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Huawei Ascend P7 im Test: Halbwegs High-End

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Mit dem Huawei Ascend P6 hat das chinesische Unternehmen im vergangenen Jahr gezeigt, dass auch Smartphones der Mittelklasse vor allem in Sachen Design der hochpreisigen Konkurrenz in nichts nachstehen müssen. Der Nachfolger, das Huawei Ascend P7 versucht nun den Sprung in die Oberklasse und glänzt neben seinem Äußeren auch mit vielversprechenden Spezifikationen. Gegen wen tritt das Smartphone also an, High-End oder die neue Mittelklasse, die vom Preisbrecher Moto G von unten aufgerollt wird? Dieser Frage gehen wir in unserem ausführlichen Testbericht nach.

Während Samsung, LG, HTC und Konsorten sich jahrein, jahraus einen Kampf um den Titel des besten High-End-Androiden liefern, hat Huawei schon längst gemerkt, dass vor allem im mittleren Preissegment noch viel Marktpotential liegt. Und während die großen Namen der Branche hier sowohl mit Hardware als auch Design geizen, umwirbt Huawei seine Kunden gezielt mit hochwertigen Materialien, sprich: Glas und Aluminium, einem schlanken Gehäuse und eleganten Kurven.

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Das hat beim letztjährigen Schmuckstück Ascend P6 (Test) offenbar so gut funktioniert dass Huawei an diesem Rezept festhält, auch das Ascend P7 verzückt schon auf den ersten Blick. Zudem lassen die inneren Werte aufhorchen: Der vierkernige HiSilicon Kirin 910T, eine Entwicklung aus eigenem Hause (HiSilicon ist eine Tochterfirma von Huawei), taktet mit 1,8 GHz pro Kern und bekommt 2 GB RAM zur Seite gestellt. Das 5 Zoll-Display löst mit Full HD auf und auch die Kamera scheint mit einer Auflösung von 13 MP auf dem Stand der Zeit zu sein. LTE, Bluetooth 4.0 LE, NFC und ein 2.500 mAh starker Akku erwecken auf dem Papier fast schon den Eindruck von High-End. Auch Software-seitig ist das Ascend P7 mit Android 4.4.2 KitKat fast topaktuell, wo also ist der Haken?

Das Huawei Ascend P7 im Video

Bevor wir uns dem Smartphone im Detail widmen, hier zunächst Kollege Amirs erster Eindruck vom Anfang des Jahres:


(YouTube-Direktlink)

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Optik, Haptik und Verarbeitung des Huawei Ascend P7

Wie schon seinem Vorgänger sieht man dem Huawei Ascend P7 an, wer die Inspiration für sein Design lieferte. Neben offensichtlichen Anleihen an Apples iPhone stand in diesem Jahr aber auch Sonys Xperia-Serie Pate, erkennbar am leicht eingelassenen runden Power-Button auf der rechten Seite. Sieht man von einer gewissen Dreistigkeit ab, die Huawei hier ohne Zweifel zu unterstellen ist, sind diese „Vorbilder“ aber keinesfalls schlecht gewählt, und so gehört das Ascend P7 gewiss zu den optisch ansprechendsten Smartphones, die derzeit erhältlich sind.

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Mit Maßen von 139,8 x 68,8 x 6,5 mm ist es etwas größer und „properer“ als das Ascend P6 (132,7 x 65,5 x 6,2 mm), aber dennoch außergewöhnlich schlank und mit 124 gegenüber 120 Gramm beim Vorgänger fast genauso leicht. Dennoch liegt es sehr angenehm in der Hand, wofür sich unter anderem der angeraute Aluminiumrahmen verantwortlich zeichnet, der sich von der linken über die Stirn- bis zur rechten Seite zieht und einen angenehmen haptischen Kontrast zum vorder- und rückseitig verwendeten Gorilla Glass 3 bietet. Die wertig wirkende abgerundete Unterseite – hier besteht der einzige Berührungspunkt mit Plastik – tut ihr Übriges.

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Fast alle physischen Elemente finden sich auf der rechten Seite des Geräts, von oben nach unten die Lautstärkewippe, der Power-Button, der Steckplatz für die microSD-Karte und jener für die Micro-SIM-Karte. Die Klinkenbuchse findet ist an der Oberseite platziert, der Micro USB-Port unten.

Da Huawei auf Software-Buttons setzt, sind auf der Front neben dem Logo und den gängigen Sensoren für Näherung und Helligkeit nur die Frontkamera und die Hörermuschel zu erkennen. Über letzterer leuchtet mittig das Benachrichtigungslicht. Ähnlich verhält es sich mit der Rückseite: Hier finden sich neben Kamera und Blitz nur das Firmenemblem sowie der notwendige Aufdruck von Zertifikaten und Hinweisen sowie der Mono-Lautsprecher, umgesetzt als vertikaler Schlitz mit Alu-Gitter. Dieser weckt, kombiniert mit glitzernden Elementen unter dem Gorilla Glass, Erinnerungen an das Nexus 4 (Test).

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Doch nicht nur optisch macht die Verarbeitung etwas her: Zwischen Plastik, Glas und Aluminium sind nur minimale Spaltmaße, in denen sich kein sichtbarer Schmutz sammeln kann. Beim Drangsalieren des Smartphones ist kein Knarzen und kein Klackern zu hören, die herausnehmbaren Schübe sitzen bombenfest; lediglich die Lautstärkewippe und der Power-Button haben etwas Spiel, mutmaßlich, um ihre Abnutzung zu minimieren und die Lebensdauer zu verlängern. Lediglich in Makroaufnahmen zeigen sich leichte Unregelmäßigkeiten und Dellen an der Fase des Aluminiumbandes, die aber mit bloßem Auge nicht zu sehen sind und deshalb nicht in die Wertung mit einfließen.

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Das Display des Huawei Ascend P7

Huawei stattet das Ascend P7 mit einem IPS-LCD aus, das zeitgemäß in Full HD, also 1.920 x 1.080 Pixeln auflöst. Auf einer Bildschirmdiagonale von 5 Zoll ergeben sich so 441 ppi, dank denen das Smartphone den Vergleich mit den ganz Großen nicht scheuen muss. Und auch ansonsten weiß der Bildschirm zu überzeugen: Schriften wirken gestochen scharf, Farben nicht übersättigt. Lediglich die maximale Leuchtkraft könnte etwas höher sein – im direkten Sonnenlicht wird das Betrachten von Inhalten zur Herausforderung. Beim Betrachten aus verschiedenen, auch steilen Winkeln fällt keine Verfärbung auf, bei zu starkem Licht allerdings überwiegen die Reflexionen und erschweren das Ablesen etwas.

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Positiv dagegen ist zu vermerken, dass die Ausleuchtung des Screens sehr gleichmäßig ausfällt. Von Lichthöfen, wie sie etwa beim Nexus 5 vor allem am Rande des Displays auftreten, fehlt jede Spur. Hier hat sich Huawei nicht lumpen lassen, der Bildschirm des P7 gehört definitiv zu den besseren am Markt.

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Die Performance des Huawei Ascend P7

Zu Beginn dieses Tests kam die Frage nach dem Haken am Gesamtpaket P7 auf. Bitteschön, hier ist er: Huawei setzt erneut auf ein SoC des Tochterunternehmens HiSilicon, in diesem Falle auf den Kirin 910T. Dieser basiert auf ARMs mittlerweile veralteter Cortex-A9-Architektur und taktet mit 1,8 GHz, und hat lediglich eine Mali-450MP4-GPU zur Seite stehen – da helfen auch die ordentlichen 2 GB RAM nicht weiter.

Dieses Leistungsdefizit macht sich ganz konkret in der Benutzung bemerkbar: Für fast jede Eingabe fordert das Ascend P7 eine kurze Bedenkzeit, für das Starten von Apps auch länger. Selbst das Herunterziehen der Benachrichtigungsleiste und das Scrollen durch den Homescreen wird dabei mitunter zur Geduldsprobe.

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Bei der Darstellung von Spielen zeigt sich ein starker Kontrast zwischen 2D- und 3D-Leistung. Während Leo’s Fortune in all seiner Pracht flüssig von der Hand geht, sind dreidimensionale Titel wie Riptide GP 2 und Dead Trigger 2 selbst mit verringerten visuellen Einstellungen und deaktivierten Effekten nur ruckelig spielbar.

Aber auch im Alltag genutzte Anwendungen wie Play Music, Google Maps, Chrome oder der Google Now Launcher laufen auf dem P7 nur mangelhaft. Auf eine recht lange Ladezeit folgt Stottern beim Scrollen, Zoomen und Drehen des Bildschirms. Teils kam es während des Tests auch zu Totalausfällen, bei denen der Bildschirm gar nicht mehr reagierte und nur noch ein Kaltstart half. Peitscht man das Ascend P7 zudem an seine Grenzen, etwa durch gleichzeitige Nutzung der Navigation per Google Maps und Musikwiedergabe über Play Music, wird das Gehäuse merklich warm.

Hier kommt das SoC zum Einen einfach nicht den Forderungen des hochauflösenden Displays nach, zum anderen trübt die wenig optimierte vorinstallierte Software das Leistungsbild gewaltig – dazu später mehr. Hier zunächst die Leistung in kalten Zahlen:

Das Huawei Ascend P7 im Benchmark-Vergleich mit Nexus 5 und Galaxy S5

Benchmark Huawei Ascend P7 Nexus 5 Samsung Galaxy S5
Antutu 4.0.1 Total 25127 29897 36503
Antutu UX (Multitask/Dalvik) 4577/1594 4969/2212 7500/3605
Antutu CPU (integer/float) 2904/2149 3389/2897 3260/3494
Antutu RAM (Operation/Speed) 2324/1270 1605/2456 1696/2433
Antutu GPU (2D/3D) 1634/6851 1630/8259 1639/9566
Antutu I/O (Storage/Database) 1410/655 1840/640 1639/670
CF-Bench 1.3 Overall 18314 20389 37579
CF-Bench Java 8679 10295 35717
CF-Bench Native 32767 35530 40374
GFXBench 2.7
(2.7 Manhattan HD Offscreen)
-* 581 Frames
9,4 FPS
729 Frames
11,8 fps
GFXBench 2.7
(2.7 T-Rex HD Offscreen)
683 Frames
12,2 fps
6676 Frames
59 fps
1552 Frames
27,7 fps

* Der extrem grafikintensive GFXBench-Benchmark Manhattan ist auf dem Ascend P7 ausgegraut und nicht lauffähig.

Die einzige Möglichkeit, die gefühlte Performance zumindest etwas zu erhöhen, stellt der sogenannte ROG-Modus dar, der sich in den Energiespareinstellungen verbirgt. Dieser reduziert die Auflösung des Smartphones auf 1.280 x 720 Pixel und entlastet so die Grafikeinheit. Tatsächlich geht die Bedienung mit reduzierter Auflösung an manchen Stellen deutlich flüssiger von der Hand – Stichwort Benachrichtigungsleiste –, wahre Leistungssprünge sollte man aber nicht erwarten.

Software

Stellte die Performance den ersten Haken des Huawei Ascend P7 dar, wird es in Puncto Software kaum besser. Obwohl das Grundgerüst mit Android 4.4.2 durchaus solide ist, leistet sich das Unternehmen mit seiner Benutzeroberfläche und den vorinstallierten Apps den einen oder anderen Schnitzer. Aber von vorne:

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Das Emotion UI 2.3 ist zuvorderst durch den Huawei-Homescreen vertreten, der ähnlich MIUI und iOS auf einen App-Drawer verzichtet und alle Apps auf einer Ebene sammelt. Noch mehr iOS-Anleihen finden sich in den Icons, die mittels eines passenden bunten Hintergrundes mit abgerundeten Ecken ein uniformes Aussehen erhalten – Geschmackssache.

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Das Konzept der Vereinfachung durch Reduktion geht dabei jedoch nicht ganz auf. Neben der normalen Ansicht bietet der Launcher noch eine Organisieransicht, in der sich Apps verschieben und in Ordner zusammenfassen lassen, eine Ansicht für das Hinzufügen von Widgets sowie eine Übersicht über alle Homescreens mit der Möglichkeit, diese neu anzuordnen.

Optisch lässt sich der Launcher über die mitgelieferte „Design“-App grundlegend verändern. Die dort gefundenen Themes passen nicht nur den Stil der Icons an, jedes verfügt auch über eigene Hintergründe, Widget-Stile und einen optisch angepassten Entsperr-Effekt. Auch hier kommt man nicht umhin, die vorinstallierten Themes mit den optischen Merkmalen einiger anderer Hersteller zu vergleichen: Sony, HTC und Samsung finden sich auf den ersten Blick. Seltsam übrigens, dass, ganz gleich welches Theme man verwendet, sich Ordner auf dem Homescreen komplett ohne Animation öffnen.

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Der Lockscreen des Ascend P7 scheint nicht ganz ausgereift. Zwar erlaubt er wie gewohnt das Starten der Kamera durch eine einfache Wischbewegung – allerdings nach oben, nicht nach links – und theoretisch das Platzieren von Widgets. In der Praxis fiel es aber schwer, diese durch Wischen sichtbar zu machen, ohne den Bildschirm zu entsperren. Steuerelemente für die im Hintergrund laufende Musik zeigt der Lockscreen nicht an. Zudem erhält man mit einem Wisch vom unteren Bildschirmrand nach oben nicht etwa Zugriff auf Google Now, sondern auf einige Verknüpfungen wie Taschenlampe und -Rechner – auch hier verschleiert die Optik die offensichtliche Inspiration durch iOS 7 in keinster Weise.

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Die Benachrichtigungsleiste ist beim Herunterziehen in kühlem Grau gehalten, akzentuiert durch ein helles Türkis. Hier folgt Huawei dem aktuellen Trend und bietet eine Leiste mit den wichtigsten Einstellungsmöglichkeiten an, die sich mit einem Tap erweitern und – sehr praktisch – den eigenen Bedürfnissen anpassen lässt. Darunter folgen die permanenten Benachrichtigungen, dann die regulären. Insgesamt entsteht so allerdings ein funktional überfrachteter Eindruck – ein Problem, mit dem andere Hersteller auch zu kämpfen haben.

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Einen etwas kuriosen Mechanismus hat sich Huawei für permanente Benachrichtigungen einfallen lassen: Auch diese lassen sich wie reguläre Einträge zur Seite wischen, woraufhin ein Dialogfenster erscheint und darauf hinweist, dass die Hintergrund-App so geschlossen wird. Da aber permanente Benachrichtigungen genau das verhindern sollen, mutet Huaweis Ansatz etwas fahrlässig an: Unbedarfte Nutzer schließen so aus Versehen Apps, die eigentlich im Hintergrund laufen sollten.

Wer Wert auf eine feingranulare Anpassung von App-Berechtigungen legt, kommt mit Huaweis Software voll auf seine Kosten. Nicht nur muss jede App beim Darstellen der ersten Benachrichtigung fragen, ob sie dies auch in Zukunft tun darf. Auch Overlays wie etwa die Chatheads des Facebook-Messengers oder der Pocket-App müssen manuell aktiviert werden.

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Die Einstellungsbildschirme orientieren sich optisch an der Benachrichtigungsleiste, sind also ebenfalls in Grau und Türkis gehalten. Die wichtigsten Optionen, etwa für Konnektivität und Systemupdates, sind hier in einen eigenen Tab ausgelagert, ansonsten orientiert sich das Menü an Stock-Android. Einige darüber hinausgehende Optionen sind etwa der Wechsel zu einem simplen Homescreen mit großen Icons, ein Schieberegler für die Farbtemperatur des Displays und Features, die Huawei „Intelligente Unterstützung“ nennt. Darunter findet sich die bereits erwähnte Option, die Benachrichtigungsleiste anzupassen, ein schwebender Ring, der die Funktionalität der Navigationsbuttons übernimmt, einige Gesten zum Annehmen von Anrufen und Stummschalten des Smartphones sowie ein Handschuhmodus, der die Bedienung ohne direkte Berührung des Displays ermöglichen soll.

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Auch in Sachen Apps hat Huawei nicht gegeizt und das Ascend P7 mit einer ganzen Menge mal mehr, mal weniger sinnvoller Helferlein ausgestattet. Neben AOSP-Derivaten wie Mail, Browser, Rechner, Kalender, Kontakte und Telefon finden sich eine Notiz-App, eine Taschenlampe, eine Lupe – Hauptkamera mit maximalem Zoom –, ein Spiegel – Frontkamera –, sowie Apps zur Verwaltung von NFC-Tags und DLNA-kompatibler Hardware. Als roter Faden zieht sich durch das Design dieser Apps, dass es eben keinen roten Faden gibt. Mal wirken Apps schlicht altbacken, mal strotzen sie vor Skeuomorphismus und erinnern an an Apples schlimmste beste Zeiten. Auch das Bedienkonzept wirkt nicht durchdacht: Die Galerie-App erlaubt es etwa nicht, mehrere Bilder auf einmal zu markieren und die erweiterbaren Quick Settings in der Benachrichtigungsleiste verhindern, dass Benachrichtigungen durch vertikales Wischen erweitert oder verkleinert werden können.

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Wirklichen Mehrwert bietet der vorinstallierte Dateimanager, der entweder das Dateisystem anzeigt oder Dateien nach Typ auflistet sowie der APK-Installer, der internen Speicher und SD-Karte nach Apps durchsucht und diese zur Installation anbietet.

Aus der Reihe fallen aber zwei Anwendungen, die den tatsächlich eher neutralen Gesamteindruck hin zum Negativen kippen. Zunächst wäre dies die Wetter-App, die dank unterirdischer Performance zu nichts anderem als einer Nervenprobe verkommt – und das, obwohl sie grafisch eher dezent ist. Ernsthaft, liebe Hersteller: Wenn vorinstallierte Software auf einem Gerät nicht halbwegs flüssig läuft, dann muss sie optimiert werden oder schlicht verschwinden. Diese App ist eine wahre Zumutung, die nach dem ersten Öffnen in der Versenkung verschwindet.

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Ein weiteres Unding ist die Telefonmanager-App, die eine Beschleunigung des Smartphones ermöglichen soll, aber gegen jegliche Prinzipien von Androids Multitasking und Prozessverwaltung verstößt. Per Knopfdruck lassen sich hier Akku- und Speicherfresser finden und beenden. Ein regelmäßiger Hinweis im Benachrichtigungsfenster warnt sogar vor Apps, die im Hintergrund laufen und angeblich die Leistung beeinträchtigen. Das hat zur Folge, dass weniger versierte Nutzer dazu eingeladen werden, Hintergrundaktivitäten zu beenden, die eigentlich notwendig wären für das korrekte Funktionieren einer App, beispielsweise WhatsApp und dessen Hintergrunddienst zum Abrufen von Push-Nachrichten. Hier versucht Huawei offensichtlich, die Krankheit durch Bekämpfung der Symptome zu heilen, statt sie im Kern anzugehen. Sprich: Statt seine Hardware und Software so zu optimieren, dass sie im Einklang funktionieren, wird einfach radikal jegliche Hintergrundaktivität beendet, um mehr Speicher und Rechenkraft zur Verfügung zu haben. Völlig ad absurdum wird dieser Ansatz dann dadurch geführt, dass auch nach Beenden aller Hintergrund-Apps die Leistung nicht merklich zunimmt.

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Kamera

Mit einer Auflösung von 13 MP liegt die Hauptkamera des Ascend P7 auf dem Papier etwa im Mittelfeld gängiger Topmodelle, die 8 MP-Auflösung der Frontkamera dagegen sucht auf dem Markt nominell noch ihresgleichen.

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Huaweis Kamera-App ist sinnvoll und übersichtlich aufgebaut. Auf Menübalken verzichtet sie komplett, Bedienelemente werden stattdessen direkt über dem Sucher eingeblendet – entsprechend sieht man den Bildinhalt komplett, Fotos werden im 16:9-Format des Bildschirms aufgenommen. Die wichtigsten Funktionen sind direkt und mit einem Klick erreichbar, im Detail sind dies der Auslöser für Fotos, jener für die Videoaufnahme – diese kann direkt gestartet werden und fordert keinen Modus-Wechsel – ein Shortcut zur Galerie, der Blitz-Modus, der Umschalter zwischen beiden Kameras und der Aufnahmemodus. Hinter letzterem verbergen sich Optionen wie HDR-Aufnahme und Panorama, Detailoptionen sind über das Overflow-Menü – die 3 Punkte – zu erreichen. Im Frontkameramodus sind weiterhin Funktionen wie das Auslösen durch Lächeln und ein Beauty-Modus verfügbar. Letzterer glättet die Haut, vergrößert die Augen und färbt die Lippen in gesundem Rot, was vor allem bei männlichen Nutzern zu teils grotesken Resultaten führt (siehe unten).

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Während Fotos bei Tageslicht zwischen ausgewaschen und knallig schwanken werden Fotos bei künstlichem Licht schnell grobkörnig.

Obwohl Huawei zum Verkaufsstart besonders die Kamera des Ascend P7 gelobt hat, kann diese nicht vollkommen überzeugen. Zwar lassen sich bei optimaler Ausleuchtung durchaus scharfe Fotos schießen, doch fehlt es den Farben meist entweder an Leuchtkraft, oder aber sie wirken relativ übersättigt. Ebenfalls etwas blass, aber sehr scharf und detailreich fallen Makroaufnahmen aus. Reduziert man das Licht, beginnt zuerst das Interface zu ruckeln. Auch hier macht sich der Leistungsmangel der zentralen Recheneinheit bemerkbar. Im Dämmerlicht setzt zudem schnell starkes Bildrauschen ein, was die Kamera etwa beim abendlichen Ausgehen am Wochenende recht nutzlos macht.

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Überraschend detailliert: Vergrößerte Ausschnitte von Makroaufnahmen.

Videos werden standardmäßig mit 720p aufgezeichnet, die Full HD-Auflösung muss erst in den Optionen aktiviert werden. Dabei fällt ihre Qualität etwas blass und ebenso unspektakulär aus wie die der Fotos, bei Aufnahmen in Bewegung fällt zudem der das Fehlen einer optischen Bildstabilisierung negativ auf. Huawei versieht das Ascend P7 zwar mit einer entsprechenden Software-Lösung, doch deren Effekt ist wenig spürbar. Insgesamt macht die Hauptkamera einen durchwachsenen Eindruck. Ihre Grundaufgaben erfüllt sie zuverlässig, mehr aber auch nicht.


(YouTube-Direktlink)

Überzeugen kann dagegen die Frontkamera, die dank ihrer hohen Auflösung und des Weitwinkelobjektivs geradezu zu „Groufies“ – also Gruppen-Selfies, ein von Huawei geschützter Begriff – einlädt. So finden endlich alle BFFs auf dem Duckface-Foto Platz. Neben dem Bereits erwähnten Beauty-Modus helfen nette Features wie ein Countdown und ein blicklenkendes Fenster dabei, das perfekte Bild zu schießen.

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Disclaimer: Der Autor ist in Wirklichkeit keine Wachsfigur.

Speicher und Konnektivität

Das Ascend P7 kann durchaus als verbindungsfreudig bezeichnet werden, wie die folgende Reihe an Akronymen eindrucksvoll beweist: Gefunkt wird über LTE Cat.4, WLAN b/g/n, NFC und Bluetooth 4.0 LE, GPS ist selbstverständlich auch an Bord. Radio-Fans freuen sich zudem über das integrierte UKW-Radio – inzwischen keine Selbstverständlichkeit mehr für Flaggschiffe. Einzig das kabellose Laden via Qi ist nicht möglich – da sich dieser Standard aber bislang noch nicht auf breiter Front durchsetzen konnte, ist dies nur ein kleiner Makel.

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In der Praxis funktionierten zudem alle Module einwandfrei. Per NFC lassen sich Peripheriegeräte flott verbinden, die Übertragung von Musik per Bluetooth klappt ohne Unterbrechung, die Verbindung zu verschiedenen WLAN-Netzen war genauso stabil wie der mobile Datenempfang und in Google Maps dauert es in der Regel keine 10 Sekunden, bis das GPS-Signal ausreichend stark ist.

Auch in Sachen Speicher lässt das Smartphone nicht zu wünschen übrig. Neben den fest verbauten 16 GB Speicherplatz können microSD-Karten mit bis zu 64 GB verwendet werden. Auf diesen können Apps nicht nur Mediendaten speichern, Huawei umgeht auch die Restriktionen von Android 4.4 geschickt: Auf Wunsch können die Pfade von internem Medienspeicher und SD-Karte vertauscht werden, sodass auch Apps auf letzterer gespeichert werden können. Das Fehlen von Apps-to-SD, das viele Nutzer beklagen, stellt so kein Problem mehr dar.

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Telefonie und Audio

Das Ascend P7 besitzt einen einzigen Mono-Lautsprecher an der Rückseite des Gerätes, der komplett verdeckt wird, sobald man das Smartphone auf den Tisch legt – und ähnelt damit dem Nexus 4. Trotz dieser widrigen Hardware-Voraussetzungen bietet das P7 einen satten Klang, der zudem auch bei voller Lautstärke nicht anfängt zu scheppern. An den BoomSound eines HTC One reicht dies natürlich nicht heran, dennoch ist der Lautsprecher für den gängigen Einsatz eines Smartphones vollkommen ausreichend.

Und auch wer sein Smartphone noch ab und zu zum Telefonieren benutzt, kann guter Dinge sein. Im deutschen D1-Netz (Telekom) war die Klangqualität im Test tadellos. Die Gegenstelle war gut verständlich und konnte ihrerseits nicht über mangelnde Sprachqualität klagen.

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Akkulaufzeit und Alltagstauglichkeit

Mit seinem nur 6,5 Millimeter tiefen Gehäuse setzt das Ascend P7 die Erwartung an an die Laufzeit seines nicht wechselbaren Akkus recht tief an. Ist zwischen dem Gorilla Glass-Sandwich überhaupt noch Platz für ausreichend Stromversorgung?

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Ein Akku-Wunder ist das Smartphone tatsächlich nicht, dennoch liegt die Laufzeit über der Erwartung. Mit ständig aktiviertem Bluetooth und hoher Standortgenauigkeit, als MP3-Player und News-Reader auf der Pendelstrecke von und zur Arbeit zeigte selbst nach dem längsten Arbeitstag die Akku-Anzeige noch 15 bis 30 Prozent – nebenbei bemerkt deutlich mehr als das reguläre Gerät des Testers, ein Nexus 5. Dieses hat seine liebe Not, den Heimweg zu überstehen, sollte es nicht am Arbeitsplatz geladen werden.

Sollte der Akkustand des P7 dennoch zu schnell schrumpfen, bietet Huawei mehrere Möglichkeiten, das Unausweichliche hinauszuzögern. Zunächst können Anwendungen ermittelt und beendet werden, die im Hintergrund viel Strom verbrauchen. Weiterhin lässt sich verhindern, dass einzelne Apps auch nach dem Ausschalten des Bildschirms weiterlaufen – ähnlich der Möglichkeit, Apps zur Beschleunigung des Systems zu schließen, geht dieser Ansatz völlig zuwider der regulären Task-Verwaltung von Android. Das gewonnene Mehr an Laufzeit beschränkt sich außerdem auf wenige Minuten; hier setzt man wohl mehr auf den Placebo-Effekt.

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Sinnvoll hingegen sind die Energieprofile, die die Leistung des Smartphones etwas zurückschrauben, um mehr Laufzeit zu erreichen oder aber seine Fähigkeiten auf die eines Dumbphones reduzieren, sprich lediglich Telefonie und SMS zulassen. Im Notfall können so tatsächlich Energieengpässe überbrückt werden. Auch beim Ascend P7 führt also kaum ein Weg am allabendlichen Andocken an das Ladegerät vorbei. Bis es soweit ist muss man sich allerdings keine Gedanken um den Akku machen.

Auch ansonsten zeigt sich das Ascend P7 bereit für den Alltag: Trotz der beidseitigen Beschichtung mit Gorilla Glass ist es resistent gegen Kratzer und teilt sich ohne Probleme die Hosentasche mit dem Schlüsselbund.

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Lediglich der schon oben beklagte Mangel an Rechenkraft macht sich im täglichen Gebrauch negativ bemerkbar – und zwar massiv. Mal verzögert sich das Entsperren, weil im Hintergrund zu viele Apps laufen, mal reagiert der Touchscreen vor lauter Überlastung gar nicht mehr. Das macht keinen Spaß und fällt nicht nur im Vergleich zum alltäglich gebrauchten High End-Smartphone auf. In einer Zeit, in der auch deutlich günstigere Mittelklassegeräte eine flüssige Bedienung erlauben – allen voran das Moto G (Test) – eigentlich ein „Dealbreaker“.

Fazit

Es fällt schwer, das Huawei Ascend P7 zusammenfassend objektiv zu bewerten. Auf der einen Seite stehen das makellose Äußere sowie der brillante Bildschirm – beides Eigenschaften, für die man das Smartphone mögen möchte. Auf der anderen Seite enttäuschen die wenig optimierten Apps und der gnadenlos überforderte Prozessor, was im Kontrast umso frustrierender wirkt. Auch die Optik und Usability der Software lässt nur die Vermutung zu, dass hier mehr Energie ins Abkupfern erfolgreicher Konkurrenten geflossen ist als in die Entwicklung eines durchdachten, stimmigen Systems.

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Und so fällt das Fazit ernüchternd aus: Eine Kaufempfehlung für das Ascend P7 kann man wirklich nur demjenigen Aussprechen, der vor allem Wert auf das Äußere eines Smartphones legt und dafür teils nervtötende Verzögerungen bei der Bedienung in Kauf nehmen kann. Bei einem derzeitigen Preis um 300 Euro liegt der Griff zum nur wenig teureren Nexus 5 näher, das zwar etwas weniger wertig verarbeitet ist, keinen microSD-Karten-Slot und ein etwas milchiges Display besitzt, aber trotz des Budget-Preises eine flüssige Bedienung und topaktuelle Software mitbringt.

Muss es nicht High-End sein, steht auf der anderen Seite des Spektrums das Moto G in der LTE-Variante für 199 Euro, das mit 1,2 GHz zwar nominell einen schwächeren Prozessor besitzt, dank einfacher HD-Auflösung aber dennoch flüssig läuft und ebenfalls topaktuell ist.

Trotz aller Kritik ist Huawei definitiv auf der richtigen Spur. Sollte der Nachfolger des Ascend P7 in Sachen Leistung zulegen und dringend notwendige Optimierungen an der Software mitbringen, könnte er eine Alternative zu den Smartphones der großen Hersteller werden. Das Ascend P7 ist das leider noch nicht.

Wertung

  • Display: 4/5
  • Verarbeitung, Haptik und Design: 5/5
  • Software: 3/5
  • Performance: 2/5
  • Telefonie und Audio: 4/5
  • Kamera: 3/5
  • Konnektivität und Speicher: 5/5
  • Akku und Alltag: 3/5

Insgesamt: 3,6/5

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Pro

  • Design und Verarbeitung erstklassig
  • Scharfes Display
  • Außergewöhnlich gute Frontkamera

Kontra

  • Mäßige Performance
  • Inkonsistente Software
  • Mittelmäßige Hauptkamera

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Weiterführende Artikel:

  • LG G Watch mit Android Wear: Test zum Smartwatch-Reboot
  • Moto E im Test: Wühltisch-Smartphone oder Weltrevolution?
  • Acer Liquid S2 im Test: Dicker Brummer mit Ambitionen


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Android-Charts: Die androidnext-Top 5+5 der Woche (KW 28/2014)

androidnext-charts-KW-28-2014

Bevor heute Abend die deutsche Elf um 21 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit im Finale der Fußball-WM in Rio de Janeiro gegen Argentinien antritt, fassen wir noch die wichtigsten Geschehnisse der Android-Welt der ausgehenden Kalenderwoche 28 für euch zusammen. Wie üblich ist unser androidnext-Wochenrückblick in Form einer Top 5+5-Liste aufbereitet.

Die meistgelesenen androidnext-Artikel der Woche

Im Zuge der Google I/O-Keynote wurde die neue Funktion für den günstigen HDMI-Stick Chromecast vorgestellt. Nur wenige Wochen später steht sie für einige ausgewählte Geräte zur Nutzung bereit: die Rede ist vom Screen-Mirroring, mit dem Bildschirminhalte von Smartphone oder Tablet direkt auf den Fernseher übertragen werden können.  Platz 5 für diese Meldung.

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Platz 4 belegt die Schlappe, die Motorola vor dem Mannheimer Landgericht einstecken musste. Das Gericht hat aufgrund einer Patentverletzung ein Verkaufsverbot einiger Geräte des US-amerikanischen Herstellers angeordnet. Das Ganze ist allerdings noch nicht rechtskräftig, sodass der Verkauf von Moto G und X erst einmal weitergeht.

Kurioserweise schafft es auf der anderen Seite die kurzzeitige Verfügbarkeit des Moto G 4G, also der LTE-Version des Preis-/Leistungsbrechers, im deutschen Orange-Shop auf Platz 3 unserer meistgelesenen Artikel. Flächendeckend wird es laut Motorola ab dem 21. Juli erhältlich sein.

Auf dem 2. Platz hat sich unser umfangreicher und natürlich lesenswerter Test des HTC One mini 2  positioniert.

Den Pokal beziehungsweise 1. Platz holt sich unser Artikel über den Marktstart des Xiaomi Mi3 in Indien. Einerseits kurios, da unsereines es importieren müsste, andererseits ist das Gerät recht interessant, denn es besitzt Spezifikationen, die denen des Nexus 5 (Test) sehr ähneln. Allerdings wird es für lediglich 185 Euro feilgeboten. Außerdem sieht es gar nicht so verkehrt aus und besitzt zudem einen 3.050 mAh-Akku.

Was die androidnext-Redaktion bewegt hat

Abgesehen von den meistgelesenen Artikeln gab es noch eine Reihe Themen, die wir aus redaktioneller Sicht für relevant betrachten. In loser Reihenfolge hier fünf weitere Artikel, die nicht in unserer Wochenzusammenfassung fehlen dürfen.        

An dieser Stelle sei zu allererst unser Test des Moto E erwähnt, den wir am Freitag veröffentlicht haben.

Google arbeitet an einer Methode zur Sicherung und Wiederherstellung von Apps und deren Daten via Play Store. Der Nutzer soll damit besser bestimmen können, welche Apps auf sein neues oder frisch geflashtes Gerät geladen werden sollen – inklusive entsprechender Daten, die in der Google Cloud gesichert wurden. Bislang wurde es nicht offiziell vorgestellt. Dass Google an einer besseren Backup-Lösung für Apps entwickelt, bestätigt jedoch dieses Video:


(YouTube-Direktlink)

Für Neugierige Nexus 4-Besitzer bestimmt interessant: Die Android L Developer Preview wurde auf das 2012er Google-Phone portiert und soll recht stabil laufen. Dennoch darf nicht vergessen werden: Android L besitzt derzeit weiterhin nur den Entwicklungs-Status einer Vorab-Version.

Damit die Zeit bis zum großen WM-Finale schneller vorbei geht, kann man sich noch das ein oder andere neue Game zu Gemüte führen. Hier sei beispielsweise das frisch im Play Store eingefahrene Jump `n Run-Abenteuer Leo’s Fortune zu empfehlen.

Ein britisches Unternehmen namens This Place hat mit Google Glass, einem Gerhirnwellen-Sensor und einer Software demonstriert, dass es bereits jetzt – zumindest im Ansatz – möglich ist, Geräte per Gedanken zu steuern. MindRDR, so heißt die Lösung, erkennt derzeit zwar nur zwei Befehle, „Ja“ und „Nein“, doch man hat bereits weitere Hirnströme entdecken können, die sich mit Anweisungen belegen lassen können.

So viel zu unseren Android-Charts. Abschließend weisen wir noch auf einen netten Deal hin, der noch an diesem Wochenende gültig ist: Beim Anbieter Phonex erhält man zum Preis von 7,95/Monat einen monatlich kündbaren Mobilfunkvertrag, bei dem 250 Freiminuten, 250 SMS und 500 MB Datenvolumen (vor Drosselung) enthalten sind.

Das war’s auch schon. Wir wünschen einen guten Start in die neue Woche und ein spannendes Spiel,

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Sony Xperia Tablet Z2: Spezifikationen zu neuem Tablet durchgesickert – nur 6,4 mm dünn

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Keine große Überraschung, eher eine schmale – im wahrsten Wortsinne: Sony wird in diesem Jahr erneut ein Tablet der Xperia Z-Reihe präsentieren. Von diesem, das als Sony Xperia Tablet Z2 vorgestellt werden könnte, sind durch den berüchtigten Tech-Whistleblower @evleaks erste technische Daten ans Tageslicht gelangt. So soll das Gerät noch flacher als der Vorgänger und mit einem Snapdragon 800 ausgestattet sein.

Während das letztjährige Sony Xperia Tablet Z (Test) mit 7,2 Millimetern maximalschlank war und sich gar hinter einem iPad Air (7,5 mm) verstecken konnte, hat Sony seinem nächsten Modell offenbar noch eine weitere Diät verpasst: den Informationen von Evan Blass, besser bekannt als @evleaks, zufolge soll das Xperia Tablet Z2 nur rekordverdächtige 6,4 Millimeter dünn sein.

Außer der Dicke des Geräts sind noch eine Reihe weiterer Spezifikationen ans Tageslicht gelangt: So soll das Tablet Z2 einen 2,3 GHz schnellen Snapdragon 800-Chip unter der Haube haben, der von 3 GB RAM unterstützt wird. Dies wäre im Vergleich zum Vorjahresmodell, das mit einem Snapdragon S4 Pro und 2 GB RAM ausgestattet war, technisch eine veritable Aufwertung. Beim Display soll Sony allerdings ein wenig sparen und „nur“ ein Full HD-Triluminos-Display verbauen, das eine Bilddiagonale von 10,1 Zoll besitzt und mit 1.920 x 1.080 Pixeln auflöst – im Lichte der Tatsache, dass viele Premium-Tablets in dieser Größe aktuell bereits mit einem WQHD-Screen und 2.560 x 1.600 Bildpunkten ausgestattet sind, klingt Full HD-Screen beinahe etwas unterdimensioniert. Der Akku soll, wie das Vorjahresmodell, eine Kapazität von 6.000 mAh besitzen – dank des Snapdragon 800-SoCs könnte das Gerät möglicherweise länger pro Ladung durchhalten als das 2013er Xperia Tablet Z – die Akkulaufzeit war damals unser einziger echter Kritikpunkt an dem Gerät.

Außer diesen Spezifikationen werden im Sony Xperia Tablet Z2 laut @evleaks 16 GB interner Speicher stecken, der per micro SD-Karte erweitert werden kann und eine 8 MP-Haupt- sowie eine 2 MP-Frontkamera verbaut sein. Wie sein Vorgänger soll das Xperia Tablet Z2 wieder wasserdicht sein. Als OS plant Sony offenbar, Android 4.4 KitKat einsetzen – erste Einblicke in die nächste Software-Iteration mit dezenten Anpassungen seitens des Herstellers haben wir bereits zu Gesicht bekommen.

Von Sony gibt es noch keine offiziellen Informationen zum 2014er-Xperia-Portfolio, doch wir können recht sicher sein, dass der japanische Hersteller am kommenden Montag, den 24. Februar, im Zuge seiner MWC-Pressekonferenz in Barcelona seine neuen Geräte enthüllen wird. Außer dem Xperia Tablet Z2 rechnen wir mit der Vorstellung eines neuen Smartphone-Flaggschiffs, das nach aktuellem Stand wohl Xperia Z2 (Sirius) heißt, sowie einem preiswerten Mittelklasse-Konkurrenten für das Moto G in Form des Xperia G. Wir werden vor Ort in Barcelona sein und euch über die Neuerungen auf dem Laufenden halten.

Ist das Xperia Tablet Z2 interessant für euch? Meinungen in die Kommentare.

Quelle: evleaks @ Google+

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