Windows 11: Juni-Update wird verteilt




Microsoft schiebt zum Patch Tuesday im Juni 2026 neue Updates für Windows 11 auf die Rechner. Wer mit der Version 24H2 oder der neueren 25H2 unterwegs ist, bekommt die KB5094126 serviert. Damit klettern die Build-Nummern auf 26100.8655 beziehungsweise 26200.8655. Nutzer der Version 23H2 erhalten derweil die KB5093998. Große neue Features sucht man dieses Mal vergeblich, stattdessen konzentriert sich die Truppe aus Redmond auf die Systempflege unter der Haube und das Schließen von Schwachstellen.

In den Changelogs taucht auch eine Änderung am Secure Boot auf. Microsoft nutzt nun zusätzliche Telemetriedaten, um Geräte sicherer für automatische Zertifikats-Updates zu identifizieren. Der Rollout erfolgt schrittweise und nur, wenn das System stabil läuft. Die Verteilung erfolgt wie üblich automatisch über Windows Update, Ungeduldige können sich die Pakete aber auch manuell aus dem Microsoft Update Catalog fischen.

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Fast drei Viertel aller Windows-Nutzer setzen jetzt auf Windows 11

Windows 11 zieht weiter davon: Laut den aktuellen StatCounter-Zahlen für Mai 2026 kommt Microsofts aktuelles Desktop-System weltweit inzwischen auf 71,84 Prozent innerhalb der Windows-Versionen. Windows 10 liegt noch bei 26,21 Prozent. Das ist immer noch ordentlich viel Holz, aber der Abstand ist mittlerweile deutlich. Wer also dachte, Windows 10 hält sich ewig wie der Endgegner in einem alten Rollenspiel: ganz weg ist es nicht, aber die Lebensleiste schrumpft.

Spannend ist der Blick auf den gesamten Desktop-Markt. Windows liegt dort weiterhin klar vorne, mit 62,06 Prozent. Danach kommt allerdings nicht direkt macOS, sondern erst einmal wieder Unknown mit satten 18,74 Prozent. Das muss man bei StatCounter immer im Hinterkopf behalten, denn Erkennung und Tracking sind halt nicht immer sauber. OS X wird mit 10,49 Prozent geführt, macOS separat mit 4,21 Prozent. Zusammen wäre Apple damit deutlich stärker sichtbar, die Aufteilung wirkt aber etwas krumm. Statistiken eben: nützlich, aber man sollte sie nicht wie in Stein gemeißelt lesen.

Linux kommt weltweit auf 3,09 Prozent, Chrome OS auf 1,4 Prozent. Für die Linux-Fraktion ist das kein Durchmarsch, aber auch kein Nischendasein mehr wie früher. Gerade durch Steam Deck, Proton, bessere Treiber und mehr Web-Apps ist Linux im Alltag für viele Nutzer durchaus machbarer geworden. Trotzdem bleibt der klassische Desktop-Markt eben weiter Windows-Land.

Bei den Windows-Versionen sieht man dann auch, dass der Wechsel auf Windows 11 inzwischen massiv durchgezogen wurde. Windows 7 dümpelt noch bei 1,62 Prozent, Windows XP lebt mit 0,2 Prozent irgendwo in Maschinenräumen, alten Kassen, VMs oder bei Leuten, die vermutlich auch noch Winamp mit Classic-Skin nutzen.

Unterm Strich: Windows 11 ist beim Desktop angekommen, Windows 10 hält sich noch tapfer, und die spannende Frage bleibt: Wie lange bleibt dieses Viertel der Windows-Nutzer noch auf dem alten System

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Intel Thunderbolt Share für Windows 11 ist nun offiziell




Intel weitet die Möglichkeiten für die direkte Verbindung zwischen zwei Computern aus. Nachdem Linux-Nutzer bereits auf das USB4-Protokoll setzen konnten, steht Thunderbolt Share nun offiziell für Windows 11 bereit. Wo die News seit der Vorstellung 2024 ist? Nun ja, passiert ist da in der letzten Zeit nicht viel, die Software gilt jetzt laut Intel als „final“ für Windows 11.

Die Software ermöglicht den schnellen Datenaustausch, Backups sowie die gemeinsame Nutzung von Peripherie über ein Thunderbolt-Kabel. Das Ganze funktioniert entweder über eine direkte Verbindung der beiden Rechner oder über Hardware wie Docks und Monitore. Quasi das Nullmodemkabel des Jetzt.

Intel setzt für die Nutzung eine Zertifizierung voraus, die mindestens ein Gerät in der Kette vorweisen muss. Der Hersteller stellt dafür bereits eine Liste kompatibler Hardware bereit. Bisher finden sich dort einige Laptops von MSI sowie diverse Desktop-Systeme und Mainboards von ASUS, HP und Lenovo. Auch erstes Zubehör wie Thunderbolt-Docks oder eine externe Grafikkarte von Sparkle sind gelistet. Die Software steht ab sofort direkt bei Intel zum Download bereit und setzt Thunderbolt 4 oder Thunderbolt 5 voraus. Ob man sich die gruselige Nutzererfahrung aber antun möchte, steht auf einem anderen Blatt.

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Raycast v2: Neuerungen für Mac- und Windows-Nutzer

Die Beta von Version 2 des Produktionstools Raycast ist in vollem Gange. Kleinere Neuerungen wie QuickFix und das Umrechnen von Farbräumen hat man zwischenzeitlich nachgereicht. Die neue Version richtet sich nun an macOS- und Windows-Nutzer gleichermaßen. In die Verteilung ging nun Version 0.63 des Tools.

Für Mac-Nutzer erlaubt man jetzt das unternehmensinterne Freigeben von KI-Agenten, KI-Befehlen und Stilen für die neue Diktierfunktion. Alle Mitarbeiter innerhalb eines Teams haben so Zugriff auf dieselben Einstellungen und Befehle und können so einheitlicher arbeiten.

Für den Verlauf der Zwischenablage erlaubt man jetzt eine neue Einstellung, um bevorzugt Plain Text einzufügen. Außerdem lässt sich nun bequem der Text eines QR-Codes eines Bilds in der Zwischenablage kopieren.

Raycast hat zudem diverse weitere Verbesserungen vorgenommen, was die Diktierfunktion, die KI-Chats sowie die neue Root-Suche angeht. Auch die Texterkennung per OCR in der Historie der Zwischenablage sowie den Screenshots hat man verbessert. Auch diverse Bugfixes stecken im neuen Update.

Windows-Nutzer erhalten, neben den eben genannten Neuerungen beim Teilen mit Teams und der Clipboard-Historie jetzt auch die Diktierfunktion. Per Sprachbefehl kann man direkt eine Texteingabe vornehmen, oder auch eine Raycast-Notiz befüllen. Gesprochene Worte werden direkt transkribiert und in die aktive App oder die Zwischenablage kopiert. Auch die Windows-Version hat diverse Verbesserungen sowie Bugfixes erhalten.

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Microsoft Solara: KI-Betriebssystem für neue Geräte statt Windows

Auf der diesjährigen Entwicklerkonferenz Build hat Microsoft eine Plattform namens „Project Solara“ vorgestellt. Das Konzept klingt auf den ersten Blick ungewohnt für einen Windows-Konzern: ein Betriebssystem für KI-Gadgets, das nicht auf Windows basiert, sondern auf einer angepassten Android-Version – namentlich „Microsoft Device Ecosystem Platform“. Bei Solara steht die direkte Kommunikation mit KI-Agenten im Mittelpunkt, ohne den Umweg über traditionelle Softwareoberflächen.

Zum Launch zeigte Microsoft zwei Hardware-Konzepte, die zeigen sollen, wie das in der Praxis aussehen könnte. Das erste ist ein Desk-Gerät – optisch erinnert es stark an einen Amazon Echo Show. Es ist für den Schreibtisch gedacht, entsperrt sich per Gesichtserkennung und bietet eine Oberfläche, über die verschiedene KI-Agenten direkt angesteuert werden können. Das zweite Konzept ist ein sogenanntes Badge – ein kompaktes Wearable im Format eines normalen Firmenausweises. Es hat einen Fingerabdruckscanner und eine Kamera eingebaut. Per Knopfdruck lässt sich der KI-Agent aktivieren, Gespräche lassen sich so in Echtzeit transkribieren, und die Kamera liefert der KI visuellen Kontext aus dem Blickfeld des Trägers.

Wichtig zu wissen: Microsoft will diese Geräte nicht selbst verkaufen. Sie dienen als Referenzdesigns für andere Hardwarehersteller, die auf Basis von Solara eigene Produkte entwickeln sollen. Erste Pilotprojekte laufen bereits mit Unternehmen wie Best Buy, CVS Health, Target und AccuWeather an.

Die Entscheidung für Android statt Windows hat weniger mit Strategie als mit Technik zu tun. Android läuft auf kompakten Geräten mit geringem Stromverbrauch schlicht effizienter. Außerdem bringt es die Verwaltungs- und Sicherheitsfunktionen mit, die IT-Abteilungen in Unternehmen ohnehin voraussetzen.

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