Audio-Technica ATH-CKS30TW+ im Kurztest

Audio-Technica hat Anfang Juli seine neuen Einstiegs-TWS-Kopfhörer ATH-CKS30TW vorgestellt. Sie kosten 99 Euro, warten aber bereits mit aktiver Geräuschunterdrückung (ANC) auf. Als technische Basis verwenden sie 9-mm-Treiber. Im Kurztest habe ich mir die neuen Earbuds einmal für euch angehört.

Im Handel bekommt ihr die Audio-Technica ATH-CKS30TW in den Farben Schwarz, Beige, Grün und in transluzentem Schwarz. Für meinen Test habe ich vom Hersteller die beigefarbene Variante erhalten. Technisch ist natürlich jeweils alles identisch.

Technische Eckdaten der Audio-Technica ATH-CKS30TW

  • TWS-Kopfhörer
  • Treibergröße: 9 mm
  • Bluetooth-Version: 5.1
  • Bluetooth-Codecs: SBC, AAC
  • Frequenzbereich: 5 – 20.000 Hz
  • Mikrofon-Typ: MEMS
  • Mikrofon-Frequenzbereich: 100 – 8.000 Hz
  • Laufzeit: bis zu 7,5 Stunden ohne und 6,5 Stunden mit ANC
  • Ladedauer: ca. 3 Stunden
  • Gewicht (Earbuds): ca. 4,5 g
  • Schutz vor Staub und Wasser: IP55
  • Lieferumfang: Kopfhörer, Ladeschale, USB-Kabel, Ohraufsätze (XS, S, M, L)
  • Preis: 99 Euro

Wie bei Audio-Technica üblich, so ist die Bezeichnung „ATH-CKS30TW “ wenig einprägsam, das Produkt, das sich dahinter verbirgt, hat aber durchaus etwas zu bieten. Als Begleit-App dient hier Audio-Technica Connect. Kommen wir direkt zur Ausstattung und Verarbeitung.

Ausstattung und Verarbeitung der Audio-Technica ATH-CKS30TW

Die Audio-Technica ATH-CKS30TW werden in einer matten Plastikschale geliefert, die sich durchaus hochwertig anfühlt. Auch die Earbuds an sich hinterlassen keineswegs optisch oder haptisch den Eindruck, aus dem Einstiegssegment zu stammen. Der Hersteller nutzt dabei zur Bedienung im Übrigen kapazitive Touch-Oberflächen an den Earbuds. Ihr könnt aber auch in der App reichlich nachregeln. Dort könnt ihr etwa für Spiele und Videos auch einen Low-Latency-Modus aktivieren oder einen Equalizer mit mehreren Voreinstellungen bemühen. Es gibt auch einen Talk-Through-Modus, der dafür gedacht ist, temporär die Lautstärke der Musikwiedergabe zu senken und z. B. Stimmen durchzulassen, damit ihr euch unterhalten könnt.

Hear-Through meint wiederum einen Transparenzmodus, bei dem also etwa am Flughafen oder Bahnhof Durchsagen gut hörbar sind. Im Übrigen bieten die ATH-CKS30TW für Telefonate auch eine Sidetone-Funktion, über die ihr dann eure eigene Stimme mithört – in wahlweise niedriger oder hoher Lautstärke. Mir gefällt die App von Audio-Technica dabei richtig gut, denn sie bündelt sehr schlicht und übersichtlich alle wichtigen Features.

Generell mag ich zu Verarbeitung und Design der Earbuds sonst keine großen Reden schwingen, denn da passt alles, ohne groß aufzufallen. Daher kurz zur Akkulaufzeit: Die Herstellerangaben kommen sehr gut hin, eher bin ich etwas länger mit einer Ladung ausgekommen, höre aber auch nicht auf sehr hohen Lautstärken. Rechnet ihr das Case ein, dann sind es übrigens jeweils bis zu 17,5 (mit ANC) bzw. bis zu 20 Stunden (ohne ANC) bis ihr Netzstrom benötigt.

Praxistest der TWS-Kopfhörer

Die TWS-Earbuds sollen laut dem Hersteller mit speziellen Akustikkanälen punkten, die für eine kontrollierte Luftführung sorgen. Im Ergebnis will man ein Klangbild erzielen, das an Live-Auftritte erinnere. Ob ihr es glaubt oder nicht: Der Sound ist tatsächlich ziemlich „luftig“ und hat mich total überrascht. Ich will es nicht zu laut sagen, aber da habe ich schon doppelt so teure TWS-Kopfhörer mit einem deutlich matschigeren Klangbild in den Ohren gehabt. Im Modus „Clear“ ergibt sich ein extrem ausgewogener Sound, der perfekt zu klassischer Musik, Folk, Rock und Indie passt – also genau meinem Geschmack.

Zuletzt habe ich ja die CMF Buds Pro 2 angehört, die im Bassbereich für mich persönlich viel zu dick aufgetragen haben, ganz gleich welchen Modus man verwendet hat. In gewisser Weise sind die Audio-Technica ATH-CKS30TW die exakte Antithese, da sie einen recht neutralen Klang liefern. Wer mag, kann die Bässe über den Equalizer, etwa im Modus „Deep Bass“, allerdings ebenfalls stark pushen. Ab und an sind die Höhen mir etwas zu spitz, aber ansonsten bin ich ziemlich beeindruckt, was für einen dynamischen und vielschichtigen Klang Audio-Technica zum verhältnismäßig günstigen Preis hier zaubert.

Abstriche müsst ihr dann bei den Telefonaten machen – da ist die Qualität in Ordnung, das können andere Hersteller wie z. B. Jabra aber besser. Auch die Geräuschunterdrückung ist solide, da gibt es aber eben deutlich bessere TWS-Kopfhörer – für die ihr allerdings auch mehr zahlen müsst. Ebenso solltet ihr bei den Audio-Technica ATH-CKS30TW keine höherwertigen Bluetooth-Codecs wie LDAC oder aptX erwarten – man begnügt sich mit SBC und AAC.

Mein Fazit zu den Audio-Technica ATH-CKS30TW

Ich bin vom Klang, das ist für mich persönlich das Wichtigste bei einem TWS-Kopfhörer, der Audio-Technica ATH-CKS30TW extrem angetan. Der Hersteller liefert einen dynamischen und neutralen Sound ab, den man bei anderen Earbuds im gleichen Preissegment vergeblich suchen wird. In Kombination mit der aufgeräumten App fällt es mir also leicht dieses Modell wärmstens zu empfehlen, wenn denn die Musikwiedergabe für euch das Hauptaugenmerk ist.

Klar aber, dass für 99 Euro nicht alles auf höchstem Niveau spielen kann: Wo die Musikwiedergabe mühelos mit doppelt so teuren TWS-Kopfhörern konkurrieren kann, sind ANC und Anrufqualität dann eher solide und eben nicht mit teureren Modellen vergleichbar. Dennoch haben mich die Audio-Technica ATH-CKS30TW richtig positiv überrascht, sodass ich rate, einen Blick auf diese TWS-Earbuds zum fairen Preis zu werfen bzw. einmal ein Ohr zu riskieren. Das gilt besonders dann, wenn ihr wie ich eher dynamische und melodiebetonte Musik hört.

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WHOOP SportFlex Band: Ein Blick auf das neue Armband

Leser des Blogs wissen, dass ich seit einigen Jahren WHOOP-Nutzer und auch zufrieden mit der Plattform bin. Das Ganze ist nicht unbedingt preiswert, doch die Einblicke und Empfehlungen bezogen auf Training und Gesundheit überzeugen mich nach wie vor. Auch die Verbesserungen, die das Unternehmen immer wieder einbaut, sind bemerkenswert. Vor kurzem hat man neue Armbänder vorgestellt – man nennt diese SportFlex Bands.

Dabei handelt es sich um Silikonarmbänder, die über die vordefinierten Löcher im Band an den Arm angepasst werden können, so wie man es von Uhren oder den Armbändern von etwa der Apple Watch gewöhnt ist. Wie alle anderen Bänder von WHOOP auch kommt das SportFlex in einer Pappverpackung, die für meinen Geschmack auch gut und gerne nur halb so groß ausfallen könnte. Drin ist nämlich nur das Band und ein Blatt mit der Beschreibung zur Installation.

Schon beim Auspacken fällt auf, dass das genutzte Silikon wie viele andere Bänder aus dem Material auch Staub und Haare anzieht. Die Verarbeitung ist auf den ersten Blick sauber und es gibt keinerlei Fehlstellen. Im Vergleich zu dem Silikon-Band der Apple Watch wird hier etwas weicheres Silikon verwendet und die einzelnen Löcher der Perforierung wechseln sich mit kleinen Erhöhungen ab. Diese sind generell auch über das ganze Band verteilt und sollen dem Produkt wohl einen sportlicheren Look verleihen. Design gefällt oder eben nicht.

Installiert ist das Band ziemlich schnell. Die silbernen Aufnahmen aus Metall werden einfach auf den Tracker geschoben, dann kann das Band auch schon angelegt werden. Etwas fiddelig ist das Einstellen des Bands an den Arm, da die Aufnahme aus Metall nicht immer einfach in die Perforierung geschoben werden kann. Nach etwas Übung geht das aber. Im Internet gibt es diverse Berichte darüber, dass sich das Band genau an dieser Stelle auflöst, wenn man den Tracker oft in der Position wechselt. Da ich das Band aber generell immer über den Öffner direkt am Tracker abnehme, ist mir derartiges noch nicht aufgefallen.

Ich habe sowohl das Band in Orange als auch das in Grau hier. Bisher nutze ich nur erstgenanntes und muss sagen, dass das Silikon im Gegensatz zu dem bei der Apple Watch keine Farbe der Jeans aufnimmt. Mein gelbes Ocean-Band der Watch hat mittlerweile einen blauen Touch, was unschön ist. Das ist hier bisher nicht der Fall. Was jedoch auffällt: Das Silikon nutzt sich an den Kanten und an den Erhebungen – eben genau an den Stellen, die bspw. beim Arbeiten auf dem Tisch liegen – sehr stark ab. Das Band ist dort nicht mehr matt, sondern glänzt. Das gefällt mir nicht und nach 4 Wochen Nutzung sollte das nicht sein. Die Zeit wird zeigen, ob es noch mehr Auflösungserscheinungen gibt.

Das Tragegefühl ist jedoch gut und im Vergleich zu anderen Bändern aus Silikon reizt dieses meine Haut auch nicht. Im Vergleich zu den SuperKnit- oder den echt guten HydroKnit-Bändern ist das qualitativ jedoch ein Rückschritt. Daher kann ich das Band aktuell nicht wirklich empfehlen. WHOOP sollte nachbessern, da das Band mit mehr als 50 Euro auch kein Schnäppchen ist. Greift lieber auf die exzellenten SuperKnit- oder HydroKnit-Bänder zurück, die es in allen möglichen Farbkombinationen gibt.

Wer WHOOP mal ausprobieren möchte, bekommt über DIESEN LINK einen Monat gratis (Affiliate-Link).

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Google Maps für Wear OS: Verbesserte Funktionen und neues Design

Google Maps für Wear OS ist mittlerweile mal wieder aktualisiert worden. Anders als bei der Smartphone-App tauchen hier allerdings nur eher selten neue Funktionen auf. Nun legt Google nach und bringt ein weiteres Update (Version 11.137.0703.W), das die Benutzererfahrung deutlich verbessert. Zu den Neuerungen gehören eine überarbeitete Kachel und zwei neue Komplikationen.

So bekommen Nutzer ab sofort eine besser aufgeräumte Oberfläche zur Bedienung angeboten. Ihr findet hier jetzt einfache Symbole für Zuhause, Arbeit und die Sprachsuche. Unter diesen Symbolen befindet sich dann jeweils eine Verknüpfung zur jeweiligen Funktion in Maps. Zusätzlich zur neuen Kachel hat Google aber auch zwei neue Komplikationen hinzugefügt: „In Maps suchen“ und „Karte anzeigen“. Mit der ersteren kann man schnell die Spracheingabe starten und so einfacher nach Orten suchen.

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PlayStation VR2: Steam-App erscheint am 6. August 2024

Bei Steam ist inzwischen die offizielle Steam-App gelistet, die ihr benötigt, um die PlayStation VR2 in Kombination mit Steam VR am Rechner zu nutzen. Dafür werdet ihr freilich auch den PC-Adapter benötigen, der 60 Euro kosten soll. Viele Funktionen der PS VR2 werde ihr aber am PC bedauerlicherweise gar nicht nutzen könnten – darunter etwa HDR und das Eye-Tracking.

Die offizielle Steam-App für die PlayStation VR2 erscheint laut der Produktseite am 6. August 2024. Es wird laut der Beschreibung auch ein Firmware-Update der PS VR2 sowie der Sense-Controller notwendig sein, damit das VR-Headset einwandfrei am PC funktioniert. Die Systemanforderungen sind ebenfalls angegeben.

So benötigt ihr mindestens einen Intel Core i5 7600 / AMD Ryzen 3 3100, 8 GByte RAM und eine Nvidia GeForce GTX 1650  bzw. AMD Radeon RX 5500XT oder neuer. Ebenfalls sollten mindestens 700 MByte Speicherplatz frei sein. Empfohlen werden aber eher mindestens eine Nvidia GeForce RTX 3060 bzw. AMD Radeon RX 6600XT oder neuer. Am Ende hängt es natürlich auch von den Games ab, auf die ihr es abgesehen habt.

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Apple Watch Series 10: Größeres Display, aber neue Funktionen sollen Probleme bereiten

Im September steht nicht nur die Vorstellung der iPhone-16-Serie inklusive der größeren Modelle iPhone 16 Pro und iPhone 16 Pro Max bevor, sondern auch die Apple Watch Series 10 wird erwartet. Die soll gemäß früheren Berichten über ein größeres Display verfügen. Nach aktuellen Informationen von Mark Gurman von Bloomberg werden die beiden Modelle der Apple Watch 10, die gegenwärtig unter den Entwicklungsnummern N217 und N218 geführt werden, Displaygrößen aufweisen, die jenen der Apple Watch Ultra ähneln.

Das Unternehmen arbeitet an Technologien zur Erkennung von Bluthochdruck und Schlafapnoe, die eigentlich für dieses Jahr geplant waren. Allerdings verlief die Entwicklung nicht problemlos, so der Inhalt des Berichts. Nachdem im letzten Jahr Fortschritte bei diesen Funktionen erzielt wurden, sei Apple angeblich auf erhebliche Hindernisse gestoßen.

Die Technologie zur Messung von Bluthochdruck hat sich in Tests als weniger zuverlässig erwiesen als erhofft. Dies könnte Apple dazu zwingen, die Markteinführung zu verschieben. Insbesondere gibt es Bedenken, dass die Blutdruckfunktion mit dem neuen Design der Serie 10 ordnungsgemäß funktioniert.

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Selbst wenn die Funktion eingeführt wird, wird sie keinen Ersatz für die Blutdruckmanschetten bieten. Der Mechanismus ist nicht darauf ausgelegt, einen tatsächlichen Messwert zu liefern – im Gegensatz zu den Apps für Herzfrequenz und Blutsauerstoff auf der Apple Watch. Stattdessen soll er eine Basislinie festlegen und überwachen, ob der Blutdruck relativ hoch ist. Anschließend können Nutzer nachvollziehen, was sie getan haben, als der Wert anstieg.

Die zweite Funktion – die Erkennung von Schlafapnoe – steht angeblich vor noch größeren Herausforderungen. Diese Funktionalität hängt mit der Sauerstoffsättigung im Blut zusammen. Derzeit können Apple Watches in den USA diese Werte jedoch aufgrund eines anhaltenden Rechtsstreits mit Masimo nicht messen.

Apple wird entweder bis September dieses Problem lösen oder einen Weg finden, damit umzugehen. Es könnte auch die Funktion ankündigen, aber erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen – oder sie ganz verschieben, so Gurman.

Ein langfristiges Ziel sei es auch, die Glukoseüberwachung in die Apple Watch zu integrieren. Eine solche Funktion befindet sich seit etwa einem Jahrzehnt in der Entwicklung, und das Unternehmen hat dabei bedeutende Fortschritte erzielt, wie berichtet wurde.

Neben neuen Funktionen untersucht Apple auch einige Fertigungsänderungen. Es prüft weiterhin die Idee, das Gehäuse für einige Apple-Watch-Modelle im 3D-Druckverfahren herzustellen. Dies könnte die Produktion beschleunigen und möglicherweise die Umwelt schonen, indem Apple weniger Material verwenden kann.

Das Unternehmen arbeitet auch an einer neuen Version seines kostengünstigeren Apple-Watch SE-Modells, das zuletzt 2022 aktualisiert wurde. Eine Idee ist der Austausch der Aluminiumhülle gegen starren Kunststoff. Möglicherweise versucht Apple, die Kosten auf ein Niveau zu senken, das besser mit der günstigsten Uhr von Samsung konkurrieren kann.

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