Infinity Vision: Disney geht in die Vollen und bereitet „Avengers: Endgame Encore“ vor

Disney hatte bereits im April 2026 Infinity Vision vorgestellt. Das ist ein neues Zertifizierungsprogramm für Kinos mit „Premium Large Format“-Leinwänden (PLF). Interessierte Kinobetreiber können Säle, welche unterschiedliche Voraussetzungen erfüllen müssen, zertifizieren lassen. Bringt dem Haus mit der Maus Kohle ein und die Kinos können anschließend mit Infinity Vision werben. Beispielsweise will Disney seinen Hit „Avengers: Endgame“ in diesem Jahr erneut in Infinity Vision ins Kino bringen – mit Zusatzmaterial.

Disney hat nach eigenen Angaben bereits mehr als 7.500 Anfragen von internationalen Kinobetreibern erhalten, um Säle zertifizieren zu lassen. Aktuell sei man damit beschäftigt, die Säle auf Erfüllung der Vorgaben zu prüfen. Zielgruppe sind vor allem Säle, die relativ groß und modern sind, aber keine Zertifizierung für die dominierenden Standards IMAX, 4DX oder Dolby erhalten haben. Besonders in den USA locken PLF-Säle nämlich besonders viele Kinogänger an, das Marketing kann sich also auszahlen.

Laut Disney müssen Säle für Infinity Vision z. B. mindestens Dolby Surround 7.1 oder Dolby Atmos unterstützen und Helligkeiten von mindestens 14 Footlambert in 2D und 6 Footlambert in 3D erreichen. Falls euch die Einheit wundert: Footlambert ist besonders in den USA und für Kinosäle eine immer noch gebräuchliche Messeinheit.

Als ersten Film wird Disney Ende September 2026 „Avengers: Endgame Encore“ in Infinity Vision in die Kinos bringen. Die Wiederaufführung soll eine spezielle Einführung, neue Szenen und wohl eine neue After-Credits-Szene mit sich bringen. Auch „Avengers: Doomsday“ wird im Dezember 2026 Infinity Vision nutzen.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Netflix möchte bei ersten Nutzern für ein Profil eine eigene E-Mail-Adresse

Netflix führt offenbar derzeit schrittweise eine Änderung ein, die für einige Nutzer zunächst für Verwirrung sorgen dürfte. Seit ungefähr Mitte des Monats möchte Netflix bei ersten Anwendern für jedes reguläre Profil innerhalb eines Kontos eine eigene E-Mail-Adresse haben. Kinderprofile sind von der Änderung ausgenommen. Noch ist das Ganze aber wohl optional. Ging vorher schon, wird aber jetzt proaktiv rausgepusht.

In der Praxis bedeutet das: Betroffene Nutzer werden beim Anmelden aufgefordert, ihrem Profil eine E-Mail-Adresse hinzuzufügen. Bislang kann man das wohl auch überspringen. Erst danach lässt sich das Profil weiter nutzen. Das dürfte insbesondere Haushalte treffen, in denen mehrere Personen verschiedene Profile auf demselben Fernseher oder anderen Geräten verwenden.

Jeder Profilinhaber erhält eigene Zugangsdaten, kann sich einfacher auf neuen Geräten anmelden, Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen und persönliche Einstellungen wie Sprache, Audio oder Anzeige selbst verwalten, ohne dass der Kontoinhaber eingreifen muss. Klingt gut?

In sozialen Netzwerken gibt es Kritik  von Anwendern, die regelmäßig zwischen verschiedenen Profilen auf einem Gerät wechseln. Andere hinterfragen, warum Netflix überhaupt für jedes Profil eine eigene E-Mail-Adresse möchte.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Sony entfernt gekaufte Filme aus der PlayStation-Bibliothek von Nutzern

Sony informiert derzeit Nutzer des britischen PlayStation Store darüber, dass sie den Zugriff auf zuvor gekaufte Filme von StudioCanal verlieren werden. Die Filme werden aus der persönlichen Videobibliothek entfernt. Als Begründung nennt das Unternehmen lediglich bestehende beziehungsweise geänderte Lizenzvereinbarungen. In der Mitteilung heißt es, dass die betroffenen Inhalte „aufgrund unserer Content-Lizenzvereinbarungen“ nicht länger verfügbar sein werden. Hinweise auf Rückerstattungen oder andere Entschädigungen finden sich in der Benachrichtigung nicht.

Hier grätsche ich allerdings mal rein, weil es viele Medien oft übersehen oder des Klicks wegen überlesen wollen: Das ist jetzt kein Ding, was uns in Deutschland unmittelbar betrifft. Das ist derzeit keine deutsche Ankündigung, denn da hatte man erste Titel von StudioCanal schon 2022 rausgeworfen. Das isnd also jetzt die letzten Ausläufer, weil: Der Kauf und das Ausleihen von Filmen und Fernsehsendungen über den PlayStation Store ist bereits seit dem 31. August 2021 nicht mehr möglich.

Man darf und muss es wohl aber erwähnen: Der Vorfall dürfte die Diskussion um digitale Käufe erneut anheizen. Wer einen Film digital erwirbt, geht in der Regel davon aus, dauerhaft darauf zugreifen zu können. In der Praxis hängen solche Inhalte jedoch oft von den Lizenzverträgen zwischen Plattformbetreiber und Rechteinhaber ab. Enden diese Vereinbarungen oder ändern sich die Bedingungen, kann das im schlimmsten Fall dazu führen, dass selbst bereits gekaufte Inhalte aus der Bibliothek verschwinden.

Für betroffene Nutzer ist das natürlich ärgerlich. Während man bei einer DVD oder Blu-ray den Datenträger dauerhaft besitzt, sind digitale Käufe häufig an die Infrastruktur und die Verträge der jeweiligen Plattform gebunden. Genau solche Fälle zeigen, dass ein digitaler „Kauf“ nicht zwangsläufig mit dauerhaftem Besitz gleichzusetzen ist. Einer der Gründe, warum ich nicht aktiv Medien in dieser Art kaufe, Ausnahmen waren gezwungenermaßen mal eine Handvoll Spiele innerhalb der Familie. Ich hasse es sehr, wenn Spiele nur digital zu kaufen sind. Anders hätte ich sie am Ende noch weiter verschenken / verkaufen können.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Übersichtlicher Paketmanager für den Mac: brew-browser am Start




Wer fortgeschritten viel am Mac bastelt, kommt um Homebrew kaum herum. Terminal-Muffel oder Freunde von schicken Oberflächen bekommen nun mit brew-browser ein neues Werkzeug an die Hand. Die App ist quelloffen unter der MIT-Lizenz verfügbar und setzt auf eine native macOS-Oberfläche. Das Programm fungiert als grafische Schnittstelle, die direkt mit den echten Homebrew-Befehlen arbeitet, anstatt diese nachzubauen. Nutzer können die installierten Pakete durchforsten, neue Software suchen oder Aktualisierungen direkt mit Live-Ausgabe verfolgen.

In der App lassen sich Kategorien und Beschreibungen einsehen, die teilweise verständlicher aufbereitet sind als im Standard. Ein durchaus netter Aspekt ist die Snapshot-Funktion, die das gesamte System in einem Brewfile sichert, um es später auf einem anderen Rechner wiederherzustellen. Auch Hintergrunddienste lassen sich steuern und der Speicherverbrauch von Cache oder Logs ist direkt einsehbar. Wer wissen möchte, was gerade angesagt ist, findet einen Tab mit Trends basierend auf aktuellen Installationsstatistiken.

Interessant ist das optionale Modul für Sicherheitslücken. Hierbei nutzt die App den Befehl brew vulns, um installierte Pakete gegen die Datenbank von OSV.dev zu prüfen. Werden Schwachstellen gefunden, bietet das Tool einen direkten Button zum Patchen an. Wer maximale Privatsphäre wünscht, kann einen Offline-Modus aktivieren, der sämtliche Netzwerkverbindungen unterbindet.

Die App ist kostenlos und verzichtet auf Bezahlmodelle. Die Software ist für Macs mit Apple Silicon ab macOS 13 (Ventura) optimiert und liegt bereits signiert sowie notarisiert vor. Das sorgt dafür, dass Gatekeeper beim ersten Start keine Schwierigkeiten macht. Der Quellcode ist vollständig auf GitHub einsehbar. Kleine Anmerkung: Als Tauri Build gibt es das für macOS 13 und Linux, der native Swift-Build erfordert macOS 26.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

EIZO führt 7 Jahre Garantie auf ausgewählte Monitore ein




EIZO verlängert die Garantie für Teile seiner Business-Monitorserie FlexScan EV auf sieben Jahre. Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich dabei um die weltweit erste 7-Jahres-Garantie für Monitore. Die neue Garantie gilt ab sofort für insgesamt sechs Modelle der FlexScan-EV-Serie. Darunter befinden sich mit dem FlexScan EV3851X und dem FlexScan EV3451X auch zwei neue Monitore, die EIZO kürzlich vorgestellt hat. Darüber hinaus profitieren vier bereits erhältliche Modelle rückwirkend von der verlängerten Garantie.

Der Hersteller begründet den Schritt mit längeren Investitionszyklen im Unternehmensumfeld. Viele Firmen tauschen Hardware mittlerweile seltener aus und legen mehr Wert auf eine möglichst lange Nutzungsdauer. EIZO sieht darin auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit, da weniger Geräte ersetzt werden müssen und somit Ressourcen geschont werden können.

Interessant ist dabei, dass EIZO bereits vor mehr als 20 Jahren eine damals ungewöhnliche 5-Jahres-Garantie für die FlexScan-EV-Serie eingeführt hatte. Die nun angekündigten sieben Jahre sollen laut Unternehmen durch die eigene Entwicklung, Fertigung und Qualitätssicherung ermöglicht werden. EIZO verweist auf umfangreiche Tests und die kontinuierliche Auswertung von Reparatur- und Supportdaten.

Die Garantie umfasst sieben Jahre ab Kaufdatum beziehungsweise maximal 30.000 Betriebsstunden.

Von der neuen Garantie profitieren folgende Modelle:

– FlexScan EV3851X


– FlexScan EV3451X


– FlexScan EV2740S


– FlexScan EV2720S


– FlexScan EV2410R


– FlexScan EV2400R

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies