watchOS 11: Apple Watch Ultra kann einen neuen Trick

Mit dem Erscheinen von watchOS 11 bekommt die Apple Watch Ultra einen netten Trick spendiert. Ein einfacher Klick startet weiterhin die zugewiesene Aktion (in meinem Falle das Training), und ein langes Drücken ruft nach wie vor Sirene, medizinische ID, Kompass-Rückverfolgung und den SOS-Button auf. Es gibt jedoch jetzt einen neuen Schritt, der zwischen einem einfachen Klick und einem langen Druck passiert. Das Video zeigt die neue Funktion in Aktion, sie erlaubt es, per Fingerauswahl oder Drehen der Digital Crown zwischen Aktionen zu wählen:

With watchOS 11, you can now press and hold the Action Button on Apple Watch Ultra to quickly switch actions using your finger or the Digital Crown. Had a lot of fun working on this with @edchao. pic.twitter.com/S4M7dqPiow

— Taylor Carrigan (@taylorcarrigan) September 16, 2024

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Apple Vision Pro: visionOS 2 ist verfügbar

Ihr habt eine Apple Vision Pro? Dann gehört ihr vermutlich zu den wenigen Lesern, die eine haben. Ab sofort steht visionOS 2 mit neuen Funktionen zur Verfügung. Hier ein paar der Neuerungen in Kurzform:

Die neue Fotos-App hilft, die Bibliothek organisiert zu halten und räumliche Fotos und Videos einfach zu finden und zu teilen. Mit SharePlay können Nutzer Inhalte in ihrer Bibliothek, einschließlich räumlicher Fotos und Videos, mit Freunden und Familie teilen und gemeinsam erleben.

Neue Gesten ermöglichen schnellen Zugriff auf Home View, Batteriestand, Lautstärkeregelung und das Kontrollzentrum.

Nutzer können nun eine Maus verwenden, um präziser zu navigieren. Vision Pro erkennt und zeigt die physische Magic-Keyboard-Tastatur an. Die Home View ist anpassbar, sodass Nutzer ihre Apps nach Belieben anordnen und schnell auf häufig genutzte Apps zugreifen können. Das Mac Virtual Display bietet ein erweiterbares, ultraweites Display, das den Nutzer umgibt.

Der Reisemodus wird auf Züge erweitert und ermöglicht privates Arbeiten oder Unterhaltung auf einem großen Bildschirm während der Fahrt. Endlich: visionOS kann Augen- und Handdaten des letzten Gastes für 30 Tage speichern.

In Safari können Nutzer Videos auf einer großen Leinwand ansehen und in Panoramafotos eintauchen. Bora Bora ist als neue Umgebung verfügbar, die entspannte und fokussierte Arbeitsräume bietet. Die Apple TV App unterstützt Multiview, um bis zu fünf Spiele gleichzeitig zu verfolgen. Die Achtsamkeits-App hat eine neue Funktion namens „Follow Your Breathing“ mit dynamischen visuellen Animationen und Klängen. Live Captions bieten Echtzeit-Transkriptionen von Sprache, Audio und Videoinhalten. Look to Dictate funktioniert jetzt auch in Nachrichten für schnellere Antworten. Vision Pro kann als AirPlay-Empfänger aktiviert werden, um Inhalte von iPhone, iPad oder Mac anzuzeigen.

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Apple Watch mit Kunststoffgehäuse nicht vom Tisch, M4-Macs und neue iPads im Oktober

Apple Store

Apple Store

Berichte über eine Apple Watch SE im Kunststoffgehäuse sind nicht neu. Das könnte Apples Herstellungskosten und vielleicht auch den Preis für Kunden senken, ebenso könnte eine Apple Watch SE im Kunststoffgehäuse interessanter für Kids und Teens sein. Eine solche Apple Watch wurde bei Apples letztem Event bekanntlich nicht gezeigt, sie soll aber weiter in Entwicklung sein, so ein Bloomberg-Bericht von Mark Gurman. Apple hat anscheinend einige „Kosten- und Qualitätsprobleme“ beim Wechsel von Aluminium zu Kunststoff gehabt, aber Gurman glaubt, dass das Projekt weiterhin voranschreitet und die Watch SE im nächsten Jahr starten könnte.

Früher, nämlich im Oktober, könnte weitere Hardware folgen, so der Bericht weiter. Aber das ist prinzipiell nichts Neues, das wurde ja schon vor einiger Zeit berichtet.

Da geht es lediglich um die üblichen Verbesserungen der Spezifikationen, sprich: der M4-Chip soll kommen. Das 14-Zoll-MacBook Pro der Einstiegsklasse soll laut bisherigen Berichten einen M4-Chip erhalten, während die 14- und 16-Zoll-MacBook Pro-Modelle mit M4 Pro- und M4 Max-Chips erscheinen sollen. Auch der Mac mini würde mit dem neuen Chipsatz bedacht, heißt es weiter. Ebenso soll der neue Mini ja deutlich kompakter werden.

Gurman schrieb vor einiger Zeit auch, dass er erwartet, dass ein iPad mini der siebten Generation bei der Veranstaltung vorgestellt wird. Zu den Gerüchten über die nächsten iPad-mini-Funktionen gehören ein schnellerer Chip, verbesserte Front- und Rückkameras, Wi-Fi 6E- und Bluetooth 5.3-Unterstützung sowie neue Farboptionen. Der Apple-Analyst Ming-Chi Kuo schrieb auch vor einiger Zeit, dass das nächste iPad mini in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 in die Massenproduktion gehen würde. Neben der genannten Hardware könnte auch das neue Einstiegs-iPad vorgestellt werden, also das iPad 11.

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Die Pixel Watch 3 im Test: Größer ist besser

41 mm vs. 41 mm – welche Pixel Watch ist welche?

Google hat in diesem Jahr natürlich nicht nur seine Pixel-Smartphones aktualisiert (hier meine Tests zum Pixel 9 und Pixel 9 Pro XL), sondern ebenfalls eine Neuauflage der Pixel Watch präsentiert. Neuauflage passt in diesem Fall ganz gut, denn im Gegensatz zum Sprung von Pixel Watch 1 auf 2 fällt jener nun von Pixel Watch 2 auf die 3 doch deutlich geringer aus. Größter Unterschied ist hier aber das Novum, dass es die Pixel Watch 3 nun auch als 45-mm-Variante gibt, was dem einen oder anderen Nutzer mit Sicherheit besser am Handgelenk gefällt als die teils etwas zu klein ausfallende 41-mm-Variante.

Google selbst sagt, dass der aktive Anzeigebereich im Vergleich zur Pixel Watch 2 bei der Pixel Watch 3 mehr als 10 % größer ausfällt. Nimmt man das 45-mm-Modell zum Vergleich, dann sollen es gar 40 % mehr sein. Das verbaute Actua Display soll eine Spitzenhelligkeit von 2.000 cd/m² bieten, mit dem AOD arbeitet es dann auf gerade einmal 1 cd/m². Die Aktualisierungsrate passt sich dynamisch von 1 bis 60 Hz an. Beide Größen gibt es mit einem Aluminiumgehäuse in Mae Black und einem Armband in der Farbe Obsidian sowie mit einem Aluminiumgehäuse in Polished Silver und einem Armband in Porcelain. Das 45-mm-Modell ist zusätzlich mit einem Aluminiumgehäuse in Matte Hazel und einem Armband in Hazel verfügbar. Das 41-mm-Modell gibt es auch in den Versionen Aluminiumgehäuse in Champagne Gold mit Armband in Hazel sowie Aluminiumgehäuse in Polished Silver mit Armband in Rose Quartz. Beim Zubehör habt ihr die Wahl zwischen Active Sportarmband, Kettenarmband oder Lederarmband – jeweils in unterschiedlichen Farben.

Die Pixel Watch 3 gibt es für 399 Euro (41 mm) bzw. 449 Euro (45 mm) in der Wi-Fi-Version. Für LTE muss man dann nochmal 100 Euro drauflegen. Sprich: 499 Euro für das 41-mm-Modell bzw. 549 Euro für jenes mit 45 mm.

Soweit zu den mittlerweile allgemein bekannten Eckdaten. Google hat mir dieses Jahr das 41-mm-Modell zur Verfügung gestellt. Etwas später durfte ich aber dann doch noch einen Blick auf die 45-mm-Variante geben, weil ich jene ganz gern in den direkten Größenvergleich zur bisherigen Pixel Watch 2 bringen wollte. Außerdem: Dicker Junge, dicke Arme – an meinen Armen wirkt das größere Modell auch weniger verloren als die Standardversion.

Gleich zu Beginn freute mich zu sehen, dass auch die aktuellen Armbänder, die ich mir für die Pixel Watch 2 zugelegt habe, problemlos an das neue Modell angeklemmt werden können. Erleichtert eventuell dem einen oder anderen auch schon die Kaufentscheidung. Großes ABER: Das gilt leider alles nur für die 41-mm-Version der Uhr, der Band-Anschluss der 45-mm-Uhr ist minimal breiter. Doch sonst hat sich am grundsätzlichen Design der Uhren nichts zum Vorgängermodell getan. Die minimal schmaleren Ränder fallen kaum auf, noch immer wirken jene im Vergleich zur Konkurrenz recht bullig. Wer sich da bereits dran gewöhnt hat, wird aber natürlich weiterhin nichts dran auszusetzen haben. Mich stört das überhaupt nicht.

Im Gegensatz dazu fiel mir aber recht schnell das nun doch deutlich hellere Display auf, durch das auch die Farben der Watchfaces noch einmal besser zur Geltung kommen. Zudem hatte ich in der Tat nicht ein einziges Mal Schwierigkeiten, das Display bei starker Sonneneinstrahlung abzulesen. Das ist bei der Pixel Watch 2 noch etwas anders. Ich hatte von dem einen oder anderen Tester gehört, man habe recht schnell kleine und auch größere Kratzer am eigentlich laut Google doch so gut geschützten Displayglas erfahren müssen. Trotz meines doch recht aktiven Beruf-Alltags ist mir das aber glücklicherweise bislang erspart geblieben.

Im Inneren der Pixel Watch 3 arbeitet der Qualcomm-SoC Wear 5 Gen 1. Jener scheint nicht nur sehr energieeffizient (dazu komme ich gleich nochmal) zu arbeiten, sondern sorgt auch für eine allgemein angenehm schnelle Performance bei der Bedienung der Uhr. Wie gehabt swiped man sich von links nach rechts (oder andersherum) durch die Kacheln, scrollt mit der Krone durch die Appliste und Optionen und drückt die Hometaste, um wieder auf den Startbildschirm zurückzukehren. Hier hat sich ebenfalls nichts geändert zu den Vorgängern.

Das Fitness- und Messdaten-Herz der Pixel Watch 3 ist erneut die Fitbit-App, die ihr auf eurem Smartphone installiert haben solltet. Im Gegensatz zur Pixel Watch 2 werden hier nun noch ein paar neue Messdaten erhoben. So unter anderem der sogenannte Cardiobelastungswert. Dieser Wert hilft Nutzern, ihre Herz-Kreislauf-Belastung während des Trainings besser zu verstehen und zu optimieren. Ermittelt wird der Wert anhand von körperlicher Anstrengung bei euren Trainings unter Berücksichtigung von zusätzlichen Daten wie eurem Alter und der Herzfrequenz.

Google hat die Pixel Watch 3 zudem dahingehend optimiert, dass sie vor allem für Läufer noch mehr Möglichkeiten bietet. So könnt ihr euch von der App nun auch täglich wechselnde Lauftrainings erstellen lassen. Ihr gebt der App noch bei der Einrichtung mit, ob ihr eher erfahrene Läufer seid oder doch blutige Anfänger. Auf der Uhr wird euch dann während eures Lauftrainings dargestellt, in welcher Phase des Trainings ihr euch gerade befindet. Ein Smartphone muss dafür nicht mitgenommen werden, das läuft alles direkt auf der Uhr – auch das GPS. Ein Wunder, dass die Uhr bei meinen Test-Trainings nicht direkt mehrfach Notdienste alarmiert hat: Ich übersah, dass Fitbit auch eine Pulsfrequenz von 135 BPM für mich vermerkt hat, die als Warnwert beim Überschreiten gilt. Bei meiner Statur und vor allem meiner Kondition war jener immer relativ schnell erreicht, die Uhr warnte mich entsprechend oft. Das kann man aber nachträglich anpassen.

Anderthalb Tage komme ich bei normaler Nutzung der Uhr mit dem Akku des 41-mm-Modells hin. Dabei ist das Always-on-Display aktiviert gewesen, an Trainings habe ich dann aber auch nur die 8-km-Fahrten mit dem Rad zur Arbeit getrackt. Die 45-mm-Variante kommt hier bei der gleichen Nutzung auf knapp zwei Tage Laufzeit. Für meine Lauftrainings hatte ich lediglich die 41-mm-Variante hier, da war die Uhr dann aber am späten Abend auch schon gut auf 10 bis 15 % Restladung runtergerockt. Mit der 45-mm-Uhr wäre sicherlich noch mal eine Nacht ohne Aufladen möglich – aber unsinnig – gewesen.

Ich möchte damit aber auch erst einmal abschließen. Google hat mit der Pixel Watch 3 in diesem Jahr erneut eine sehr gute Smartwatch abgeliefert, die nun aber wenigstens auch noch in einer größeren Variante zur Verfügung steht. Wer sich mit der Optik der bisherigen Modelle nicht anfreunden konnte, der wird auch keinen Gefallen an der Pixel Watch 3 finden. Da hilft es auch nichts, dass der Rahmen auf dem Display minimal schmaler ist und der Akku etwas länger hält als noch bei der Pixel Watch 2. Läufer sind mit den neuen Fitbit-Funktionen sicherlich ganz gut bedient, die Lauftrainings, welche von der App generiert werden, scheinen in der Tat gut durchdacht und ans „Können“ des jeweiligen Nutzers angepasst zu sein.

Wer sich aber nicht unbedingt für die 45-mm-Version der Pixel Watch 3 interessiert, sondern lediglich überlegt, von der Pixel Watch 2 zu wechseln, dem sei angeraten, da vielleicht noch mindestens ein Jahr zu warten, sofern Google 2025 ein neues Modell der Uhr vorstellt. Die Unterschiede sind meiner Ansicht nach jedenfalls nicht gravierend genug, um das kleine Upgrade zu rechtfertigen. Mein Highlight ist jedenfalls die Option, eine größere Pixel Watch nutzen zu können, statt immer nur eine, für meine Handgelenke eigentlich zu kleine, Version zur Auswahl zu haben. Die etwas längeren Akkulaufzeiten bei dennoch hellerem Display nimmt man da dankend mit.

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PlayStation 5 Pro: 8K-Gaming und Upgrades für Spiele der PlayStation VR2

Die PlayStation 5 Pro ist gestern vorgestellt worden – sie erscheint am 7. November 2024. Der Preis hat sich mit 799,99 Euro allerdings gewaschen. Es gibt auch schon eine Liste der ersten Games, die Upgrades erhalten. Inzwischen gibt es auch weitere Infoschnipsel. Beispielsweise wirbt Sony kurioserweise erneut mit 8K-Support.

Das erinnert mich daran, dass auf dem Karton der PlayStation 5 jahrelang das 8K-Logo prangte – ohne dass die Spielekonsole überhaupt ein 8K-Videosignal ausgeben könnte. Allerdings ist 8K-Gaming selbst im PC-Bereich absolut kein Ding, weil die dafür notwendige Leistung, jedenfalls bei grafisch anspruchsvollerem Titeln, einfach zu extrem ist. Warum Sony also 8K-Gaming wieder in den Mund nimmt, bleibt mir persönlich eher ein Rätsel. Zumal 8K-TVs eine absolute Nische sind.

Spannender ist vielleicht, dass Mark Cerny, der leitende Entwickler der PlayStation 5, auch nochmal bestätigt hat, dass Spiele für die PlayStation VR2 ebenfalls von der Mehrleistung der PlayStation 5 Pro profitieren können. Auch das KI-Upscaling über PlayStation Spectral Super Resolution soll in Kombination mit der PS VR2 in Zukunft funktionieren.

Allerdings sind noch keine konkreten VR-Spiele bestätigt, die PS5-Pro-Upgrades erhalten oder in Zukunft die Leistung ausnutzen könnten. Da liegt es natürlich an den Entwicklern. Sony selbst soll intern ja die Unterstützung für die PS VR2 zusammengestrichen haben. Allzu große Bemühungen sind da also wohl von First-Party-Seite auch wieder nicht zu erwarten.

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