Unraid 7.3.0 ist da: Interner Boot und TPM-Lizenzierung




Limetech hat die stabile Version von Unraid 7.3.0 veröffentlicht und bohrt das System etwas auf. Bisher war der USB-Stick als Bootmedium und Lizenzanker fest gesetzt, was aufgrund nachlassender Hardwarequalität oft für Frust sorgte. Ab sofort erlaubt das System den internen Boot von NVMe, SSD oder eMMC. Das sorgt nicht nur für ein höheres Tempo beim Startvorgang, sondern steigert die Stabilität massiv. Wer maximale Sicherheit benötigt, kann sogar ein gespiegeltes Boot-Pool über ZFS anlegen, damit der Server beim Ausfall eines Laufwerks einfach weiterläuft.

Die Entwickler trennen nun den Ort der Installation von der Art der Lizenzierung. Bestandskunden haben die Wahl und können ihren gewohnten USB-Stick einfach weiter als Lizenzschlüssel nutzen, während das eigentliche Betriebssystem auf einer schnellen internen Platte liegt. Das ist laut ihnen die ideale Lösung für ältere Rechner. Modernere Systeme ab etwa 2019 unterstützen meist TPM 2.0 direkt über die Firmware oder ein günstiges Steckmodul. In diesem Fall lässt sich die Lizenz fest an das Mainboard koppeln, wodurch der USB-Stick komplett aus dem Gehäuse verschwindet.

Für Neueinsteiger vereinfacht sich der Prozess, da Unraid bei der Installation automatisch die beste Methode wählt. Erkennt die Software ein TPM-Modul, wird dieses genutzt, ansonsten dient weiterhin der klassische Stick als Basis. Bestehende Setups laufen ohne Zutun weiter wie bisher, ein Umstieg ist optional. Neben diesen grundlegenden Änderungen am Unterbau bringt die Version 7.3.0 die üblichen Aktualisierungen für Docker, die Virtualisierung und die Speicherverwaltung mit, um das System auf dem aktuellen Stand der Technik zu halten. Das große Changelog findet ihr hier.

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Raspberry Pi Connect: Updates für die Fernwartung




Die Entwickler hinter dem Raspberry Pi haben an ihrem Fernwartungstool Raspberry Pi Connect geschraubt und einige Neuerungen veröffentlicht, die den Alltag mit mehreren Kleinstrechnern erleichtern sollen.

Wer viele Geräte in Organisationen verwaltet, verliert schnell die Übersicht. Abhilfe schaffen hier neue Tags, mit denen sich die Pis nach Standort, Zweck oder Umgebung sortieren lassen. Diese Schlagworte tauchen direkt in der Übersicht unter dem Gerätenamen auf. Passend dazu wurde die Suche aufgebohrt.

Über Kürzel lassen sich Filter für den Arbeitsspeicher, das Betriebssystem oder eben die vergebenen Tags kombinieren, um gezielt bestimmte Rechner in der Liste zu finden. Diese Funktionen stehen auch über die Schnittstelle für Skripte zur Verfügung.

In Sachen Sicherheit gibt es ebenfalls einen Nachschlag. Administratoren von Organisationen können jetzt eine Zwei-Faktor-Authentisierung für alle Mitglieder erzwingen. Sobald die Option aktiviert wird, läuft eine Frist von 14 Tagen.

Wer bis dahin keinen zweiten Faktor für seine Raspberry Pi ID eingerichtet hat, wird vorübergehend ausgesperrt, bis der Schutz aktiv ist. Das sorgt für eine zusätzliche Hürde gegen unbefugte Zugriffe auf die Flotte.

Für Nutzer, die von unterwegs mit dem Smartphone oder Tablet auf die grafische Oberfläche zugreifen, gibt es eine praktische Verbesserung bei der Bedienung. Bisher war das Tippen ohne echtes Zubehör mühsam. Nun findet sich in der Werkzeugleiste am Bildschirmrand ein Symbol für eine Bildschirmtastatur. Damit lässt sich Text auch auf mobilen Endgeräten eingeben, ohne dass eine physische Tastatur via Bluetooth oder Kabel verbunden sein muss. Hell yeah.

Privatpersonen nutzen den Dienst weiterhin kostenlos. Organisationen zahlen nach einem Testzeitraum monatlich basierend auf der Anzahl der registrierten Geräte. Alle Details finden sich in der Dokumentation.

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RevPDF 4.0 veröffentlicht: Kostenloser PDF-Editor für Windows, Linux und den Mac




Wer am Rechner mit PDF-Dateien arbeitet, landet oft bei  Abos oder lädt sensible Dokumente bei irgendwelchen Web-Diensten hoch. Das muss nicht sein, wie der Entwickler von RevPDF mit der neuen Version 4.0 zeigt. Die Open-Source-Software bleibt am Desktop komplett kostenlos und verarbeitet sämtliche Daten lokal auf dem Rechner, ohne Umweg über eine Cloud oder eine notwendige Registrierung. Das Herzstück des Updates ist die runderneuerte Benutzeroberfläche, die sich nun deutlich besser in das System einfügen soll. Wer sich unter der App so gar nichts vorstellen kann, der schaut in meine Vorstellung rein.

Technisch hat sich unter der Haube einiges getan. Die App beherrscht inzwischen Texterkennung mittels OCR, womit sich gescannte Dokumente durchsuchbar machen lassen. Wer viele Dateien gleichzeitig bearbeiten muss, kann auf die neuen Batch-Operationen zurückgreifen. Auch das Entfernen von Passwörtern oder grundlegende Bearbeitungsfunktionen sind direkt integriert. Wichtig zu wissen: Es gibt auch mobile Counterparts, die kosten aber, im Gegensatz zur Desktop-Version. Die neue Version bekommt ihr hier. Alternativtipp für macOS und iOS: die PDF Toolbox.

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Windows-Marktanteile: Version 11 enteilt der Konkurrenz

Es gibt mal wieder frische Zahlen von StatCounter zu den weltweiten Marktanteilen der Desktop-Betriebssysteme. Wir werfen einen kurzen Blick auf den Stand der Dinge im April 2026. Spoiler: Große Überraschungen bleiben aus, aber innerhalb der Windows-Welt hat sich das Blatt mittlerweile sehr deutlich gewendet.

Wenig verwunderlich: Microsoft gibt generell weiterhin den Ton an. Wenn man sich die weltweite Verteilung der Desktop-Betriebssysteme ansieht, zeigt sich folgendes Bild: Windows bleibt der unangefochtene Spitzenreiter mit 63,66 %. Ein interessanter Ausreißer ist die Kategorie Unknown, denn satte 19,28 % können nicht genau zugeordnet werden. Meistens verbergen sich dahinter verschleierte User-Agents, Bots oder Systeme mit strikten Privacy-Einstellungen.

Apple ist bei StatCounter klassischerweise etwas gesplittet gelistet. Nimmt man OS X mit 8,19 % und macOS mit 4,37 % zusammen, kommt Apple auf rund 12,5 % Marktanteil. Linux und Chrome OS bleiben mit 2,99 % für Linux und 1,51 % für Chrome OS im Nischenbereich, auch wenn gerade Linux gefühlt in der Wahrnehmung vieler Power-User eine größere Rolle spielt.

Spannender wird es, wenn wir die Lupe auf die Windows-Nutzer legen. Hier hat sich der Wechsel vollzogen, den Microsoft sich eigentlich schon lange gewünscht hat. Windows 10 ist definitiv auf dem absteigenden Ast. Windows 11 dominiert das Feld inzwischen absolut eindeutig mit 70,35 %. Hardware-Upgrades und der Lebenszyklus von Windows 10 tun hier ihr Übriges. Windows 10 hält sich noch auf Platz 2 mit 28,47 %. Das dürften vor allem Firmennetzwerke sein, die Update-Zyklen hinauszögern, Menschen, die keinen Bock auf Windows 11 haben, oder eben Rechner, die an den strengen Hardware-Anforderungen von Windows 11 scheitern.

Es gibt aber auch noch die Dinosaurier, also die Hartgesottenen, die sich einfach nicht trennen können. Windows 7 kommt noch auf 0,84 % und sogar das steinalte Windows XP funkt noch mit 0,2 % in die Statistik. Wilde Zeiten, angesichts der Sicherheitsrisiken, die man sich damit ans Bein bindet. Windows 8 und 8.1 sind mit 0,03 % bzw. 0,09 % quasi komplett in der Bedeutungslosigkeit verschwunden. Soweit der kleine Ausflug in die Statistik. Wie sieht die Verteilung bei euch zu Hause oder auf der Arbeit aus? Seid ihr schon alle auf Windows 11, klebt ihr an Windows 10 oder seid ihr sowieso komplett im Mac- oder Linux-Lager unterwegs?

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Unraid OS 7.2.5 bringt wichtige Sicherheitspatches und Fehlerbehebungen

Die Entwickler von Unraid haben Version 7.2.5 veröffentlicht, und dieses Mal sollte man das Update nicht auf die ganz lange Bank schieben. Es geht nämlich um Sicherheitslücken im WebGUI, ein Docker-Update auf Version 29 mit wichtigen runc-Fixes und eine ganze Reihe von Patches für curl, GnuTLS, OpenSSL, libpng, xorg-server und den Linux-Kernel.

Das WebGUI hatte drei Sicherheitsprobleme, die zwar eine aktive Login-Session voraussetzten, aber trotzdem gefixt werden mussten. Dazu kommt ein Kernel-Update auf Version 6.12.85-Unraid, das zwei Schwachstellen behebt.

Docker macht den Sprung von Version 27.5.1 auf 29.3.1. Aber Achtung, hier gibt es einen Breaking Change: Docker Engine 28 hat die Art und Weise geändert, wie MAC-Adressen für Bridge- und Macvlan-Netzwerk-Endpoints vergeben werden. Container können jetzt bei jedem Neustart eine neue, dynamisch generierte MAC-Adresse bekommen. Wer also DHCP-Reservierungen, Router- oder Firewall-Regeln, Switch-ACLs oder Monitoring auf feste MAC-Adressen angewiesen hat, muss nach dem Update mal nachschauen.

Die gute Nachricht: Unraid 7.2.5 führt ein optionales MAC-Adresse-Feld in Docker-Templates ein. Wenn man dort einen Wert einträgt, bleibt der über Docker-Neustarts, komplette Host-Reboots, Container-Recreates und sogar Delete-Re-Add-Zyklen hinweg erhalten. Das funktioniert für Bridge, Custom Macvlan/IPvlan, WireGuard und benutzerdefinierte Docker-Netzwerke. Lest euch da gegebenenfalls mal ein, das Changelog ist entsprechend lang.

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