invoiz ist jetzt Teil von WISO MeinBüro

Invoiz

Die Marke invoiz verschwindet vermutlich irgendwann vom Markt und geht in WISO MeinBüro auf. Der Hersteller buhl data bündelt seine Kräfte und migriert die cloudbasierte Plattform für Buchhaltung und Rechnungsstellung. Wer das Tool bisher für seine Finanzen genutzt hat, findet die bekannten Funktionen nun unter dem Dach der WISO-Softwarefamilie wieder. Das Ganze kommt mit einer überarbeiteten Oberfläche und erweiterten Möglichkeiten für den Büroalltag daher.

Ganz überraschend kommt das vielleicht nicht. invoiz startete vor vielen Jahren als onlinebasierte Lösung für Selbstständige, die damit Rechnungen und Angebote verwalten konnten. 2018 kamen neue Funktionen und höhere Preise hinzu. Schon damals vermutete ich, dass es da vielleicht nicht ganz so gut läuft wie erhofft.

Zwar ist das invoiz-Backend für Bestandskunden noch nutz- und erreichbar, doch getan hat sich da schon ewig nichts mehr. Da investiert man vermutlich keine großartigen Kräfte mehr. Eigentlich schade, denn damals startete man echt gut, aber anscheinend wurde das Angebot nicht so angenommen, wie gedacht – gibt ja auch noch genug anderes für Selbstständige, unter anderem sevdesk als Online-Tool sowie lokale Werkzeuge.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

#Interview – „Gute Technologie allein reicht nicht“

#Interview

Bei Odonata, 2021 gegründet, dreht sich nach einem großen Pivot jetzt alles um unbemannte Logistik. Das Team aus Bayern entwickelt mit Pantala eine autonome Dual-Use-Langstrecken-Drohne. Der erste Schwebetest ging kürzlich erfolgreich über die Bühne.

„Gute Technologie allein reicht nicht“

Montag, 4. Mai 2026VonAlexander

Das Münchner Unternehmen Odonata, das 2021 von Daniel Etter, John Griesbacher, Dominik Weigl und Dennis Furchheim gegründet wurde, entwickelt mit Pantala eine autonome Langstrecken-Drohne (für zivile und militärische Einsätze). „Damit kann man Logistik ganz neu denken: schneller, direkter und unabhängiger. Besonders relevant ist das für zeitkritische Fracht an abgelegene Orte“, sagt Gründer Furchheim.

Der erste Schwebetest von Pantala ging bereits erfolgreich über die Bühne. „Wenn aus Präsentationen und Tabellen erst CAD und dann ein Prototyp wird, der schließlich fliegt, dann ist das schon bewegend“, erzählt Furchheim.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Odonata-Macher einmal ausführlich über den Stand der Dinge bei seinem Startup.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Odonata erklären?

Wir bauen ein Fluggerät, das wie ein Helikopter vertikal starten und landen kann, in der Luft aber wie ein Flugzeug fliegt, nur eben ohne Pilot und vollautonom von A nach B. Damit kann man Logistik ganz neu denken: schneller, direkter und unabhängiger. Besonders relevant ist das für zeitkritische Fracht an abgelegene Orte, in Regionen mit schwacher Infrastruktur oder dort, wo Straßen durch Verkehr zu langsam sind und Helikopter zu teuer wären.

War dies von Anfang an Euer Konzept?

Nein, ursprünglich wollten wir ein personentragendes eVTOL mit hybridem Wasserstoff-Antrieb entwickeln. Wir haben dann aber bewusst einen Pivot gemacht, weil wir früh erkannt haben, dass unbemannte Logistik deutlich realistischer, weniger kapitalintensiv und schneller in den Markt zu bringen ist. Der Vorteil war, dass wir die Technologie aus den ersten eVTOL-Ansätzen in die deutlich kleinere Drohne übernehmen konnten – das hat Zeit und Resourcen gespart. 

Wie hat sich OdonataUn seit der Gründung entwickelt?

Wir haben uns von einer Vision zu einem echten Technologie-Startup entwickelt. Aus ersten Konzepten ist ein Full-Scale-Prototyp geworden mit knapp 8m Wingspan. Der entscheidende Unterschied ist: Wir reden nicht mehr nur über unsere Vision, wir bauen sie bereits.

Was war zuletzt das Highlight bei Euch?

Ganz klar der erste erfolgreiche Hover-Test unseres PANTALA-Drohnen-Prototyps. Das war ein besonderer Moment, weil sichtbar wurde, dass aus intensiver Entwicklungsarbeit ein reales fliegendes System entstanden ist. Wenn aus Präsentationen und Tabellen erst CAD und dann ein Prototyp wird, der schließlich fliegt, dann ist das schon bewegend. 

Blicke bitte einmal zurück: Was ist seit der Gründung so richtig schief gegangen?

Wir mussten lernen, dass im DeepTech-Segment gute Technologie alleine nicht reicht. Timing, Kapitalmarkt und Fokus sind mindestens genauso wichtig. Der größte Einschnitt war die Erkenntnis, dass unser ursprünglicher Ansatz für das Marktumfeld zu kapitalintensiv war. Besonders, wenn gerade große Player in dem Feld aufgeben, dann ist das nicht hilfreich für die eigene Kapitalbeschaffung – auch wenn das eigene Konzept ganz andere Technologien und Märkte hat. Das haben wir nicht kommen sehen und die Folgen unterschätzt.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?

Wir haben uns nicht an unserer ersten Idee festgeklammert. Stattdessen haben wir ehrlich auf Markt, Machbarkeit und Bedarf geschaut und daraus die richtigen Konsequenzen gezogen. Wir haben versucht möglichst viele Erkenntnisse und Technologien aus dem ersten Entwicklungsfokus zu dem personentragendes eVTOL auf unser aktuelles Projekt zu übertragen – das hat Zeit und Kosten gespart und wir haben die Lernkurve bei vielen Themen schon einmal durchlaufen.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?

Verliebt euch nicht in eure erste Lösung, sondern in das Problem, das ihr lösen wollt. Und verwechselt Durchhaltevermögen nicht mit Starrsinn.

Wo steht Odonata in einem Jahr?

In einem Jahr wollen wir deutlich näher an der operativen Anwendung sein. Die Zulassung von Luftfahrzeugen ist komplex, aber wir sind guter Dinge, dass wir nach weiteren Flugtests bereits erste Pilotprojekte mit Kunden starten können. Unser Ziel ist klar: Aus der Pantala echten Nutzen zu machen.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Odonata

Smart: Kostenlose Dienste wandern ins Premium-Abo

smart schraubt an den digitalen Diensten seiner Fahrzeuge. Künftig werden einige bislang kostenlose Connectivity-Funktionen bei den Modellen smart #1, #3 und #5 in ein kostenpflichtiges Premium-Paket verschoben. Deutschland macht beim Europa-Start den Anfang, eine Info dazu landet bei betroffenen Nutzern wohl in den nächsten Tagen direkt im Fahrzeug.

Ab dem 1. Juni 2026 geht es hierzulande offiziell los. Nach einer Nachfrage von MBPassion bei smart kostet das Paket in Deutschland 99 Euro für 12 Monate. Fahrzeuge, die länger als 12 Monate zugelassen sind, sollen wohl bereits Ende Mai umgestellt werden. Es gibt immerhin kein automatisches Abo, nach Ablauf muss also aktiv neu gebucht werden.

Im kostenlosen Standardpaket bleiben unter anderem Kartennavigation, Sprachassistent, Wetterinfos und das digitale Handbuch erhalten. Wer aber Dinge wie OTA-Updates per Mobilfunk, Kartenupdates, Streaming-Verkehr für Spotify oder den In-Car-App-Store mobil nutzen will, benötigt künftig Premium oder alternativ WLAN.

Das ist am Ende ein Schritt, den man in der Branche leider immer häufiger sieht. Funktionen, die früher einfach dabei waren, wandern ins Abo. Für Neuwagenkäufer gibt es immerhin 12 Monate gratis.

Bestseller Nr. 1

Bestseller Nr. 2

Bestseller Nr. 3

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Tarif-Aktion bei Aldi Talk

Aldi Talk lockt im Mai mit einer Aktion für Neukunden: Wer zwischen dem 4. Mai und dem 31. Mai ein Starter-Set erwirbt und sich für einen der Kombi-Tarife entscheidet, zahlt für die ersten vier Wochen keine Gebühr. Das Angebot gilt für die Pakete S, M und L, wodurch sich eine Ersparnis von bis zu 19,99 Euro ergibt.

Der Tarif S bietet 25 GB Datenvolumen für regulär 9,99 Euro, während der Tarif M mit 50 GB für 14,99 Euro und der Tarif L mit 100 GB für 19,99 Euro zu Buche schlagen. Alle Tarife beinhalten das Unlimited-on-Demand-Prinzip, bei dem nach Verbrauch des Inklusiv-Volumens unendlich oft 1 GB kostenfrei nachgebucht werden kann.

Um den Vorteil zu nutzen, wird das Starter-Set für 9,99 Euro in einer Aldi-Filiale oder online gekauft. Bei der Aktivierung der SIM-Karte muss einer der genannten Tarife gewählt werden. Das im Set enthaltene Startguthaben von 10 Euro bleibt erhalten und lässt sich für spätere Verlängerungen verwenden. Der Mobilfunker setzt dabei weiterhin auf das Netz von Telefónica und bietet Geschwindigkeiten von bis zu 150 Mbit/s im größten Paket.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Calibre: Update auf Version 9.8 veröffentlicht

Wer einen E-Reader nutzt, kommt an der Open-Source-Software Calibre kaum vorbei. Das Werkzeug für die Verwaltung von E-Books steht ab sofort in Version 9.8 für Windows, Linux und macOS bereit. Der Entwickler hat an verschiedenen Dingen geschraubt. In der mobilen Ansicht des Content-Servers lassen sich jetzt beispielsweise Buchdetails direkt durch einen Klick auf das Cover oder den Titel aufrufen. Wer Bücher am Rechner bearbeitet, kann die Zoomstufe in der Vorschau per Rechtsklick schnell auf die Standardgröße zurücksetzen. Nutzer von macOS Tahoe profitieren zudem von einem App-Icon, das sich automatisch an den dunklen Systemmodus anpasst.

Was noch? Die aktuelle Aktualisierung weitet die KI-Unterstützung auf lokale Anbieter aus, sofern diese eine OpenAI-kompatible Schnittstelle nutzen. Falls während laufender Aufgaben versucht wird, das Programm zu beenden, bietet Calibre nun an, sich nach Abschluss der Prozesse selbstständig zu schließen.

Bei den Fehlerbehebungen haben die Entwickler die Sprachausgabe verbessert, indem sie die Textnormierung angepasst haben, was das Tracking der Wörter zuverlässiger machen soll. Sollte bei der Kommunikation mit einer KI ein Fehler auftreten, bleibt der bisherige Chatverlauf nun erhalten. Wie üblich wurden auch einige Nachrichtenquellen überarbeitet, dazu zählen unter anderem Hacker News, The Atlantic und Scientific American.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies