
Die steigenden Energiekosten infolge des Irankriegs hinterlassen logischerweise Spuren im Geldbeutel und sorgen für ein geändertes Nutzerverhalten. Sagt man zumindest beim Portal Verivox.
Eine aktuelle Umfrage soll zeigen, dass mittlerweile 67 Prozent der Menschen in Deutschland den Rotstift beim Energieverbrauch ansetzen. Dabei konzentriert sich das Gros auf die einfachen Dinge im Alltag. Gut die Hälfte der Befragten verzichtet auf den Stand-by-Modus oder dreht die Heizung ein Stück runter. Auch beim Stromverbrauch und beim Warmwasser schauen viele genauer hin. Auf der Straße macht sich der Preisdruck ebenfalls bemerkbar. Fast die Hälfte der Leute lässt den Wagen öfter stehen. Stattdessen kommen das Fahrrad oder Bus und Bahn zum Einsatz.
Es gibt aber auch ein Viertel, das keine Einsparungen vornimmt. Die meisten davon geben an, ohnehin schon am Limit zu sein und kein weiteres Sparpotenzial zu sehen. Das betrifft vor allem die ältere Generation zwischen 70 und 79 Jahren. Andere spüren die Kosten zwar, können sie aber finanziell stemmen oder wollen schlicht ihre Gewohnheiten nicht umstellen. Ein kleiner Teil merkt von den Preissteigerungen bisher kaum etwas.
Wenn es um den Abschied von Öl und Gas geht, sieht die Sache zögerlicher aus. Zwar haben 23 Prozent bereits etwas unternommen und weitere 38 Prozent planen Schritte in diese Richtung, doch 40 Prozent bleiben vorerst untätig. Wer schon aktiv geworden ist, setzt überwiegend auf Solarenergie oder allgemeine Sparmaßnahmen.
Teure Investitionen wie eine neue Dämmung, moderne Heizungen oder der Wechsel auf ein Elektroauto stehen seltener auf dem Plan. Auch bei den geplanten Vorhaben dominieren eher Photovoltaik und Verbrauchsreduzierung, während strukturelle Umbauten am Haus für viele eine zu hohe Hürde darstellen – logo, die kennen die Preise für Handwerker.
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