Age of Empires Mobile: PC-Portierung startet auf Steam und im Microsoft Store

Seit Oktober 2024 gibt es bereits den mobilen Ableger von Age of Empires, ein Spiel, das mich zahlreiche Jahre lang am PC begleitet hat – Fan von der Smartphone-App wurde ich nie. Anscheinend zieht das Game aber genügend Spieler an, denn nun liegt auch eine native PC-Fassung vor – auf Steam und im Microsoft Store.

Und nein, dabei handelt es sich nicht einfach um eine hochskalierte Smartphone-App, die auf dem Desktop läuft. Laut den Entwicklern wurde die sogenannte PC-Edition gezielt für den Rechner überarbeitet. Das heißt konkret: native 4K-Unterstützung, ein angepasstes Interface für größere Monitore und eine vollwertige Maus- und Tastatur-Steuerung. Das Spielprinzip bleibt dasselbe wie auf dem Handy – die Bedienung wurde allerdings komplett auf klassische PC-Eingabegeräte umgestellt.

Die Cross-Progression-Funktion erlaubt es, den vorhandenen Spielstand auf den PC zu übertragen. Dafür muss man in der mobilen App unter „Konto binden“ sein Profil zunächst mit einem Login-Dienst verknüpfen, bevor man sich auf dem PC anmeldet. Da das Spiel Crossplay unterstützt, spielen alle Plattformen auf denselben Servern.

Das Basisspiel ist kostenlos, allerdings bindet Microsoft auch sein Abo-Modell ein. Wer einen aktiven PC Game Pass oder Xbox Game Pass besitzt, bekommt über das Ingame-Postfach ein Startpaket. Darin enthalten sind 1.000 Empire-Münzen, zehn Beschleunigungs-Items à 60 Minuten, ein Monats-Token und ein kosmetischer Rahmen fürs Profilbild.

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Microsoft verlängert kostenlose Sicherheitsupdates für Windows 10

Gute Nachrichten für alle, die noch mit Windows 10 unterwegs sind: Microsoft verlängert das Programm für die erweiterten Sicherheitsupdates (Extended Security Updates, ESU) für Privatnutzer um ein weiteres Jahr. Statt wie ursprünglich angekündigt zu enden, erhalten berechtigte Systeme nun bis zum 12. Oktober 2027 weiterhin Sicherheitsupdates.

Interessant ist dabei vor allem, dass bestehende Teilnehmer nichts unternehmen müssen. Wer bereits für das ESU-Programm registriert ist, bekommt die zusätzlichen Sicherheitsupdates automatisch und ohne weitere Kosten bis zum neuen Stichtag.

Microsoft begründet den Schritt damit, dass der Umstieg auf einen neuen PC für viele Nutzer Zeit benötigt. Mit der Verlängerung wolle man ihnen mehr Flexibilität geben, den passenden Rechner zu finden, ohne in der Zwischenzeit auf wichtige Sicherheitsupdates verzichten zu müssen.

Das reguläre Supportende von Windows 10 bleibt davon allerdings unberührt. Die Verlängerung betrifft ausschließlich das ESU-Programm, das Systeme nach dem offiziellen Supportende weiterhin mit Sicherheitsupdates versorgt. Für viele Nutzer dürfte das eine willkommene Atempause sein, bevor der Wechsel auf Windows 11 oder einen neuen PC ansteht.

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Windows 11: Vorschau-Update bringt neue Wiederherstellungsfunktion und mehr Kontrolle über Updates

Und weiter geht’s: Microsoft hat die optionalen Vorschau-Updates für Windows 11 veröffentlicht. Nutzer von Windows 11 24H2 und 25H2 erhalten mit KB5095093 einige interessante Neuerungen, darunter eine neue Wiederherstellungsfunktion und mehr Flexibilität bei Windows Update.

Die wohl wichtigste Neuerung ist „Point-in-time Restore for Windows“. Damit lässt sich ein PC auf einen früheren automatischen Wiederherstellungspunkt zurücksetzen. Anders als klassische Wiederherstellungsoptionen soll die Funktion nicht nur Systemeinstellungen, sondern auch Apps und persönliche Dateien berücksichtigen. Microsoft positioniert das Feature als schnelle Hilfe bei Problemen und Fehlkonfigurationen.

Auch Windows Update bekommt eine kleine Überarbeitung. Wer Updates pausieren möchte, kann künftig direkt in einer Kalenderansicht ein Enddatum auswählen. Updates lassen sich damit für bis zu 35 Tage aussetzen. Anschließend kann die Pause bei Bedarf erneut verlängert werden.

Im Bereich Barrierefreiheit führt Microsoft die neue Funktion „Screen Tint“ ein. Nutzer können dabei einen farbigen Filter über den gesamten Bildschirm legen. Die Intensität lässt sich anpassen, zudem kann die Funktion automatisch aktiviert werden. Ziel ist es, die Lesbarkeit zu verbessern und die Augenbelastung zu reduzieren.

Daneben gibt es zahlreiche kleinere Verbesserungen. So wurde die Widgets-Oberfläche überarbeitet, um Benachrichtigungen und Unterbrechungen zu reduzieren. Auch bei Bluetooth verspricht Microsoft eine höhere Zuverlässigkeit und bessere Leistung bei der Verbindung mit Geräten.

Eine weitere Änderung betrifft das Emoji-Panel. Da Google die Tenor-API einstellt, setzt Microsoft künftig auf GIPHY für GIF-Inhalte. Wer die GIF-Suche weiterhin nutzen möchte, muss bis spätestens 30. Juni 2026 ein aktuelles Windows-Update installiert haben. Andernfalls erscheint im Emoji-Panel eine Fehlermeldung, dass der GIF-Dienst nicht verfügbar ist. Möp.

Da es sich um ein optionales Vorschau-Update handelt, werden die Neuerungen zunächst nur an Nutzer verteilt, die aktiv nach Updates suchen oder die Option für frühzeitige Funktionsupdates aktiviert haben.

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Raycast: Inline-Ersetzen für KI-Befehle & AI-Chat für Windows-Nutzer

Bei uns im Team ist Raycast das Produktivitätstool der Wahl. Raycast rollt für Nutzer der V2, die sich weiterhin im Beta-Stadium befindet, mit Version 0.65 ein neues Update für Mac- und Windows-Nutzer aus. Für AI-Commands kann man jetzt das „In-Place“-Verhalten auswählen. So hat man die Wahl, ob Raycast geöffnet werden soll, oder ob der ausgewählte Text automatisch durch die Ausgabe des AI-Commands ersetzt werden soll. Das sorgt für einen schnelleren Arbeitsablauf – ein Feature was ich mir seit längerem gewünscht habe. Das ist auch für die Translator-Funktion möglich. So kann etwa ein Text direkt in einem Eingabefeld durch eine passende Übersetzung übersetzt werden, ohne dass die Raycast-Oberfläche dazwischen quittiert werden muss.

Ein eigener Agent mit dem Know-How zu Raycast, quasi eine Art Handbuch, kann jetzt zu Raycast-Funktionen befragt werden. Zudem gibt es eine neue AI-Erweiterug für die Raycast-Fokus-Funktion. Hier kann man die Fokus-Sitzung in einem KI-Chat verwalten oder diesen auch zu den Aktivitäten vorangegangener Sessions befragen.

Darüber hinaus: Diverse Fehlerbehebungen und Bugfixes für Mac-Nutzer. Das ausführliche Changelog findet ihr hier zum Nachlesen.

Windows-Nutzer erhalten, neben den oben genannten Neuerungen, die es auch für Mac-Nutzer gibt, mit Version 0.65 eine Funktion, die es auf dem Mac schon sehr lange gibt: den AI Chat. Während sich Quick AI für schnelle Antworten eignet, ist der AI-Chat die Anlaufstelle für längere oder tiefergängige Nachfragen, Entwürfe sowie Recherchen. Raycast erlaubt die Nutzung von AI-Extensions und ebenfalls neu für Windows-Nutzer: MCP-Server, um externe Programme anzubinden.

Es gibt eine Vielzahl von integrierten KI-Erweiterungen innerhalb von Raycast, um die LLM mit entsprechendem Kontext zu versorgen. Darunter: @file-explorer, @selected-text, @terminal und @raycast-focus. Auch Drittanbieter-Tools wie @slack, @notion und @linear in können in Quick AI und dem neuen AI Chat verwendet werden.

Mit AI Extensions und MCP-Servern kann AI Chat Live-Kontext einbeziehen und Aktionen in deinen Apps und Tools ausführen, wie zum Beispiel ein Linear-Issue erstellen oder deine Codebasis durchsuchen, ohne dass du die Unterhaltung verlassen musst. Öffne einfach Raycast und starte einen Chat.

Während der Beta-Phase können Windows-Nutzer den AI Chat kostenlos mit GPT 5.4 Mini erproben. Zum umfassenden Windows-Changelog: Hier entlang.

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Microsoft Surface Pro und Surface Laptop mit Snapdragon X2 vorgestellt

Microsoft legt bei der Surface-Reihe nach und bringt frische Modelle für Privatkunden an den Start. Im Fokus stehen das Surface Pro und das Surface Laptop, die diesmal mit den neuen Snapdragon X2 Chips von Qualcomm bestückt sind (die Intel-Kisten gab es ja schon). Das Surface Pro mit seinem 13 Zoll (33,02 Zentimeter) Display kostet in der kleinsten Ausführung 1.599 Euro. Beim Surface Laptop geht es für das Modell mit 13,8 Zoll (35,05 Zentimeter) sowie die größere 15 Zoll (38,1 Zentimeter) Variante bei 1.699 Euro / 1.799 Euro los.

Unter der Haube des Surface Pro arbeitet wahlweise der Snapdragon X2 Plus mit 10 Kernen oder der Elite-Chip mit 12 Kernen. Die integrierte NPU leistet nun 80 TOPS für KI-Aufgaben, was fast eine Verdopplung zum Vorgänger darstellt. Die Grafikleistung klettert laut Microsoft um 53 Prozent, während die Videolaufzeit auf 15,5 Stunden steigt.

In der Basis-Variante gibt es 16 GB RAM und 256 GB Speicher, wobei man bis auf 64 GB Arbeitsspeicher und 1 TB SSD aufstocken kann – reine Frage der Reibung zwischen Daumen und Zeigefinger. Ein OLED-Panel bleibt optional, auf 5G muss man vorerst verzichten. Anschlusstechnisch bleibt mit zweimal USB-C und Surface Connect alles beim Alten, gefunkt wird über Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4. Käufer in Deutschland sollten beachten, dass das Netzteil separat erworben werden muss.

Das Surface Laptop bietet ähnliche Leistungsdaten bei den Prozessoren und dem Arbeitsspeicher. Während das kleine Modell international mit 256 GB Speicher startet, kommt die 15-Zoll-Version direkt mit 512 GB daher und lässt sich auf bis zu 2 TB erweitern. Das große Modell bietet zudem ein schärferes Display mit 262 PPI, büßt aber beim Akku etwas ein und kommt auf 19 Stunden Videolaufzeit.

An Schnittstellen stehen USB-C, USB-A und beim 15-Zöller zusätzlich ein MicroSDXC-Slot zur Verfügung. Farblich gibt es neben Platin, Schwarz und Dune nun auch die Option Jade für das kleine Laptop. Wer nach noch mehr Leistung sucht, muss auf das Surface Laptop Ultra warten, das später im Jahr mit einem Nvidia-Chip erscheinen soll.

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