macOS Sequoia: Beta 5 enthält verstecktes Hintergrundbild

Apple hat gestern Abend die fünfte Beta von macOS Sequoia herausgegeben. Große Änderungen finden sich keine in dem Release, doch Fans von Hintergrundbildern dürfen sich über etwas Neues freuen. Es gibt ein neues „Sequoia Sunrise“-Hintergrundbild, das jedoch etwas versteckt ist und nicht über die Systemeinstellungen ausgewählt werden kann. Man findet es im versteckten Ordner /System/Library/Desktop Pictures/.wallpapers. Es gibt davon eine dynamische Version als Mov.Datei und auch eine HEIC-Version. Eine Variante für den Dark Mode gibt es jedoch nicht. Habt ihr die Datei gefunden (versteckte Dateien können mit Shift Command Punkt eingeblendet werden), könnt ihr das Bild per Rechtsklick als Hintergrundbild festlegen.

Wer die Beta 5 nicht installiert hat oder nicht installieren will, kann das neue Bild auf der Seite von Mr. Macintosh herunterladen.

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Google verbessert Passkeys in Chrome auf Android

Google hat in der neuesten Version von Chrome ab Android 14  den Anmeldedaten-Manager um Passkeys erweitert. Damit wird Passkey auch hier endlich wirklich nutzbar. Der Dialog für die Passkey-Authentifizierung zeigt nun die Domain in größerer Schrift an und hebt den Anzeigenamen des Nutzers über dessen Benutzernamen hervor. Außerdem werden Passkeys gegenüber anderen Anmeldeoptionen priorisiert.

Mit dem Update können Passkeys jetzt auch aus verschiedenen Drittanbieter-Passwortmanagern ausgewählt werden, die in den Android-Einstellungen aktiviert sind. Für Entwickler sind keine zusätzlichen Änderungen erforderlich, mehr Informationen gibt es im Blog von Google. Letztlich ist das Update nur eine Anpassung an den Standard und Brave und Co werden sicher bald folgen.

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OpenAI hält ein Tool zurück, das ChatGPT-Texte mit Wasserzeichen versehen könnte

OpenAI - Logo des Unternehmens

OpenAI – Logo des Unternehmens

OpenAI hat bestätigt, dass man ein Tool in der Hinterhand hält, um mit ChatGPT erstellte Texte mit versteckten Wasserzeichen zu versehen. Das könnte dann etwa in Schulen und Universitäten helfen, mit ChatGPT erstellte Hausaufgaben / Hausarbeiten zu erkennen. Allerdings zögert das Unternehmen damit, die Software zu veröffentlichen.

OpenAI hat deswegen einen älteren Blog-Post aus dem Mai 2024 aktualisiert und Einblicke in seine Entscheidungsprozesse geliefert. So könne man zwar recht verlässliche Wasserzeichen für mit ChatGPT erstellte Texte liefern, allerdings sei das Ganze immer noch anfällig für Fehler. Würden die Texte etwa durch einen Übersetzer oder eine weitere generative KI gejagt, funktioniere das Schema nicht mehr zuverlässig. Selbiges gelte auch, wenn jemand sich eines einfachen Tricks bediene und die KI etwa bitte, nach jedem Wort ein bestimmtes Zeichen wie einen Doppelpunkt einzufügen und dies später wieder entferne.

Ebenfalls befürchtet OpenAI, dass solche Wasserzeichen am Ende die Falschen treffen könnten. Beispielsweise nutzen oft Fremdsprachler generative KI, um bei der Verfassung von Texten eine Hilfe zu haben. Der Einsatz von Wasserzeichen könnte diese Verwendung stigmatisieren. Deswegen gibt OpenAI an, dass man sich aktuell auf Authentifikations-Tools für audiovisuelle Inhalte fokussiere.

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Suno räumt KI-Training mit urheberrechtlich geschütztem Material ein, will aber nichts zahlen

In den USA ist die KI-Plattform Suno von der Recording Industry Association of America (RIAA) verklagt worden. Die Klage betrifft im Übrigen auch Udio. Suno und Udio ermöglichen es, mit generativer KI Musik zu erstellen. Dafür genügt die Eingabe eines Prompts. Der Vorwurf der RIAA: Die zugrunde liegenden Modelle seien ohne Erlaubnis mit urheberrechtlich geschütztem Material trainiert worden. Jetzt verpasst Suno dem Ganzen einen Spin. Man räumt diesen Umstand offen ein, beruft sich aber auf die Fair-Use-Regelung.

Kurz zusammengefasst: In den Vereinigten erlaubt es Fair Use, dass urheberrechtlich geschütztes Material frei verwendet werden darf, wenn dies z. B. zum Zwecke der Kritik, der Berichterstattung, der eigenen Stellungnahme oder der Wissenschaft und Forschung geschieht. Dies muss in transformativer Form geschehen. Das Material darf also nicht einfach umkommentiert im Ganzen wiedergegeben werden. Typische Fair-Use-Beispiele wären z. B. Review-Videos von Filmen und Serien mit Ausschnitten aus den Produktionen. In Deutschland gibt es so eine Regelung in dieser Form bedauerlicherweise nicht.

Der CEO und Mitbegründer von Suno, Mikey Shulman, hat inzwischen eingeräumt (via Tech Crunch), dass man auch urheberrechtlich geschütztes Material großer Plattenfirmen aus dem Netz verwendet habe. Er sieht darin aber kein Problem. So stellt Shulman den gewagten Vergleich auf, das Training eines KI-Modells mit massiven Datenmengen zu kommerziellen Zwecken sei doch auch nicht anders, als würde sich ein angehender Musiker seine Lieblingssongs anhören und versuchen, etwas Ähnliches zu komponieren.

Wie erwartet, hat die RIAA diese Argumentation als hanebüchen zurückgewiesen. Wenn ein kommerzielles Unternehmen massenhaft die Werke von Künstlern hernehme und verwerte, um sie per KI zu imitieren und direkt mit den Urhebern zu konkurrieren, habe das nichts mit dem Lernprozess eines Menschen zu tun.

Welcher Seite das Gericht folgen wird, muss sich herausstellen. Ich selbst bin kein Fan großer Branchenverbände, stehe in diesem Fall aber voll auf der Seite der RIAA. Was sagt ihr?

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Swift Shift: Fenster unter macOS bequem in ihrer Größe ändern oder verschieben

Swift Shift für macOS ist eine kostenlose Open-Source-Software, mit der ihr leicht Fenster verschieben oder ihre Größe ändern könnt. Vermutlich muss ich niemandem erklären, wie man Fenster unter macOS vergrößert oder die Position ändert. Einfacher kann es aber Swift Shift machen. Das kostenlose Programm sorgt dafür, dass ihr ein Fenster verschieben könnt, wenn ihr eine durch euch festgelegte Taste drückt und dabei die Maus entsprechend bewegt. Egal wo die Maus ist, sie muss nur über dem Fenster sein.

Nicht die erste Softwarelösung, die so etwas ermöglicht, aber eine durchaus feine. Ebenso verhält es sich mit dem Vergrößern – da reicht die durch euch festgelegte Taste und die Mausbewegung, um ein Fenster zu vergrößern. Dabei muss keine Maustaste gedrückt werden, ihr könnt aber festlegen, dass das eine Bedingung ist.

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