#DealMonitor – Tier übernimmt Spin – Exakt Health sammelt 1,5 Millionen ein – Capnamic legt dritten Fonds auf (190 Millionen)

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um Exakt Health, Snipd und Spin. Zudem legt Capnamic Ventures einen neuen Fonds auf.

Tier übernimmt Spin – Exakt Health sammelt 1,5 Millionen ein – Capnamic legt dritten Fonds auf (190 Millionen)

Donnerstag, 3. März 2022VonTeam

Im #DealMonitor für den 3. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Exakt Health


 Backbone Ventures und Auxxo sowie Altinvestoren wie N26-Gründer Maximilian Tayenthal investieren 1,5 Millionen Dollar in Exakt Health. Das Berliner Startup, das 2021 von den beiden ehemaligen N26-Mitarbeitern Lucia Payo und Philip Billaudelle gegründet wurde, bietet Nutzer:innen eine Selbst-Diagnose für Sportverletzungen an und erstellt zudem einen individualisierten Rehabilitationsplan. Possible Ventures, früher Inventures, und mehrere Angel-Investoren investierten zuvor bereits 500.000 Euro in die Physio-App. Mehr über Exakt Health

Snipd


Wingman Ventures, Acequia Capital und Contovista-Gründer Gian Reto à Porta investieren 700.000 US-Dollar in Snipd. Hinter dem Startup aus Zürich, das 2021 von Kevin Smith, Ferdinand Langnickel und Mikel Corcuera gegründet wurde, verbirgt sich ein “AI-getriebener Podcast-Player, der es Hörern erlaubt die besten Momente in Episoden zu speichern, zu entdecken und mit anderen zu teilen”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Spin


Das Berliner Mobility-Unternehmen Tier übernimmt den amerikanischen Wettbewerber Spin. “Mit der Akquisition steigt Europas führender Anbieter von gemeinsam genutzter Mikromobilität in den nordamerikanischen Markt für Mikromobilität ein”, heißt es in der Presseaussendung. Spin bietet derzeit Elektroräder und Elektroscooter in den USA, Kanada und Großbritannien an. Tier übernahm zuletzt bereits Wind Mobility und nextbike. Mehr über Tier

VENTURE CAPITAL

Capnamic Ventures


 Der Kölner Geldgeber Capnamic Ventures, der 2013 an den Start gegangen ist, legt seinen dritten Fonds auf. Im Topf sind diesmal 190 Millionen Euro, nach 115 Millionen im zweiten Fonds und 40 Millionen im ersten Fonds. Zu den Geldgebern zählen  Unternehmen wie Evonik, Neue Zürcher Zeitung, Fressnapf, Rheinische Post oder CEWE und Startup-Unternehmer wie Lieferando-Gründer Jörg Gerbig, Mister Spex-Gründer Dirk Graber oder Fox & Sheep-Gründerin Verena Pausder. Capnamic Ventures rund um Jörg Binnenbrücker investiert insbesondere “in Seed- und Series-A-Runden in B2B-Startups, die einen Fokus auf digitale Transformation und digitale Infrastruktur haben”.  Im Portfolio des Geldgebers befinden sich Unternehmen wie LeanIX, staffbase und Home.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

#Podcast – Pitch it! askui – brightensport – Less Waste Box – Snack That – Fraankly

#Podcast

Im neuen Startup-Radar-Podcast stellen wieder fünf Gründer:innen ihre Ideen vor. Freut euch auf askui, brightensport, Less Waste Box, Snack That und Fraankly. Die Gründer:innen haben jeweils 180 Sekunden Zeit, ihr Startup vorzustellen.

Pitch it! askui – brightensport – Less Waste Box – Snack That – Fraankly

Mittwoch, 16. Februar 2022VonTeam

Im Startup-Radar-Podcast, unserem Pitch-Podcast, stellen in jeder Ausgabe fünf Gründer:innen ihre Ideen vor. Die Gründer:innen haben jeweils 180 Sekunden Zeit, ihr Startup vorzustellen. Auf die virtuelle Pitch-Bühne treten diesmal askui, brightensport, Less Waste Box, Snack That und Fraankly. Und jetzt geht es auch schon los!

Startup-Radar #30– Der Podcast

Unser Sponsor

Die heutige Ausgabe wird präsentiert von Dell Technologies. Mit Dell Technologies findet ihr passende IT-Infrastruktur-Lösungen, die eurem Unternehmen helfen, erfolgreich zu sein. Dabei bekommt ihr die Unterstützung von Dell Technologies ExpertInnen, die die geschäftlichen IT-Herausforderungen und -Bedürfnisse von Unternehmen kennen sowie verstehen, und euch helfen, die richtigen Produkte und Dienstleistungen, die zu euch passen, zu finden. Die Dell Technologies ExpertInnen empfehlen Unternehmen beispielsweise Dell Latitude Laptops und 2-in-1-Systeme, da sie zu den sichersten Business PCs mit eingebauten intelligenten Funktionen gehören. Ruft jetzt unter 0800-724 48 69 an und sprecht direkt mit Dell Technologies ExpertInnen. Alle Infos findet ihr auch unter www.dell.de/KMU-Beratung

Startup-Radar #30 – Die Startups

askui


askui aus Karlsruhe, das von Jonas Menesklou und Dominik Klotz gegründet wurde, kümmert sich um die Automatisierung von UI-Tests. Auf der Website heißt es: “Bring vision to your code and automate any technology and any use case by automating operating systems instead of applications”.

brightensport


brightensport aus München setzt auf eine Plattform, auf der Nutzer:innen “die besten Spitzensportler:innen persönlich um Rat fragen” können. So sollen “Sportler:innen unabhängig von Sportart und Level” alle Fragen rund um ihren Sport echten Expert:innen stellen können.

Less Waste Box


Das Kölner Startup Less Waste Box bietet einen Lieferdienst für nachhaltigen Bürobedarf. Die Bestellungen werden aktuell innerhalb von Köln mit dem Fahrrad geliefert. Das Sortiment umfasst etwa umweltfreundliche Schreibwaren, recyceltes Druckerpapier, plastikfreie Handseife sowie Fair Trade-Kaffee.

Snack That


Snack That aus Henstedt-Ulzburg bietet eine schnelle Frühstücksmahlzeit aus pflanzenbasierten Inhaltsstoffen. “Alles was du brauchst, um mit Leichtigkeit und viel Energie deinen Tag zu rocken”, schreibt das Team zum Konzept. Die Mahlzeit lässt sich in drei Minuten zubereiten.

Fraankly


Fraankly (inzwischen als Trune unterwegs) aus Wien setzt auf “ehrliches und offenes Feedback”. Das Startup stellt seinen Kunden dafür einen sicheren Raum zum Austausch zur Verfügung. “This is crucial if you want really honest feedback to improve your outputs”, schreiben die Gründer.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): ds

#DealMonitor – Embedded Capital investiert in bezahl.de – Finabro bekommt Millionen – Creandum setzt auf Passionfroot

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um bezahl.de, Finabro, Nostos Genomics, Passionfroot, 506, SK Gaming und Immozy.

Embedded Capital investiert in bezahl.de – Finabro bekommt Millionen – Creandum setzt auf Passionfroot

Freitag, 4. Februar 2022VonTeam

Im #DealMonitor für den 4. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

bezahl.de


Embedded Capital, der neue Fonds von Ramin Niroumand und Michael Hock, sowie Marco Schnabl investieren 5 Millionen Euro in bezahl.de. Das Startup aus Köln, das 2018 von Lasse Diener und Ulrich Schmidt gegründet wurde, kümmert sich um Forderungs- und Zahlungsmanagement. “Im Automotive Umfeld konnte sich die Plattform mit ihrem ganzheitlichen und vertikalen Lösungsansatz bereits zum Branchenstandard für Forderungs- und Zahlungsmanagement entwickeln”, teilt das Unternehmen mit. Angel-Investoren wie Rolf Christof Dienst, Carlo Kölzer, Kai Siersleben, Gerhard Cromme und Carl-Peter Forster investierten zuvor bereits in bezahl.de. 70 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für bezahl.de.

Finabro


 Lansdowne Partners, Venpace, Nikolaus von Bomhard, Maciej Kranz und Altinvestoren wie Uniqa Ventures investieren 5 Millionen Euro in Finabro. Das InsurTech aus Wien, das 2017 von Sören Obling gegründet wurde, setzt auf betriebliche Altersvorsorge (bAV).  “Ziel ist, mithilfe der digitalen Lösung die Verbreitung betrieblicher Altersvorsorgeprodukte zu beschleunigen und somit einen Beitrag zur Stärkung der Pensionssysteme zu leisten”, teilt das Unternehmen mit.

Nostos Genomics


 42CAP, Frontline Ventures, Amino Collective, Entrepreneur First, Konstantin Mehl (Kaia Health), Robert Fenton (Qualio), Mark Evans (Kindred Capital) und Acequia Capital investieren 5 Millionen Euro in Nostos Genomics. Das Berliner Unternehmen, das 2018 von David Gorgan und Rocío Acuña Hidalgo gegründet wurde, kümmert sich um die KI-gesteuerte Erkennung von Erbgut bedingten Krankheiten. “Our variant interpretation platform enables genetic testing labs to give more people with genetic diseases a clear and fast diagnosis”, teilt das Unternehmen mit.

Passionfroot


Der schwedische Geldgeber Creandum und einige Angel-Investoren investierten bereits im Dezember 3,4 Millionen US-Dollar in Passionfroot – siehe Linkedin. Das Startup aus Berlin, das 2021 von Jennifer Phan, Jens Joseph Mannanal und Michelle Tian gegründet wurde, richtet sich an die Creator Economy. Das Unternehmen verspricht dabei: “We bring everything from your creator business at a glance for your financial and mental wellbeing”.

506


 Siegfried Milly und Alexander Zrost, die Gründer der Infoniqa Gruppe sowie Leo Strohmayr (Ex-Invest-Vorstand) investieren 1 Million Euro in 506. “Mit den nun verfügbaren Mitteln wird nicht nur die Produktentwicklung beschleunigt, sondern auch der weitere Ausbau bei Marketing Data Projekten im DACH-Raum vorangetrieben”, schreibt das Unternehmen. Das Startups aus Linz, das 2020 von Gerhard Kürner und Andreas Stöckl gegründet wurde, positioniert sich als “Marketing Data Science-Vorreiter für datenschutzkonforme Analyse, Visualisierung und Aktivierung von digitalen Besucher- und Kundendaten”.

SK Gaming


Der Lebensmittelriese Rewe investiert in SK Gaming. “Esport hat sich in den vergangenen Jahren sehr stark entwickelt und erreicht eine junge, aktive Zielgruppe, der sich REWE unter anderem auch als attraktiver Arbeitgeber präsentieren will”, teilt das Unternehmen mit. Das Kölner Unternehmen, das 1997 von Alexander T. Müller gegründet wurde, nimmt unter anderem an Games wie League of Legends, Clash Royale, FIFA20 und Hearthstone teil. Deutsche Telekom, der 1. FC Köln und Daimler investierten zuvor bereits in das Unternehmen. Mehr über SK Gaming

Immozy


Angel-Investoren wie Heiko Hubertz investieren eine mittlere sechsstellige Summe in Immozy. Das PropTech aus Hamburg, das 2021 von Ralf Baumann gegründet wurde, setzt auf einen Matching-Algorithmus, um passende Immobilien zu finden. “Das Angebot richtet sich primär an Privatpersonen, die eine Immobilie zur Selbstnutzung kaufen möchten und im aktuell schwierigen Marktumfeld oft kaum zum Zuge kommen”, teilt das Unternehmen mit.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

#DealMonitor – #EXKLUSIV Lightspeed investiert 30 Millionen in Mayd – Accel investiert in Priceloop – Andreessen Horowitz setzt auf Payrails

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um Mayd, Priceloop, Payrails, ramblr.ai, aedifion, up.lftd, Finn, Fincompare, Fishing-King und Intranav.

#EXKLUSIV Lightspeed investiert 30 Millionen in Mayd – Accel investiert in Priceloop – Andreessen Horowitz setzt auf Payrails

Montag, 13. Dezember 2021VonTeam

Im aktuellen #DealMonitor für den 13. Dezember werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Mayd


Der amerikanische Personio-Geldgeber Lightspeed investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit den Altinvestoren 30 Millionen Euro in Mayd. Das Berliner Startup, das im Frühjahr 2021 von den McMakler-Gründern Hanno Heintzenberg und Lukas Pieczonka gegründet wurde, liefert Medikamente in 30 Minuten aus. 468 Capital, Earlybird Venture Capital und Target Global investierten kürzlich erst 13 Millionen Euro in die Jungfirma. Zu den Wettbewerbern von Mayd gehören insbesondere First A und kurando, zuvor als Phaster bekannt. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Priceloop


Der amerikanische Geldgeber Accel investiert gemeinsam mit Business Angels wie den Flixbus-Gründern in Priceloop. Das Berliner Startup, das 2020 vom Contorion-Gründer Richard Schwenke und Dat Tran (zuletzt unter anderem Head of AI, Axel Springer) gegründet wurde, positioniert sich als KI-gestützte Software zur Optimierung von Verkaufspreisen. “Priceloop helps e-commerce and retail companies to be more successful by using data-driven pricing decisions”, heißt es in der Selbstbeschreibung der Jungfirma. Der Berliner Kapitalgeber Project A Ventures investierte zuvor bereits in Priceloop. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV 

Payrails


Andreessen Horowitz, HV Capital und mehrere Business Angels, darunter Delivery Hero-CFO Emmanuel Thomassin, HelloFresh-Gründer Dominik Richter, Foodpanda-Gründer Felix Plog, die Flixbus-Gründer investieren in Payrails. Das Startup, das von den drei Delivery Hero-Mitarbeitern Emre Talay, Nicolas Thouzeau und Orkhan Abdullayev gegründet wurde, positioniert sich als “Cloud Native Payment Operating System”. In der Selbstbeschreibung heißt es: “We are building an operating system to simplify accepting payments”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

ramblr.ai


Die beiden Geldgeber 468 Capital und Vsquared Ventures investieren in ramblr.ai. Das Münchner Startup, das von metaio-Gründer Thomas Alt und dem ehemaligen metaio-Manager Roman Hasenbeck gegründet wurde, kümmert sich um die “Entwicklung, die Vermarktung und der Vertrieb von Software, Augmented Reality Systemen und Datensätzen sowie die Erbringung von IT-Dienstleistungen” . metaio gilt als einer der Augmented-Reality-Pioniere in Deutschland. 2015 übernahm Apple die Jungfirma. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

aedifion


 Momeni Digital Ventures, Drees & Sommer, BeyondBuild und Bauwens X sowie die Altinvestoren BitStone Capital und Phoenix Contact Innovation Ventures investieren eine siebenstellige Summe in aedifion. Das junge Unternehmen aus Köln entwickelt eine Software, mit der Immobilienbesitzer die Betriebskosten analysieren und im besten Fall senken können. Das Jungunternehmen, das von Johannes Peter Fütterer und Felix Dorner geführt wird, wurde 2019 gegründet.

up.lftd


 IBB Ventures und mehrere Business Angels “mit fundierten Branchenkenntnissen” investieren eine sechsstellige Summe in up.lftd. Das Berliner Startup, das von Antonia Wälzholz und Klaus Großmann gegründet wurde, positioniert sich als Performance-Management- und Personalentwicklungs-Tool.  Die HR-Software setzt dabei auf die “automatischen Erkennung der passendsten Feedback-Momente und der kontinuierlichen Sammlung von 360°-Mikro-Feedback für diese Momente”.

Finn


 Credit Suisse Securitized Products Finance und Waterfall Asset Management  gewähren Finn eine Kreditlinie in Höhe von 500 Millionen Euro. “Die Finanzierung soll das Wachstum weiter signifikant steigern. Die Transaktion ist rechtskräftig und die Kreditsumme abrufbereit”, teilt das Unternehmen mit. Wie andere Anbieter auch bietet Finn, das von Max-Josef Meier (früher Stylight) gegründet wurde, Autos im Abo an. White Star Capital, Rubin Ritter, David Schneider und Robert Gentz (alle zalando) sowie die Altinvestoren HV Capital, Picus Capital, Heartcore und UVC Partners investierten zuletzt 20 Millionen Euro in das Unternehmen.

MERGERS & ACQUISITIONS

Fincompare


 Eine Gruppe genossenschaftlichen Banken – darunter die DZ Bank und diverse Volksbanken – übernehmen Fincompare – siehe FinanceFWD. Der Kaufpreis liegt dem Bericht zufolge bei 15 Millionen Euro.  Das Berliner FinTech, das 2017 von Watchmaster-Mitgründer Stephan Heller gegründet wurde, positioniert sich als “digitale Plattform für die Unternehmensfinanzierung”. Speedinvest, ING Ventures, UNIQA Ventures, Elevator Ventures und Co. investierten in den vergangen Jahren mehr als 25 Millionen in das Unternehmen. Fincompare ging somit vergleichsweise günstig über den Tisch.

Fishing-King


Die Beteiligungsgesellschaft Afinum übernimmt die Mehrheit an Fishing-King.  “Gemeinsam mit dem Gründer Hubertus Massong und dem bestehenden Management-Team von Fishing-King plant Afinum weiteres Wachstum durch eine höhere Durchdringung der bestehenden Kernmärkte, Expansion in neue Märkte und in angrenzende Produktsegmente”, teilt das Unternehmen mit. Das Unternehmen aus Köln, eine “E-Learning-Plattform für die Angel-Community” wurde 2009 gegründet.

Intranav


Das amerikanische Unternehmen Inpixon übernimmt Intranav. Das Unternehmen aus Eschborn, das 2014 von Ersan Günes und Gonzalo Ibarra gegründet wurde, positioniert sich als IoT-Plattform für die Ortung von Waren- und Materialflüssen. “Intranav will bring new, comprehensive products and technologies, and a broad IP portfolio to strengthen our established RTLS product line”, teilt das Unternehmen mit.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

#Gastbeitrag – So profitieren Unternehmen und Mitarbeiter:innen vom “Urlaub für Weiterbildung”

Personalverantwortliche kennen das Problem: Das Weiterbildungsbudget wird nur zögerlich in Anspruch genommen. Bei uns war das nicht anders. Bis wir vor drei Jahren neue Wege eingeschlagen hat: Die Mitarbeiter:innen bekommen Zusatzurlaub, wenn sie sich weiterbilden. Warum das gesamte Team davon profitiert und inwiefern sich diese Idee zu einem Wettbewerbsvorteil im War for Talents entwickelt hat, zeigt dieser Gastbeitrag.

Investition in die Zukunft der Mitarbeitenden und des Unternehmens

Bleiben Weiterbildungsbudgets ungenutzt, stellt dieser Stillstand v.a. wachstumsorientierte Startups vor Probleme. Wer nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommt, braucht schon eine stählerne Disziplin, um die freie Zeit zum Lernen zu nutzen. Genau hier setzt das Weiterbildungs-Prinzip von Userlike an: Die Aussicht darauf, für die Mühen mit Zusatzurlaub belohnt zu werden, kann genau den nötigen Motivationsschub bringen. Unser Konzept beschränkt sich nicht auf klassische Bildungsangebote, sondern kann auf jede Lernerfahrung angewendet werden, für die wir auch die Kosten übernehmen. 

Wir versuchen, den persönlichen Wunsch nach beruflicher Entwicklung mit den Bedürfnissen des Unternehmens in Einklang zu bringen. Denn: Damit das Wissen und die Fähigkeiten erhalten bleiben, müssen sie anschließend bei der Arbeit zur Anwendung kommen. Beispiele aus unserer Praxis sind etwa der Marketingmitarbeiter, der einen YouTube Seminar über Google-Ads abgeschlossen hat oder der Produkt Designer, der einen Kurs der codecedemy besucht hat, um CSS zu lernen. 

Ohne Fleiß kein Preis

Bei uns verfügt jede:r über 28 Urlaubstage. Zusätzlich zum gesetzlichen Anspruch auf Bildungsurlaub sind nach unserem “Urlaub für Weiterbildung”-Prinzip außerdem bis zu fünf Extra-Urlaubstage möglich. Insgesamt könnten also 38 freie Tage genommen werden. 

Dafür müssen die Kolleg:innen jedoch auch etwas tun. Wer nach Feierabend zusätzliche Fähigkeiten erlernt, bekommt die freien Tage als Bonus. Um davon zu profitieren, werden gemeinsam mit den Team-Leads quartalsweise individuelle Lernziele festgelegt. Diese können Mitarbeiter:innen dann z.B. durch Onlinekurse oder das Besuchen von Seminaren erreichen. Auch die Weiterbildung mithilfe von Fachlektüre kann mit entsprechendem Zusatzurlaub honoriert werden. 

Damit die Lernziele als erreicht gelten, muss das neu erworbene Können nachgewiesen werden. Bei einigen Kursen werden z.B. Urkunden oder Zertifikate ausgestellt, alternativ gilt auch eine schriftliche Zusammenfassung des Erlernten oder eine Präsentation vor den Kollegen als Nachweis. So profitieren alle davon. Und der Erfolg gibt der Initiative recht: Jährlich wird das Angebot von etwa zehn Mitarbeitenden angenommen, also rund 25 Prozent des Unternehmens, vor allem aus den Bereichen Development, Marketing und Design. Kürzlich hat aber auch eine Kollegin aus der Kundenbetreuung einen Sprachkurs begonnen, weil sie häufig mit französischen Kunden zusammenarbeitet.

Wie das Prinzip im Detail funktioniert

Selbstentwicklung ist eine Grundsäule der Feedbackgespräche zwischen Teamleitung und Mitarbeiter:in. Hier werden auch Herausforderungen oder Wissenslücken herausgearbeitet und Potenziale diskutiert. Wie können sich die Teammitglieder innerhalb von fünf Jahren am effektivsten weiterentwickeln? 

Auf dieser Grundlage erstellen die Kolleg:innen einen Lernplan: In welchen Bereichen wollen sie sich verbessern, wo können sie noch wachsen, welche Perspektiven können sie sich damit neu eröffnen, welche Literatur, Projekte oder Referenzen können ihnen dabei helfen? 

Diesen Entwicklungsplan gilt es gemeinsam zu verfolgen. Da dies im Wesentlichen außerhalb der regulären Arbeitszeiten erfolgt, haben wir ein Vergütungsprogramm entwickelt, um dieses Engagement zu honorieren. 

Für Weiterbildung aufgewendete Zeit wird von uns durch Schätzung des Aufwands ausgeglichen. Für ein Fachbuch nehmen wir z.B. die Audioversion als Grundlage und schreiben den Mitarbeitenden diese Stunden gut. Der Nachweis erfolgt idealerweise über den sogenannten Userlike Book Club. Das Teammitglied bereitet für dieses Format eine Präsentation mit den wichtigsten Erkenntnissen vor und erklärt, wie diese auf das gesamte Unternehmen angewendet werden können. Danach gibt es eine gemeinsame Diskussion.

Weiterbildung als Teil der Unternehmens-DNA

Weiterbildung etwas weiterzudenken, ist Ausdruck unserer Werte. Seitdem wir Userlike gegründet haben, sehen wir das persönliche und berufliche Wachstum aller Teammitglieder als Basis unseres unternehmerischen Erfolgs und der gemeinsamen Entwicklung. Als wir anfingen, Mitarbeiter:innen einzustellen, erkannten wir, dass es in Deutschland nicht viele Talente mit den von uns gewünschten Fähigkeiten gab. Dafür hätten wir wohl im Silicon Valley gründen müssen. Uns war aber klar, dass sich dieser vermeintliche Rückstand aufholen lässt. Wissen und Fähigkeiten kann man sich aneignen – durch Bücher, Online-Kurse, Youtube-Videos und vieles mehr. Wir stellen also Mitarbeiter:innen mit Potenzial und genau dieser Mentalität ein und legen dabei großen Wert auf die persönliche Entwicklung. 

Das Team als eigentliche Wunderwaffe im War for Talents

Will ein Unternehmen langfristig bestehen, muss es einen guten Arbeitsplatz bieten. Ist das der Fall, empfehlen die Mitarbeitenden den Arbeitgeber weiter. Bei einem tollen Arbeitsplatz, geht es um mehr als einen Kickertisch und Obstkörbe, wenn auch beides den positiven Gesamteindruck abrunden kann. 

Am wichtigsten ist es, einen Arbeitsplatz zu entwickeln, der es den Menschen erlaubt, ihre bestmögliche Arbeit zu leisten. Es geht darum, ein Gleichgewicht zwischen Arbeit und Spaß zu finden und einen sicheren Raum zu schaffen, in dem die Mitarbeiter:innen ihre Ideen offen mitteilen können. Darüber hinaus hilft eine produktive Arbeitsumgebung dabei, den Mitarbeiter:innen aufzuzeigen, welchen Einfluss sie auf den Erfolg des Unternehmens haben. Das Prinzip “Urlaub für Weiterbildung” greift genau diese Philosophie auf.

Über den Autor


Timoor Taufig ist Co-Gründer und CEO von Userlike, dem führenden Anbieter für digitale Kundenkommunikation per Live-Chat und Messaging. Das SaaS-Unternehmen hat der Kölner 2011 mit seinem langjährigen Geschäftspartner David Voswinkel noch während des Studiums gegründet. Heute beschäftigt Userlike 40 Mitarbeiter. Die umfassende Plattform für Website-Chat, Threema, WhatsApp und weitere Messenger-Apps, bündelt die gesamte Kommunikation an einem Ort und kombiniert sie mit Audio-Call und Chatbot-Funktionalitäten. Mehrere tausend Kunden aus 50 Ländern vertrauen auf die Chat-Software von Userlike, darunter Unternehmen wie Hermes, 1&1, DB Schenker und viele mehr.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen genaueren Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründerinnen und Gründer, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen gerade von sich reden? Mehr als 550 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

Foto (oben): Shutterstock

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies