
Der Tablet-Markt tritt im ersten Quartal 2026 auf der Stelle. Aktuelle Daten der Marktforscher von Omdia sollen ein minimales Plus von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr belegen. Insgesamt wanderten weltweit 37 Millionen Geräte über die Ladentheke. Zwar gab es in Regionen wie Lateinamerika oder dem Nahen Osten Zuwächse, doch diese rühren eher von vollen Lagern her als von echter Kauflust der Kunden.
Die Hersteller schichten ihre Ressourcen derzeit anscheinend um. Laptops und Smartphones werfen einfach mehr Gewinn ab, weshalb Tablets auf der Prioritätenliste nach unten rutschen. Wer noch in Tablets investiert, konzentriert sich auf das teure Premium-Segment, während die günstigen Geräte unter Preisdruck leiden. Ein echter Kaufanreiz fehlt momentan.
Apple hält mit 14,8 Millionen verkauften iPads weiterhin den Spitzenplatz und legte dank des iPad Air um 7,9 Prozent zu. Samsung folgt auf dem zweiten Platz mit 5,8 Millionen Einheiten, musste aber ein sattes Minus von 12,6 Prozent einstecken. Huawei konnte sich mit 3,2 Millionen Tablets und einem Wachstum von 28 Prozent den dritten Rang sichern. Lenovo legte ebenfalls um 20 Prozent zu und kommt auf 3 Millionen Geräte. Xiaomi bildet mit 2,6 Millionen Einheiten das Schlusslicht der Top 5, was einem Rückgang von 13,6 Prozent entspricht.
Bei den Chromebooks sieht es düster aus. Fast alle namhaften Hersteller kämpfen mit rückläufigen Zahlen. Lenovo bleibt Marktführer bei den Google-Laptops, verzeichnete aber mit 1,5 Millionen Geräten ein Minus von 11,2 Prozent. HP auf Platz 2 rutschte um 15,3 Prozent auf 1 Million Einheiten ab. Acer steht bei 937.000 Geräten etwas stabiler da, während Dell mit einem Einbruch von 28,3 Prozent auf 413.000 Stück am heftigsten Federn lassen musste. Lediglich Asus konnte sich gegen den Trend stemmen und wuchs leicht um 3,5 Prozent auf 406.000 verkaufte Chromebooks. Besonders im Bildungsbereich werden viele Anschaffungen erst einmal geschoben, bis sich die Marktlage wieder beruhigt hat.
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