Geekom A9 Max (2026) im Test: Mini-PC für Office, Multimedia und Gaming?

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Geekom hat seinen Mini-PC A9 Max in diesem Jahr neu aufgelegt. Die „2026 Edition“ tauscht den bisherigen Chip AMD AI 9 HX 370 gegen den neueren HX 470 aus. Letzterer ist kein massiver Sprung, sondern in erster Linie ein verfeinerter Refresh. Ich habe mir den kompakten Rechner, welchen der Hersteller forsch auch als Mini-PC fürs Gaming bewirbt, genauer für euch angesehen.

Um die wesentlichen Unterschiede zwischen den Geekom A9 Max von 2025 und 2026 herunterzubrechen: Kleinere Anpassungen im Inneren sind nie auszuschließen, doch formal weicht wirklich nur die verbaute CPU ab. Dabei taktet der erwähnte AMD AI 9 HX 375 im Boost-Modus höher – mit bis zu 5,2 statt 5,1 GHz für einzelne Kerne. Zudem erhöht sich die KI-Leistung von 80 auf 86 TOPS. Als integrierte GPU bleibt es bei der AMD Radeon 890M. Zur weiteren Ausstattung zählen 32 GByte DDR5-RAM und eine M.2-SSD mit 2 TByte.

Technische Eckdaten des Geekom A9 Max (2026)

Eigenschaft Details
Größe 135 mm × 132 mm × 46,9 mm
CPU AMD Ryzen AI 9 HX 470 (AMD Gorgon Point FP8)


TDP: 54 W
GPU AMD Radeon 890M
Arbeitsspeicher Dual-Channel-fähiger DDR5 262PIN 5600 MHz, bis zu 128 GB
Datenspeicher 1 × M.2 2280 PCIe 4.0 ×4 NVMe SSD, bis zu 4 TB


1 × M.2 2230 PCIe 4.0 ×4 NVMe SSD Steckplatz, bis zu 4 TB
Anschlüsse 1 × USB 3.2 Gen 2 Type-A (Rückseite)


1 × USB 2.0 Type-A (Rückseite)


3 × USB 3.2 Gen 2 Type-A (Vorderseite)


1 × USB 3.2 Gen 2 Type-A Always On (Vorderseite)


1 × USB 4.0 Type-C DP-Alt-Mode / PD-In (Rückseite)


1 × USB 4.0 Type-C DP-Alt-Mode (Rückseite)


1 × 3,5 mm Kopfhöreranschluss (Vorderseite)


2 × RJ45 (Rückseite)


2 × HDMI 2.1 FRL (Rückseite)


1 × DC-In (Rückseite)


1 × Powerbutton (Vorderseite)


1 × Kensington-Schloss (Rückseite)


1 × SD-Kartenleser 4.0 (Vorderseite)
Ethernet 10/100/1000/2500 Mbps RJ45 × 2
Drahtloses LAN M.2 Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4
Kensington-Schloss Ja
DTPM 2.0 Unterstützt DTPM 2.0
Netzteil 19 V Netzadapter (120 W) mit länderspezifischem AC-Kabel (IEC C5)
Abmessungen / Gewicht 135 × 132 × 46,9 mm / ca. 600 g
Betriebssystem Microsoft Windows 11 Pro
Zubehör VESA-Halterung (121,8 × 116,5 × 1,0 mm)

In Zeiten der Speicherkrise lesen sich die 32 GByte DDR5-RAM kombiniert mit 2 TByte SSD-Speicherplatz recht attraktiv. Im Kontext der aktuellen Situation wirkt dann der Verkaufspreis von derzeit 1.699 Euro durchaus angemessen. Ihr habt die Möglichkeit, den Mini-PC wahlweise direkt über den Hersteller oder auch über Amazon.de zu erwerben. In beiden Fällen erhaltet ihr über den Rabattcode „CS26A9F8“ 8 % Rabatt.

Ausstattung und Verarbeitung des Geekom A9 Max (2026)

Der Geekom A9 Max (2026) entspricht optisch 1:1 dem Modell aus dem letzten Jahr. Der Hersteller verwendet ein Gehäuse aus Aluminium, das wertig wirkt. Vorne sitzen gleich vier USB-A-Anschlüsse und der Kopfhörerport. Hinten findet ihr zwei weitere USB-A-Ports plus zweimal HDMI 2.1, zweimal Ethernet, den Stromanschluss und zweimal USB-C (4.0). Diese beiden Ports könnt ihr auch zur Audio- und Videoübertragung via DisplayPort Alt-Mode einsetzen. Insgesamt lassen sich also bis zu vier Monitore parallel verbinden.

An der linken Seite des Mini-PCs befindet sich der Speicherkartenslot. Rechts sitzt das Kensington Lock. Die Unterseite ist recht unspektakulär und fällt nur durch die vier Standfüße auf. Im Lieferumfang befinden sich neben dem Rechner an sich auch noch eine Kurzanleitung, eine VESA-Halterung zur Befestigung am Monitor und ein HDMI-Kabel. Ich sehe dabei schon die ersten Leserkommentare vor mir, welche das Fehlen von USB-C an der Vorderseite bemängeln. Das kann ich nachvollziehen, ist für mich persönlich aber kein echter Faktor, da das Gros der Windows-Peripherie weiterhin auf USB-A setzt.

Eher kann ich schon an dieser Stelle bemängeln, dass Geekom im A9 Max (2026) zwar 32 GByte DDR5-RAM verbaut, allerdings in Form eines einzelnen Moduls von Micron. Dadurch ist ab Werk nur der Single-Channel-Betrieb möglich, es sei denn, ihr rüstet nach. Das macht sich in Spielen natürlich bemerkbar. Hier wäre es sinnvoller gewesen, der Hersteller hätte zwei 16-GByte-Module im Dual-Channel-Betrieb verbaut. Vermutlich sprachen Kostengründe dagegen.

Benchmarks und Gaming

Während der Single-Channel-RAM von Micron stammt, verbaut Geekom im A9 Max (2026) eine SSD von Kingston. Die erweist sich als recht schnell, wie euch und mir CrystalDiskMark verrät. Nachrüsten könnt ihr bei Bedarf ein zweites Modell im M.2-2230-Format. Im Übrigen habe ich den Mino-PC noch durch den Benchmark-Parcours von Geekbench 6, Cinebench geschickt. Die Werte können sich durchaus sehen lassen.

Doch wie steht es beim Zocken? Schließlich bewirbt Geekom selbst den A9 Max (2026) auch als Gaming-Mini-PC. Nun ja, das sollte man nicht zu wörtlich nehmen, bzw. weckt Erklärungsbedarf. Tatsächlich ist der A9 Max (2026) im Vergleich mit vielen anderen Mini-PCs überdurchschnittlich für Spiele geeignet. Da liegt auch an der guten Kühllösung, welche der Hersteller als IceBlast 3.0 bezeichnet. Hinter dem Marketing-Begriff verbirgt sich eine Kombination aus einem Kupferkühlkörper, zwei Heatpipes sowie einem größeren Lüfter.

Die Kühlung war da ja in der Vergangenheit oft die Achillesferse der Modelle von Geekom. Da hat man offenbar dazugelernt, denn beim Geekom A9 Max (2026) erlaubt sie tatsächlich recht lange Leistungsspitzen und macht zugleich den Desktop-Betrieb angenehm leise. In Games hört man den Lüfter allerdings deutlich. Auch solltet ihr hier kein Triple-A-Gaming in 4K-Auflösung erwarten. In aktuellen Spielen werdet ihr bei 1080p landen, ältere Spiele wie „Tomb Raider“ sind problemlos auch in 1440p spielbar.

Das kompakte Format hat aber natürlich immer seine Grenzen: Mit der Zeit bauen sich höhere Temperaturen auf und dann kommt auch IceBlast 3.0 an seine Grenzen. Wer mit dem Mini-PC zocken will, wird aber ohnehin den RAM auf- bzw. umrüsten müssen. Denn ohne Dual-Channel-Betrieb bricht die Performance in manchen Spielen im zweistelligen Bereich ein. Das liegt auch daran, dass sich CPU und GPU ja den Speicher teilen.

Weiterer Praxistest des Geekom A9 Max (2026)

Dass ein Mini-PC wie der Geekom A9 Max (2026) in Spielen den Lüfter hörbar hochdreht, kann man hinnehmen. Das läuft schließlich bei Gaming-Notebooks oder auch Desktop-PCs genauso. Allerdings sind die Rechner von Geekom in der Vergangenheit teilweise auch im Office- und Multimedia-Betrieb ziemlich laut geworden. Hier ist dem Hersteller endlich wieder ein System gelungen, das bei Office-Arbeiten fast unhörbar ist. Dies ist ein Segen für alle, die mit dem Rechner arbeiten möchten.

In meinem Alltag dominieren ansonsten bei der Arbeit Anwendungen wie Google Chrome, Todoist, Telegram, Slack, Trello, Affinity Photo 2 und Co. Hier hält sich der Geekom A9 Max (2026) sehr angenehm im Hintergrund. So eine niedrige Betriebslautstärke habe ich bei einem Modell des chinesischen Anbieters im Grunde seit dem „guten alten“ A7 nicht mehr erlebt. Tatsächlich ist der A9 Max (2026) das bisher leiseste Modell des Herstellers, das ich ausprobiert habe.

Der Stromverbrauch des Geekom A9 Max (2026) beträgt im Idle-Betrieb ca. 12-13 Watt. Während es bei Office und Multimedia zwischen 20 und 25 Watt sind. Beim Gaming habe ich auch schon mal 80 Watt gemessen. Da das Netzteil aus dem Lieferumfang den Mini-PC mit bis zu 120 Watt versorgen kann, liegt alles im grünen Bereich. Habt ihr das Netzteil mal verlegt, könnt ihr im Übrigen auch an der Rückseite den mit einem Stecker-Icon gekennzeichneten USB-C-Port zur Stromversorgung nutzen – vorausgesetzt, ihr habt ein passendes USB-C-Netzteil griffbereit.

Vergleiche ich den Strombedarf des Geekom A9 Max (2026) mit meinem Gaming-PC, dann komme ich hier beim Zocken natürlich günstig weg – muss aber eben auch mal im Potato-Mode ran. Erwähnen möchte ich diesbezüglich noch, dass ich den gesamten Test, auch die Benchmarks und das Gaming, im ab Werk eingestellten Standard-Lüftermodus durchgeführt habe. Es gibt aber tatsächlich die Chance, im BIOS in einen Performance-Modus zu wechseln. Das werden wohl nur wenige Käufer so handhaben, die tatsächlich intensiv an dem Mini-PC zocken wollen. Denn aktiviert ihr jenen Modus, dann ist die kleine Kiste bereits im Idle-Betrieb deutlich hörbar. Die Leistungssteigerungen sind zugleich eher marginal, daher halte ich jenen Modus nicht für alltagstauglich. Wer aber das Letzte aus der Maschine herauskitzeln möchte, kann natürlich vor der nächsten Gaming-Session temporär im BIOS umschalten.

Mein Fazit

Mit dem Geekom A9 Max (2026) liefert der Hersteller einen Mini-PC ab, der im Rahmen der Produktkategorie durchaus für leichtes Gaming geeignet ist, aber natürlich kein Gaming-Notebook oder eine Desktop-Maschine für Spiele ersetzt. Gegenüber der Auflage von 2025 erhöht der CPU-Refresh in Form des AMD Ryzen AI 9 HX 470 leicht die CPU-Leistung. Dafür gibt es auch ein Downgrade, weil statt zweimal 16 GByte DDR5-RAM im Dual-Channel-Betrieb jetzt ein einsames 32-GByte-Modul im Single-Channel-Modus im Inneren werkelt. Darunter leidet explizit die GPU-Leistung in Spielen.

Dafür überzeugt der Geekom A9 Max (2026) mit seiner überraschend niedrigen Betriebslautstärke im Office- und Multimedia-Betrieb. Genau das war der größte Minuspunkt vieler anderer Modelle des Anbieters. Zudem hat man mit Wi-Fi 7, USB4, HDMI 2.1, zweimal Ethernet und Co. ein starkes Angebot an Schnittstellen verbaut.

Bedenken solltet ihr den Preisunterschied: Der Geekom A9 Max (2025) mit dem nur leicht schwächeren AMD Ryzen AI 9 HX370 kostet derzeit 200 Euro weniger als die 2026-Edition. Letztere bekommt ihr wahlweise direkt über den Hersteller oder auch über Amazon.de über den Code „CS26A9F8“ immerhin aber mit 8 % Rabatt.

Drei Jahre Garantie gewährt Geekom auf den Mini-PC und wickelt Defekte nach eigenen Angaben direkt in Deutschland ab. Wer den Vorgänger besitzt, muss zwar keineswegs ein Upgrade durchführen, für alle anderen liegt aber ein sehr ausgereifter Mini-PC mit Allround-Potenzial vor.

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