Blu-ray: Bessere Farbdarstellung dank neuer Kodierung?

Filed under: Blu-Ray

Ein Luxus-Schlamassl par excellence: Wir wollen immer bessere Fernseher, ein immer besseres Bild, am besten noch alles via Streaming. Wenn das mal die Bandbreite mitmacht. Dolby hatte auf der CES ein System gezeigt, das dank höherer Bitrate pro Farbe (die liegt aktuell bei 8), gar nicht zwingend auf 4K-Auflösung angewiesen ist, sondern auch bei geringerer – und somit besser zu streambaren – Auflösung deutlich besserer Ergebnisse bringen soll. Die Firma Folded Space versucht nun, dieses Prinzip auf Blu-ray anzuwenden.

Die neuen Algorithmen nutzen die 12Bit-Kodierung und würden den Inhalten auf dem DVD-Nachfolger so knackigere Farben verpassen. Die Filme werden außerdem so komprimiert, dass konventionelle Blu-rays weiterhin verwendet werden können. Die Filme sind außerdem mit älteren Abspielgeräten kompatibel. 12Bit-Farbtiefe wird von vielen Herstellern bei TV-Geräten, Monitoren und Beamern bereits unterstützt.

Der Ball liegt nun einerseits bei den Herstellern der Blu-rays, also den Filmstudios. Die müssten auf das Konzept einsteigen. Und andererseits bei den Herstellern der Laufwerke.

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Sacramento Kings gehen ab jetzt mit Google Glass auf den Platz (Video)

Mit der Datenbrille (fast) mittendrin: die Sacramento Kings wollen mit Hilfe der Firma CrowdOptic als erstes NBA-Team ihre Spiele zukünftig via Google Glass ins Netz streamen und machen auch sonst schwer auf fortschrittlich, denn sie akzeptieren Bitcoins in ihrem Shop. Gefilmt wird allerdings leider nicht direkt aus Spielerperspektive, sondern aus der ersten Reihe am Spielfeldrand, auch wenn das Video nach dem Break das vielleicht anders aussehen lässt (es stammt vom ersten Versuchsspiel mit Google Glass). Dafür können ihre Fans sich dann in die Google Glass-Streams von Reportern, Maskottchen Slamson oder der Cheerleader einklinken, um direkt dabei zu sein. Das erste übertragene Spiel soll übermorgen das Heimspiel gegen die Indiana Pacers werden. Video nach dem Break.

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FBI zerrt Google-Glass-Träger wegen Piraterie-Verdacht aus dem Kino

Filed under: Wearables

Fast merkwürdig, dass sowas erst jetzt passiert: Ein stolzer Google-Glass-Nutzer geht in Columbus, Ohio, ins Kino, um sich Jack Ryan: Shadow Recruit anzuschauen, wird aber nach der Hälfte des Films ruppig aus dem Sessel und aus dem Kinosaal gezerrt, um vom FBI als Filmpiraterieverdächtiger gründlich ausgefragt zu werden. Am Ende gingen die Beamten sämtliche Medien auf Brille und Handy des vermeintlichen Piraten durch – und konnten nichts Illegales finden. Fazit des hochoffiziellen Copyright-Tamtam: Dreieinhalb Stunden (!) Ärger, eine lauwarme Entschuldigung und vier Kinofreikarten. Foto: cc by University of Salford

via businessinsider

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Ohne Knopfdrücken: Smart Fahrstuhl weiß, in welche Etage du willst

Filed under: Standards

Die Zukunft wird immer bequemer: Amazon verschickt Dinge, bevor man sie bestellt hat, und der Fahrstuhl bringt einen ohne dieses oberlästige, supermühsame, kraftraubende Knopfdrücken immer genau dahin, wo man sowieso hin will. Letzteres hat Microsoft Research ausgetüftelt und zwar mit dem Projekt Smart Elevator. Laut Forschungschef Peter Lee hat man bereits erfolgreich ein System getestet, das allein auf Basis der Körpersprache der Beförderungswilligen und den Mustern des täglichen Bürotrotts selbstständig erkennt, wer in welchen Stock will, aber das soll erst der Anfang sein, denn in einer Sensor-gespickten, so richtig gründlich vernetzten Zukunft sollen Fahrstühle auch jenseits des Routinebetriebs über unsere Zieletagen ganz genau Bescheid wissen – Und, ja, manchmal macht man bei Microsoft Research auch Skynet-Witze, aber so schlimm wird es bestimmt nicht werden (wie Lee hier ab Minute 2:40 erklärt). Foto: cc by kio

via geek

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Beats Music: Neuer Musik-Streamingdienst startet nächste Woche

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Spotify, Rdio, Play Music All-Inclusive, Simfy, Xbox Music, Napster, Rhapsody – Streaming-Dienste für Musik gibt es wie Sand am Meer. Das hält Beats Electronics offenbar nicht davon ab, noch eine Schippe drauflegen zu wollen. Mit Beats Music bietet das US-Unternehmen ab dem 21. Januar eine weitere Alternative an – jedoch fürs erste nur auf dem Heimatmarkt.

Der Markt der Streaming-Dienste ist hart umkämpft, dessen ist sich Beats Electronics bewusst. Trotz des späten Einstiegs versucht das Unternehmen mit dem Dienst Beats Music mit speziellen Angeboten die Kundschaft zu locken. Um trotz des späten Einstiegs doch noch Erfolg zu haben, bietet Beats Music ein Familien-Paket an. Für 15 US-Dollar im Monat können bis zu fünf Familienmitglieder ihre Musik auf bis zu zehn verschiedenen Geräten streamen – und das sogar gleichzeitig. Um die Kundschaft zu ködern entscheiden zu lassen, sind die ersten 90 Tage hierbei kostenlos.

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Dieses Angebot gilt allerdings exklusiv für Kunden des US-Mobilfunkanbieters AT&T. Ein prestigeträchtiger Deal für den Mobilfunk-Platzhirsch in den USA, denn vor allem bei jungen Leuten genießt Beats als Marke – vor allem für die ikonische Kopfhörer-Serie – nach wie vor große Beliebtheit.

Neben diesem Paket bietet Beats Music branchenübliche Standardkost. Für regulär 10 US-Dollar im Monat erhält man unbegrenzten Zugriff auf die Musik-Datenbank. Diese umfasst immerhin 20 Millionen Songs. Auch hier gibt es zuerst eine Schnupperzeit, welche jedoch mit lediglich 30 Tagen deutlich kürzer ist als das Familien-Paket. Die Nutzung ist auf maximal drei verschiedenen Geräten möglich, wobei neben einer Android-App noch iOS, Windows Phone und ein Web-Client angeboten werden. Sollte man unterwegs mal kein Internet oder ein zu geringes Datenvolumen haben, lassen sich Songs in der Android-App auch zuvor offline im Speicher ablegen.

Des Weiteren kann nach Wunsch eine kontinuierlich spielende Playlist erstellt werden, welche sich den eigenen Vorlieben anpasset. In Anlehnung an ähnliche Funktionen bei den Mitbewerben wird es eine personalisierte Auswahl an Alben und Playlisten geben. Auch hier soll sich das Angebot dem User anpassen und immer die passende Musik anbieten.

Mit Beats Music reiht sich lediglich ein weiterer Anbieter in die lange Reihe der Streaming-Dienste ein, ohne besondere Akzente setzen zu können – zumindest so weit wir das von hier aus beurteilen können. Das Familien-Paket könnte sich in einigen Fällen preislich lohnen, ist jedoch wieder auf einen Mobilfunkanbieter beschränkt und deswegen vermutlich für viele nur bedingt geeignet. Um ein ordentliches Stück des Kuchens abzubekommen, fehlt es Beats (bislang) an Einzigartigkeit. Ob die Firma ihr neues Angebot auch in Europa überhaupt anbieten wird, bleibt abzuwarten.

Wie seht ihr das – sehnt ihr einen Europa-Launch von Beats Music herbei? Würde euch ein vergleichbarer Familien-Tarif für Spotify und Co. interessieren? Meinungen in die Kommentare

Quelle: Beats-Pressemitteilung via Android Police

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