#DealMonitor – Patient21 sammelt 100 Millionen ein – Pionix bekommt 5,5 Millionen – Sunhat erhält 2 Millionen

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um Patient21, Pionix, Sunhat, Schrankerl und Urban Ray.

Patient21 sammelt 100 Millionen ein – Pionix bekommt 5,5 Millionen – Sunhat erhält 2 Millionen

Montag, 22. Mai 2023VonTeam

Im #DealMonitor für den 22. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Patient21 


Der israelische Investor Pitango und der Schweizer Debt-Investor IPF Partners investieren 10o Millionen Euro (Eigen- und Fremdkapital) in Patient21siehe sifted
Das Berliner Unternehmen, 2019 von Christopher Muhr (Citydeal, Groupon, Auto1) und Nicolas Hantzsch gegründet, positioniert sich als “deutschlandweites Praxisnetzwerk”, das voll und ganz auf digitales Management setzt. “Over the last two years, Patient21 has been buying and refurbishing dental clinics and upgrading them with technology such as management software to assist with administrative tasks like booking appointments and managing patient data”, heißt es im Bericht. Target Global, Eight Roads, Piton Capital und Pico Capital investierten zuletzt 142 Millionen US-Dollar in das stille Unternehmen. Zu Patient21 gehören auch Dental21, das Dentallabor Dentalab21 und die Klinik Sankt Elisabeth in Heidelberg. Mehr über Patient21 

Pionix


 yabeo Impact und Pale Blue Dot Investments investieren 5,5 Millionen in Pionix. Das Unternehmen aus Bad Schönborn, 2021 von Marco Möller, Johanna Claussen, Benjamin Mosler und Cornelius Claussen gegründet, kümmert sich um E-Auto-Ladeinfrastruktur und das lokale Energiemanagement. “Mit unserer Open Source Software EVerest wollen wir eine ganze Industrie zum Besseren verändern”, schreibt das Unternehmen. “Das Investment wird dazu beitragen, die Open-Source-Anwendung EVerest als weltweite Initiative für eine standardisierte und schnellere Entwicklung von Ladeinfrastruktur zu etablieren”, heißt es in der Presseaussendung. Mehr über Pionix

Sunhat


 Capnamic Ventures, xdeck ventures, Wepa Ventures und mehrere Business Angels investieren 2 Millionen Euro in SunhatDas Kölner Startup, das 2022 von Lukas Vogt, Alexander Behr und Ali Kamalizade gegründet wurde, möchte die “Beantwortung von Nachhaltigkeits-Fragebögen und ESG-Ratings für Großunternehmen in der Zuliefererindustrie automatisieren”. Das frische Kapital soll in die “Weiterentwicklung der Technologie sowie den weiteren Ausbau des Produkts für Enterprise-Kunden” fließen.

Schrankerl


Ein nicht genannter Investor investiert 1 Million Euro in Schrankerl – siehe Trending Topics. Das Startup aus Wien, das von Sara Mari-Strasser und Stephan Haymerle gegründet wurde, positioniert sich als smarte Kantinen-Alternative. “Wir bieten KMUs frisches, nachhaltiges und abwechslungsreiches Essen direkt am Arbeitsplatz”, heißt es zum Konzept.Edwin Kleiber, Philip Vondrak, Tyrolean Business Angels und Co. investierten zuletz1 Million Euro in das Unternehmen. Mehr über Schrankerl

Urban Ray


Business Angels wie Andreas Kupke, Frank Lindenberg, Timo Nührich, Yves Weisselberger, Pjotr Van Schothorst, Marco Prüglmeier, Aaron Spiegelburg, Marco Lawrenz, Moritz Halfmeyer und Marvin Müller investieren eine sechsstellige Summe in Urban Ray. Das Kölner Unternehmen, das von Cem Uyanik, Fabian Binz und Henry Schmidt in Aachen gegründet wurde,  setzt auf Warenlieferungen via Drohnen und dazugehörige Landeplätze und Lager. Mehr über Urban Ray

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

#Interview – “Man fühlt sich ständig wie auf einer Achterbahn”

#Interview

Gründeralltag – gibt es das überhaupt?” Ich war während eines Putsch-Versuchs in Äthiopien. Auf einmal waren alle Straßen gesperrt und das Internet wurde einfach abgeschaltet”, sagt Kalie-Martin Cheng, Gründer von Plastic2Beans, über sein wildestes Startup-Erlebnis.

“Man fühlt sich ständig wie auf einer Achterbahn”

Mittwoch, 3. Mai 2023VonTeam

Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Dieses Mal antwortet Kalie-Martin Cheng, Gründer von Plastic2Beans. Das Kölner Startup setzt auf “Specialty Coffee mit Recycling-Impact”. Zur Idee schreibt das Team: “Gemeinsam mit unseren Partner:innen vor Ort wollen wir die Kunststoffindustrie in Entwicklungsländern nachhaltiger machen”.

Wie startest Du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?


Morgens ist erstmal Kinder in die Kita bzw. Schule bringen angesagt, dann geht’s mit einem Cortado ab ins Daily mit Robin, meinem Co-Founder, um die Ziele des Tages zu besprechen.

Wie schaltest du nach der Arbeit ab?


Im Sommer im Sand beim Beachvolleyball, mit der Gitarre und sonst immer gerne mit den Kindern. Die Große ist jetzt alt genug um ab und zu ein paar Runden Mario-Kart zu zocken 🙂

Was über das Gründer:innen-Dasein hättest du gerne vor der Gründung gewusst?


Das man sich ständig fühlt wie auf einer Achterbahn. In einem Moment fliegst du vor Glück und im nächsten zieht es dir den Boden unter den Füßen weg und andersrum.

Was waren die größten Hürden, die Du auf dem Weg zur Gründung überwinden musstest?


Die Gründung an sich war recht easy, wir haben ziemlich schnell das Gründerstipendium.NRW bekommen und waren damit ein Jahr abgesichert. Es hat sich auch alles sehr organisch entwickelt, vom ersten Treffen mit Abi im Schwimmbad im April 2018 über die Bewerbung beim Gateway Exzellenz Startup Center der Uni Köln, die uns das Gründerstipendium vorgeschlagen haben bis zur offiziellen Gründung im November und den ersten Kaffeeverkäufen ist nicht viel Zeit vergangen. Die wirklichen Herausforderungen kamen erst später mit Corona und Co. Da standen wir vor der Herausforderung, dass wir ursprünglich als Bürokaffee-Marke gestartet sind und auf einmal niemand mehr im Office war. Wir haben dann den Pivot zum Lebensmitteleinzelhandel gemacht. Wir haben viel gelernt in der Zeit.

Was waren die größten Fehler, die Du bisher gemacht hast – und was hast Du aus diesen gelernt?


Falsche Personalentscheidungen, man sollte mehr auf sein Bauchgefühl hören und schneller die Reißleine ziehen. Das ist für alle Beteiligten die bessere Lösung.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter:innen für sein Startup?


Mit Bauchgefühl, dem richtigen Netzwerk und einer tollen Vision, die wir teilen. Und natürlich mit Catch Talents.

Welchen Tipp hast Du für andere Gründer:innen?


Immer erst die Finanzierung sichern. Mit Existenzängsten lassen sich keine Visionen umsetzen. Es gibt einige tolle Förderprogramme, die man gerade am Anfang gut nutzen kann. Und habt keine Angst!

Ohne welches externes Tool würde dein Startup quasi nicht mehr existieren?


Ohne das Dropshipping unserer Rösterei und die gute Kooperation gäbe es uns nicht. Mondo hat auch alle unsere Ideen zur Nachhaltigkeit direkt umgesetzt, bester Partner!

Wie sorgt ihr bei eurem Team für gute Stimmung?


Wir haben einmal die Woche ein gemeinsames Mittagessen und mit dem Cafe-Team im zweimonatigen Rhythmus eine Feedback-Runde, wo Verbesserungsvorschläge aufgenommen werden und geschaut wird, was wir bisher geschafft haben.

Was war Dein bisher wildestes Startup-Erlebnis?


Ich war während eines Putsch-Versuchs in Äthiopien, für die erste GIZ-Studie, die wir über den Recyclingsektor vor Ort geschrieben haben. Auf einmal waren alle Straßen in der Hauptstadt Addis gesperrt und das Internet wurde einfach abgeschaltet. Wir wussten erst nicht was los ist. Es hieß erst von offizieller Seite, dass das Militär für Gehaltsverhandlungen zum Präsidentenpalast gezogen ist. Der Präsident hat die Situation entschärft, indem er mit den Soldaten Liegestütze gemacht hat. Das es letztlich doch ein Putschversuch war kam erst Monate später raus. Im positiven Sinne war der wildeste Moment, als wir realisiert haben, das unser Input dazu beigetragen hat ein neues Gesetz ins Leben zu rufen, dass es in Äthiopien seit Oktober 2022 verbietet farbige PET-Flaschen auf den Markt zu bringen. Das bedeutet, dass nun 140 Millionen Kilogramm PET jährlich besser recyclebar sind und der Wert des Materials seit dem um das dreifache gestiegen ist. Dadurch verdienen die Sammler:innen auf der Straße mehr und die Sammelquoten steigen.

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag aus? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründer:innen, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen von sich reden? Mehr als 550 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

Foto (oben): Plastic2Beans

#DealMonitor – Katjes Greenfood investiert in mymuesli – Biolytica sammelt 5,25 Millionen ein – Prematch erhält 2,4 Millionen

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um mymuesli, Biolytica, Prematch, Neoh, Testbirds, Starcopter, Interior Circle, Fruping und recoupling.

Katjes Greenfood investiert in mymuesli – Biolytica sammelt 5,25 Millionen ein – Prematch erhält 2,4 Millionen

Dienstag, 2. Mai 2023VonTeam

Im #DealMonitor für den 2. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

mymuesli


Katjes Greenfood, die Beteiligungsgesellschaft von Katjes, investiert in mymuesli. Das Unternehmen, 2007 von Max Wittrock, Hubertus Bessau und Philipp Kraiss gegründet, verkauft “individualisierbare Bio-Lebensmittel”. “Mit Wirkung zum 12. April 2023 hat Katjes Greenfood einen Anteil von rund 10 % an der mymuesli AG erworben. Mit der Beteiligung wird der Passauer Bio-Müsli-Hersteller in Wachstumsinitiativen investieren, um neue Umsatzpotenziale zu erschließen. Mit Blick auf das Investitionsvolumen handelt es sich dabei um die bisher größte Minderheitsbeteiligung der Katjesgreenfood GmbH & Co. KG im Rahmen einer Einzeltransaktion”, heißt es in der Presseaussendung. Das Müsli-Unternehmen dachte zuletzt über einen IPO nach. 2016 stieg die Beteiligungsgesellschaft Genui bei mymuesli ein. Mehr über mymuesli

Biolytica


Der Schweizer Longevity-Kapitalgeber Maximon investiert 5,25 Millionen Schweizer Franken in Biolytica. Das Unternehmen aus Zug, 2016 von Konrad Maciejewski, Dan Fobes, James Raaf und Alexandra Ezhkova gegründet, “combines and contextualizes Genomics, Pharmacogenomics, Epigenetics, Biomarkers, Wearable Device Data, Lifestyle & Nutrition information and other health data points to allow new insights into human health from a holistic perspective; integrating contextual data, relationships and mind – and changing how we look at health.”

Prematch


Das Schadeberg Family Office sowie Business Angels wie Ralf Reichert, Verena Pausder, Patric Fassbender und Marcus Stahl investieren 2,4 Millionen Euro in PrematchDas Kölner Startup, das 2021 von Fiete Grünter, Lukas Röhle und Niklas Brackmann gegründet wurde, setzt auf Amateurfußball. Der Slogan dazu lautet: “Erhalte aktuelle News und Ergebnisse zu deinen Spielen  – von der Kreis- bis zur Regionalliga”. Gorillas-Gründer Jörg Kattner, Ralf Reichert (ESL Gaming), Hannes Winzer, Thorsten Wirth und Daniel Delonga investieren zuvor bereits 1,7 Millionen Euro in das junge Unternehmen. Mehr über Prematch

Neoh


Die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien investiert eine siebenstellige Summe in Neoh. Das Unternehmen aus Wien, das 2016 von Adel Hafizovic, Manuel Zeller, Patrick Kolomaznik und Alexander Gänsdorfer gegründet wurde, setzt auf kalorienarme Schokoriegel. “Mit ZERO sugar added & 3g NetCarbs ist NEOH der perfekte Snack, wenn du zwischendurch mal Bock auf Süßes hast”, teilt das Food-Startup mit. Tauros Capital investierte zuletzt 5 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Neoh

Testbirds


Der Revenue Based-Investor Round2 Capital investiert eine siebenstellige Summe in Testbirds. Das Unternehmen aus München, 2011 von Philipp Benkler, Georg Hansbauer und Markus Steinhauser gegründet, setzt auf Crowdtesting. “With the additional funds from Round2 Capital, Testbirds aims to further expand its customer base to become the world’s leading crowdtesting provider”, heißt es in der Presseaussendung. Bayern Kapital, Seventure Partners, Falk Strascheg Holding und btov investierten in den vergangenen Jahren rund 15 Millionen Euro in Testbirds. Mehr über Testbirds

Starcopter


Die BraWo Capital Group investiert eine siebenstellige Summe in Starcopter. Das Unternehmen aus Braunschweig, von Henner Niebuhr und Lasse Fröhner gegründet, entwickelt “unbemannte Hochleistungsflugsysteme”. Das Team preist das Konzept als “anpassungsfähiges und extrem robustes Arbeitsgerät” an. “Mit den eingeworbenen Mitteln wird starcopter sein Team erweitern, das Produktdesign abschließen und die finale Testphase durchführen”, heißt es in der Presseaussendung.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Interior Circle


Sales-Löwe Carsten Maschmeyer und Familien-Löwin Dagmar Wöhrl investieren in der fünften Folge der dreizehnten Staffel der VOX-Gründershow “Die Höhle der Löwen” 200.000 Euro in Interior Circle und sichern sich dabei 40 % am Unternehmen. Das Unternehmen aus Mönchengladbach, von Chanté Nöhlen gegründet, positioniert sich als Marktplatz für gebrauchte Möbelstücke, Design-Klassiker und Deko-Artikel. Ursprünglich wollte die Gründerin 200.000 Euro für 20 % der Firmenanteile einsammeln. Der Deal platzte nach der Show. Mehr über Interior Circle

Fruping


Regal-LöweRalf Dümmel investiert in der fünften Folge der dreizehnten Staffel der VOX-Gründershow “Die Höhle der Löwen” 70.000 Euro in Fruping und sichert sich dabei 30 % am Unternehmen. Das Startup aus Köln, von Florian Hornig und Marcel Büttner gegründet, setzt auf Toppings für Obst. Ursprünglich wollte das Team 70.000 für 20 % der Firmenanteile einsammeln. Mehr über Fruping

recoupling


Pharm-Löwen Nils Glagau investiert in der fünften Folge der dreizehnten Staffel der VOX-Gründershow “Die Höhle der Löwen” 150.000 Euro in recoupling und sichert sich dabei 15 % am Unternehmen. Das Startup aus Berlin, von Jaane Henning, Johanna Lubig und Tom Haubner gegründet, setzt auf Paartherapie via App. Ursprünglich wollte das Team 150.000 Euro für 10 % der Firmenanteile einsammeln. Mehr über recoupling

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

#DealMonitor – Shift kauft Movinga – Razor Group übernimmt The Stryze Group – Smart Reporting bekommt 15 Millionen

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um Razor Group, The Stryze Group, Movinga, Smart Reporting, Tvarit, Prestatech, Equipme, Xilva, AR-Technology, UnitPlus und Compounder.

Shift kauft Movinga – Razor Group übernimmt The Stryze Group – Smart Reporting bekommt 15 Millionen

Montag, 17. April 2023VonTeam

Im #DealMonitor für den 17. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

Razor Group / The Stryze Group


Der Amazon-Shop-Betreiber Razor Group übernimmt – wie erwartet – den Wettbewerber The Stryze Group – siehe auch TechCrunch. “Following factory14 and Valoreo, I am excited to announce the acquisition of leading German player The Stryze Group. Particularly, I am excited to onboard Upper90 – a prolific player in the global accelerator space and former investor Stryze & Valoreo. Billy and team at Upper90 have bought int our larger vision as well as our differentiated strategy to turn this vision into reality. Upper90 is underlining their strong conviction by deploying further primary capital into Razor, taking our total Series C raise to over €80 million. Yet another reason for why Razor will thrive in a market where others are forced to cope”, schreibt Razor Group-Gründer Tushar Ahluwalia. Im Zuge der Investmentrunde wird die Razor Group mit 1,2 Milliarden US-Dollar bewertet. The Stryze Group, das aus dem Unternehmen ManuCo hervorgegangen ist, sammelte in den vergangenen Jahren rund 100 Millionen US-Dollar ein. Mehr über die Razor Group

Movinga


Jetzt offiziell: Das englische Umzugsunternehmen Shift, 2017 gegründet, übernimmt – wie bereits im Februar im Insider-Podcast berichtet – den Berliner Umzugsvermittler Movinga. “It’s a massive milestone for us. We now operate in 7 countries, with a team of over 300 and 1000s of service partners. Considering that 5 years ago the Shift team was just myself and 3 full-timers helping customers in London move things bought online like old fridges, the growth to where we are now is incredible”, schreibt Shift-Gründer Jacob Corlett bei Linkedin. Aus welchen Gründen die Übernahme rechtlich über Jasaarah Investments abgewickelt wurde, bleibt weiter offen. Das Unternehmen Movinga, 2015 gegründet, stand in den vergangenen Jahren gefühlt mehrere Male vor dem Aus. Bis Ende 2020 kostete der Aufbau der Umzugsfirma, an der die Hexal-Gründer zuletzt die Mehrheit hielten, bereits rund 81 Millionen Euro. Im ersten Corona-Jahr 2020 erwirtschaftete das Unternehmen ein Rohergebnis in Höhe von rund 7 Millionen Euro (Vorjahr: 9,4 Millionen). Mehr über Movinga

INVESTMENTS

Smart Reporting


 Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt dem Health-Startup Smart Reporting ein Venture Debt-Darlehen in Höhe von 15 Millionen Euro zur Verfügung. Das Münchner Unternehmen, 2014 von Wieland Sommer gegründet, entwickelt “eine auf Künstlicher Intelligenz basierende medizinische Dokumentationstechnologie”. Der Frühphasen-Finanzierer yabeo investierte gemeinsam mit Ann-Kristin Achleitner, Wolfgang Reitzle und Rolf Dienst bereits 15 Millionen Euro in Smart Reporting. Mehr über Smart Reporting

Tvarit 


 Momenta und Futury Capital sowie Altinvestor Matterwave Ventures investieren 5 Millionen Euro in Tvarit. Das Unternehmen aus Frankfurt am Main, 2019 von Suhas Patel und Rahul Prajapat gegründet, entwickelt KI-Lösungen für die Fertigungsbranche. “Diese Investition wird dazu verwendet, um die Technologieentwicklung und die globale Präsenz von Tvarit weiter zu beschleunigen”, teilt das Unternehmen mit. Matterwave Ventures, Futury Capital und BMH investierten zuletzt 2,8 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Tvarit

Prestatech


 CDP Venture Capital, Alchimia und Vantage 20 investieren 4 Millionen Euro in Prestatech. Das deutsch-italienische FinTech, 2021 von Christian Nothacker in Berlin gegründet, positioniert sich als “cloud-based platform that provides modern underwriting solutions for lenders and innovative embedded finance products for commercial players”. Das frische Kapital soll unter anderem in den Ausbau des italienischen Geschäftsbetriebs” fließen.

Equipme


 La Famiglia, Lightbird, Anamcara und Business Angels wie Ignaz Forstmeier und Charlie Songhurst investieren 3,8 Millionen US-Dollar in Equipme. Das Startup aus Frankfurt am Main, 2021 von Alexandre Seifert und Paul Martin gegründet, positioniert sich als “Operating System for the B2B subscription Economy”. “Equipme is the only supplier-agnostic Equipment-as-a-Service platform that allows companies to integrate any suppliers and service providers into their employee equipment provisioning process”, teilt das Team mit.

Xilva


 Brainforest, Bloomsbury Natural Capital, Insurtech.vc und mehrere Business Angels investieren 1,8 Millionen US-Dollar in Xilva. Das Startup aus Zürich, 2021 von Tim Duehrkoop, Jamie Lawrence, Marike Carstens und Lorenzo Garofano gegründet, positioniert sich als “The Global Forest Marketplace”. “The funds will be used to further develop technological solutions and scale marketing and operations”, teilt das Unternehmen mit.

AR-Technology 


 Onsight Ventures und ein Tiroler Family Office investieren eine siebenstellige Summe in AR-Technology – siehe Brutkasten. Das Startup aus Kufstein, von Richard Hirschhuber und Axel Schnaller gegründet, entwickelt eine Tracking-Technologie für Augmented Reality.

UnitPlus


Exxeta Ventures, Material Ventures, Martin Zielke, Claus Budelmann, Benedikt Franke, Brigitte Zypries, Katrin Stark, Patrick Henning und Philipp Berger investieren eine siebenstellige Summe in UnitPlussiehe private banking magazin. Das Berliner FinTech, das von Sebastien Segue, Fabian Mohr und Kerstin Schneider gegründet wurde, setzt auf ein Bankkonto, bei dem das vorhandene Geld in ETFs angelegt wird. Über die dazugehörige Mastercard können die Nutzer:innen dabei quasi mit ihrem angelegten Geld Shoppen gehen. Mehr über UnitPlus

Compounder


Aschendorff Next, die Beteiligungsholding der Unternehmensgruppe Aschendorff, allygatr und Business Angel Marco Aschinger investieren in Compounder. Das Startup, 2020 von Evelyn Wagner, Paula Vorbeck und Carmine Siena in Köln gegründet, möchte den Studienbewerbungsprozess für Studierende und Hochschulen erleichtern. Mehr über Compounder

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

#Brandneu – 6 nagelneue Kölner Startups, die auf dem Sprung nach oben sind

#Brandneu

In Köln tummeln sich zahlreiche spannende Startups. Hier wieder einige – insbesondere sehr junge – Kölner Startups, die wir ganz genau im Auge behalten. Dies wären nerou, jamie, Miyagi, pola, Modifox und SmartSwimPal.

6 nagelneue Kölner Startups, die auf dem Sprung nach oben sind

Mittwoch, 29. März 2023VonTeam

In Köln und Umgebung lässt es sich gut leben, feiern und gründen. Auch in den vergangenen Wochen und Monaten sind wieder spannende neue Startups in Köln entstanden. Einige sehr junge Startups davon stellen wie an dieser Stelle einmal vor.

nerou


Beim Jungunternehmen nerou, das von Dennis Prausse, Jan Zaabe und Andreas Wahlen gegründet wurde, dreht sich alles um Abwässer. Auf der Website heißt es zum Konzept: “Durch den Einsatz unsere Software werden die Schwankungen im Betriebsmitteleinsatz (Säuren, Basen, technischer Sauerstoff, Aktivkohlesubstrat) gesenkt und so Ihre Kosten reduziert.”

jamie


Das Köln-Berliner Startup jamie, das von Louis Morgner und Benedikt Böringer ins Leben gerufen wurde, bringt sich als “AI-Assistent, der Meetings innerhalb von Sekunden zusammenfasst und detaillierte Notizen generiert” in Stellung. So sollen sich Nutzer:innen “voll und ganz auf das Gespräch konzentrieren” können. 

Miyagi


Die Jungfirma Miyagi aus dem Hause Clancy Digital unterstützt kleine und mittlere Teams sowie Unternehmen dabei, sich im Scrum agil zu organisieren. Dabei setzt das Team um Gründer Christian Lenze auf “Schnelligkeit, Einfachheit und Kosteneffizienz”. Das Ziel ist es, “vieles besser und vor allem einfacher zu machen als der Branchen-Primus Jira”. 

pola


pola, von Sophia Wittrock und Adrian Ballosch gegründet, möchte sich als “AI-SaaS Tool für Models und Creator” etablieren. Über das Unternehmen können sich “Content Faces sehr leicht eine Sedcard erstellen ohne Vorerfahrung und so von Scouts entdeckt werden”. 

Modifox


Das Startup Modifox, das von Devin Agca, Wael Gdoura und Karim Abdi gegründet wurde, entwickelt einen Schuh mit Wechselsohle. Das Motto der drei Gründer dabei lautet: “Your next Sneaker is not a Sneaker. The shoe that adapts to every environment.”

SmartSwimPal


Bei SmartSwimPal dreht sich alles um digitalen, strukturierten und effektiven Schwimmunterricht. “Wir ermöglichen es, dass Lehrpersonen und Trainer*innen ohne jegliche Vorerfahrung Experten im Techniktraining werden”, heißt es in der Selbstbeschreibung der von Julian Schäfer und Marvin Schneiders gegründeten Firma.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen genaueren Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründerinnen und Gründer, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen gerade von sich reden? Mehr als 550 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

Foto (oben): Shutterstock

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies