
Wube macht bei Factorio nach Update 2.1 den Deckel auf die aktive Gameplay-Entwicklung. Keine Sorge: Das Spiel wird nicht einfach in die Ecke gestellt. Künftig geht es aber eher um langfristigen Support, also Fehlerbehebungen, Kompatibilitätsupdates und darum, sinnvolle Funktionen aus Mods sauber ins Spiel zu holen.
Die Entwickler schreiben, man habe einen guten Zeitpunkt erreicht, um die aktive Gameplay-Entwicklung abzuschließen. Das sieht man auch schon an Version 2.1. Da wird nicht mehr das große Content-Fass aufgemacht. Keine neuen Planeten, keine neuen Gegner, kein „Factorio: Jetzt erst recht“-DLC durch die Hintertür. Stattdessen wird an der Bedienung geschraubt, es gibt Bugfixes und Verbesserungen für die Modding-Ecke. Gerade bei Factorio ist das durchaus sinnvoll, denn die Community hat das Spiel über Jahre ordentlich mitgetragen.
Geplant ist, Update 2.1 Ende Juni als experimentelle Version zu veröffentlichen. Heißt: Das Update ist zwar verfügbar, ihr müsst euch aber bewusst dafür entscheiden oder die experimentelle Version über die Webseite herunterladen. Wube will diesen Status über den Sommer beibehalten, damit Mod-Entwickler genug Zeit bekommen, ihre Sachen anzupassen. Klingt unspektakulär, ist für ein Spiel mit so einer Mod-Landschaft aber vermutlich der vernünftigere Weg.
Spannend ist auch der Blick nach vorne. Wube arbeitet bereits an neuen Projekten, hält sich dazu aber noch bedeckt. Man spricht lediglich davon, dass einige Teammitglieder weniger stark an Fehlerbehebungen und Factorio beteiligt sein könnten, weil sie Zeit in andere Spielprototypen und Experimente stecken.
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