iOS 27: Apple setzt auf KI für Schreiben, Automationen und personalisierte Designs

Apple bringt im Herbst mit seinen neuen Systemen wohl unter anderem ein großes Update mit, das vor allem drei Bereiche in den Vordergrund stellt: überarbeitete Schreibwerkzeuge, sprachgesteuerte Kurzbefehle und KI-generierte Hintergrundbilder. Die Keynote zur WWDC findet in diesem Jahr vom 8. bis 12. Juni statt, dort wird es dann erste Einblicke dahingehend geben.

Wer viel auf dem iPhone schreibt, dürfte sich über die neue systemweite Grammatikprüfung freuen. Sie funktioniert ähnlich wie Tools à la Grammarly: Ein halbtransparentes Menü am unteren Bildschirmrand zeigt an, wo der Text überarbeitet werden könnte. Vorschläge lassen sich einzeln annehmen, komplett übernehmen oder einfach ignorieren. Wer die Prüfung für bestimmte Textabschnitte ausschalten möchte, kann das ebenfalls tun. Ergänzt wird das Ganze durch neue Schaltflächen zur Textgenerierung – ein „Write With Siri“-Button direkt über der Tastatur sowie eine „Help Me Write“-Option, die erscheint, sobald Siri in einem aktiven Textfeld aufgerufen wird.

Richtig praktisch klingt das neue Feature in der Shortcuts-App, über das wir auch schon einmal im Vorfeld berichten konnten. Wer bislang komplexe Automatisierungen einrichten wollte, musste sich entweder durch manuelle Abläufe kämpfen oder auf fertige Befehle aus der Galerie zurückgreifen. Mit iOS 27 reicht es dann aus, in ein einfaches Textfeld einzugeben, was automatisiert werden soll – das System erstellt den Kurzbefehl daraufhin selbstständig und installiert ihn direkt.

Beim Thema Personalisierung holt Apple wohl ebenfalls auf. Über „Image Playground“ lassen sich Hintergrundbilder für Sperr- und Homescreen per Texteingabe generieren. Dazu kommt ein umfassendes Siri-Redesign: Der Assistent bekommt eine neue Oberfläche, soll tiefer in Apps eingebunden werden und künftig auch visuelle Inhalte direkt über die Kamera-App analysieren können. Für die Fotos-App sind zudem weitere KI-basierte Bearbeitungswerkzeuge geplant.

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WWDC 2026: Keynote am 8. Juni, Apple startet um 19 Uhr deutscher Zeit

Apple hatte vor einiger Zeit die Katze aus dem Sack gelassen und den Termin für die diesjährige Worldwide Developers Conference bestätigt. Die WWDC 2026 findet vom 8. bis zum 12. Juni statt. Den Auftakt macht wie üblich die Keynote am 8. Juni um 10 Uhr PDT, was nach hiesiger Zeit 19 Uhr entspricht. Direkt im Anschluss folgt die Platforms State of the Union um 13 Uhr PDT (22 Uhr deutscher Zeit), die tiefer in die technischen Neuerungen für Entwickler eintaucht.

Im Mittelpunkt stehen die nächsten Versionen der Betriebssysteme sowie Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz. Apple plant über 100 Video-Sessions, in denen Ingenieure und Designer neue Werkzeuge und Frameworks erklären. Diese Inhalte landen in der Apple Developer App, auf der Webseite und bei YouTube. Neben dem digitalen Programm lädt das Unternehmen rund 1.000 Entwickler und Studenten direkt in den Apple Park nach Cupertino ein.

Für den Nachwuchs gibt es wieder die Swift Student Challenge. Von den 350 Gewinnern reisen 50 als besonders ausgezeichnete Teilnehmer für drei Tage zum Stammsitz. Abseits der großen Bühne finden von Dienstag bis Freitag sogenannte Group Labs statt. Das sind Online-Präsentationen mit Fragerunden zu Themen wie Apple Intelligence, Grafik oder maschinellem Lernen.

Die Apple Design Awards werden ebenfalls im Rahmen der Konferenz verliehen. Die 36 Finalisten in Kategorien wie Innovation oder Interaktion stehen bereits fest, die Gewinner folgen in den kommenden Wochen.

Mit dabei ist auch eine deutsche App, über die wir damals schon berichtet haben. Structured ist ein visueller Tagesplaner, der Kalender und To-Do-Listen in einer einfach zu bedienenden Oberfläche kombiniert und dadurch dabei hilft, den Tag zu planen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Mit Structured hat man seinen Tag immer klar im Blick und plant mit einer visuellen Zeitleiste, die Kalender, To-Dos, Routinen und Habit-Tracking an einem Ort vereint. Die App für iPhone, iPad, Mac und Apple Watch ist perfekt für Arbeit, Studium, Reisen und volle ADHD-Köpfe sowie alle, die mehr Struktur im Alltag suchen.

Wer zuschauen möchte, findet den Stream zur Keynote auf der Apple-Webseite, in der TV-App oder bei YouTube. Es bleibt abzuwarten, was neben der Software noch den Weg in das Rampenlicht findet.

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Apples Siri-App bekommt mit iOS 27 einen Chatverlauf zum Löschen




Apple bereitet bekanntlich für iOS 27 eine Generalüberholung von Siri vor, die sich stark an Chatbots wie ChatGPT orientiert. Die neue Siri-App soll als zentrale Anlaufstelle für Unterhaltungen dienen und bietet laut Bericht eine Funktion, die man bereits aus der Nachrichten-App kennt. Nutzer können festlegen, ob Chatverläufe nach 30 Tagen, einem Jahr oder dauerhaft gespeichert bleiben sollen. Damit hebt sich Apple von der Konkurrenz ab, die oft auf manuelle Inkognito-Modi setzt, während Apple den Datenschutz direkt in das System integriert.

Hinter den Kulissen greift Apple auf die Gemini-Technologie von Google zurück, um die KI-Leistung zu steigern. Das ist ein Kurswechsel, da Apple bisher eher auf eigene, restriktivere Modelle setzte, was die Funktionalität im Vergleich zu Google oder OpenAI einschränkte. Um den Datenschutz trotzdem zu wahren, nutzt Apple die Private Cloud Compute Infrastruktur, wobei Teile davon wohl auf Google-Servern laufen könnten.

Die neue Siri lässt sich entweder über die klassische Siri-Aktivierung oder durch ein Herunterwischen vom oberen Bildschirmrand starten. Trotz der zweijährigen Entwicklungszeit deutet vieles darauf hin, dass Siri zum Start im Herbst erneut als Beta-Version gekennzeichnet wird. Damit sichert sich Apple gegen mögliche Fehler ab, ähnlich wie beim Start des Dienstes im Jahr 2011.

Neben Siri erfährt auch die Genmoji-Funktion eine Aktualisierung. Da das ursprüngliche Feature mit Akkuproblemen und mäßiger Bildqualität zu kämpfen hatte, führt Apple in iOS 27 und iPadOS 27 vorgeschlagene Genmoji ein. Diese werden basierend auf eigenen Fotos und häufig genutzten Sätzen generiert. Die Funktion lässt sich in den Tastatureinstellungen optional aktivieren. Damit will Apple die Nutzung der KI-Bildchen ankurbeln, die bisher hinter den Erwartungen zurückblieben.

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Pulse: Schlankes Micro-Journaling für das iPhone




Wer seine Gedanken sortieren möchte, aber keine Lust auf überladene Apps mit Abo-Zwang hat, sollte sich Pulse anschauen. Die Anwendung versteht sich als digitales Micro-Journal, das den Fokus auf kurze Check-ins und das Erkennen von Mustern legt. Das Ganze ist kostenlos und steht unter der MIT-Lizenz, ist also Open Source.

In der aktuellen Version 2.1 gibt es einige Neuerungen wie das Tagging-System. Damit lassen sich Momente verschlagworten, um später Zusammenhänge zwischen Stress oder Familienzeit zu erkennen. Die App bietet verschiedene Ansichten, darunter eine Timeline sowie Wochen- und Monatsübersichten mit kleinen Diagrammen. Nutzer können ihre Stimmung auf einer Skala von -2 bis 2 festhalten und tägliche Reflexionen verfassen. Auch eigene Metriken für Sport oder Schlaf lassen sich neben optionalen Ortsmarkierungen hinterlegen.

Ein interessanter Aspekt ist der KI-Coach, der direkt auf dem Gerät läuft. Er analysiert die Einträge lokal, ohne dass Daten auf fremde Server wandern. Überhaupt ist das Thema Datenschutz hier großgeschrieben. Es gibt keine Nutzerkonten, kein Tracking und keine Werbung. Die Synchronisation zwischen Apple-Geräten erfolgt ausschließlich über die private iCloud via CloudKit. Wer Fehler findet oder Funktionen vorschlagen möchte, kann dies direkt über GitHub erledigen. Unser Leser


Marcus Raitner hat die Beweggründe zu seiner App hier festgehalten, falls euch das interessiert.

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aTrackr: Abos unter iOS lokal und privat verwalten

Vielleicht ein bekanntes Szenario: Am Ende des Monats wundert man sich über die Abbuchungen auf dem Kontoauszug, weil hier ein Zehner für Musik und dort ein Fünfer für den Speicherplatz flöten geht. Die neue App aTrackr möchte Ordnung in das Chaos bringen, verzichtet dabei aber auf den ganzen modernen Ballast wie Nutzerkonten oder Cloud-Zwang. Das Tool setzt voll auf Privatsphäre und speichert sämtliche Informationen lokal auf dem iPhone oder iPad ab.

Die Anwendung zeigt auf einem Dashboard direkt an, wie viel Geld monatlich und jährlich für Dienste fällig wird. Wer möchte, nutzt die optionale Synchronisation über Apples iCloud, was im Grunde die einzige Verbindung nach draußen darstellt. Es gibt keine Tracker, keine Werbenetzwerke und keine Analyse-Tools, die im Hintergrund Daten absaugen. Der Entwickler bietet das Programm für Geräte ab iOS 17.

Ein Kalender signalisiert kommende Zahlungen, während Statistiken in Form von Balken- und Tortendiagrammen visualisieren, wohin die Kohle eigentlich verschwindet. Abos mit festem Enddatum fliegen nach Ablauf automatisch aus der Berechnung. Wer seine Daten sichern oder woanders nutzen will, kann Exporte als JSON oder XML erstellen. Vielleicht mal eine nette und ausreichende Alternative zu Apps wie Bobby und Co. Und bei mir? Ich nutze tatsächlich für Abos die Erinnerungen-App. Was ich nicht mehr möchte, kündige ich direkt, und Jahres-Abos etc. habe ich eben „auf Erinnerung“. Das reicht mir als Übersicht.

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