründen noch an USB 2.0 fest.

USB steht für verschiedene Anschlüsse, Kabel und Standards – rechts z. B. das „große“ USB-A.

Vor einigen Jahren stiftete das USB Implementers Forum (USB IF) zudem reichlich Verwirrung, weil man das ganze Namensschema umgeschmissen hat. USB 3.0 wurde beispielsweise erst zu USB 3.1 Gen 1 umgetauft, läuft inzwischen aber als USB 3.2 Gen 1. Hier sind Geschwindigkeiten von 5 Gbit/s möglich. Wiederum kennen wir USB 3.1, das auch schon als USB 3.1 Gen 2 bekannt gewesen ist, heute als USB 3.2 Gen 2. Technisch bietet es 10 Gbit/s. Das „echte“ USB 3.2 wiederum erhaltet ihr nur bei USB 3.2 Gen 2×2, was dann 20 Gbit/s ermöglicht.

Bezeichnung Möglich ab Version max. nutzbare Datenrate Symbolrate / Modulation
Hi-Speed USB 2.0 40 MB/s 480 MBd / NRZI mit Bit-Stuffing
SuperSpeed USB USB 3.0 (USB 3.2 Gen 1) 300 MB/s 5.000 MBd / 8b10b
SuperSpeed USB 10 Gbps USB 3.1 (USB 3.2 Gen 2) 900 MB/s 10.000 MBd / 128b132b
SuperSpeed USB 20 Gbps USB 3.2 (USB 3.2 Gen 2×2) 1.800 MB/s 2× 10.000 MBd / 128b132b
USB4 20/40 Gbps USB4 2.400–4.800 MB/s 20.000 / 40.000 MBd / 128b132b
USB4 Version 2.0 USB4 v2.0 10.000–15.000 MB/s 80.000 MBd symmetrisch / 120.000 MBd asymmetrisch / PAM-3

Die Tabelle zeigt: Hinter einem USB-Anschluss mit Typ-A oder Typ-C können ganz unterschiedliche Standards stecken. Links seht ihr auch die zusätzlichen Marketing-Bezeichnungen, welche man seitens des USB-IF (USB Implementers Forum) vorschlägt. Sucht ihr also z. B. nach einem Produkt mit USB 3.2 Gen 2×2, dann achtet zusätzlich darauf, dass es mit SuperSpeed USB 20 Gbps gekennzeichnet ist oder eben konkret als Version USB 3.2 Gen 2×2 ausgewiesen wird. Häufig bleibt das zunächst intransparent, bis man einen tieferen Blick ins Datenblatt wirft.

Von USB 3.2 zu USB4

Besonders verwirrend, speziell bei USB 3.2 und seinen Abwandlungen: Eigentlich ist der Standard auf USB-C ausgelegt, es gibt aber auch vereinzelt Anschlüsse mit USB Typ-A, die als USB 3.2 deklariert werden. Sie unterstützen jedoch maximal 10 Gbit/s über das ehemalige USB 3.1, was jetzt eben als USB 3.2 Gen 2 bekannt ist. Transparenz und Übersichtlichkeit für Kunden? Das geht sicherlich anders. Deswegen wurde auch kurzzeitig überlegt, statt der konfusen Bezeichnungen USB 3.2 Gen 1, USB 3.2 Gen 2 und USB 3.2 Gen 2×2 stattdessen von USB 5, USB 10 und USB 20 zu sprechen.

Partnern empfiehlt man zwar ohnehin, direkt mit SuperSpeed, SuperSpeed USB 10 Gbps und SuperSpeed USB 20 Gbps zu werben, aber wir sehen ja im Alltag, dass dies eher die Ausnahme ist. Hersteller sprechen meistens eher ganz allgemein von USB 3.2 – den Rest müsst ihr euch selbst zusammenreimen. Doch auch beim neueren und leistungsfähigeren USB4 wird es nicht unbedingt leichter. USB4 nutzt weiterhin USB-C als Schnittstelle und basiert technisch im Grunde auf Thunderbolt 3. Es handelt sich hier tatsächlich weniger um eine direkte Weiterentwicklung von USB 3.2 und mehr um einen Neuanfang.

Wie schon erwähnt: Einfacher wird es dadurch aber nicht. Beispielsweise gibt es USB4 in zwei Varianten – mit 20 oder auch vollen 40 Gbps. Was euch zur Verfügung steht, hängt von der Implementierung ab. USB4 kann auch DisplayPort im alternativen Modus zur Bild- und Videoübertragung integrieren. Ein Bestandteil von USB4 ist auch, dass die Datenübertragung sozusagen dynamisch arbeiten kann. Etwa können gleichzeitig 70 % für die DisplayPort-Übertragung in Anspruch genommen werden und dann 30 % für andere Daten abseits von Bild und Ton verbleiben. Am Ende ist USB4 also dank der deutlich erhöhten Bandbreite einen Schritt näher am Allround-Standard.

USB4 v2.0 erweitert dann die Bandbreite auf 80 Gbps symmetrisch, also 40 Gbps in jede „Richtung“ oder 120 Gbps asymmetrisch. Hier setzt man im Hintergrund erstmals auf das Modulationsverfahren PAM-3. Dennoch bleibt die Abwärtskompatibilität erhalten. Wie bei USB4 funktioniert auch USB4 v2.0 ausschließlich via USB-C als physischem Anschluss und nicht per USB-A. Die asymmetrische, hohe Bandbreite von 120 Gbps ist z. B. für sehr hochauflösende Bildschirme oder professionelle Docking-Stationen entscheidend.

Feine Sache: USB4 v2.0 nutzt zwar PAM-3 als neues Fundament, benötigt aber nicht zwangsläufig neue Kabel, um seine vollen Stärken auszuspielen. Allerdings solltet ihr da im Einzelfall prüfen, ob euer Kabel die notwendige Ausstattung bzw. Qualität mitbringt. Bei einfachen Ladekabeln aus dem Lieferumfang diverser Geräte ist das meistens nicht der Fall, wie ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann.

USB Power Delivery: Laden will gelernt sein

Teilweise unabhängig von den Hauptstandards spielen auch noch Unterkategorien bzw. zusätzliche Standards für USB eine Rolle. Gehört habt ihr da sicherlich schon von USB Power Delivery. Was es kompliziert macht: Einfach wäre es ja, würde USB4 z. B. parallel Power Delivery 4.0 unterstützen – identische Versionsnummern. So läuft es hier aber ausdrücklich nicht.

Bezeichnung Möglich ab Version Maximale Leistung Modulation / Besonderheiten
USB Power Delivery 1.0 USB 2.0 / USB 3.x bis 100 W (20 V / 5 A) BMC (Biphase Mark Code)
USB Power Delivery 2.0 USB-C (Pflicht) bis 100 W BMC
USB Power Delivery 3.0 USB-C bis 100 W, PPS-Unterstützung BMC PPS (variable Spannungsstufen)
USB Power Delivery 3.1 USB-C bis 240 W (48 V / 5 A) BMC

Was ihr euch merken könnt: USB-PD ist ein reiner Ladestandard. USB4 z. B. ist aber ein Daten- und Protokollstandard. Beide nutzen USB-C und damit denselben Anschluss, agieren sonst aber im Grunde unabhängig voneinander. USB Power Delivery 3.1 definiert also keinerlei Raten für die Datenübertragungen, sondern vielmehr Spannungen, Ströme und Leistungsprofile über USB-C. Ein entsprechender Anschluss kann also z. B. USB4 v2.0 und USB-PD 3.1, oder eine ältere Version, gleichzeitig kombinieren. Gleichzeitig kann ein Gerät auch USB4 unterstützen, aber ohne USB-PD 3.1 auskommen – das ist etwa regelmäßig bei Mini-PCs der Fall.

Umgekehrt ist es die Regel, dass aktuelle Ladegeräte zwar USB-PD 3.1 bieten, aber weit entfernt von USB4 sind. USB4 bzw. USB4 v2.0 schreiben nämlich keine Ladeleistung vor. Die hängt vom PD-Profil ab. USB-PD ist auch die Basis für die diversen Schnelladetechniken der einzelnen Hersteller, wie Qualcomms Quick Charge. Aber: USB-PD ist seit jeher umstritten, da die Spezifikationen viele Lücken aufweisen.

Etwa bereitete das vielen Herstellern dermaßen Kopfzerbrechen, dass sie einfach eigenmächtig Erweiterungen vornahmen und damit im Grunde gar nicht mehr den Standards des USB-IF entsprechen. Dazu hat es etwa vor Jahren ausufernde Debatten rund um das bereits erwähnte Quick Charge von Qualcomm gegeben.

Spezifikation Spannung Stromstärke Leistung
USB 2.0 5 V 0,5 A 2,5 W
USB 3.0 / 3.1 5 V 0,9 A 4,5 W
USB-BC 1.2 (Battery Charging) 5 V 1,5 A 7,5 W
USB-Typ-C (Standard Mode) 5 V 3 A 15 W
USB-Typ-C (Enhanced / 5A Mode) 5 V 5 A 25 W
USB-Typ-C (Fixed Voltage 9V) 9 V 3 A 27 W
USB-Typ-C (Fixed Voltage 15V) 15 V 3 A 45 W
USB-Typ-C (Fixed Voltage 20V) 20 V 3 A 60 W
USB-Typ-C (Fixed Voltage 20V / 5A) 20 V 5 A 100 W
USB-PD 3.1 EPR 28V 28 V 5 A 140 W
USB-PD 3.1 EPR 36V 36 V 5 A 180 W
USB-PD 3.1 EPR 48V 48 V 5 A 240 W

Oben seht ihr auch nochmal eine zusätzliche Übersicht mit den Eckdaten zur Stromversorgung verschiedener USB-Varianten. Denn um das Wirrwarr für den Laien komplett zu machen, gibt es auch noch Spezifikationen wie USB BC 1.1 alias USB Battery Charging. Dies beinhaltet allgemeine Spezifikationen zur Aufladung von Endgeräten über verschiedene Anschlüsse – so differenziert man hier etwa zwischen Ports an Notebooks und Desktop-PCs, über die ihr ja auch euer Smartphone aufladen könnt, und Netzteilen. Ist jedoch für Endkunden eher kein Thema, sondern für Hersteller relevant, sollte aber auch noch zusätzlich kurz erwähnt sein.

Vielleicht hilft euch die Erklärung hier ja zumindest etwas weiter. Irgendwann kommt die nächste USB-Generation und das ganze Spielchen geht von vorne los. Was vielleicht etwas tröstet: Zumindest bleiben die verschiedenen Versionen ja zueinander kompatibel. Es geht also natürlich auch weiterhin, dass ihr etwa ein Gerät mit USB 2.0 an ein anderes mit USB4 v2.0 anschließt und Daten übertragt. Die maximale Geschwindigkeit hängt dann nur logischerweise von der älteren Verbindung ab. Das schwächste Glied in der Kette gibt den Ton an.

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Apple Image Playground und der fehlende Realismus-Modus




Apple hat mit Apple Intelligence einiges an Bildbearbeitung und Generierung auf die iPhones gebracht, doch wer nach einem dedizierten Knopf für fotorealistische Ergebnisse im Image Playground sucht, schaut erst einmal in die Röhre.

Das System bietet ab Werk lediglich die Stile Animation, Illustration und Skizze an. Mit iOS 27 kommt allerdings mehr Realismus in die Bude, auch wenn man derzeit nicht an die hyperrealistischen Geschichten anderer Anbieter herankommt.

Die Sache ist: Natürlich hat man weiterhin verschiedene Stile, die Sache ist aber, wie man etwas beschreibt. Das funktioniert mit der Beta der aktuellen Version von iOS 27 schon wesentlich besser als früher. Jetzt kann mal etwas Brauchbares herausholen, vorher war das ja irgendwie lahm.

Man wählt dafür den Stil Beliebig und füttert das Textfeld zusätzlich mit Begriffen wie realistisches Foto. Alternativ hilft es, ein echtes Foto aus der Galerie als Referenz hochzuladen und die Beschreibung darauf aufzubauen. Wunder sollte man nicht erwarten, da die Software intern auf einen eher comicartigen Look getrimmt ist.

Wer echte Fotografie-KI sucht, muss weiterhin auf Drittanbieter wie ChatGPT setzen, die Apple zwar integriert hat, die aber nicht direkt Teil der lokalen Image-Playground-Oberfläche sind. Am Ende bleibt es dabei, dass die Funktion eher für spaßige Genmojis oder verspielte Grafiken gedacht ist, statt für die Erstellung von täuschend echten Aufnahmen.

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