Der deutsche Automarkt hat im Juni 2026 deutlich zugelegt. Nach Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) wurden 296.378 neue Pkw zugelassen. Das entspricht einem Plus von 15,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Besonders stark entwickelte sich der Markt für Elektroautos, die ihren Anteil weiter ausbauen konnten.
Insgesamt entfielen 84.057 Neuzulassungen auf reine Elektroautos (BEV). Das sind 78,2 Prozent mehr als im Juni 2025. Ihr Marktanteil lag bei 28,4 Prozent. Noch stärker vertreten waren lediglich Hybridfahrzeuge mit 115.527 Neuzulassungen und einem Anteil von 39,0 Prozent. Davon entfielen 32.212 Fahrzeuge auf Plug-in-Hybride, die um 25,8 Prozent zulegten. Benziner und Diesel verloren dagegen weiter an Bedeutung. Ihr Anteil lag bei 20,5 beziehungsweise 11,4 Prozent.
Auch im bisherigen Jahresverlauf zeigt sich der Trend. Im ersten Halbjahr wurden 1.484.393 Pkw neu zugelassen, ein Plus von 5,8 Prozent. Die Zahl der Elektroauto-Neuzulassungen stieg in diesem Zeitraum um 48,0 Prozent.
Bei den Herstellern fiel Tesla unter den volumenstärkeren Importmarken besonders auf. Die Marke steigerte ihre Neuzulassungen im Juni um 317,6 Prozent und erreichte einen Marktanteil von 2,6 Prozent. Auch BYD legte kräftig zu und kam auf ein Plus von 273,7 Prozent bei einem Marktanteil von 2,1 Prozent. Unter den deutschen Marken verzeichnete Smart mit einem Plus von 176,3 Prozent das stärkste Wachstum, allerdings auf niedrigem Niveau. Volkswagen blieb mit einem Marktanteil von 17,2 Prozent die stärkste Marke.
Bei den Fahrzeugsegmenten dominierten erneut SUVs. Sie erreichten einen Marktanteil von 37,5 Prozent und legten um 26,9 Prozent zu. Dahinter folgten Kleinwagen mit 12,9 Prozent und die Kompaktklasse mit 12,7 Prozent, obwohl letztere ein Minus von 5,0 Prozent verzeichnete.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.
