LibreOffice plant die Zukunft auf Mobilgeräten und im Web

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Bei der Document Foundation tut sich was in Sachen der Strategie. LibreOffice bleibt zwar auf dem Desktop gesetzt, aber das Team reagiert nun auf die ewigen Rufe nach mobilen Versionen und einer brauchbaren Lösung für den Browser. In mehreren Sitzungen hat der Vorstand festgezurrt, wie die Suite künftig auf verschiedenen Plattformen landen soll. Am Desktop-Rhythmus rüttelt niemand, da kommen weiterhin zwei große Updates pro Jahr. Spannender wird es bei der Technik unter der Haube. Die Entwickler setzen auf WebAssembly, kurz WASM, um LibreOffice direkt im Browser laufen zu lassen. Das hat den Vorteil, dass die Anwendung lokal im Client rattert und die Server nicht in die Knie zwingt. Ein Prototyp auf Basis von Qt 6 existiert bereits und soll jetzt poliert werden.

Für Smartphones und Tablets geht es ebenfalls voran. Das Ziel für das restliche Jahr sieht vor, die grafische Oberfläche zu verbessern und erste Test-Builds in Emulatoren für Android und iOS zum Laufen zu bringen. Auch beim Thema Zusammenarbeit gibt es Pläne. Anstatt nur auf klassische Server-Lösungen zu schauen, experimentiert das Team mit kollaborativem Editieren. Zuerst wird eine stabile Client-Server-Architektur über direkte Verbindungen getestet, bevor man sich später an echte Peer-to-Peer-Netzwerke wagt.

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