Xiaomi 17 und mehr sind jetzt Teil der Entwickler-Vorschau zu Android 17

Xiaomi hat gute Nachrichten für Entwickler und experimentierfreudige User: So stoßen Smartphones des Unternehmens offiziell zum Android 17 Developer Preview Program hinzu. Konkret betrifft das die Modelle Xiaomi 17, Xiaomi 17 Ultra,das Leica Leitzphone powered by Xiaomi und auch das Xiaomi 15T Pro. Die entsprechenden Preview-ROMs zum Flashen stellt der Hersteller auch bereit.

Es ist darauf hinzuweisen, dass Android 17 natürlich immer noch in der Vorschau steckt und Bugs enthält. Zudem ist noch gar nicht der volle Funktionsumfang an Bord. Xiaomi mahnt deswegen auch, dass ihr die Preview nicht auf ein Gerät spielen solltet, das als Daily-Driver zum Einsatz kommt. Bei der Installation werden überdies alle bisherigen Daten auf dem jeweiligen Gerät gelöscht. Xiaomi teilt allerdings auch die Original-ROMs, damit es im Zweifelsfall möglich ist, zur regulären Firmware zurückzukehren.

Die Downloads zur Android-17-Vorschau findet ihr hier. Nachdem ihr die Dateien heruntergeladen habt, solltet ihr sie zum Pfad der File-Manager-App in den Ordner „Download“ kopieren, sofern sie nicht direkt dort gespeichert worden sind. Anschließend wechselt ihr in die Systemeinstellungen, in den Bereich „Über das Telefon“ und klickt dann auf „Xiaomi HyperOS“. Jetzt tippt ihr „Xiaomi HyperOS“ am oberen Bildschirmrand zehnmal an. Über die drei Punkte rechts oben könnt ihr nun das „Updatepaket auswählen“ und schließlich die Beta installieren.

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Bildbearbeitung per Knopfdruck: Apple baut die Fotos-App um

Apple plant laut Bericht für den Herbst einen großen Umbau der Fotobearbeitung unter iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27. Mit neuen Werkzeugen auf Basis von Apple Intelligence man zu Google und Samsung aufschließen, die mit ihren Pixel- und Galaxy-Smartphones schon länger generative KI-Funktionen anbieten.

In der Fotos-App taucht dafür wohl ein eigener Bereich für KI-Tools auf. Die Funktion Extend erlaubt es, Bildinhalte über den ursprünglichen Rahmen hinaus zu erweitern, indem die Ränder einfach mit den Fingern aufgezogen werden. So lässt sich etwa bei einer Nahaufnahme nachträglich die Umgebung generieren.

Das Werkzeug Enhance soll Farben und Belichtung automatisch optimieren, während Reframe vor allem für räumliche Fotos des Vision Pro Headsets gedacht ist. Damit lässt sich die Perspektive eines Bildes im Nachhinein verschieben, um beispielsweise die Seitenansicht eines Objekts stärker zu betonen.

Intern läuft aber wohl noch nicht alles rund. Tester berichten von unzuverlässigen Ergebnissen bei der Bildberechnung. Das kennt man bereits vom Clean-up-Tool, das oft Artefakte hinterlässt oder Bildstellen unsauber auffüllt. Apple könnte den Funktionsumfang bis zum Release also noch einschränken.

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Google Home: Das sind die Neuerungen

Google hat frische Updates für das Smart Home und die Home-App veröffentlicht. Unter der Haube gibt es angeblich spürbare Verbesserungen bei der Geschwindigkeit. Sprachbefehle für Lampen oder Steckdosen reagieren jetzt bis zu 1,5 Sekunden schneller. Das System erkennt zudem besser, ob ein Befehl für sich steht oder eine Anschlussfrage folgt, was unnötige Rückfragen reduziert. Aber: Diese Optimierungen landen zuerst bei englischen, französischen und spanischen Nutzern, weitere Sprachen folgen.

Die Google-Home-App bekommt ferner eine optisch aufgefrischte Kamera-Ansicht mit dynamischen Farben. Nutzer mit einem Advanced-Abo sehen in ihrer Zeitleiste jetzt KI-Beschreibungen für Ereignisse, die präziser formuliert sind. Die Suche innerhalb der Aufnahmen arbeitet flinker und die Einstellungen für Kameras wurden logischer sortiert. Funktionen wie die Gesichtserkennung oder Aktivitätszonen sind nun schneller erreichbar.

Praktisch ist der neue Hinweis bei Offline-Geräten. Wenn die Verbindung zu einem Drittanbieter abgelaufen ist, zeigt die App direkt einen Knopf zur erneuten Verknüpfung an. Die Mediensteuerung für Cast-Geräte wurde ebenfalls überarbeitet und rückt Album-Cover stärker in den Fokus.

Für Entwickler führt Google die Home Vitals ein. Das Tool hilft Herstellern dabei, Verbindungsprobleme und Verzögerungen ihrer Hardware aufzuspüren. Davon profitieren Nutzer am Ende natürlich bestenfalls durch stabilere Geräte. Wer das Premium-Abo nutzt, muss sich bei abgelaufenen Kreditkarten weniger Sorgen machen. Der Dienst wird bei Zahlungsproblemen erst einmal pausiert, statt direkt alle Verlaufsdaten und Einstellungen zu löschen.

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IT-Abhängigkeit: Bund zahlt Milliarden an Microsoft und Co.




Die Bundesregierung steckt tief in der Klemme, was die Abhängigkeit von US-Tech-Riesen angeht. Eine aktuelle Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion legt offen, wie massiv die Verwaltung auf Software aus Übersee setzt und welche Summen dafür fällig werden. Allein für das Jahr 2025 belaufen sich die geplanten Ausgaben für Softwarelizenzen in den Ressorts auf hunderte Millionen Euro. Spitzenreiter beim Geldausgeben ist das Finanzministerium mit über 253 Millionen Euro, gefolgt vom Innenministerium mit rund 160 Millionen Euro. Selbst kleinere Posten summieren sich schnell auf, während das Verteidigungsministerium mit etwa 94 Millionen Euro dabei ist. Schon heftig – und ich glaube nicht, dass man da so kurz- bis mittelfristig rauskommt.

Besonders im Fokus steht Microsoft. Fast die gesamte Belegschaft in den Behörden arbeitet täglich mit den Produkten aus Redmond. Die Kosten für diese Lizenzen sind in den letzten Jahren förmlich explodiert. Waren es 2017 noch vergleichsweise schmale 74 Millionen Euro, kletterten die Ausgaben über 204,5 Millionen Euro im Jahr 2024 auf geschätzte 481,4 Millionen Euro für 2025. Ein Ende der Fahnenstange ist nicht in Sicht, da Microsoft für Mitte 2026 bereits die nächste Preiserhöhung angekündigt hat. Die Behörden rechnen hier mit Steigerungen zwischen 5 und 40 Prozent, je nach Ressort und Vertragslage.

Die Liste der Vertragspartner liest sich wie das Who-is-Who des Silicon Valley. Neben Microsoft hängen die Ministerien an Alphabet, Adobe, Amazon, Oracle und Cisco. Dabei geht es nicht nur um Betriebssysteme oder Office-Pakete. Auch Cloud-Dienste von Amazon oder spezialisierte Datenbanken von Oracle fressen riesige Löcher in den Haushalt. Kurios wird es bei den Gratis-Diensten: Von WhatsApp über Instagram bis hin zu Zoom und Google Maps wird alles genutzt, was eigentlich als problematisch für die digitale Souveränität gilt.

Die Fragesteller verweisen auf Vorfälle, bei denen Microsoft Konten aufgrund von US-Sanktionen sperrte. Die Bundesregierung wiegelt hier jedoch ab. Der sogenannte Bundesclient, der bis 2032 auf 240.000 Arbeitsplätzen laufen soll, basiere nicht auf Cloud-Diensten wie Azure. Ein Aussperren per Knopfdruck aus den USA sei daher nicht so einfach möglich. Zudem setze man verstärkt auf openDesk, um zumindest langfristig eine Alternative in der Hinterhand zu haben.

Wie tief der Staat im System steckt, zeigt auch die Intransparenz bei den Sicherheitsbehörden. Das Bundeskanzleramt, der BND und der Verfassungsschutz schweigen beharrlich zu ihren IT-Strukturen und Kosten. Hier wiegt das Staatswohl schwerer als das Informationsrecht der Abgeordneten. Details zu eingesetzter Software könnten Angriffsflächen für Hacker bieten oder die Arbeitsweise der Geheimdienste entlarven.

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Pladio: Radio-App bekommt Premium-Features

Die Radio-App Pladio hatte ich euch bereits in der Vergangenheit vorgestellt. Nun gibt es neue Funktionen, die sich hinter einer Bezahlschranke verstecken. Vielleicht nicht ganz einfach bei einer Radio-App. Der Entwickler verspricht aber gleichzeitig, dass alle bisherigen kostenlosen Features ohne Werbung oder Paywalls erhalten bleiben. Wer bereit ist zu zahlen, bekommt eine native App für das Apple TV mit Siri-Remote-Unterstützung und eine eigenständige App für die Apple Watch. Die Uhr fungiert dabei als Fernbedienung für die Wiedergabe und Lautstärke, zeigt Songtitel an oder steuert den Wecker.

Zu den neuen Bezahlfunktionen gehört ein 5-Band-Equalizer mit acht Voreinstellungen und der Möglichkeit, eigene Profile für bestimmte Sender zu speichern. Eine Lautstärkenormalisierung gleicht Pegelunterschiede zwischen verschiedenen Stationen aus. Außerdem gibt es eine App-interne Lautstärkeregelung, die unabhängig vom Systempegel arbeitet und über iCloud synchronisiert wird. Der Schlafmodus wurde um Presets erweitert, die sich direkt vom Sperrbildschirm aus verlängern lassen. Neu ist zudem eine Weckfunktion, die mit Radiostreams statt Standardtönen weckt und bei Verbindungsproblemen auf ein Backup-Signal zurückgreift.

Auch für Nutzer der Gratisversion gibt es Neuerungen. Pladio unterstützt nun die Dynamic Island auf dem iPhone und bringt Widgets für CarPlay sowie den Homescreen unter iOS und macOS mit. Diese stehen in den Größen Klein, Mittel und Groß zur Verfügung und zeigen aktuelle Titel, Favoriten oder zuletzt gehörte Sender. Über Siri-Kurzbefehle lassen sich Abläufe automatisieren, etwa das Starten eines Senders beim Aktivieren eines Fokus-Modus.

Unter der Haube hat sich die Architektur grundlegend geändert. Bisher war die Senderliste fest in der App verbaut, was Aktualisierungen träge machte. Ab sofort nutzt Pladio eine eigene Cloud-Datenbank, wodurch Senderkorrekturen ohne App-Update sofort bei den Nutzern ankommen. Die Audio-Pipeline wurde ebenfalls angefasst. Metadaten zur Songerkennung werden schneller geladen und die Liste der unterstützten Codecs ist gewachsen. Die App spielt nun neben MP3 und AAC auch xHE-AAC, Opus, Vorbis und HLS-Streams ab. Das komplette Paket liegt bei 2,99 Euro monatlich, jährlich möchte die Pladio-App mit 34,99 Euro bezahlt werden – Lifetime ist man bei 79,99 Euro.

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