Apple bohrt iCloud für Windows auf: Passwort-Import möglich




Wer über Jahre verschiedene Browser oder Passwortmanager genutzt hat, stand beim Wechsel zum iPhone oft vor einer Hürde. Der Umzug der Logins in den iCloud-Schlüsselbund war bisher eine mühsame Angelegenheit, sofern man auf Apples System wechseln wollte. Apple hat nun ein Einsehen und spendiert der iCloud-App unter Windows eine Importfunktion. Damit lassen sich Zugangsdaten in einem Rutsch übertragen, statt alles händisch einzutippen.

Der Vorgang ist simpel. Zuerst erfolgt der Export der bestehenden Passwörter aus dem bisherigen Programm als CSV-Datei. Zum Beispiel bei Firefox geschieht dies direkt über die Einstellungen der Passwortverwaltung. Voraussetzung für den Import ist dann die installierte iCloud-App für Windows sowie die entsprechende Browser-Erweiterung für Chrome oder Firefox.

In der App findet sich nach der Anmeldung oben links eine Schaltfläche mit einem Plus-Symbol. Dort taucht die neue Option zum Importieren von Passwörtern auf. Nach der Auswahl der CSV-Datei landen alle Einträge im Schlüsselbund und stehen auf sämtlichen Apple-Geräten zur Verfügung. Das spart gerade bei umfangreichen Sammlungen von mehreren Hundert Zugängen eine Menge Zeit und Nerven.

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iOS & Passwörter: Logins direkt in andere Apps schieben

Keine News an sich, sondern lediglich ein Hinweis, falls es euch durch die Lappen gegangen ist. Apple hat der Passwort-App unter iOS schon vor einiger Zeit etwas Liebe angedeihen lassen. Vielleicht nichts für die mitlesenden Power-User, aber doch etwas für viele „Normale“. Nicht nur die App hat man verbessert, sondern auch das Handling für Umzugswillige.

Ihr möchtet von Chromes Passwortmanager auf einen anderen umsteigen? Oder von 1Password nach Bitwarden? Das ist mittlerweile möglich, wenn man in der jeweiligen App den Export der Passwörter anstößt. iOS kümmert sich dann darum und informiert darüber, was möglich ist. Sprich, ihr wandert von App A nach App B, wobei aber nicht die Daten aus der Ursprungs-App gelöscht werden.

Bevor man so etwas macht, sollte man checken, ob alles Wichtige mit umgezogen wurde. Denn man darf nicht vergessen, dass nicht alle Passwortmanager die jeweiligen Funktionen des Vorgängers vielleicht vermissen lassen. Beispiel: Anhänge in 1Password, eine Sache, die einige andere Passwortmanager eben nicht unterstützen.

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iPad und iPhone: Mathematische Notizen nutzen

Das iPad hat ja bekanntermaßen seinerzeit eine eigene Taschenrechner-App spendiert bekommen. Aber Apple hat nicht einfach nur die iPhone-Version großgezogen, sondern mit den „Mathematischen Notizen“ ein ziemlich smartes Werkzeug integriert. Egal, ob ihr im Unterricht neue Konzepte lernt, schnell ein Event budgetieren wollt oder beim Hausumbau rechnet, ihr könnt hier tippen, mit dem Apple Pencil kritzeln und sogar Variablen nutzen.

Warum ich über dieses nicht neue Feature berichte? Weil ich weiß, dass es viele nicht kennen. Ich selbst kannte es zwar, musste es aber bislang nicht benutzen. Allerdings mache ich mittlerweile gelegentlich gemeinsam Hausaufgaben mit dem Sohnemann. Und da nutze ich gerne das iPad nebst Pencil. Der Taschenrechner kommt dabei nicht als Cheat-Tool zum Einsatz, sondern zum Überprüfen unserer Rechenwege und Ergebnisse. Neulich war z. B. die Umrechnung von Periodenzahlen in Brüche dran. Aber um die soll es hier nicht gehen, sondern um die generelle Funktion.

Um loszulegen, öffnet ihr die neue Rechner-App auf dem iPad. Tippt dort auf das entsprechende Symbol und wählt oben rechts Mathematische Notizen aus. Ihr könnt nun entweder eine alte Notiz öffnen oder eine komplett neue starten.

Das Prinzip ist einfach:

  • Horizontal rechnen: Schreibt oder tippt einfach eure Rechnung auf, zum Beispiel 15 34, und setzt am Ende ein Gleichheitszeichen (=). Zack, die App spuckt das Ergebnis aus.
  • Vertikal rechnen: Ihr könnt auch klassisch Zahlen untereinander schreiben. Zieht mit dem Pencil einfach einen horizontalen Strich darunter, und das iPad addiert die Werte. Braucht ihr eine andere Rechenoperation, schreibt einfach ein Plus oder Minus neben die jeweiligen Ziffern.

Die Notizen beachten natürlich Punkt-vor-Strich-Rechnung. Und falls ihr mal Einheiten mischt (z. B. 42 Meter 143 Fuß =), konvertiert die App das völlig automatisch. Solltet ihr doch mal unleserlich schreiben, hilft euch das System: Rote gestrichelte Linien weisen auf Fehler hin, blaue auf mehrdeutige Zeichen.

Richtig cool wird es, wenn ihr nachträglich Werte ändern wollt, um zu sehen, wie sich das Ergebnis verändert. Das geht so:

  1. Tippt auf eine beliebige Zahl in eurer Gleichung.
  2. Es erscheint ein sogenannter Scrubber (ein kleiner Schieberegler) über der Zahl. Wischt einfach nach links oder rechts, um den Wert stufenlos zu verringern oder zu erhöhen.
  3. Alternativ für Pencil-Nutzer: Haltet den Apple Pencil einfach kurz über die Zahl, bis der Regler auftaucht, und wischt dann.

Der Clou daran: Alle Endergebnisse und sogar zugehörige Graphen, die von diesem Wert abhängig sind, updaten sich in Echtzeit.

Variablen festlegen und nutzen

Für die etwas komplexeren Fälle (oder den Matheunterricht) könnt ihr Variablen deklarieren.

  • Schreibt einfach einen Buchstaben oder ein Wort, gefolgt von einem =. Also zum Beispiel: Budget = 500.
  • In den Zeilen darunter könnt ihr diese Variable nun fröhlich nutzen: Budget - 120 =. Das iPad weiß sofort, dass 380 herauskommen muss.

Wichtig dabei: Das iPad liest wie wir, von oben links nach unten rechts. Ihr müsst die Variable also zwingend deklarieren, bevor ihr sie in der nächsten Rechnung nutzt, sonst gibt es eine Fehlermeldung.

Vielleicht wollt ihr gar nicht, dass das iPad euch die Lösung sofort vor die Nase setzt, weil ihr selbst nachdenken möchtet. In der geöffneten Notiz könnt ihr über die Einstellungen festlegen, wie die App reagiert:

  • Ergebnisse einfügen: Das ist der Standard. Ergebnisse tauchen sofort auf.
  • Ergebnisse vorschlagen: Hier taucht nur ein „Lösen“-Button auf. Erst wenn ihr den antippt, wird das Ergebnis eingesetzt.
  • Aus: Wer das iPad nur als dummes Stück Papier für Rechnungen nutzen will, schaltet die Automatik einfach ab.

Zuletzt noch ein Tipp für die Optik: Standardmäßig starten die Mathematischen Notizen mit einem dunklen Hintergrund. Wer lieber auf „weißem Papier“ schreibt, tippt einfach oben auf das Menü und wählt Hellen Hintergrund verwenden. Und ja, ihr könnt auch Linien und Gitter auf das Papier bannen:

Habt ihr die Math Notes schon in euren Arbeitsablauf integriert oder greift ihr dafür weiterhin lieber zu Zettel, Stift oder Excel – oder gar einer anderen App? Ich bin ja bekanntlich Fan der eingebauten Apps und versuche, so viel wie möglich mit so wenig wie nötig zu erledigen.

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iOS 26.5: Erinnerungen-App wird beim Schlummern präziser




Apple schraubt unter der Haube von iOS 26.5 an einer Funktion für die Erinnerungen-App. Wer seine Aufgaben per Mitteilung erhält und diese nicht sofort erledigen kann, nutzt oft die Schlummerfunktion über einen langen Druck auf die Benachrichtigung. Bisher waren die dort angezeigten Optionen eher vage gehalten. Begriffe wie heute Nachmittag, heute Abend oder morgen früh ließen Spielraum für Spekulationen, wann genau das iPhone wieder bimmelt. Wobei – wenn man es denn einmal weiß, was Apple mit „Nachmittag“ meint, dann kennt man es ja.

Mit dem kommenden Update auf iOS 26.5 ändert sich diese Anzeige. So setzt Apple nun auf konkrete Uhrzeiten statt auf schwammige Tageszeiten. Wer am Vormittag eine Erinnerung verschieben möchte, bekommt direkt angezeigt, dass die Wiedervorlage um 15:00 Uhr erfolgt (siehe der neue Screenshot im rechten Bereich). Am Abend springt die Anzeige auf morgen um 09:00 Uhr um. Die Option für die nächste Stunde bleibt identisch.

Diese kleine Anpassung sorgt dafür, dass Nutzer genau wissen, wann sie wieder an ihre Tasks erinnert werden, ohne in den Einstellungen der App nach den Standardzeiten für Vormittag oder Nachmittag suchen zu müssen. iOS 26.5 wird voraussichtlich in der nächsten Woche für alle kompatiblen Geräte erscheinen.

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Sony PS5-Controller: Multi-Device-Pairing einrichten




Sony hat dem DualSense und dem DualSense Edge bereits im letzten Jahr ein Firmware-Update verpasst, das den Alltag mit mehreren Geräten deutlich entspannter macht. Das lästige Neu-Koppeln per USB-Kabel fällt weg, der Controller kann jetzt bis zu vier Geräte speichern und per Tastenkombi wechseln. Das Ganze läuft unter dem Namen Multi-Device-Pairing, aber anscheinend ist das noch nicht jedem bekannt.

Vorher musste der DualSense immer wieder in den allgemeinen Bluetooth-Pairing-Modus geschickt werden, sobald zwischen PS5, PC, Smartphone oder Tablet gewechselt wurde. Mit dem Update gibt es vier feste Speicherplätze. Jedem Slot wird per Tastenkombi ein Gerät zugeteilt, die Kombinationen sind simpel gehalten: Slot 1 liegt auf PS-Taste plus Dreieck, Slot 2 auf PS-Taste plus Kreis, Slot 3 auf PS-Taste plus Kreuz und Slot 4 auf PS-Taste plus Viereck.

Zum Koppeln eines neuen Geräts muss der Controller ausgeschaltet sein. Dann werden PS-Taste und die gewünschte Aktionstaste, zum Beispiel Kreuz für das Smartphone, etwa 5 Sekunden gehalten. Die Lichtleiste meldet sich mit zweimaligem kurzem Blinken, im Bluetooth-Menü des Geräts taucht der Controller auf, wird ausgewählt, fertig ist die Kopplung.

Ist alles einmal verteilt, etwa PS5 auf Dreieck und PC auf Kreis, läuft der Wechsel ohne Kabel und ohne Umwege über die Systemeinstellungen. PS-Taste plus die zugewiesene Aktionstaste werden ungefähr 3 Sekunden gehalten, der DualSense verbindet sich mit dem hinterlegten Gerät. Quasi ein wenig, wie bei Logitech-Tastaturen und -Mäusen.

Die PlayStation-Konsole selbst landet in der Regel automatisch auf Slot 1, also der Kombination aus PS-Taste und Dreieck. Wer vom PC zurück auf die PS5 will, drückt kurz diese Kombi und der Controller hängt wieder an der Konsole, ohne Gang zum TV-Rack. Wobei sich echte Zocker vielleicht eher dedizierte Kabel-Controller für den PC besorgen, Stichwort Latenz über Bluetooth.

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