eufy C15 im Test: Smarter Mähroboter für kleine Gärten bis 500 Quadratmeter

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Ein Jahr ist mittlerweile vergangen, seitdem der eufy E15 zum ersten Mal auf unserem heimischen Rasen seine Mäharbeiten verrichten durfte. Nun hatte das Unternehmen mit dem C15 eine Variante vorgestellt, die vor allem für Rasenflächen bis maximal 500 qm gedacht ist, dafür aber dennoch die meisten Komfortfunktionen seiner beiden Vorgänger E15 und E18 mitbringt. Der „Kleine“ hätte sich hier gut neben dem E15 vergleichen lassen, aufgrund von Umbauarbeiten sieht unser Rasen aber aktuell eher nach Handgranatenwurfareal aus – ein Test im schwiegerelterlichen Garten lag da näher.

Auch der C15 verzichtet auf Begrenzungskabel, RTK-Antennen oder manuelle Kartierung und erledigt diese Aufgaben allein durch seine Sensoren – TrueVision nennt man das bei eufy. Ich habe hier das Modell mit mitgelieferter Garage bekommen, das Gerät gibt es auch ohne eine solche, falls man eventuell schon eine Lösung daheim haben sollte. Das Design orientiert sich auch ganz klar an den beiden vorherigen Geräten, das gilt nicht nur für die Farbgebung, sondern auch für die Wahl der Schaltelemente und Sensoren am Gerät.

Die Montage und Ersteinrichtung funktioniert ebenfalls so wie bei den Vorgängern, es sollte zudem sowohl eine WLAN- als auch eine Bluetooth-Verbindung bestehen, bzw. machbar sein – letzteres dürfte das geringste Problem darstellen. Die Garage mitsamt der Ladestation wird auch hier wird mit Kunststoffschrauben im Boden befestigt, sofern nötig. Eine mehrere Meter lange Zuleitung stellt sicher, dass der Stromanschluss nicht zwingend direkt neben der Basis liegen muss.

Für die App benötigt ihr natürlich ebenso ein kostenloses Konto bei eufy, die Software führt den Nutzer aber dann auch sehr elegant durch den Einrichtungsprozess bis hin zur ersten Kartierung der zu mähenden Rasenfläche. Wichtig zu wissen: Auch der C15 beherrscht Multi-Zonen-Mähen, kann also voneinander getrennte Flächen nacheinander abfahren und mähen. Für knapp 500 qm ist der Robo ausgelegt, schafft davon pro Stunde etwa 80 qm, eine vollständige Akkuladung reicht für rund 200 qm.

Die Schnittbreite fällt mit 180 mm doch nochmal schmaler aus als beim E15/E18 mit dortigen 203 mm. Am Kantenschnitt ändert sich nichts – sofern ihr über eine entsprechend flache Mähkante verfügt, fährt auch der C15 so auf dieser entlang, dass der gesamte Kantenbereich vom Rasen mitgeschnitten wird. Ist der Rasen indes umrandet von einer hohen Kante, dann fährt er diese sehr knapp ab, es bleiben am Ende aber wenige Zentimeter Streifen stehen, die nachträglich von Hand gemäht/getrimmt werden müssen.

Das Kartieren war hier nach rund einer halben Stunde erledigt, allerdings noch mit der einen oder anderen Lücke in der Karte. Diese wurden dann aber später beim eigentlichen Mähen nach und nach geschlossen, da die Sensoren keine Hindernisse dort feststellen konnten. Solche werden aber dennoch sehr gut erkannt, hier in dem Fall so Deko-Objekte wie eine Vogeltränke oder diverse Pflanz-Objekte. Die Schnitthöhe wird beim C15 nicht über die App eingestellt, stattdessen über ein Drehrad auf der Oberseite des Mähers. Von 20 bis 60 mm kann man hier variieren, minimal umständlicher ist es aber dennoch. Vielleicht hilft hierbei der Gedanke, dass man diese Einstellung nicht wirklich oft ändert.

In der App könnt ihr nicht nur die üblichen Einstellungen für den Mäher vornehmen und Firmwareupdates anstoßen, sondern unter anderem auch die Diebstahlbenachrichtigung aktivieren oder euch mit der Frontkamera des Robos verbinden. Jene ermöglicht einen Live-Einblick auf den Mähvorgang und zur Not auch auf ungebetene Gäste im Garten. Auch sind hier die benutzerdefinierten Pläne einrichtbar oder auch die Richtung, in die gemäht werden soll. Sofern gewisse Areale umfahren, bzw. nicht gemäht werden sollen, lassen sich auch Sperrzonen und virtuelle Grenzen in die Karte einzeichnen.

Bei einsetzendem Regen oder dem nahenden Sonnenuntergang fährt der C15 automatisch zurück zu seiner Station. Schließlich soll der Mähvorgang nicht nur aufgrund der vielen nachtaktiven Tiere nicht mehr bei Dunkelheit stattfinden, auch wenn das mit Sicherheit der wohl wichtigste Aspekt ist. Die Regenerkennung ist mir noch etwas zu plump, da musste ich in der App schon ein wenig mit der Empfindlichkeit experimentieren, damit leichter Regen überhaupt zur Rückkehr führt.

Ich persönlich kann mit dem Schnittergebnis des C15 sehr gut leben, auch wenn er hier und da mal so kleine Fitzelecken auslässt. Das kann natürlich auch an der noch von mir verwendeten Beta-App und frühen Firmware liegen. Immerhin hat der Robo ja auch die anderen Lücken in der Karte nach und nach schließen können. Mit 58 dB maximaler Lautstärke beim Mähen stört das Gerät während seiner Arbeitsverrichtung jedenfalls überhaupt nicht, da kann man den Guten auch gerne mal am Sonntag rödeln lassen, sofern das mal notwendig sein sollte.

Preislich ist der C15 meiner Meinung nach jedenfalls eine absolute Empfehlung, die man sich zumindest mal genauer anschauen sollte – vor allem, wenn die eigene Rasenfläche noch unter 500 qm ausfällt. Die UVP des E15 liegt zwar mittlerweile auch „nur noch“ knapp 200 Euro über dem Preis des C15 mit Garage, Gründe für den Aufpreis sehe ich im direkten Vergleich aus Sicht eines Gartenbesitzers mit Drang zum Nicht-Immer-Selbst-Mähen aber nicht wirklich.

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