Moin zusammen! Es ist wieder einiges passiert in der Tech-Welt. Damit ihr nicht den Überblick verliert, habe ich – wie immer – die wichtigsten Meldungen, Updates und Aufreger der letzten Tage einmal kompakt für euch zusammengefasst. Vom Smart-Home über Mobilfunk-Tarife bis hin zu den neuesten Messenger-Tricks ist alles dabei. Viel Spaß beim Stöbern, gerne auch im Archiv (denn es ist noch viel mehr passiert) – und euch einen entspannten Sonntag gewünscht!
congstar stellt Allnet-Flats um: Mehr Datenvolumen, neue Preisstruktur und Sommeraktion
Der Kölner Mobilfunkanbieter congstar bohrt seine Allnet-Flats auf und schraubt an der Preisstruktur. Im Rahmen einer neuen Sommeraktion erhalten Neukunden bei Online-Buchung mehr Datenvolumen ohne Aufpreis, so gibt es beispielsweise in der Allnet Flat M satte 100 GB für 24 Euro im Monat. Zudem greift weiterhin das „GB-mobil-Prinzip“, bei dem das monatliche Datenvolumen jedes Jahr automatisch und ohne Zusatzkosten weiter anwächst.
WhatsApp startet Reservierung von Benutzernamen: So geht’s
WhatsApp führt endlich die lang erwartete Funktion zur Erstellung von Benutzernamen ein, wodurch die eigene Handynummer für Kontakte unsichtbar bleiben kann. Nutzer können sich ihren Wunschnamen ab sofort in den Profileinstellungen reservieren, um künftig einfacher gefunden zu werden. Aber passt auf.
Sony entfernt gekaufte Filme aus der PlayStation-Bibliothek von Nutzern
Sony wirft erneut gekaufte Filminhalte aus den Bibliotheken von PlayStation-Nutzern, da entsprechende Lizenzvereinbarungen mit den Rechteinhabern ausgelaufen sind. Betroffene Kunden verlieren damit jeglichen Zugriff auf digital erworbene Titel, ohne dass eine finanzielle Entschädigung oder Erstattung vorgesehen ist. Der Vorfall zeigt einmal mehr das altbekannte Problem des digitalen Eigentums, bei dem man Lizenzen statt echter Besitztümer erwirbt. Richtiger Mist. Obacht: In Deutschland ist das schon länger so.
Teurer: Deutsche Glasfaser passt Preise für Neukunden ab Juli 2026 an
Die Deutsche Glasfaser dreht an der Preisschraube und passt die Konditionen für Neukunden ab Juli 2026 an. Während die Tarife im ersten Jahr der Vertragslaufzeit weiterhin rabattiert angeboten werden, steigen die Grundgebühren für die regulären Monate danach in den verschiedenen Geschwindigkeitsstufen an. Bestandskunden sind von diesen Preisanpassungen im laufenden Vertrag erst einmal nicht betroffen.
Home Assistant 2026.7: Das ist neu
Die Smart-Home-Zentrale Home Assistant meldet sich mit der Version 2026.7 zurück und bringt wieder eine Wagenladung voller Detailverbesserungen. Entwickler und Nutzer dürfen sich auf optimierte Dashboards, eine flüssigere Performance und eine noch tiefere Integration des Matter-Standards freuen. Auch die Verwaltung von Automationen wurde an vielen Stellen logischer strukturiert und vereinfacht.
DHL: Bald könnt ihr Nachnahme- und Zollgebühren bei der Zustellung bargeldlos zahlen
DHL-Zusteller werden flächendeckend mit modernen Handscannern ausgestattet, sodass Empfänger ab Ende Juli 2026 Nachnahme- und Zollgebühren direkt an der Haustür bargeldlos begleichen können. Akzeptiert werden kontaktlose Zahlungen per Girocard, Kreditkarte sowie über mobile Zahlungsdienste wie Apple Pay oder Google Pay. Einzige Ausnahme bleibt aus Sicherheitsgründen der reine Nachnahme-Service, der bargeldlos ausschließlich mit der Girocard bezahlt werden kann.
OnePlus verkauft nun Geräte von Oppo – der stille Abgesang?
Nach der Beilegung von Patentstreitigkeiten in Deutschland vertreibt OnePlus auf seiner eigenen Plattform nun auch Smartphones und Geräte der Konzernmutter Oppo. In der Tech-Community wird dieser Schritt heiß diskutiert und teilweise als schleichender Identitätsverlust oder gar als stiller Abgesang auf die eigenständige Marke OnePlus gewertet. Ob die Marke OnePlus langfristig eigenständig bleibt oder komplett in Oppo aufgeht, bleibt abzuwarten. Wir tippen auf Letzteres.
Netflix möchte bei ersten Nutzern für ein Profil eine eigene E-Mail-Adresse
Netflix testet derzeit eine neue Abfrage, bei der Nutzer einzelner Profile innerhalb eines Kontos aufgefordert werden, eine eigene E-Mail-Adresse zu hinterlegen. Der Streaming-Riese möchte damit offenbar die Personalisierung verbessern, erleichtert sich so aber auch den Prozess, Profile beim Kampf gegen das Account-Sharing in eigenständige Konten zu überführen. Wer die Eingabe verweigert, kann das Profil vorerst zwar weiternutzen, muss aber mit wiederkehrenden Hinweisen rechnen.
SmartThings wird kostenpflichtig: Samsung kündigt API-Abo-Modell an
Samsung führt für seine Smart-Home-Plattform SmartThings ab Oktober 2026 ein kostenpflichtiges API-Abo-Modell für Entwickler und Drittanbieter ein. Die Nutzung der Cloud-Schnittstellen für private Bastler soll zwar in gewissen Grenzen frei bleiben, doch für intensivere API-Aufrufe verlangt Samsung künftig eine monatliche Gebühr von rund 5 US-Dollar. Dies dürfte vor allem Entwickler von Community-Integrationen vor finanzielle Hürden stellen und die Plattform unattraktiver machen.
WhatsApp-Benutzernamen: Ein kleiner Tipp zum Schutz vor Spam
Mit der Einführung von WhatsApp-Benutzernamen steigt auch das Risiko, dass Spammer und Bots wahllos Namen generieren und Nutzer unerwünscht kontaktieren. Wir raten dazu, in den Datenschutzeinstellungen des Messengers festzulegen, wer einen über den Benutzernamen direkt anschreiben oder zu Gruppen hinzufügen darf.
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