#Brandneu – 5 neue Startups: Proposal Air, wavebird, Syntik, linqado, Qodia

#Brandneu

Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz frische Firmen, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungunternehmen vor: Proposal Air, wavebird, Syntik, linqado und Qodia.

5 neue Startups: Proposal Air, wavebird, Syntik, linqado, Qodia

Mittwoch, 15. April 2026VonVeronika

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die vor Kurzem aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Proposal Air

Hinter Proposal Air aus Butzbach verbirgt sich eine „KI-gestützte Angebotssoftware für Freelancer und Selbstständige“. Das von Julius Sorgner an den Start gebrachte Startup verspricht dabei: „Die Texte sind professionell und branchenspezifisch. Wir empfehlen, jedes Angebot vor dem Versand kurz zu prüfen – die KI liefert 90%, die letzten 10% sind deine persönliche Note.“

wavebird

Die junge Firma wavebird aus München kümmert sich um „Infrastruktur für GenAI Sponsoring“. Dazu teilen die Gründer Mario von Bassen und Stephan Faatz mit: „Wir haben eine neue Kategorie entwickelt: Compute Sponsoring – Werbung, die an den Rechenprozess gebunden ist.“ Nutzerinnen und Nutzer bekommen so „kostenlosen Zugang zu Premium-AI-Modellen“.

Syntik

Bei Syntik aus Siegen, von Mert Erdogan ins Leben gerufen, geht es um individuelle KI-Lösungen. Das Startup unterstützt „mittelständische Unternehmen bei der Identifikation, Entwicklung und Implementierung konkreter KI-Anwendungsfälle“.

linqado

linqado aus Berlin ist eine Plattform für globale Rekrutierung und Relocation. „Wir machen internationale Anwerbung effizienter und benutzerfreundlicher – für Arbeitgeber, Bewerber und für Vermittlungsagenturen“, erläutert das von Konstantin Miller und Tino Schnerwitzki angeschobene Unternehmen.

Qodia

Das junge Unternehmen Qodia, in Hamburg von Ole Reinpold, Lasse Reinpold, Nicolas Riegger und Stephan Lenert gegründet, möchte sich als „automatisierte Abrechnungslösung für Privatärzte“ etablieren. Die KI-basierte Lösung erkennt „Fehler und Optimierungspotenziale und sorgt für fehlerfreie Rechnungen“. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3

#DealMonitor – Schwarz-Gruppe setzt auf 1Global – Nesto erhält 11 Millionen – Lucy Group kauft Nuventura

#DealMonitor

#DealMonitor Schwarz-Gruppe setzt auf 1Global Nesto erhält 11 Millionen XO Life bekommt 4 Millionen Peak Quantum sammelt 2,2 Millionen ein SchuBu erhält Millionensumme Lucy Group kauft Nuventura AlphaPet Ventures übernimmt Tierliebhaber

Schwarz-Gruppe setzt auf 1Global – Nesto erhält 11 Millionen – Lucy Group kauft Nuventura

Dienstag, 14. April 2026VonTeam

Im #DealMonitor für den 14. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE



The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND

Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland

INVESTMENTS

1Global

Die Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland und Co.) steigt bei 1Global ein und sichert sich 9,9 % am Unternehmen. „Die Zusammenarbeit mit 1Global ist auf fünf Jahre exklusiv angelegt, dazu erwirbt sie Anteile im Wert von vermuteten 80 Millionen Dollar“, berichtet das Handelsblatt. Das Startup, 2023 vom Auto1-Gründer Hakan Koç in London gegründet, bietet Telekommunikationsdienstleistungen an. Unternehmen können mit 1Global Datenvolumen oder eSIMs verkaufen, ohne über ein eigenes physisches Mobilfunknetz zu verfügen. Die Einzelhandelskette Lidl möchte mit 1Global nun ihre Mobilfunkangebote stark ausbauen. „100 million Lidl Plus users in up to 30 European countries will get access to affordable, flexible mobile connectivity in the next years“, schreibt Koç zum Einstieg der Schwarz-Gruppe. Mehr über 1Global

Nesto 

Der englische Growth-Investor Expedition Growth Capital investiert 11 Millionen Euro in Nesto. Das Unternehmen aus Karlsruhe, 2017 von Felix Kaiser und Theodor Ackbarow gegründet, bietet eine KI-gestützte Plattform für das Personalmanagement von Restaurantketten, Hotels und Freizeitparks an. „Das System fungiert als digitaler Copilot für Filialleiter – von der Planung über die Steuerung bis in die operative Umsetzung“, heißt es zum Konzept. Mit dem frischen Kapital möchte das Team „seine KI-Fähigkeiten weiter ausbauen und die internationale Expansion vorantreiben“. Mehr über Nesto

XO Life

Der kroatische Investor Fil Rouge Capital, Sandwater, Grazia Equity, Vi Partners und Bayern Kapital investieren 4 Millionen Euro in XO Life. Das Unternehmen mit Sitz in München, 2018 von Friderike Bruchmann und Johannes Bachhuber gegründet, setzt auf eine „globale Meta-Plattform für digitale Patientenbegleitung und Therapieunterstützung“. „Diese Investition ermöglicht es uns, die Entwicklung unserer brite-Plattform zu beschleunigen, KI in allen Funktionen zu nutzen und das Pharma-Onboarding über gesamte Portfolios hinweg zu automatisieren“, teilt das Team mit. Zuvor flossen rund 9 Millionen in das Unternehmen – unter anderem von Sandwater, Grazia Equity, Vi Partners, Bayern Kapital, aescuvest und Isartal Ventures. Sandwater aus Norwegen hielt zuletzt 10,6 % an XO Life. Mehr über XO Life

Peak Quantum

 Der englische Investor Cloudberry Ventures, United Founders, QAI Ventures, Golden Egg Check sowie Business Angels investieren 2,2 Millionen Euro in Peak Quantum. Insgesamt sammelte das Team – einschließlich Fördermittel – nun bereits „mehr als 5 Millionen“ ein. Das Startup aus München, 2024 von Leon Koch, Alexander Schult, Thomas Luschmann, Max Werninghaus, Ivan Tsitsilin und Kedar Honasoge gegründet, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die nächste Phase der Quanteninformatik durch die Entwicklung supraleitender Quantenprozessoren (QPUs) einzuleiten. „Mit der aktuellen Finanzierung beschleunigen wir unsere technologische Entwicklung und legen die Grundlage für eine industrielle Fertigung“, teilt das Team mit. Mehr über Peak Quantum

SchuBu

VerVieVas, Johannes Woithon, Erste Social Finance und der European Social Innovation and Impact Fund (ESIIF) investieren eine siebenstellige Summe in SchuBusiehe Brutkasten. Das EdTech aus Wien, 2020 gegründet, positioniert sich als „interaktives Schulbuch“. Mit dem frischen Kapital möchte das Team die „die Expansion im DACH-Raum vorantreiben“.

MERGERS & ACQUISITIONS

Lucy Group – Nuventura

Das englische Unternehmen Lucy Group übernimmt das Berliner DeepTech-Startup Nuventura. „By joining Lucy Electric, Nuventura gains access to a strong global footprint, established customer relationships, and industrial scale — enabling faster deployment of its technology across utilities, renewable energy projects, and industrial applications worldwide“, teilt das Unternehmen mit. Nuventura, 2017 von Fabian Lemke und Manjunath Ramesh gegründet, positioniert sich als Anbieter einer nachhaltigen Stromnetztechnologie. Das Team stellt Schaltanlagen her, die ohne das klimaschädliche Treibhausgas Schwefelhexafluorid auskommen. Mirova Environment Acceleration Capital, Forward.one, der European Innovation Council Fund sowie die Altinvestoren IBB Ventures, ADB Ventures, Cycle Group, Future Energy Ventures und DOEN Participaties investierten zuletzt 25 Millionen Euro in Nuventura. Insgesamt flossen in den vergangenen Jahren 35 Millionen Euro in das Unternehmen. Mirova hielt zuletzt rund 22 % an Nuventura. Forward.One war mit 10 % an Bord. IBB Ventures hielt zuletzt knapp 7 % . Mehr über Nuventura

AlphaPet Ventures – Tierliebhaber

Das Münchner Tiernahrungsunternehmen AlphaPet Ventures übernimmt das 2016 gegründete Berliner Unternehmen Tierliebhaber (Nahrungsergänzungsmittel und funktionale Snacks für Haustiere). „Die Akquisition wurde durch eine Kombination aus Eigen- und Fremdkapital finanziert. Patria Investments übernahm die Rolle des Lead-Investors der Finanzierungsrunde, mit einem signifikanten Beitrag von Venture Stars und der Unterstützung bestehender AlphaPet-Gesellschafter“, heißt es zur Übernahme. Die Übernahme von Tierliebhaber ist die sechste Akquisitionen in sechs Jahren, die das AlphaPet Ventures (2016 aus der Fusion von pets Premium und ePetWorld entstanden), getätigt hat. Zuletzt übernahm das Unternehmen das belgische Unternehmen Cpro Food, eine sognannte Premium-Marke für Hunde- und Katzennahrung. Mehr über AlphaPet Ventures

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

#Brandneu – 5 neue Startups: Noxon, Janus, B2B Hero, PlayAce, Finto

#Brandneu

Erneut bereichern vielversprechende Neugründungen die Startup-Szene. Im Folgenden stellen wir diese junge Unternehmen vor: Noxon, Janus, B2B Hero, PlayAce und Finto.

5 neue Startups: Noxon, Janus, B2B Hero, PlayAce, Finto

Dienstag, 14. April 2026VonVeronika

Frische Ideen, neue Firmen: deutsche-startups.de präsentiert heute wieder junge Startups, die kürzlich gegründet wurden oder gerade ihren Stealth-Mode beendet haben. Wer noch mehr Neugründungen entdecken möchte, sollte unseren Newsletter Startup-Radar abonnieren.

Noxon

Das MedTech Noxon aus München setzt auf nicht-invasive Neuro- und Muskeltechnologien. „Ziel ist es, evidenzbasierte, digitale Versorgungskonzepte in den klinischen und häuslichen Alltag zu integrieren“, teilt das Team der Gründer:innen Marius Neugschwender, Maria Neugschwender und Ka Hou Leong mit.

Janus

Hinter Janus aus Hamburg, von Newton Davis, Philipp Tessmann und Tammo Depping angeschoben, steckt eine „Finanzplattform für die globale Speditionsbranche“. „Janus brings pricing, operations, invoicing, and finance into one system, so freight forwarders can move faster, get paid sooner, and operate without friction across borders“, erklärt das Startup.

B2B Hero

B2B Hero aus Braunschweig, von Philipp Dymke und Tim Brathärig ins Leben gerufen, möchte sich als „KI-gestützte Vertriebsplattform“ etablieren. Zum Konzept schreibt das Team: „B2B Hero findet für Sie passende Firmen und Entscheider, liefert geprüfte Kontaktdaten und startet automatisierte E-Mail-Kampagnen – alles an einem Ort.“

PlayAce

Bei PlayAce aus Nordhorn, von Paul Artjomow, Benedikt Maximilian Speidel und Jonas van Aans an den Start gebracht, handelt es sich um eine „All-in-One-Plattform für Tennisspieler und Tennisvereine“. „Wir digitalisieren den gesamten Tennisalltag: von Platzbuchungen, Mannschaftsverwaltung bis zu Eventmanagment – alles auf einer Plattform“, heißt es.

Finto

Die Jungfirma Finto aus Bad Mergentheim bietet eine „KI-Plattform für Rechnungswesen“. Das von Jonas Morgner, Lorenz Neuner und Linus Boehm an den Start gebrachte Startup deckt dabei Themen wie Rechnungserfassung, Rechnungsprüfung und Kontenzuweisung ab. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3

#Interview – „Wir waren gar nicht auf der Suche nach einem Funding“

#Interview

Die Münchner Jungfirma SEAL Robotics baut mobile Roboter, die in Häfen oder Güterbahnhöfen zum Einsatz kommen können. “Unser Ziel ist es, gefährliche Arbeiten sicherer zu machen und Menschen dabei zu entlasten”, sagt Gründer Daniel Leidner.

„Wir waren gar nicht auf der Suche nach einem Funding“

Dienstag, 14. April 2026VonAlexander

SEAL Robotics aus München, 2025 von Marie-Elisabeth Makohl und dem DLR-Robotik-Experten Daniel Leidner gegründet, entwickelt „robotische Systeme zur Automatisierung sicherheitskritischer, bislang manueller Prozesse im Containerumschlag von Schiffen und Zügen“.

Der englische Uni-Investor Creator Fund, Auxxo Female Catalyst Fund, January Ventures, Marvelous und Stefan Tietze investierten kürzlich 2,1 Millionen US-Dollar in die Jungfirma. Wir waren noch gar nicht aktiv auf der Suche nach einem Funding, haben aber schon viel auf LinkedIn kommuniziert. Dann sind die Investoren tatsächlich auf uns zugekommen“, erzählt Gründerin Marie-Elisabeth Makohl.

Im Interview mit deutsche-startups.de sprechen die SEAL Robotics-Gründerin und ihr Mitstreiter Daniel Leidner einmal ganz ausführlich über den Stand der Dinge in ihrem Startup.

Wie würdest Du Deiner Großmutter SEAL Robotics erklären?

Leidner: Wir bauen mobile Roboter, die draußen in Häfen und an Güterbahnhöfen arbeiten können. Sie arbeiten überall dort, wo Container gesichert oder gelöst werden müssen, und übernehmen diese schweren Handgriffe mit speziellen Greifern. Unser Roboter ist modular aufgebaut, das heißt, er lässt sich an unterschiedliche Häfen, Abläufe und Aufgaben anpassen. Mithilfe von KI lernt das System, mit verschiedenen Situationen umzugehen. So können wir nicht nur Container-Verriegelungen an Schiffen und Zügen handhaben, sondern Schritt für Schritt weitere Aufgaben im Terminalbetrieb übernehmen. Unser Ziel ist es, gefährliche Arbeiten sicherer zu machen und Menschen dabei zu entlasten.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell?

Makohl: Wir verkaufen robotische Systeme, die diese Sicherungsarbeiten an Containern übernehmen, also das sogenannte Twistlock- und Pin-Handling. Terminalbetreiber zahlen für die Systeme und für deren Betrieb und Wartung. Der wirtschaftliche Nutzen entsteht durch mehr Sicherheit, zuverlässigere Abläufe und weniger Ausfälle.

Wie ist die Idee zu Eurem Startup entstanden?

Leidner: Die Idee entstand aus einer sehr konkreten persönlichen Erfahrung. Marie-Elisabeth war mehrfach auf Containerschiffen unterwegs und hat dort aus nächster Nähe gesehen, wie Container unter hohem Zeitdruck manuell gesichert und entsichert werden. Die körperliche Belastung und das Sicherheitsrisiko dieser Arbeiten waren offensichtlich. Daraus entstand die Frage, warum genau diese zentralen Prozesse bis heute kaum automatisiert sind und wie Robotik hier sinnvoll eingesetzt werden kann.

Wie oder wo hast Du Deinen Mitgründer:in kennen gelernt?

Makohl: Ich habe Daniel vor vielen Jahren bei einem Startup-Event in Berlin kennengelernt. Über die Jahre sind wir immer wieder in Kontakt geblieben. Als ich ihm schließlich von meiner Idee erzählt habe, sicherheitskritische Prozesse im Terminalbetrieb mit Robotik zu automatisieren, war er sofort Feuer und Flamme. Schnell war klar, dass sich seine Robotik-Expertise und meine operativen Beobachtungen sehr gut ergänzen.

Was waren die größten Herausforderungen, die Ihr bisher überwinden musstet?

Makohl: Wir haben besonders in der Anfangsphase enorm viel Zeit in Research investiert und intensiv mit potenziellen Kund:innen gesprochen. Wir wollten von Beginn an eine Lösung entwickeln, die in sehr unterschiedlichen internationalen Häfen funktioniert und sich an verschiedene Szenarien anpassen lässt. Uns war wichtig, die Abläufe, Unterschiede und Randbedingungen wirklich zu verstehen, bevor wir Technik bauen. Deshalb haben wir bewusst einen Data-First-Ansatz gewählt: erst Prozesse beobachten und analysieren, dann Robotik entwickeln. Dieser Weg ist aufwendiger, zahlt sich aber aus, weil unsere Lösung auf realen Betriebsdaten basiert.

Welches Projekt steht demnächst ganz oben auf Eurer Agenda?

Leidner: Aktuell konzentrieren wir uns auf unsere Pilotprojekte für Twistlock- und Pin-Handling in Terminals in Nordeuropa und Südostasien. Dort bringen wir unsere Systeme aus der Entwicklung direkt in den laufenden Betrieb und arbeiten daran, sie gemeinsam mit den Betreibern so weiterzuentwickeln, dass wir sie anschließend schrittweise in weiteren Terminals ausrollen und skalieren können.

Ihr konntet bereits Investorengelder einsammeln. Wie seid Ihr mit Euren Geldgebern in Kontakt gekommen?

Makohl: Wir waren noch gar nicht aktiv auf der Suche nach einem Funding, haben aber schon viel auf LinkedIn kommuniziert. Dann sind die Investoren tatsächlich auf uns zugekommen. Offenbar haben unser Thema und der sehr konkrete Anwendungsfall einen Nerv getroffen, sodass sich daraus schnell vertiefende Gespräche entwickelt haben.

Wo steht SEAL Robotics in einem Jahr?

Leidner: In einem Jahr wollen wir einen belastbaren Proof of Concept entwickelt und im realen Terminalbetrieb getestet haben. Auf dieser Basis wollen wir unsere Robotersysteme dann aktiv in den Verkauf bringen.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): SEAL Robotics

#DealMonitor – Pixel Photonics erhält 13,5 Millionen – Conxai bekommt 5 Millionen – Blocks erhält 6 Millionen

#DealMonitor

#DealMonitor Pixel Photonics erhält 13,5 Millionen ToolSense sammelt zweistellige Millionensumme ein Conxai bekommt 5 Millionen Blocks erhält 6 Millionen smartvillage streicht Millionensumme ein Meinhaus Digital erhält Millionensumme

Pixel Photonics erhält 13,5 Millionen – Conxai bekommt 5 Millionen – Blocks erhält 6 Millionen

Montag, 13. April 2026VonTeam

Im #DealMonitor für den 13. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE



The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND

Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland

INVESTMENTS

Pixel Photonics

Der Frankfurter Investor Futury Capital, SPRIND, Kensho Ventures und High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren 5 Millionen Euro in Pixel Photonics. Hinzu kommt eine Förderung des European Innovation Council (EIC) Accelerator in Höhe von 8,5 Millionen Euro. Das Unternehmen aus Münster, das 2020 von Christoph Seidenstücker, Fabian Beutel, Nicolai Walter, Martin Wolff und Wladick Hartmann gegründet wurde, entwickelt „hochskalierbare Einzelphotonen-Detektoren mit integrierter Photonik, die eine Skalierung von Lösungen u.a. in den Bereichen Quantencomputing, QKD und Bildgebung ermöglicht“. HTGF, Quantonation aus Frankreich und Hendrik Sabert investierten zuvor bereits 1,45 Millionen Euro in das Spin-off des Fachbereichs Physik der WWU Münster. Quantonation hielt zuletzt 10 % am Unternehmen. Mehr über Pixel Photonics

ToolSense

Der dänische Growth-Private-Equity-Fonds Gro Capital investiert eine zweistellige Millionensumme in ToolSensesiehe Brutkasten. Das Wiener Startup, 2017 von Rostyslav Yavorskyi, Benjamin Petterle und Alexander Manafi im Rahmen des Deep Tech Inkubator-Programms der FH Technikum Wien gegründet, positioniert sich als „Asset Operations Plattform“. Mit der Plattform des Unternehmens können Kundinnen und Kunden Anlagen, Maschinen und Werkzeuge verwalten. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Herausforderungen unserer Kunden durch die Integration von SaaS- und IoT-Technologien zu lösen, um Arbeitsabläufe in Wartung, Reparatur und Operations zu digitalisieren und zu automatisieren“, heißt es zum Konzept. PwC Deutschland, Matterwave Ventures und aws Gründerfonds sowie mehrere Business Angels – darunter die PlanRadar-Gründer investierten zuletzt 8 Millionen Euro in ToolSense. Mehr über ToolSense

Conxai

Der Münchner Investor BayBG Venture Capital, Capricorn Partners aus Belgien und Altinvestoren investieren 5 Millionen Euro in Conxai. Das Münchner Startup, 2021 von Sharique Husain und Muralikrishna Sridhar gegründet, setzt auf eine KI-basierte Automatisierung von Bauprozessen. Earlybird UNI-X, Pi Labs, noa und Argonautic Ventures investierten zuletzt bereits 3 Millionen US-Dollar in die Jungfirma. Mehr über Conxai

Blocks

Der Wiener Investor Speedinvest, Caesar Ventures und Business Angels – darunter die Flix-Gründer – investieren 6 Millionen US-Dollar in Blocks. Das Berliner Startup, von Flink-Gründer Oliver Merkel und Seriengründer Andreas Schroeter (Joonko, wywy, bab.la) gegründet, positioniert sich als „digitale Plattform zur Optimierung von Cloud-Kosten für Unternehmen“. „Blocks addresses a structural issue in modern software companies: while cloud infrastructure is one of the largest cost drivers, it is rarely managed with the same rigor as other core expenses“, heißt es zum Konzept. Merkel baute zuletzt den Flash-Supermarkt Flink auf, der 2021 zur Hochphase des Quick-Commerce-Hypes zum Unicorn aufstieg. Im Frühjahr 2025 schied Merkel bei Flink aus. Speedinvest hält nun 10,7 % an Blocks. Mehr über Blocks

smartvillage 

Die Stuttgarter Beteiligungsgesellschaft EKK & Co. investiert eine siebenstellige Summe in smartvillage. Beim Unternehmen aus München 2018 von Lukas Koppitz und Gerd Krohn gegründet, dreht sich alles um Räume und die Services drumherum. Derzeit beschäftigt das profitable Unternehmen, das bisher komplett ohne Investoren ausgekommen ist, rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „In den kommenden zwölf Monaten wird das Unternehmen mit dem Kapital zwei neue Standorte in Frankfurt und Hamburg eröffnen und mit ’smartvillage as a service‘ eine neue Full-Service-Lösung für Hotels an den Markt bringen“, heißt es in einer Presseaussendung. Mehr über smartvillage

Meinhaus Digital

L-Bank Baden-Württemberg, superangels und Co. investieren 1 Million Euro in Meinhaus Digital. Das Startup aus Schwäbisch Gmünd, 2025 von Leonie Dowling, Carolin Krebber und Ina Schröder gegründet, setzt auf Architecture-as-a-Service. „Unser Ziel ist es, Ihnen umfassende Werkzeuge und Unterstützung anzubieten, damit Ihre Sanierungsreise nicht nur stressfrei, sondern auch äußerst effizient verläuft“, teilt das Team zum Konzept mit. Mehr über Meinhaus Digital

VENTURE CAPITAL

Herbert Ventures

Mit Herbert Ventures geht in Zürich ein neuer Early Stage-Investor an den Start. Das Zielvolumen liegt bei 30 Millionen Schweizer Franken (32 Millionen Euro). „The fund is industry-agnostic by design and built around disciplined execution, transparency, and strong GP-LP alignment“, teilt das Team mit. Hinter Herbert Ventures stecken VAY-Gründer Ben Simon und Luis Huber, zuletzt QBIT Capital. Das Duo plant in den kommenden Jahren rund 30 Investments in der DACH-Region. Mehr über Herbert Ventures

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies