Pladio: Radio-App bekommt Premium-Features

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Die Radio-App Pladio hatte ich euch bereits in der Vergangenheit vorgestellt. Nun gibt es neue Funktionen, die sich hinter einer Bezahlschranke verstecken. Vielleicht nicht ganz einfach bei einer Radio-App. Der Entwickler verspricht aber gleichzeitig, dass alle bisherigen kostenlosen Features ohne Werbung oder Paywalls erhalten bleiben. Wer bereit ist zu zahlen, bekommt eine native App für das Apple TV mit Siri-Remote-Unterstützung und eine eigenständige App für die Apple Watch. Die Uhr fungiert dabei als Fernbedienung für die Wiedergabe und Lautstärke, zeigt Songtitel an oder steuert den Wecker.

Zu den neuen Bezahlfunktionen gehört ein 5-Band-Equalizer mit acht Voreinstellungen und der Möglichkeit, eigene Profile für bestimmte Sender zu speichern. Eine Lautstärkenormalisierung gleicht Pegelunterschiede zwischen verschiedenen Stationen aus. Außerdem gibt es eine App-interne Lautstärkeregelung, die unabhängig vom Systempegel arbeitet und über iCloud synchronisiert wird. Der Schlafmodus wurde um Presets erweitert, die sich direkt vom Sperrbildschirm aus verlängern lassen. Neu ist zudem eine Weckfunktion, die mit Radiostreams statt Standardtönen weckt und bei Verbindungsproblemen auf ein Backup-Signal zurückgreift.

Auch für Nutzer der Gratisversion gibt es Neuerungen. Pladio unterstützt nun die Dynamic Island auf dem iPhone und bringt Widgets für CarPlay sowie den Homescreen unter iOS und macOS mit. Diese stehen in den Größen Klein, Mittel und Groß zur Verfügung und zeigen aktuelle Titel, Favoriten oder zuletzt gehörte Sender. Über Siri-Kurzbefehle lassen sich Abläufe automatisieren, etwa das Starten eines Senders beim Aktivieren eines Fokus-Modus.

Unter der Haube hat sich die Architektur grundlegend geändert. Bisher war die Senderliste fest in der App verbaut, was Aktualisierungen träge machte. Ab sofort nutzt Pladio eine eigene Cloud-Datenbank, wodurch Senderkorrekturen ohne App-Update sofort bei den Nutzern ankommen. Die Audio-Pipeline wurde ebenfalls angefasst. Metadaten zur Songerkennung werden schneller geladen und die Liste der unterstützten Codecs ist gewachsen. Die App spielt nun neben MP3 und AAC auch xHE-AAC, Opus, Vorbis und HLS-Streams ab. Das komplette Paket liegt bei 2,99 Euro monatlich, jährlich möchte die Pladio-App mit 34,99 Euro bezahlt werden – Lifetime ist man bei 79,99 Euro.

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