Windows 11: (Sicherheits-)Updates für Mai 2026 sind da, das steckt drin




Microsoft hat den Patchday für Mai 2026 eingeläutet und verteilt frische Sicherheitsupdates für Windows 11. Wer mit der aktuellen Version 26H1 unterwegs ist, erhält das Paket KB5089548. Nutzer der Versionen 24H2 und 25H2 bedienen sich bei KB5087420, während für ältere Installationen wie 23H2 ebenfalls Patch KB5087420 bereitsteht. Wie üblich fließen auch die Neuerungen aus dem optionalen Vorschau-Update vom Ende des Vormonats in diese kumulativen Aktualisierungen ein. Sprich: massig Sicherheitsfixes sowie eine Handvoll neuer Features.

Eine der auffälligsten Neuerungen ist der neue Xbox-Modus für PCs, Laptops und Tablets. Dieser orientiert sich optisch an der Oberfläche der Xbox-Konsolen. Damit lassen sich Spiele ohne Ablenkungen starten, was sicherlich bei der Nutzung eines Controllers nett ist. Erreichbar ist der Modus über die Xbox-App, die Einstellungen der Game Bar oder schlicht über die Tastenkombination Windows F11.

Im Dateiexplorer gibt es ebenfalls Zuwachs bei den unterstützten Formaten. Archive wie uu, cpio, xar und NuGet-Pakete lassen sich nun direkt verarbeiten. Zudem merkt sich das System jetzt Sortier- und Ansichtseinstellungen in Ordnern wie Downloads, wenn Programme den Explorer direkt dort öffnen. Ein Fehler im dunklen Design wurde laut Changelog behoben, bei dem beim Öffnen oder Ändern der Fenstergröße ein kurzes weißes Aufblitzen zu sehen war. Die Zuverlässigkeit der Hintergrundprozesse wurde ebenfalls gesteigert.

Wer passende Eingabegeräte nutzt, darf sich über haptisches Feedback freuen. Beim Ausrichten von Objekten in PowerPoint oder beim Einrasten von Fenstern geben Geräte wie der Surface Slim Pen 2 oder die MSI Pen 2 nun fühlbare Signale. Auch Mäuse wie die Logitech MX Master 4 (hier mein Test) sollen künftig unterstützt werden. Die Spracheingabe auf der Touch-Tastatur wurde überarbeitet und wirkt nun aufgeräumter, da die Animationen direkt auf der Taste stattfinden.

Unter der Haube hat sich wohl viel bei der Systemstabilität getan. Das Formatieren von FAT32-Partitionen über die Kommandozeile ist jetzt bis zu einer Größe von 2 TB statt der bisherigen 32 GB möglich. Die Leistung beim Systemstart wurde optimiert, damit Autostart-Apps schneller bereitstehen. Zudem wurden Fehler im Microsoft Store behoben, die Downloads mit kryptischen Fehlercodes abbrachen.

Zusätzlich gibt es die üblichen Qualitätsverbesserungen am Servicing Stack, damit die Installation künftiger Patches reibungslos über die Bühne geht. Die Verteilung erfolgt automatisch über die Windows-Update-Funktion, kann aber auch manuell angestoßen werden. Ansonsten gilt wie immer das Motto: Installieren und Ruhe haben. Und natürlich hoffen, dass dieses Mal nichts kaputt gemacht wird.

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Enpass: Passwortmanager mit frischer Optik und ARM64-Version

Enpass hat seiner Windows-Version für die Webseite ein Update auf Version 6.12.0 verpasst, das Ganze trägt zur Stunde allerdings noch das Beta-Label. Die Entwickler haben die Oberfläche einmal komplett umgekrempelt und modernisiert. Das Design wirkt jetzt deutlich aufgeräumter, was sich durch alle Bereiche zieht. Von der Seitenleiste über die Item-Listen bis hin zum Sperrbildschirm sieht alles etwas frischer aus. Die Abstände passen besser und die Symbole wurden überarbeitet.

Unter der Haube gibt es ebenfalls wichtige Neuerungen. Enpass läuft nun nativ als 64-Bit- und ARM64-Anwendung. Das sorgt für ein höheres Tempo und eine bessere Speicherverwaltung auf entsprechenden Systemen – das Ganze ist sicher irgendwie messbar, ob ihr das nun im Alltag spürt, müsst ihr für euch entscheiden. Wer viel in den Einstellungen fummelt, findet dort jetzt ein luftigeres Layout vor, das weniger gedrängt wirkt. Auch die Arbeitsabläufe wurden angefasst. Das Hinzufügen von Einträgen oder der Import von Daten soll nun mit weniger Klicks vonstattengehen.

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Neues Outlook für Windows: Längere Zeiträume für die Offline-Nutzung kommen

Microsoft schraubt am neuen Outlook für Windows und erweitert die Möglichkeiten für den Offline-Betrieb. Wer viel unterwegs ist oder schlicht eine schlechte Leitung hat, bekommt demnächst mehr Spielraum beim lokalen Speichern von Nachrichten. Bisher waren die Optionen zur Synchronisation recht begrenzt, doch ab Juni 2026 landen neue Zeiträume in den Einstellungen.

Nutzer können dann unter dem Pfad Einstellungen, Allgemein und Offline festlegen, dass E-Mails aus den vergangenen ein oder zwei Jahren direkt auf dem Gerät vorgehalten werden. Das ist eine ordentliche Schippe mehr als bisher und hilft vor allem denjenigen, die auch ohne aktive Internetverbindung tief im Archiv graben müssen.

Der Rollout startet im Juni 2026, sodass man die neuen Schieberegler bald in den Optionen finden dürfte. Wer also auf seine Mails angewiesen ist, wenn das WLAN mal wieder streikt, bekommt hier ein nützliches Werkzeug an die Hand.

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RevPDF 4.0 veröffentlicht: Kostenloser PDF-Editor für Windows, Linux und den Mac




Wer am Rechner mit PDF-Dateien arbeitet, landet oft bei  Abos oder lädt sensible Dokumente bei irgendwelchen Web-Diensten hoch. Das muss nicht sein, wie der Entwickler von RevPDF mit der neuen Version 4.0 zeigt. Die Open-Source-Software bleibt am Desktop komplett kostenlos und verarbeitet sämtliche Daten lokal auf dem Rechner, ohne Umweg über eine Cloud oder eine notwendige Registrierung. Das Herzstück des Updates ist die runderneuerte Benutzeroberfläche, die sich nun deutlich besser in das System einfügen soll. Wer sich unter der App so gar nichts vorstellen kann, der schaut in meine Vorstellung rein.

Technisch hat sich unter der Haube einiges getan. Die App beherrscht inzwischen Texterkennung mittels OCR, womit sich gescannte Dokumente durchsuchbar machen lassen. Wer viele Dateien gleichzeitig bearbeiten muss, kann auf die neuen Batch-Operationen zurückgreifen. Auch das Entfernen von Passwörtern oder grundlegende Bearbeitungsfunktionen sind direkt integriert. Wichtig zu wissen: Es gibt auch mobile Counterparts, die kosten aber, im Gegensatz zur Desktop-Version. Die neue Version bekommt ihr hier. Alternativtipp für macOS und iOS: die PDF Toolbox.

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DAEMON Tools: Vorsicht vor infizierten Installern

Frei nach Star Wars: DAEMON Tools. Das ist ein Name, den ich schon lange nicht mehr gehört habe, eine lange Zeit…

Wer aus irgendwelchen Gründen DAEMON Tools zum Einbinden / Erstellen von Disk-Images nutzt, sollte aktuell genau hinschauen. Seit dem 8. April 2026 läuft laut Kaspersky-Sicherheitsforschern eine Supply-Chain-Attacke, bei der manipulierte Installer direkt über die offizielle Webseite verteilt werden. Betroffen sind die Versionen 12.5.0.2421 bis 12.5.0.2434. Das Problem dabei ist, dass die Dateien mit gültigen digitalen Zertifikaten der Entwickler von AVB Disc Soft signiert sind, was sie auf den ersten Blick legitim erscheinen lässt.

Innerhalb der Installation sind die Dateien DTHelper.exe, DiscSoftBusServiceLite.exe und DTShellHlp.exe kompromittiert. Diese liegen normalerweise im Programmordner unter C:Program FilesDAEMON Tools Lite. Sobald eine dieser Dateien beim Systemstart ausgeführt wird, aktiviert sich im Hintergrund eine Backdoor. Diese kontaktiert eine präparierte URL, die der echten Domain täuschend ähnlich sieht. Über diese Verbindung können Angreifer Befehle via PowerShell ausführen und weitere Schadsoftware nachladen.

Bisher wurden tausende Infektionsversuche in über 100 Ländern registriert, wobei auch Nutzer in Deutschland betroffen sind. Die Angreifer gehen dabei methodisch vor. Zuerst wird ein Tool eingeschleust, das Systeminformationen wie MAC-Adresse, Rechnername und installierte Software sammelt. Anhand dieser Daten wählen die Hintermänner ihre Ziele offenbar gezielt aus. Während die breite Masse nur diesen Datensammler erhält, wurde bei einer kleinen Anzahl von Organisationen aus den Bereichen Regierung, Wissenschaft und Fertigung eine komplexere Schadsoftware namens QUIC RAT eingeschleust. Dieses Programm ist in C geschrieben und beherrscht diverse Protokolle zur Kommunikation mit den Servern der Angreifer.

Hinweise im Code deuten auf chinesischsprachige Akteure hin, eine genaue Zuordnung steht aber noch aus. Wer DAEMON Tools seit Anfang April installiert oder aktualisiert hat, sollte seinen Rechner also auf verdächtige Aktivitäten prüfen.

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