#StartupTicker – +++ voicari +++ everdrop +++ JustPlay +++ Exit +++ Peak +++ Bilanzen +++

#StartupTicker

#StartupTicker Startup der Woche: voicari everdrop reduziert Verluste deutlich JustPlay – und wieder ein millionenschwerer Gaming-Exit Peak: StuDocu-Gründer Marnix Broer wird General Partner Celonis und Co. verzichten bewusst auf Bilanzen

    voicari     everdrop     JustPlay     Exit     Peak     Bilanzen

Montag, 18. Mai 2026VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Montag, 18. Mai).

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries

Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#STARTUPTICKER

voicari

Die Jungfirma voicari ist unser Startup der Woche! Das Berliner PetTech hilft Hundehalter:innen dabei, die Emotionen von Vierbeinern zu verstehen. „We decode emotions from sound and behavior, starting with barks, and translate them into actionable understanding for humans“, teilt das Team rund um Benedikt Langheinrich zur Idee mit. Mehr neue Startup gibt’s in unserem Startup-Radar

Tipp: Im Startup-Radar-Newsletter, unserem Premium-Newsletter rund um neue Startups, stellen wir einmal in der Woche spannende neue Startups vor. Jetzt 30 Tage kostenlos testen!

everdrop

Zahlencheck! Das Münchner E-Commerce-Startup everdrop, das seit 2019 nachhaltig produzierte und vegane Haushaltsprodukte vertreibt, wächst wieder! 2024 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 28,2 Millionen (Vorjahr: 26,9 Millionen). Damit sind die Bajuwaren in Sachen Umsatz wieder auf dem Niveau von 2022 (28,2 Millionen). „Dieses Umsatzwachstum ist besonders bemerkenswert, da es mit einem deutlich reduzierten Vertriebs- und Marketingbudget erzielt wurde und somit unsere Profitabilitätsstrategie voll unterstützt“, teilt das Team mit. Das Wachstum liegt dabei aber „unterhalb des originären letztjährigen Planwertes“. Ein Lichtblick bei everdrop ist der gesunkene Jahresfehlbetrag (3,1 Millionen). Im Vorjahr waren es noch 10,3 Millionen. Insbesondere bei den Personalkosten sparte das Unternehmen deutlich. 2024 wirkten im Durchschnitt 78 Mitarbeitende bei everdrop. Im Vorjahr waren es noch 115, im Jahr zuvor noch 142. Insgesamt kostete der Aufbau von everdrop, das bisher rund 60 Millionen Venture Capital eingesammelt hat, bis Ende 2024 bereits rund 43,7 Millionen. Für 2025 plante das Unternehmen zuletzt ein Ergebnis „nahe an der Gesamtprofitabilität“. 2026 möchte der Online-Shop dann „gesamthaft profitabel“ sein. Mehr über everdrop

JustPlay 

Wieder einmal ein millionenschwerer Gaming-Exit! Der koreanische Videospielentwickler NCSoft übernimmt die Mehrheit (70 %) am 2020 gegründeten Berliner Casual-Gaming-Startup JustPlay. Der Kaufpreis beträgt 202 Millionen US-Dollar. Der gebootstrappte Hidden Champion aus der deutschen Hauptstadt, der eine Loyalty-Gaming-App betreibt, erwirtschaftete 2025 rund 172,8 Millionen Dollar Umsatz und 19,1 Millionen Gewinn. JustPlay, von den ehemaligen AppLovin-Mitarbeitern Carl Livie, Gil Mincberg und Mirko Aquaro gegründet, erreicht mit seinen rund 40 Spielen nach eigenen Angaben derzeit mehr als 25 Millionen Spielerinnen und Spieler. Vor allem in den USA ist JustPlay eine große Nummer. Mit diesem Exit reiht sich JustPlay in eine sehenswerte Liste ein. Zu den wichtigsten Gaming-Exit hierzulande zählen unter anderem Popcore (200 Millionen), Astragon (100 Millionen), Kolibri (120 Millionen), wooga (200 Millionen), Goodgame (270 Millionen) und InnoGames (260 Millionen). Und da draußen sind noch zahlreiche große und kleine Games-Startups unterwegs. Mehr über JustPlay

Peak

Vom Investment zum General Partner! StuDocu-Gründer Marnix Broer wird General Partner beim niederländischen Investor Peak. „Broers Ernennung spiegelt einen breiteren Trend im europäischen Wagniskapital wider, bei dem erfahrene Gründer zunehmend in Investmentrollen wechseln, um die nächste Generation von Unternehmern zu unterstützen. Sein Beitritt stärkt Peaks Positionierung als founder-friendly VC-Fonds“, teilt der Geldgeber zur Personalie mit. Peak rund um Stefan Bary investierte 2015 in StuDocu. 2022 investierte der StuDocu-Gründer dann in den fünften Peak-Fonds. Als General Partner kann Broer nun quasi in die nächste Generation investieren. Zudem eröffnet Peak ein Büro in München. In Berlin ist Peak schon längere Zeit präsent. Mehr über Peak

Bilanzen Celonis

Strafe statt Zahlencheck! „Celonis hat seit 2019 keine Bilanz mehr veröffentlicht“, berichtet das Handelsblatt. „Das Bundesamt für Justiz hat Celonis wegen Verstößen gegen handelsrechtliche Offenlegungspflichten inzwischen zu Ordnungsgeldern von insgesamt 187.500 Euro verpflichtet“, heißt es im Bericht weiter. Das deutsche Decacorn (Bewertung: 11 Milliarden US-Dollar) nimmt diese Strafe – wie etliche andere Unternehmen auch – bewusst in Kauf. Das Software-Unternehmen möchte Konkurrenten einfach keinen Einblick in seine Zahlen gewähren. Leider kein Einzelfall. Auch das milliardenschwere Logistikunternehmen sennder veröffentlichte sehr lange keine Zahlen mehr. Ebenso DeepL und Choco. Die Liste ließe sich locker um dutzende weitere Startups, Scaleups und Grownups erweitern. (Handelsblatt) Mehr über Celonis

StartupsToWatch

In der millionenschweren Startup-Welt tummeln sich viele aufstrebende (junge) Unternehmen, die viel mehr Aufmerksamkeit verdient haben. Dazu gehören Startups wie VisioLab, Pixel Photonics, QuoIntelligence, Blocks, &Charge und Conxai. Mehr in StartupsToWatch

brixl

Das Team von brixl möchte Bauunternehmen helfen, „mehr und profitablere öffentliche Bauprojekte zu gewinnen“. Die größte Herausforderung ist dabei „nicht die Technologie, sondern vor allem Vertrauen in einer traditionell geprägten Branche aufzubauen“. Mehr über brixl

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): KI

#DealMonitor – Pliant erhält 18 Millionen – Centrifuge streicht 15 Millionen ein – VetVise sammelt siebenstellige Summe ein

#DealMonitor

#DealMonitor Pliant erhält 18 Millionen Centrifuge streicht 15 Millionen ein VetVise sammelt siebenstellige Summe ein mytalents.ai bekommt sechsstellige Summe

Pliant erhält 18 Millionen – Centrifuge streicht 15 Millionen ein – VetVise sammelt siebenstellige Summe ein

Mittwoch, 17. April 2024VonTeam

Im #DealMonitor für den 17. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Pliant


 PayPal Ventures, SBI Investment, Motive Ventures und Alstin Capital investieren 18 Millionen Euro in Pliant. “This brings Pliant’s total Series A financing to more than €50 million”, teilt das Unternehmen mit. Das Berliner FinTech, das 2021 von Malte Rau und Fabian Terner gegründet wurde, setzt auf Firmenkreditkarten. Molten Ventures, SBI Investment, Alstin Capital und Motive Ventures investierten zuletzt 8 Millionen Euro in das Fintech. Davor flossen 28 Millionen US-Dollar in Pliant. Insgesamt sammelte das Unternehmen nun schon rund 70 Millionen Euro ein. “Pliant will now pursue expansion outside the EU for the first time, starting with the UK”, heißt es in einer Presseaussendung. PayPal Ventures investierte zuletzt bereits in das Kölner FinTech bezahl.deMehr über Pliant

Centrifuge


 ParaFi Capital, Greenfield, Arrington Capital, Bloccelerate, Borderless Capital, Circle Ventures, Edessa Capital, Gnosis, IOSG Ventures, Modular Capital, ProtoCap, Re7 Capital, Scytale Digital, Skynet Trading, Stake Capital, The Spartan Group, TRGC und Wintermute Ventures investieren 15 Millionen US-Dollar in Centrifuge. Beim FinTech aus Zug, 2017 von Lucas Vogelsang und Martin Quensel in Berlin gegründet, dreht sich alles um das Trendthema Decentralized Finance (DeFi). “This strategic investment will help fuel the company’s mission to drive widespread adoption of institutional DeFi”, teilt das Team mit. Coinbase, BlockTower Capital und Co. investierten zuletzt 4 Millionen US-Dollar in Centrifuge. Mehr über Centrifuge 

VetVise


Das Unternehmen LV digital, ein Ableger vom Landwirtschaftsverlag, investiert eine siebenstellige Summe in VetVise. “Neben weiteren Business Angels ist die LV digital nun einer der Hauptinvestoren von VetVise”, heißt es in einer Presseaussendung. Das Unternehmen aus Hannover, 2020 von gegründet, entwickelt “KI- basierten Lösungen für das Stallmonitoring bei Geflügel und Schweinen”.

mytalents.ai


Die Altinvestoren Ben Ruschin, Michael Kamleitner, Florian Haas, A&S Investment und Kambis Kohansal investieren eine sechsstellige Summe in mytalents.ai. Das Startup aus Wien, 2023 von Florian Hasibar und Fabian Hemmerich gegründet, möchte Unternehmen helfen, ihre Mitarbeitenden in Sachen KI fit zu machen. Dafür bietet das EdTech Video-Kurse zu Themen wie Marketing, Vertrieb und Finance an. Derzeit nutzen 40 B2B-Kunden das Angebot von mytalents.ai. Mehr über mytalents.ai

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Foto (oben): azrael74

#StartupTicker – +++ World Fund +++ Mitte +++ Sunvigo +++ JAB Holding +++ PetTech +++ Delphai +++ Othis +++

#StartupTicker

#StartupTicker World Fund: Im ersten Fonds sind nun 300 Millionen Wassersystem-Startup Mitte ist insolvent Sunvigo steht vor dem Aus Familie Reimann setzt auf PetTech Über den frühen Exit von Delphai So funktioniert Othis

    World Fund     Mitte     Sunvigo     JAB Holding     PetTech     Delphai     Othis

Freitag, 22. März 2024VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Freitag, 22. März)

#STARTUPTICKER

World Fund


Eine ziemlich gute Nachricht! Der Berliner Impact-Investor World Fund verkündet das Final Closing seines ersten Fonds. Beachtliche 300 Millionen Euro sind nun im Topf. Angepeilt waren einmal rund 330 Millionen. Die Hauptstädter sind dennoch zufrieden: “Die Investitionssumme ist die bislang größte Erstauflage eines VC-Fonds mit Fokus auf europäische Climate-Tech-Startups”. Der World Fund investiert in Startups aus den Segmenten Energie, Verkehr, Food, Produktion und Immobilien, die den CO2-Ausstoß reduzieren wollen. Das Team investierte zuletzt unter anderem in ecoworks, cylib und aedifion. Mehr über den World Fund

Mitte


Pleite! Das Berliner Wassersystem-Startup Mitte ist insolvent. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wird Rechtsanwalt Michael Bohnhoff bestellt. “Die finanziellen Mittel der letzten Finanzierungsrunde seien nicht ausreichend gewesen, weshalb das Start-up den Gang zum Gericht angetreten habe, schreibt Rechtsanwalt Bohnhoff auf Nachfrage”, heißt es bei WiWo zur Insolvenz. Das Berliner Grownup, 2016 von Moritz Waldstein und Faebian Bastiman gegründet, möchte seit Jahren eine Art modernes Wassersystem etablieren. In den vergangenen Jahren flossen rund 23 Millionen Euro in das Unternehmen – unter anderem von Bitburger Ventures, Kärcher, Danone und FoodLabs. Ein serienreifes Produkt konnte das Unternehmen dabei sehr sehr lange nicht präsentieren. Erst 2021 kam der Wasseraufbereiter von Mitte auf den Markt – mit rund drei Jahren Verspätung. Anfangs wollte das Team sein Wassersystem schlicht und einfach verkaufen, zuletzt setzten die Hauptstädter auf ein Abo-Modell. Gründer Waldstein verließ das Unternehmen Ende 2023. In Hochzeiten wirkten rund 100 Mitarbeitende für Mitte, Ende September 2023 waren es noch 30, zuletzt waren es nur noch 14. Mehr über Mitte

Sunvigo


Eine extrem überraschende Pleite! Das Kölner GreenTech Sunvigo ist insolvent. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wird Rechtsanwalt Christoph Nüsser bestellt. Das Startup aus Köln, 2020 von Michael Peters, Bastian Bauwens und Vigen Nikogosian gegründet, setzt auf “Solar-as-a-Service Produkte für Besitzer von Einfamilienhäusern” samt Stromvertrag. Future Energy Ventures, der Triodos Energy Transition Europe Fund und Altinvestoren investierten zuletzt 12 Millionen Euro in Sunvigo. Zudem sicherte sich das Unternehmen erst kürzlich eine Fremdkapitalfinanzierung in Höhe von 15 Millionen von der Triodos Bank. Mehr über Sunvigo

Wandeldarlehen –  Startup-Radar


Jetzt auf deutsche-startups.de  Wandeldarlehen – alles, was Du wissen musst – ein Gastbeitrag von Moritz Grumbach  5 neue Startups: Carbon Farming, aima velergo, Galakto, chatlyn, Nox

#LESENSWERT

JAB Holding – PetTech – Delphai – Othis


 Familie Reimanns JAB Holding setzt massiv auf das Boomsegment PetTech (Handelsblatt)  Das steckt hinter dem frühen Delphai-Exit in die USA (Gründerszene)  So funktioniert Othis, eine neue Vermögensverwaltung (Finance Forward)

#DEALMONITOR

Investments & Exits


neoom bekommt 30 Millionen SET Ventures investiert in Fuchs & Eule 468 Capital, investiert in Novus docport sammelt Millionensumme ein Mahana Therapeutics übernimmt Cara Care. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3

#Interview – “Es wird oft unterschätzt, wie abhängig man von externen Faktoren ist”

#Interview

Gründeralltag – gibt es das überhaupt? “Ohne ein starkes Team wirst du es nicht schaffen. Auch wenn du das beste Produkt und starke Investoren hast, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bist – dein Team muss immer mitziehen”, ist sich Wolfgang Maurer von HelloBello sicher.

“Es wird oft unterschätzt, wie abhängig man von externen Faktoren ist”

Freitag, 16. Februar 2024VonTeam

Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Dieses Mal antwortet Wolfgang Maurer, Gründer von HelloBello. Das Startup aus Bad Tölz bietet frisch gekochtes Hundefutter im Abo-Modell.

Wie startest du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?


Im Arbeitsalltag von Startups gibt es das Wort “normal” gar nicht – und das ist gerade das Tolle. Wachstum bedeutet, sich ständig mit neuen Herausforderungen und Erfahrungen zu beschäftigen. Dementsprechend gleicht kein Tag dem anderen. Es ist ein konstantes Weiterentwickeln, Optimieren und Lernen.

Wie schaltest du nach der Arbeit ab?


Nach der Arbeit steht meine Familie im Fokus, aber auch Hobbys wie Wandern und Segeln. Außerdem haben wir bei HelloBello ja den großen Vorteil, immer Hunde um uns herum zu haben. Die helfen auch mal, während der Arbeit für ein paar Minuten abzuschalten, wenn sie ihre Streicheleinheiten einfordern.

Was über das Gründer:innen-Dasein hättest du gerne vor der Gründung gewusst?


Ich glaube, es ist unmöglich sich vorstellen zu können, wie viel Durchhaltevermögen und Nerven es braucht, um ein Startup zu gründen und durch die ersten Jahre zu bringen. Es wird oft unterschätzt, wie abhängig man von externen Faktoren und Personen ist. Und das betrifft die unterschiedlichsten Bereiche: Logistik, Produktion, Finanzierung, Kundenbetreuung, IT und vieles mehr. Sich da durchzuboxen, fordert dich als Gründer, aber auch dein Team maximal.

Was waren die größten Hürden, die du auf dem Weg zur Gründung überwinden musstet?


Die größte Hürde war ganz klar die Fertigstellung des Produkts und des Produktionsablaufes. Bis unser frisch gekochtes Futter wirklich marktreif und skalierbar war, haben wir unzählige Male Prozesse verändert, verbessert und dann doch wieder ganz über den Haufen geworfen und es noch einmal anders probiert. Wir arbeiten mit frischen Lebensmitteln, das hat sehr viele ungeahnte Herausforderungen mit sich gebracht – besonders durch unsere hohen Qualitätsansprüche an das fertige Produkt.

Was waren die größten Fehler, die du bisher gemacht hast – und was hast du aus diesen gelernt?


Die Integration von Frischfutter in die individuelle Fertigung erwies sich als deutlich komplexer als ursprünglich angenommen. Zu Beginn hätten wir mehr Ressourcen für diese Herausforderung einplanen sollen. Dadurch waren wir nicht ausreichend auf den unerwarteten Ansturm vorbereitet.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter:innen für sein Startup?


LinkedIn bietet eine hervorragende Möglichkeit, gezielt nach Mitarbeitern zu suchen, die über die erforderlichen Fähigkeiten und Erfahrungen für die vakante Position verfügen. Die Nutzung des eigenen Netzwerks auf dieser Plattform erweist sich oft als effektiver als herkömmliche Stellenausschreibungen.

Welchen Tipp hast du für andere Gründer:innen?


Ohne ein starkes Team wirst du es nicht schaffen. Auch wenn du das beste Produkt und starke Investoren hast, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bist – dein Team muss immer mitziehen. Ein Startup zu gründen ist eine Achterbahnfahrt mit vielen Herausforderungen. Auch wenn es banal klingen mag, die Stärke deines Unternehmens hängt letztendlich von der Leistung des schwächsten Teammitglieds ab. Insbesondere in kleineren Teams ist ein positiver Teamgeist unerlässlich, um am Ende des Tages erfolgreich zu sein.

Ohne welches externe Tool würde dein Startup quasi nicht mehr existieren?


Triple Whale ermöglicht uns im Marketing, noch stärker auf Daten zu setzen und unser Budget besonders effektiv zu nutzen. Damit behalten wir jederzeit einen präzisen Überblick, was uns zweifellos bereits vor der ein oder anderen Fehleinschätzung bewahrt hat.

Wie sorgt ihr bei eurem Team für gute Stimmung?


Hier sind verschiedene Faktoren im Spiel. Da sich nicht alle Mitarbeiter:innen an einem Standort befinden, stellen große Zusammenkünfte wie unsere Weihnachtsfeier oder Segelausflüge im Sommer immer besondere Highlights dar. Bei solchen Events liegt uns viel daran, nicht ausschließlich über Arbeitsthemen zu sprechen, sondern einfach eine gute Zeit miteinander zu verbringen. Im Alltag tragen auch Kleinigkeiten wie thematisch lustige Hintergründe in Google Meetings dazu bei, eine positive Stimmung zu schaffen.

Was war dein bisher wildestes Startup-Erlebnis?


Ein unvergesslicher Moment war unsere Teilnahme bei der TV-Sendung “2Minuten2Millionen” – dem österreichischen Pendant zu “Die Höhle der Löwen” – vor etwa 3 Jahren. Sowohl die Aufnahme als auch die Ausstrahlung waren wild. Wir waren zu der Zeit noch ein sehr kleines Team und standen noch ganz am Anfang mit der Produktion. Niemals hätten wir es gewagt, von einem derartigen Ansturm auf unser Produkt zu träumen. Doch mit einem unglaublichen Team-Einsatz konnten wir diese Herausforderung bewältigen. Es ist wirklich toll zu sehen, wie viele Hunde wir seit der Teilnahme immer noch jeden Monat bekochen dürfen.

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag aus? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

Foto (oben): HelloBello

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