Das sind die typischen Symptome der Corona-Delta-Mutation und so gefährlich ist sie wirklich


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  • Die Delta-Variante breitet sich in Deutschland nach neuesten Daten des Robert Koch-Instituts weiter aus. Der Anteil hat sich in kurzer Zeit verdoppelt.
  • Die Symptome des Erregers unterscheiden sich dabei mitunter von denen anderer Varianten. Typisch sind demnach vor allem Kopfschmerzen, eine laufende Nase und raue Kehle. Zum Geruchs- oder Geschmacksverlust kommt es dagegen nur selten.
  • Business Insider erklärt die typischen Symptome der Corona-Delta-Variante und welche Folgen das hat.

In Deutschland bahnt sich eine vierte Corona-Welle an, vor der Gesundheitsexperten wie Karl Lauterbach in diesem Herbst warnen. Schuld daran ist die sich weiter ausbreitende Delta-Variante aus Indien. Doch wie gefährlich ist die Delta-Mutation nun wirklich, wie erkenne ich eine Infektion und welche Folgen kann das haben? Business Insider beantwortet die wichtigsten Fragen.

Was sind die typischen Symptome einer Delta-Infektion?

Die Symptome einer typischen Corona-Infektion sind mittlerweile weit bekannt. Husten, Fieber, Schnupfen sowie der Geruchs- und Geschmacksverlust sind klare Anzeichen auf eine mögliche Infektion mit dem Virus. Doch gerade hier liegt auch die Gefahr der Delta-Variante. Die typischen Symptome unterscheiden sich nämlich von den anderen Varianten. So tritt nach einer Infektion mit dem Delta-Erreger in den meisten Fällen kein typischer Geruchs- und Geschmacksverlust auf.

Während auch Fieber vermehrt nach einer Infektion mit dem Virus aus Indien auftritt, leiden Delta-Patienten außerdem vor allem unter Kopfschmerzen, einer laufenden Nase und rauen Kehle. Die unterschiedlichen Anzeichen einer Erkrankung zeigen daher, dass es auch bei harmlosen Erkältungssymptomen besonders wichtig ist, sich weiterhin testen zu lassen.

Wie gefährlich ist die Delta-Variante wirklich?

Klar ist, dass sich die Delta-Variante aufgrund Dutzender Mutationen sich schneller ausbreitet als bisher jede andere bekannte Corona-Variante. Ein Infizierter steckt im Schnitt sechs bis sieben weitere Personen an, die keinen Immunschutz besitzen. Damit liegt die Ansteckungsgefahr der Delta-Variante fast doppelt so hoch wie beim Ursprungserreger. Auch britische Studien zeigen, dass sich die Delta-Variante 40 bis 60 Prozent leichter übertragen lässt als die ebenfalls aggressive Alpha-Variante aus Großbritannien.

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Die Delta-Variante enthält außerdem Immunflucht-Mutationen, wodurch sie Antikörpern entkommen kann, die durch eine Impfung erzeugt werden. Deshalb breitet sich die Variante auch in Ländern aus, in denen bereits ein großer Teil der Bevölkerung mindestens eine Impfung erhalten hat. Die bisherige Datenlage zeigt, dass nur vollständig Geimpfte vor der neuen Virus-Variante weitgehend sicher sind. Personen, die nur eine Dosis des Corona-Vakzins erhalten haben, sind dagegen weniger geschützt und können sich erneut anstecken. So waren einer Studie zufolge in Großbritannien ein Drittel aller Personen, die sich mit dem Delta-Virus infizierten, bereits einmal geimpft. Allerdings bieten nach aktuellen Erkenntnissen alle hierzulande zugelassenen Impfstoffe nach einer vollständigen Impfung einen sicheren Schutz gegen die Delta-Variante.

Ob die Delta-Variante auch einen schwereren Krankheitsverlauf verursacht, ist noch nicht mit Sicherheit festgestellt. In Großbritannien kam es jedoch aufgrund der höheren Viruslast zu mehr Klinikeinweisungen. Die Hospitalisierungsrate lag demnach nach der Ausbreitung der Delta-Variante doppelt so hoch. Allerdings spielten hierbei auch die Vorerkrankungen der Patienten eine Rolle, wie in der Studie betont wird. Die Sterberate sei dagegen nicht automatisch angestiegen.

Woher kommt die Delta-Variante und wie weit ist sie schon in Deutschland verbreitet?

Um die Lage zu vereinfachen, wird im Allgemeinen von vier großen Corona-Varianten gesprochen, die alle griechische Buchstaben zur Identifikation erhielten. Die Alpha-Variante stammt ursprünglich aus Großbritannien und macht nach aktuellen Stichproben des RKI 74 Prozent der Neuinfektionen in Deutschland aus. Die Beta-Variante stammt aus Südafrika und ist für ein Prozent der Neuinfektionen in Deutschland verantwortlich, genauso wie die brasilianische Gamma-Variante. Die Delta-Variante wurde zuerst im Frühjahr 2021 in Indien nachgewiesen und breitete sich von hier stark aus. Nach Auswertung der Neuinfektionen aus der Woche vom 07. Juni zum 13. Juni sind 15 Prozent der Neuinfektionen auf die Delta-Variante zurückzuführen.

Die Anteile der vier Corona-Varianten an den Neuinfektionen in den jeweiligen Kalenderwochen.
Die Anteile der vier Corona-Varianten an den Neuinfektionen in den jeweiligen Kalenderwochen.

Robert Koch-Institut

Das RKI schreibt dazu: „Die aktuelle Verbreitung der Varianten in Deutschland zeigt, dass damit zu rechnen ist, dass die VOC B.1.617.2 (Delta) sich gegenüber den anderen Varianten, insbesondere auch gegenüber der dominierenden VOC B.1.1.7 (Alpha) durchzusetzen wird.“ Diese Entwicklung zeigte sich auch in Großbritannien, wo 90 Prozent der Infektionen mittlerweile auf die Delta-Variante zurückzuführen sind. Allerdings sinkt in Deutschland die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zu Großbritannien bisher weiter und liegt aktuell bei 6,6. Die sinkenden Fallzahlen sorgen daher auch automatisch dafür, dass sich der Anteil der Delta-Variante an den Neuinfektionen erhöht.

Aus Indien gibt es mittlerweile außerdem Berichte über eine neue Corona-Variante, die „Delta plus“ genannt wird. Der neue Erreger sei demnach mit einer zusätzlichen Mutation ausgestattet, die ihn noch aggressiver macht.

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Mit einem nationalen E-Mail-Netz will die Telekom Spionen und Hackern aus dem Ausland das Leben schwerer machen. Das Bonner Unternehmen schlägt vor, den E-Mail-Verkehr zwischen Teilnehmern in Deutschland nicht mehr über internationale Knotenpunkte zu lenken. Das erläuterte Datenschutzvorstand Thomas Kremer der “Rheinischen Post” und der “Wirtschaftswoche”. “Beim Transport zwischen Sendern und Empfängern in Deutschland wollen wir garantieren, dass kein Byte Deutschland verlässt und auch nicht vorübergehend die Grenze überschreitet”, sagte Kremer der “Wirtschaftswoche”.

Erforderlich ist, dass Partner der Telekom bei dem rein innerdeutschen Datenaustausch mitziehen. Dann könnten die in Verruf geratenen Knotenpunkte zum Beispiel in Großbritannien umgangen werden. Wenn das funktioniert, “sollte das auch für die Schengen-Länder möglich sein”, sagte Kremer der “Rheinischen Post”. Die Schengen-Länder sind die Länder, die untereinander auf Ausweiskontrollen bei Grenzübertritten verzichten. Großbritannien gehört nicht dazu. Der Datenaustausch über internationale Strecken ist in Verruf geraten, weil unter anderem britische und US-Geheimdienste millionenfach mitgelesen haben sollen.

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Foto: MomentiMedia

Danke: techfieber

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Filed under: Windows Phone

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Danke: Engadget

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