Chonky: Kostenloser Comic-Reader fürs iPad will in die Fußstapfen von Chunky treten

Wer Comics oder Mangas auf dem iPad liest, kennt vielleicht noch Chunky. Die App wurde über Jahre nicht mehr weiterentwickelt und funktioniert inzwischen nicht mehr überall so, wie man es sich wünschen würde. Mit Chonky gibt es nun einen neuen Comic-Reader, der genau diese Lücke schließen möchte.

Der Entwickler Michael, ein langjähriger Leser, beschreibt Chonky selbst als moderne Neuinterpretation von Chunky. Der Fokus liegt auf einem schlanken Aufbau, hoher Geschwindigkeit und möglichst wenig Overhead. Comics werden direkt über die Dateien-App importiert, eine eigene Bibliotheksverwaltung mit unnötigem Ballast soll es bewusst nicht geben.

Zu den Funktionen gehören unter anderem ein horizontaler und vertikaler Scrubber zum schnellen Blättern, automatisches Gruppieren importierter Dateien, frei wählbare Coverseiten sowie eine Lupe für Detailansichten. Ebenfalls integriert ist eine OCR-Texterkennung mit Übersetzungsfunktion, die bei Bedarf genutzt werden kann.

Interessant ist auch das Bezahlmodell. Chonky soll dauerhaft kostenlos bleiben. Sämtliche Funktionen stehen ohne Kauf zur Verfügung, finanziert wird das Projekt ausschließlich über eine freiwillige Trinkgeldfunktion. Nach Angaben des Entwicklers sollen auch künftige Features kostenlos bleiben.

Entstanden ist die App innerhalb weniger Wochen mit Unterstützung aktueller KI-Werkzeuge sowie Apples Entwicklungsumgebung Xcode. Der Entwickler bezeichnet das Projekt ausdrücklich als Hobby und nicht als kommerzielles Produkt.

Falls ihr einen Comic-Reader für das iPad sucht oder selbst früher Chunky genutzt habt, könnt ihr euch Chonky auf der Projektseite anschauen. Den Download gibt es über den App Store.

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Apple Image Playground und der fehlende Realismus-Modus




Apple hat mit Apple Intelligence einiges an Bildbearbeitung und Generierung auf die iPhones gebracht, doch wer nach einem dedizierten Knopf für fotorealistische Ergebnisse im Image Playground sucht, schaut erst einmal in die Röhre.

Das System bietet ab Werk lediglich die Stile Animation, Illustration und Skizze an. Mit iOS 27 kommt allerdings mehr Realismus in die Bude, auch wenn man derzeit nicht an die hyperrealistischen Geschichten anderer Anbieter herankommt.

Die Sache ist: Natürlich hat man weiterhin verschiedene Stile, die Sache ist aber, wie man etwas beschreibt. Das funktioniert mit der Beta der aktuellen Version von iOS 27 schon wesentlich besser als früher. Jetzt kann mal etwas Brauchbares herausholen, vorher war das ja irgendwie lahm.

Man wählt dafür den Stil Beliebig und füttert das Textfeld zusätzlich mit Begriffen wie realistisches Foto. Alternativ hilft es, ein echtes Foto aus der Galerie als Referenz hochzuladen und die Beschreibung darauf aufzubauen. Wunder sollte man nicht erwarten, da die Software intern auf einen eher comicartigen Look getrimmt ist.

Wer echte Fotografie-KI sucht, muss weiterhin auf Drittanbieter wie ChatGPT setzen, die Apple zwar integriert hat, die aber nicht direkt Teil der lokalen Image-Playground-Oberfläche sind. Am Ende bleibt es dabei, dass die Funktion eher für spaßige Genmojis oder verspielte Grafiken gedacht ist, statt für die Erstellung von täuschend echten Aufnahmen.

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HomeSnap: Kostenlose App liefert Einblicke in euer Apple Home und erkennt Veränderungen

Wer Apple Home nutzt, kennt das Problem vielleicht: Ein Türsensor fällt aus, eine Batterie ist leer oder eine Automation wurde deaktiviert, und oft bemerkt man das erst, wenn etwas nicht mehr wie erwartet funktioniert. Genau an diesem Punkt setzt HomeSnap an. Die kostenlose App erstellt einmal täglich eine Momentaufnahme der kompletten HomeKit-Konfiguration und zeigt anschließend, was sich seit dem Vortag geändert hat. Das umfasst unter anderem neu hinzugefügte oder entfernte Geräte, Änderungen an Automationen, offline gegangene Geräte sowie niedrige oder leere Batterien.

Darüber hinaus bietet HomeSnap weitere Funktionen. So gibt es ein Live-Ereignisprotokoll für Bewegungen, Lampen, Schlösser und Türen sowie eine Übersicht über den aktuellen Status aller HomeKit-Geräte. Batteriestände werden mit Verlauf erfasst, sodass sich ein schleichender Energieverlust erkennen lässt, bevor ein Sensor komplett ausfällt.

Wer die App auf einem Apple-Silicon-Mac dauerhaft laufen lässt, kann zusätzlich ein lokales Web-Dashboard aktivieren. Dieses zeigt den Zustand des Smart Homes im Browser an und wird durch eine JSON- und Markdown-API ergänzt. Außerdem steht ein schreibgeschützter MCP-Server bereit, sodass KI-Assistenten wie Claude Fragen zum Smart Home über das eigene WLAN beantworten können. Laut Entwickler erfolgt die gesamte Kommunikation ausschließlich im lokalen Netzwerk, sämtliche Funktionen arbeiten dabei ausschließlich lesend und nehmen keine Änderungen an der HomeKit-Konfiguration vor.

HomeSnap ist dauerhaft kostenlos erhältlich und steht für iPhone, iPad und Mac zur Verfügung. Eine Bezahlversion oder Einschränkungen der beschriebenen Kernfunktionen sind laut Entwickler derzeit nicht vorgesehen.

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WhatsApp bringt Liquid Glass auch auf das iPad

WhatsApp verteilt eine erste Version des neuen Liquid-Glass-Designs für die iPad-App. Die Oberfläche orientiert sich dabei an der bereits auf dem iPhone eingeführten Gestaltung. Zunächst erhalten allerdings nur ausgewählte Beta-Tester Zugriff auf das überarbeitete Design. Wenn ihr also im Testflight seid, bedeutet das nicht automatisch, dass ihr das aufgefrischte Design direkt seht. Eh recht schräg, wie lange man bei WhatsApp für grundlegende Änderungen benötigt – und dann unterscheidet sich die Timeline der Verteilung auch noch so zwischen iPhone- und iPad-Version.

Am auffälligsten ist die neue Tab-Leiste am unteren Bildschirmrand. Sie schwebt nun als halbtransparentes Element über der Benutzeroberfläche, statt direkt am unteren Rand zu sitzen. Anders als auf dem iPhone verzichtet WhatsApp auf dem iPad allerdings auf Textbeschriftungen unter den Symbolen. Die Navigation erfolgt ausschließlich über Icons.

Auch die Navigationsleiste am oberen Bildschirmrand wurde angepasst. Beim Scrollen durch die Chatliste wird sie schrittweise transparenter, sodass Inhalte im Hintergrund sichtbar werden. Das Verhalten entspricht der Umsetzung in der iPhone-App und sorgt für fließendere Übergänge innerhalb der Oberfläche.

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Google Health 5.02 wird verteilt: Das ist neu

Google ist mit der Verteilung der Google Health App 5.02 gestartet. Das Update wird in den kommenden Tagen schrittweise auf kompatible Geräte ausgerollt. Nach Version 5.01 legt das Unternehmen erneut nach und konzentriert sich vor allem auf Verbesserungen bei der Bedienung, dem Schlaftracking und der Darstellung wichtiger Gesundheitsdaten.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem Tab „Heute“. Nutzer können ihr Dashboard künftig um weitere Fokus-Messwerte erweitern, ohne zwischen verschiedenen Tabs wechseln zu müssen. Über das Stiftsymbol lässt sich die „Erweiterte Ansicht“ aktivieren. Außerdem wurde das Neuanordnen der Messwerte vereinfacht. Im Bearbeitungsmodus können Kacheln jetzt direkt gegeneinander ausgetauscht werden.

Auch der Tab „Gesundheit“ erhält Verbesserungen. Unter Android lassen sich die wichtigsten Messwerte nun per Drag-and-drop neu anordnen. Die entsprechende Funktion soll mit Version 5.03 auch auf iOS erscheinen.

Im Bereich Schlaf wurde die Darstellung der Unruhe überarbeitet. Der entsprechende Balken sitzt jetzt näher am Schlafphasendiagramm und kurze Wachphasen sollen zuverlässiger erkannt werden. Zusätzlich unterstützt die App jetzt das vollständige Löschen von Schlafeinheiten und behebt einen Fehler, der das Bearbeiten von Schlafdaten bei einigen Nutzern verhindert hat. Android-Nutzer erhalten außerdem eine übersichtlichere Darstellung von aufgezeichneten Nickerchen. Die iOS-Version soll dieses Feature mit Version 5.03 nachreichen.

Auch Fitness und Ernährung profitieren vom Update. Die stündliche Aktivität feiert ihre Rückkehr und kann sowohl auf dem Tab „Heute“ als auch auf „Gesundheit“ eingebunden werden. Zudem behebt Google Fehler bei Trainingszusammenfassungen, etwa falsch angezeigte Schritte oder Distanzen bei bestimmten Aktivitäten.

Im Ernährungsbereich wurde die Lebensmittelsuche beschleunigt. Unter Android zeigt die Suche jetzt zusätzlich Portionsgrößen und Kalorien an, während diese Funktion für iOS noch folgen soll. Geschätzte Makronährstoffe werden bereits vor dem Speichern eines Eintrags angezeigt und die Ernährungskachel auf dem Tab „Heute“ informiert nun über aufgenommene sowie verbleibende Kalorien statt der bisherigen Netto-Kalorien.

Praktisch ist außerdem die neue Verwaltung synchronisierter Daten. Einzelne Trainings-, Ernährungs- oder Gewichtsprotokolle aus Partner-Apps lassen sich jetzt direkt in der Google Health App löschen. Wurden die Daten über Health Connect oder Apple Health importiert, erfolgt der eigentliche Löschvorgang weiterhin über die jeweilige Plattform. Google kündigt allerdings an, diesen Schritt künftig direkt in der App ermöglichen zu wollen.

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