
Wer seine Gedanken sortieren möchte, aber keine Lust auf überladene Apps mit Abo-Zwang hat, sollte sich Pulse anschauen. Die Anwendung versteht sich als digitales Micro-Journal, das den Fokus auf kurze Check-ins und das Erkennen von Mustern legt. Das Ganze ist kostenlos und steht unter der MIT-Lizenz, ist also Open Source.

In der aktuellen Version 2.1 gibt es einige Neuerungen wie das Tagging-System. Damit lassen sich Momente verschlagworten, um später Zusammenhänge zwischen Stress oder Familienzeit zu erkennen. Die App bietet verschiedene Ansichten, darunter eine Timeline sowie Wochen- und Monatsübersichten mit kleinen Diagrammen. Nutzer können ihre Stimmung auf einer Skala von -2 bis 2 festhalten und tägliche Reflexionen verfassen. Auch eigene Metriken für Sport oder Schlaf lassen sich neben optionalen Ortsmarkierungen hinterlegen.
Ein interessanter Aspekt ist der KI-Coach, der direkt auf dem Gerät läuft. Er analysiert die Einträge lokal, ohne dass Daten auf fremde Server wandern. Überhaupt ist das Thema Datenschutz hier großgeschrieben. Es gibt keine Nutzerkonten, kein Tracking und keine Werbung. Die Synchronisation zwischen Apple-Geräten erfolgt ausschließlich über die private iCloud via CloudKit. Wer Fehler findet oder Funktionen vorschlagen möchte, kann dies direkt über GitHub erledigen. Unser Leser
Marcus Raitner hat die Beweggründe zu seiner App hier festgehalten, falls euch das interessiert.
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