Windows-Marktanteile: Version 11 enteilt der Konkurrenz

Es gibt mal wieder frische Zahlen von StatCounter zu den weltweiten Marktanteilen der Desktop-Betriebssysteme. Wir werfen einen kurzen Blick auf den Stand der Dinge im April 2026. Spoiler: Große Überraschungen bleiben aus, aber innerhalb der Windows-Welt hat sich das Blatt mittlerweile sehr deutlich gewendet.

Wenig verwunderlich: Microsoft gibt generell weiterhin den Ton an. Wenn man sich die weltweite Verteilung der Desktop-Betriebssysteme ansieht, zeigt sich folgendes Bild: Windows bleibt der unangefochtene Spitzenreiter mit 63,66 %. Ein interessanter Ausreißer ist die Kategorie Unknown, denn satte 19,28 % können nicht genau zugeordnet werden. Meistens verbergen sich dahinter verschleierte User-Agents, Bots oder Systeme mit strikten Privacy-Einstellungen.

Apple ist bei StatCounter klassischerweise etwas gesplittet gelistet. Nimmt man OS X mit 8,19 % und macOS mit 4,37 % zusammen, kommt Apple auf rund 12,5 % Marktanteil. Linux und Chrome OS bleiben mit 2,99 % für Linux und 1,51 % für Chrome OS im Nischenbereich, auch wenn gerade Linux gefühlt in der Wahrnehmung vieler Power-User eine größere Rolle spielt.

Spannender wird es, wenn wir die Lupe auf die Windows-Nutzer legen. Hier hat sich der Wechsel vollzogen, den Microsoft sich eigentlich schon lange gewünscht hat. Windows 10 ist definitiv auf dem absteigenden Ast. Windows 11 dominiert das Feld inzwischen absolut eindeutig mit 70,35 %. Hardware-Upgrades und der Lebenszyklus von Windows 10 tun hier ihr Übriges. Windows 10 hält sich noch auf Platz 2 mit 28,47 %. Das dürften vor allem Firmennetzwerke sein, die Update-Zyklen hinauszögern, Menschen, die keinen Bock auf Windows 11 haben, oder eben Rechner, die an den strengen Hardware-Anforderungen von Windows 11 scheitern.

Es gibt aber auch noch die Dinosaurier, also die Hartgesottenen, die sich einfach nicht trennen können. Windows 7 kommt noch auf 0,84 % und sogar das steinalte Windows XP funkt noch mit 0,2 % in die Statistik. Wilde Zeiten, angesichts der Sicherheitsrisiken, die man sich damit ans Bein bindet. Windows 8 und 8.1 sind mit 0,03 % bzw. 0,09 % quasi komplett in der Bedeutungslosigkeit verschwunden. Soweit der kleine Ausflug in die Statistik. Wie sieht die Verteilung bei euch zu Hause oder auf der Arbeit aus? Seid ihr schon alle auf Windows 11, klebt ihr an Windows 10 oder seid ihr sowieso komplett im Mac- oder Linux-Lager unterwegs?

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Windows: Die Zuverlässigkeitsüberwachung als Helfer nutzen




Viele Menschen arbeiten seit Jahren täglich mit ihren Rechnern – und doch bleiben oft nützliche Werkzeuge unbemerkt. Eins davon ist die Zuverlässigkeitsüberwachung in Windows, quasi ein Bordcomputer, der Dinge im Auge behält. Die Zuverlässigkeitsüberwachung ist ein in Windows integriertes Tool, mit dem Probleme auf einem Computer identifiziert und diagnostiziert werden können. Die Zuverlässigkeitsüberwachung zeichnet alle Ereignisse und Fehler auf, die auf dem Computer auftreten, und erstellt daraus eine Zeitachse.

Die Zeitachse zeigt, wann ein Ereignis oder Fehler aufgetreten ist und welche Auswirkungen es auf den Computer hatte. So kann man als Unterstützer bei Problemen vielleicht schon einen genaueren Blick auf Fehler bekommen, denn häufig hört man von Hilfsbedürftigen ja: „Ich habe nichts gemacht“.

Neben der Zeitachse und der Zusammenfassung bietet die Zuverlässigkeitsüberwachung auch detaillierte Informationen zu den einzelnen Ereignissen und Fehlern. Diese Informationen können helfen, die Ursache eines Problems zu identifizieren und gezielte Lösungen zu finden.

Gestartet werden, kann sie u. a. über das Startmenü, wenn man nach ihr sucht, alternativ findet ihr das Ganze unter „Sicherheit und Wartung“ in den Windows-Einstellungen.

Noch schneller geht’s über Ausführen, einfach perfmon /rel eingeben und schon geht es los. Über die grafische Oberfläche des nützlichen Helfers kann man durch die Zeitleiste navigieren, man kann aber auch den Verlauf speichern, hierfür findet man eine Schaltfläche unten links.

Anmerkung: Dieser Beitrag erschien erstmals im Februar 2023, wurde nun aber auf den aktuellen Stand gebracht und dementsprechend erweitert.

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Windows 11: Microsoft verteilt Vorschau-Update KB5083631 mit neuem Xbox-Modus




Microsoft hat ein frisches, optionales Update für Windows 11 in den Versionen 24H2 und 25H2 veröffentlicht. Die Build-Nummern klettern damit auf 26200.8328 beziehungsweise 26100.8328. Wer möchte, kann die Aktualisierung ab sofort manuell anstoßen, wobei die Verteilung wie üblich in Wellen erfolgt.

Eine der auffälligsten Neuerungen von KB5083631 ist der neue Xbox-Modus für PCs, Laptops und Tablets. Dieser orientiert sich optisch an der Oberfläche der Xbox-Konsolen. Damit lassen sich Spiele ohne Ablenkungen starten, was sicherlich bei der Nutzung eines Controllers nett ist. Erreichbar ist der Modus über die Xbox-App, die Einstellungen der Game Bar oder schlicht über die Tastenkombination Windows F11.

Im Dateiexplorer gibt es ebenfalls Zuwachs bei den unterstützten Formaten. Archive wie uu, cpio, xar und NuGet-Pakete lassen sich nun direkt verarbeiten. Zudem merkt sich das System jetzt Sortier- und Ansichtseinstellungen in Ordnern wie Downloads, wenn Programme den Explorer direkt dort öffnen. Ein Fehler im dunklen Design wurde laut Changelog behoben, bei dem beim Öffnen oder Ändern der Fenstergröße ein kurzes weißes Aufblitzen zu sehen war. Die Zuverlässigkeit der Hintergrundprozesse wurde ebenfalls gesteigert.

Wer passende Eingabegeräte nutzt, darf sich über haptisches Feedback freuen. Beim Ausrichten von Objekten in PowerPoint oder beim Einrasten von Fenstern geben Geräte wie der Surface Slim Pen 2 oder die MSI Pen 2 nun fühlbare Signale. Auch Mäuse wie die Logitech MX Master 4 (hier mein Test) sollen künftig unterstützt werden. Die Spracheingabe auf der Touch-Tastatur wurde überarbeitet und wirkt nun aufgeräumter, da die Animationen direkt auf der Taste stattfinden.

Unter der Haube hat sich wohl viel bei der Systemstabilität getan. Das Formatieren von FAT32-Partitionen über die Kommandozeile ist nun bis zu einer Größe von 2 TB statt der bisherigen 32 GB möglich. Die Leistung beim Systemstart wurde optimiert, damit Autostart-Apps schneller bereitstehen. Zudem wurden Fehler im Microsoft Store behoben, die Downloads mit kryptischen Fehlercodes abbrachen.

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PowerToys 0.99 mit guten, neuen Funktionen

PowerToys 0.99 steht zum Download bereit und bringt zwei frische Werkzeuge mit, die den Umgang mit Windows verbessern könnten. Microsoft schaut sich beim neuen Grab And Move ein Feature von Linux ab. Damit lassen sich Fenster verschieben oder in der Größe ändern, ohne dass man die schmalen Ränder oder die Titelleiste mit der Maus treffen muss. Wer die Alt-Taste oder die Windows-Taste gedrückt hält, kann Fenster mit der linken Maustaste packen oder mit der rechten Maustaste skalieren. Das ist bei großen Monitoren oder halb aus dem Bild gerutschten Fenstern eine echte Hilfe.

Das zweite neue Modul hört auf den Namen Power Display und nistet sich im System-Tray ein. Von dort aus lassen sich Monitor-Einstellungen wie Helligkeit, Kontrast oder Lautstärke direkt steuern, sofern die Hardware das unterstützt. Das erspart unter Umständen das Gefummel an den Tasten am Monitorgehäuse. Man kann zudem Profile anlegen und diese sogar mit dem Light Switch koppeln, damit sich die Anzeige automatisch an das gewählte Windows-Design anpasst.

Die Command Palette sowie das Dock haben ebenfalls Überarbeitungen erfahren. Es gibt jetzt einen kompakten Modus für das Dock am oberen oder unteren Bildschirmrand, der weniger Platz wegnimmt. Der Taschenrechner merkt sich nun den Verlauf und Erweiterungen können Bilder oder Texte direkt anzeigen. Bei der Suche wurde die Stabilität verbessert, damit fehlerhafte Erweiterungen nicht mehr das ganze System ausbremsen.

Was noch? Im Keyboard Manager lassen sich aufgenommene Tastenbelegungen nun nachträglich über Dropdown-Menüs anpassen. Außerdem gibt es eine neue Funktion, um einzelne Tasten oder Kürzel komplett zu deaktivieren. ZoomIt hat eine Funktion für scrollende Screenshots erhalten und kann jetzt Text direkt beim Ausschneiden extrahieren. Der Image Resizer wurde mit dieser Version optisch modernisiert und basiert nun auf WinUI 3. Wer das Paket neu installiert, stellt fest, dass Microsoft die Standardeinstellungen entschlackt hat, damit PowerToys nicht direkt mit allen Funktionen gleichzeitig startet. Die neuen Versionen stehen ab sofort bereit. Richtig gutes Update.

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Microsoft Outlook mit Problemen beim Login

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Montagmittag und der Mail-Client streikt. Aktuell häufen sich die Meldungen über Störungen bei Microsoft Outlook. Seit kurz vor 10:00 Uhr verzeichnen Störungsportale einen sprunghaften Anstieg der Fehlermeldungen, auch Leser gaben entsprechendes Feedback. Betroffen sind Nutzer weltweit. Das Hauptproblem liegt laut den Rückmeldungen beim Login. Wer also gerade nicht in sein Postfach kommt oder beim Anmelden eine Fehlermeldung erhält, ist nicht allein. Microsoft hat sich zu den Ursachen noch nicht konkret geäußert. Betroffene sollten erst einmal abwarten, bevor sie versuchen, in der App herumzufuhrwerken.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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