Monitormarkt zieht an: Gaming-Displays sorgen für Aufschwung

monitormarkt-zieht-an:-gaming-displays-sorgen-fur-aufschwung




Der Markt für Desktop-Monitore hat sich im vergangenen Jahr spürbar erholt. Laut aktuellen Zahlen von Omdia kletterten die Auslieferungen im Jahr 2025 auf insgesamt 133,4 Millionen Einheiten. Das entspricht einem Plus von 4,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Haupttreiber hinter dieser Entwicklung sind vor allem Gaming-Monitore, die sich wohl als fester Bestandteil in einer von Laptops geprägten Arbeitswelt etabliert haben.

Allein im Segment der Spiele-Monitore wurden 2025 weltweit 41 Millionen Stück abgesetzt. Das ist ein satter Zuwachs von über 50 Prozent. Damit machen diese Geräte mittlerweile knapp ein Drittel des gesamten Marktes aus.

Für das laufende Jahr 2026 rechnen die Analysten mit einem weiteren Anstieg auf 43 Millionen Einheiten. Das liegt vor allem daran, dass die Technik immer erschwinglicher wird und die Hersteller mehr Funktionen in die Geräte packen. Bildwiederholraten von mehr als 120 Hz sind mittlerweile Standard, da sie mit der Leistung neuer Grafikkarten Schritt halten müssen.

Bei der Technik setzen sich zwei Trends durch. Im Premium-Bereich gewinnen OLED-Modelle an Boden. Samsung mit QD-OLED und LG mit WOLED liefern hier Schwarzwerte und Reaktionszeiten, die herkömmliche LCDs nicht erreichen. Gleichzeitig wird die Technik für Einsteiger günstiger, da ältere Panel-Generationen im Preis fallen. Besonders gefragt sind derzeit 27 Zoll (68,58 Zentimeter) große OLED-Schirme mit QHD-Auflösung und 240 Hz.

Ein interessantes Thema für die Zukunft sind Dual-Mode-Monitore. Diese erlauben es, zwischen hoher Auflösung wie 4K bei 240 Hz und extrem hohen Bildraten wie 1080p bei 480 Hz umzuschalten. Das ist praktisch für Spieler, die mal schnelle Shooter und mal grafisch opulente Titel spielen wollen. Hardwareseitiges Scaling sorgt dafür, dass das Bild auch bei niedriger Auflösung scharf bleibt. Omdia geht davon aus, dass dieser Bereich 2026 zweistellig wächst.

Ganz ohne Hürden läuft es jedoch nicht. Die Produktion von OLED-Panels bleibt teuer, was die Preise für Endkunden hochhält. Zudem treiben Probleme in der Lieferkette und schwankende Materialkosten die Preise teilweise nach oben. Auch das Thema Burn-in bei OLED-Schirmen bleibt trotz technischer Fortschritte ein Punkt, den Käufer im Hinterkopf behalten.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies