Thunderbird 128.1.0esr: Update wird verteilt

Die Entwickler des Mail-Programms Thunderbird haben wieder ein Update veröffentlicht. Man liefert für Version 128.1.0esr einige Fehlerbehebungen aus, die für den reibungslosen Betrieb notwendig sind. So wird jetzt einem Speicherleck vorgebeugt, die automatische Erkennung von CalDAV und CardDAV wurde verbessert, die Arbeit mit Inhalten von Mails mit S/MIME-Verschlüsselung wurde optimiert und vieles mehr. Das komplette Changelog gibts direkt bei Thunderbird.

Solltet ihr den Client einsetzen und nun aktiv nach Aktualisierungen suchen, solltet ihr die neue Version angeboten bekommen. Über die Neuerungen von Thunderbird 128 hatten wir ja bereits berichtet, vielleicht wollt ihr hier noch einmal nachschauen.

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Sky UK stockt NOW um 4K, HDR und Dolby Vision auf – bald auch für WOW?

Ihr kennt sicherlich WOW, das Streaming-Angebot von Sky Deutschland. Eigentlich eine nette Sache, wenn man mal bei Filmen oder Serien hereinschauen möchte und sich nicht langfristig binden oder spezielle Hardware vom Pay-TV-Anbieter ins Haus holen möchte. Bedauerlicherweise hat das Ganze auch einen großen Haken: WOW bietet weder 4K-Auflösung, noch HDR oder Dolby Atmos. Doch jetzt zeichnet sich ein gewisser Hoffnungsschimmer am Horizont ab.

Denn Sky UK hat das dortige WOW-Pendant mit dem Namen NOW just aufgestockt. So führt man dort die zusätzliche Option namens „Ultra Boost“ ein. Jene bringt dann eben genau die oben erwähnten Features mit: 4K / Ultra HD, HDR und auch Dolby Atmos. Das ist also genau das, was vielen Kunden aktuell fehlt und was auch ich immer wieder in meinen Artikeln moniere. Doch freilich gibt es auch einen gewissen Haken.

Denn Sky wäre nicht Sky, würde man sich die gesteigerte Qualität nicht fürstlich entlohnen lassen. So müssen britische Nutzer für den Ultra Boost bei NOW einen Aufpreis von 9 britischen Pfund zahlen. Diese Summe kommt also zu den regulären Kosten für WOW hinzu – für das Serien-Abo dort etwa bei flexibler Kündigung 9,99 Pfund im Monat. Umgerechnet entspricht das ca. 10,50 Euro als Aufpreis oder ungefähr 22 Euro insgesamt. Da ist Netflix Premium in Großbritannien günstiger.

WOW ebenfalls bald mit 4K, HDR und Dolby Atmos?

Offen ist noch, welche HDR-Formate NOW mit Ultra Boost beinhaltet. HDR10 ist gesetzt. Im Support-Bereich ist offenbar auch vage von HDR10 die Rede (via What HiFi). Ob auch Dolby Vision angeboten wird, lässt sich derzeit nicht klar sagen. Der Ultra Boost soll erst noch breiter starten.

Wäre natürlich klasse, wenn Sky Deutschland sich für WOW von NOW inspirieren lassen würde und auch bald 4K, HDR und Dolby Atmos nachreichen könnte. Die App scheint ja auf dem gleichen Gerüst zu basieren, sodass man sich berechtige Hoffnungen machen darf.

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Nvidia soll fürs KI-Training Videos von Netflix und YouTube ohne Zustimmung genutzt haben

Künstliche Intelligenz wird in der Tech-Industrie allerorts in den Mund genommen, um Hype zu generieren. Selbst einfachste Algorithmen bewirbt man inzwischen mit dem Label „KI“. Denkt man an Unternehmen, die von dem ganzen Rummel am stärksten profitiert haben, kommt man schnell auf Nvidia. Letztere liefern nämlich an so gut wie alle Anbieter die passenden Chips. Doch jetzt heißt es, im Hintergrund habe Team Green nicht ganz koscher gearbeitet. Um nämlich wiederum seine eigenen KI-Modelle zu trainieren, soll Nvidia massenhaft Scraping betrieben haben.

Unter anderem habe Nvidia dafür auch urheberrechtlich geschützte Inhalte verwendet. Demnach habe Nvidia Mitarbeiter damit beauftragt, z. B. Videos von Netflix und YouTube herunterzuladen. Verwendet hat man das geschützte Material dann für kommerzielle KI-Projekte. Beispielsweise soll Nvidia mit den Daten seine Omniverse-Projekte, die Arbeit an selbstfahrenden Technologien und auch seine „digitalen Menschen“ der Reihe ACE vorangetrieben haben.

Gegenüber Engadget hat man sich damit verteidigt, dass man sich nach eigener Ansicht an das Urheberrecht halte. Man argumentiert ähnlich wie Suno und vergleicht das massenweise Einsammeln und Auswerten von Daten durch Software mit menschlichen Lernprozessen und kreativer Inspiration. Sprecher YouTubes haben bereits anders argumentiert und betont, dass das Scraping auf der Plattform untersagt sei.

Nvidia soll interne Bedenken weggewischt haben

Mitarbeiter, die intern rechtliche oder moralische Bedenken angemeldet hatten, soll man zurechtgewiesen haben. Dabei soll Nvidia auch freimütig interne Datenbanken mit Videomaterial aus Games, die Trailer-Datenbank MovieNet und mehr beansprucht haben. Einige herangezogenen Daten sollen nur für die Forschung, nicht aber für die kommerzielle Verwendung freigegeben worden sein – etwa Material von HD-VG-130M, das über 130 Mio. YouTube-Videos gesammelt hat. Das habe Nvidia aber nicht weiter zum Zögern gebracht.

Um beispielsweise nicht von YouTube beim Scraping ertappt zu werden, soll Nvidia Virtual Machines (VMs) mit wechselnden IP-Adressen verwendet haben. Der Bericht mit einer ausführlichen Beschreibung dieser Praktiken ist bei 404Media zu finden. Offenbar konnte man die Informationen über zugespielte E-Mails, interne Slack-Absprachen und weitere Dokumente direkt von Nvidia nachvollziehen.

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Samsung Galaxy AI erreicht wohl bald mehrere Smartphones der Reihe Galaxy A

Das Samsung Galaxy A55.

Das Samsung Galaxy A55.

Samsung bietet seine KI-Suite Galaxy AI bereits für seine aktuellen Smartphone-Flaggschiffe der Reihe Galaxy S24 an. Auch die neuen Foldables des Unternehmens, die Galaxy Z Flip6 und Fold6, profitieren von den entsprechenden Tools. Jetzt heißt es, dass bald auch die Mittelklasse-Geräte der Reihe Galaxy A in den Genuss von Galaxy AI kommen sollen.

Zumindest soll das noch im Jahresverlauf geschehen, so die Kollegen von SamMobile, welche das von vertrauenswürdigen Quellen erfahren haben wollen.  Es könnte sogar noch im August / September 2024 so weit sein. Als konkrete Modelle, welche noch 2024 Galaxy AI erhalten sollen, nennt man die Samsung Galaxy A35 und A55. Samsung will die KI-Funktionen da wohl über das geplante Update auf One UI 6.1.1 nachliefern.

Es wird aber Abstriche geben, denn nicht alle KI-Features der Flaggschiffe sollen den Sprung in die Mittelklasse bewältigen. Welche Funktionen möglicherweise unter den Tisch fallen könnten, ist aber noch offen. Ein Kandidat wäre Instant Slow-Motion, denn dieses Feature hat z. B. auch das Galaxy S23 FE nicht erreicht. Aktuell sieht es zudem danach aus, als würde Samsung Galaxy AI wohl nur für Modelle der A-Reihe aus dem Jahr 2024 vorsehen.

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Quick Journal: Einfache und kostenfreie Journal-App für das iPhone

Der Entwickler Charlie Deets hat seine neue App bei Threads vorgestellt. Sie hört auf den Namen Quick Journal: just write und ist eine kostenlose Journal-App. Menschen, die gerne im Journal-Stil etwas festhalten und dabei nicht Apples Notiz-App nutzen wollen, können einmal reinschauen. Quick Journal verzichtet auf Spielereien, man kann direkt losschreiben. Nutzer können das Design, die Schriftarten, das App-Symbol und das Layout Ihres Journals anpassen und sogar festlegen, wo die Schaltfläche „Composer“ platziert wird. Um Anwendern das Schreiben oder die Übersicht über ihre Einträge zu erleichtern, verfügt die App über Widgets, die auf dem Startbildschirm platziert werden können:

Beitrag von @lasereyes

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