Spotify führt das „Verified by Spotify“-Siegel ein

Spotify geht gegen Fake-Profile und KI-generierten Müll vor. Ein neues grünes Häkchen im Profil zeigt nun an, dass hinter der Musik tatsächlich ein echter Mensch steckt. Aktuell schließt der Streamingdienst reine KI-Projekte oder Profile mit hauptsächlich künstlich erzeugten Inhalten von der Verifizierung aus. Ganz ausgeschlossen ist das für die Zukunft aber nicht, da Spotify die Definition von Authentizität als komplexen und sich entwickelnden Prozess betrachtet. Für das Siegel reicht es nicht, einfach nur Musik hochzuladen.

Die Künstler müssen eine konstante Aktivität und Interaktion der Hörer vorweisen. Wer die Schwelle für Tantiemenauszahlungen nicht erreicht, dürfte es bei der Verifizierung schwer haben. Spotify verlangt keine Ausweiskopien, sondern prüft die Präsenz auf und abseits der Plattform. Dazu zählen Aktivitäten in sozialen Medien, Verkäufe von Fanartikeln oder Konzerttermine. Laut Spotify sind zum Start über 99 Prozent der aktiv gesuchten Künstler bereits verifiziert, wobei neben großen Labels auch viele unabhängige Musiker abgedeckt sind.

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UGREEN NAS: Das steckt in UGOS-Firmware 1.15.0.0120

Ugreen bringt frischen Wind in sein NAS-Betriebssystem UGOS und schiebt das Firmware-Update 1.15.0.0120 auf die Geräte. Wer ein solches System im Einsatz hat, sollte wie üblich auch direkt die Apps und Clients auf den neuesten Stand bringen, damit alles sauber zusammenspielt.

Im Bereich der Systemsteuerung gibt es Anpassungen bei den Zugriffsrechten für gemeinsame Ordner. Ugreen setzt hier nun auf eine klare Priorisierung. Falls sich Nutzerrechte und Gruppenrechte beißen, gewinnt das strengere Verbot. Zugriff verweigern steht also über Nur-Lesen, was wiederum Schreibrechte sticht. Das soll verhindern, dass Daten versehentlich geändert werden, wenn die Rechtevergabe mal unübersichtlich ist. Praktisch für den Desktop am PC oder im Browser ist die neue Verknüpfung für den Papierkorb, die nun direkt erreichbar ist.

Die globale Suche erfährt auch eine ordentliche Verbesserung. Unter der Haube steckt jetzt eine Fuzzy-Suche, die Dateinamen auch bei ungenauen Treffern findet und Tags berücksichtigt. Das System bündelt Ergebnisse aus Fotos, Musik, Videoanwendungen und dem Office-Bereich an einer zentralen Stelle. Die Suche arbeitet zudem in Echtzeit während der Eingabe. Wer möchte, kann bestimmte Ordner von der Indizierung ausschließen. Das Icon für die Suche verschwindet übrigens vom Desktop, stattdessen wird die Funktion nun per Tastenkürzel mit Command F oder Steuerung F aufgerufen. Nach der Installation startet das NAS einen kompletten Indizierungsvorgang, weshalb man Ausschlüsse vorher in der Systemsteuerung festlegen sollte.

Bei der Kontenverwaltung hat Ugreen die Begriffe glattgezogen. Das Cloud-Konto heißt nun schlicht Ugreen-Konto. Die Einstellungen trennen jetzt sauber zwischen lokalen Zugängen und dem Online-Konto. Wer die Benachrichtigungen bisher zu unübersichtlich fand, kann nun gezielt festlegen, welche App überhaupt Meldungen werfen darf. Neu dabei ist die Konsole Ugreen AI zur Verwaltung integrierter Modelle bei unterstützten Modellen. Zudem wurden Fehler bei der Darstellung von Untertiteln im Webplayer behoben und allgemeine Optimierungen vorgenommen. Dann mal los.

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EU-Kommission plant einheitliche Altersprüfung bis Ende 2026




Die EU-Kommission hat am 29. April 2026 eine Empfehlung verabschiedet, die einen gemeinsamen Standard für die Altersverifikation im Netz festlegt. Ziel ist ein EU-weites System, das bis zum 31. Dezember 2026 für alle Bürger verfügbar sein soll. Dabei steht der Schutz von Minderjährigen im Vordergrund, da laut aktuellen Zahlen etwa 24 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren wöchentlich mit Inhalten für Erwachsene konfrontiert werden.

Technisch setzt die Behörde auf das Prinzip der Datensparsamkeit. Nutzer sollen nachweisen können, dass sie ein bestimmtes Alter erreicht haben, ohne ihr exaktes Geburtsdatum oder ihre Identität preiszugeben. Das Verfahren bestätigt lediglich, ob jemand beispielsweise über 18 Jahre alt ist. Diese anonymen Belege sollen Tracking verhindern und die Privatsphäre wahren. Als Grundlage dienen offizielle Dokumente wie Personalausweise, Reisepässe oder Bank-IDs. Grundsätzlich hatte man da bereits Mitte April eine Blaupause vorgestellt, die unter bestimmten Voraussetzungen wohl flott umgehbar war.

Die Mitgliedstaaten sind jetzt jedenfalls angehalten, nationale Umsetzungspläne zu erstellen und dabei auf einen technischen Entwurf der Kommission zurückzugreifen. Dieser lässt sich in die kommenden „EU Digital Identity Wallets“ integrieren, die jeder Mitgliedstaat bis Ende 2026 kostenlos bereitstellen muss. Ein Verzeichnis vertrauenswürdiger Anbieter soll sicherstellen, dass die verwendeten Lösungen hohe Sicherheits- und Datenschutzstandards erfüllen. Unabhängige Dritte prüfen die Einhaltung dieser Vorgaben.

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SenPlayer: Mediaplayer für Apple TV, macOS, iPad und iPhone lernt neue Tricks




Die neueste Version von Senplayer für iOS bringt einige nützliche Erweiterungen und Optimierungen mit sich. Das nützliche Multi-Tool hatte ich euch bereits genauer vorgestellt. Neu hinzugekommen ist die Unterstützung für OneDrive und Dropbox als Cloud-Speicher. Außerdem können nun sekundäre Untertitel ausgewählt werden, was die Benutzererfahrung verbessert. Eine Audioverbesserung wurde ebenfalls implementiert, und die Web-Authentifizierung für den 115 Cloud-Speicher wurde hinzugefügt.

In den Fixes wurden Probleme behoben, bei denen bestimmte Emby-Untertitel nicht geladen werden konnten und externe Emby-Untertitel nicht von einer Episode zur nächsten übertragen wurden. Zudem wurde ein Absturz auf dem Homescreen für bestimmte Jellyfin-Clients (TV) behoben.

Die Optimierungen umfassen eine verbesserte Strategie zur Aktualisierung des Medienbibliothek-Tokens, eine höhere Erfolgsquote bei der Erkennung von vereinfachten und traditionellen chinesischen Untertiteln (sicher nicht für uns relevant) sowie eine schnellere Thumbnail-Generierung für NAS-Dateivorschauen. Auch die Datenanzeige für bestimmte Sammlungslisten wurde verbessert. Das Update ist bereits im App Store.

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#StartupsToWatch – „Wir stehen am Beginn einer neuen Ära“

#StartupsToWatch

Das RegTech Jupus sammelte bereits rund 8 Millionen ein. Zu den Investoren des Kölner Startups gehört der Münchner Investor Acton Capital. Fritz Oidtmann von Acton sieht in Jupus “das Potenzial, einen neuen Standard in der juristischen Arbeitswelt zu setzen”.

„Wir stehen am Beginn einer neuen Ära“

Donnerstag, 30. April 2026VonTeam

Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das millionenschwere Kölner Startup Jupus. Das junge Unternehmen, das 2022 von René Fergen, Tarek Stolz und Ralf Riesen gegründet wurde, möchte sich als „KI-Sekretariat für Rechtsanwälte“ etablieren.

„Wir stehen am Beginn einer neuen Ära für den Rechtsmarkt. Künstliche Intelligenz wird die Art, wie juristische Arbeit organisiert und ausgeführt wird, grundlegend verändern. Mit Jupus führen wir diesen Wandel an und ermöglichen es Kanzleien, ihre Arbeitsabläufe radikal zu vereinfachen und zu beschleunigen. Unser Ziel ist es, den steigenden Fachkräftemangel abzufedern und Kanzleiteams die Freiheit zu geben, sich wieder voll auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt: die Beratung ihrer Mandanten“, sagt Gründer Fergen zur Idee hinter Jupus.

Der Münchner Investor Acton Capital und Altinvestoren wie der High Tech Gründerfonds (HTGF) investierten zuletzt 6,5 Millionen Euro in Jupus. HTGF, Combination VC und Business Angels wie Felix Plog investierten zuvor zudem bereits 1,3 Millionen Euro in die Jungfirma. „Der Rechtsmarkt steht vor einem Umbruch und Jupus ist ideal positioniert, um diesen Wandel anzuführen. Das Team hat eindrucksvoll bewiesen, wie sich juristische Prozesse durch den Einsatz von KI automatisieren lassen – mit massiven Effizienzsteigerungen für Kanzleien. Wir sehen in Jupus das Potenzial, einen neuen Standard in der juristischen Arbeitswelt zu setzen“, sagt Fritz Oidtmann von Acton Capital.

Jupus gehört somit ohne Frage zu den Startups, von denen wir alle noch viel hören werden.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln beleuchten wir das dynamische Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind die Bedingungen für Gründer:innen, welche Investitionen fließen in innovative Ideen und welche Startups setzen neue Impulse? Rund 800 Startups haben Köln bereits als ihren Standort gewählt – unterstützt von einer lebendigen Gründerszene, einer starken Investor:innen-Landschaft sowie zahlreichen Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents. Als zentrale Anlaufstelle für die Startup- und Innovationsszene stärkt die KölnBusiness Wirtschaftsförderung die Rahmenbedingungen für Gründer:innen, vernetzt sie mit Investor:innen und bietet gezielte Unterstützung. Diese Rubrik wird unterstützt von KölnBusiness. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Jupus

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