#DealMonitor – Fuchs & Eule erhält 10 Millionen – ValueGrain sammelt 3,3 Millionen ein – Tourlane übernimmt Lambus

#DealMonitor

#DealMonitor Fuchs & Eule erhält 10 Millionen ValueGrain sammelt bis zu 3,3 Millionen ein auxilius.ai streicht 1,3 Millionen ein reverse.fashion bekommt Millionensumme butterfly & elephant investiert in Additive Marking Tourlane übernimmt Lambus

Fuchs & Eule erhält 10 Millionen – ValueGrain sammelt 3,3 Millionen ein – Tourlane übernimmt Lambus

Mittwoch, 8. Juli 2026VonTeam

Im #DealMonitor für den 8. Juli werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE

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Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland

INVESTMENTS

Fuchs & Eule 

GET Fund, PI Impact, WaVe-X, sowie die Altinvestoren SET Ventures, Picus Capital und Realyze Ventures investieren 10 Millionen Euro in Fuchs & Eule. Das Startup aus Berlin, 2021 vom Käuferportal-Macher Robin Behlau, Tobias Frese, Lina Adrian, Friso Zimmermann und Matthias Kube als Valyria gegründet, positioniert sich als „digitaler Energie-Partner für die Immobilienwirtschaft“. Das frische Kapital soll in den „Ausbau des digitalen Geschäftsmodells“ fließen. 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern arbeiten derzeit für die Jungfirma. In den vergangenen Jahren flossen bereits rund 17 Millionen in Fuchs & Eule. SET Ventures hielt zuletzt rund 16 % am Unternehmen. Mehr über Fuchs & Eule

ValueGrain

 Bernhard Schadeberg, geschäftsführender Gesellschafter der Krombacher Brauerei, und Joachim Friedsch, Inhaber des Pumpenherstellers Fristam Pumpen, investieren bis zu 3,3 Millionen Euro in ValueGrain. Die Bewertung (Post-Money) lag bei 10,3 Millionen). Das Startup aus Hamburg, 2024 von Tim Gräsing, Marten Schmidt und Janosch Thomsen gegründet, verwertet Biertreber aus der Bierherstellung zu pflanzlichen Lebensmittelzutaten. Die Upcycling-Technologie des Startups verwandelt den Brauerei-Nebenstrom in nährstoffreiche Rohstoffe für eine nachhaltigere und kreislauforientierte Lebensmittelproduktion. Mehr über ValueGrain

auxilius.ai

Der Bonner Investor High-Tech Gründerfonds (HTGF), Techstars und Business Angels investieren 1,3 Millionen in auxilius.ai. Das Startup aus Unterföhring bei München, 2025 von Christian Hoppe und James Barnes gegründet, positioniert sich als „KI-native Plattform für Governance, Risk & Compliance (GRC)“. Die Plattform des Startups übersetzt etwa Richtlinien und Kontrollanforderungen in ausführbare Prüfregeln und unterstützt Unternehmen bei der Durchführung und Dokumentation interner Kontrollen. Das Frische Kapital soll in den Ausbau des Engineering- und Domain-Teams fließen. Mehr über auxilius.ai

reverse.fashion

Der Bonner Investor High-Tech Gründerfonds (HTGF) investiert eine siebenstellige Summe in reverse.fashion. Das Startup aus Berlin, 2024 von Mario Osterwalder, Karsten Pufahl und Paul Doertenbach gegründet, entwickelt eine KI-basierte Software zur automatisierten Sortierung von Alttextilien. KISORA, H&M Group und Co. investierten zuvor bereits eine sechsstellige Summe in reverse.fashion. H&M hielt vor der Investmentrunde rund 6 % am Unternehmen. Mehr über reverse.fashion

Additive Marking

butterfly & elephant, die Beteiligungsgesellschaft von GS1 Germany, investiert eine ungenannte Summe in Additive Marking. Das Startup aus Paderborn, 2018 von Ulrich Jahnke, Matthias Habdank und Philipp Alexander Bornefeld gegründet, integriert maschinenlesbare Identifikationscodes direkt in 3D-gedruckte Bauteile. Mehr über Additive Marking

MERGERS & ACQUISITIONS

Tourlane – Lambus

Das Berliner Pauschalreisen-Grownup Tourlane übernimmt das 2019 gegründete Osnabrücker Startup Lambus, eine „All-in-One Reise-App“. „We have been partnering for years and it was the logical next step to work even closer together in the future“, teilt das Team von Lambus zur Übernahme mit. Tourlane, 2016 von Julian Stiefel und Julian Weselek gegründet, vermittelt „maßgeschneiderte Traumreisen“ im höheren Preissegment. In den vergangenen Jahren flossen bereits 100 Millionen Euro in das Travel-Grownup – unter anderem von Sequoia Capital, Target Global und HV Capital. Mehr über Tourlane

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#StartupTicker – +++ Proxima Fusion +++ Unicorn +++ Quantum Systems +++ Stark +++ Niedersachsen +++ EU Inc. +++

#StartupTicker

#StartupTicker Proxima Fusion steigt zum Unicorn auf Quantum Systems und Stark loten wohl Fusion aus Startup-Boom in Niedersachsen – besonders in Osnabrück Großes Interesse an EU Inc. So funktioniert das Heidelberger Startup blue activity

    Proxima Fusion     Unicorn     Quantum Systems     Stark     Niedersachsen     EU Inc.

Dienstag, 7. Juli 2026VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Dienstag, 7. Juli).

#STARTUPLAND: NUR DER FRÜHE VOGEL SPART!

If you live and breathe startups – STARTUPLAND is your event

Die günstigste Ticketphase läuft! Wer bei unserer vierten STARTUPLAND Conference 2027 (10. März in Köln, RheinEnergieStadion) dabei sein möchte, sollte jetzt zugreifen. Die Super-Early-Bird-Tickets gibt es nur für kurze Zeit.

#STARTUPTICKER

Proxima Fusion

Und wieder ein neues Unicorn! Proxima Fusion steigt nach einer 411-Millionen-Euro-Finanzierungsrunde bei einer Bewertung von 2,4 Milliarden Euro in den Milliarden-Club auf. Das 2023 gegründete Münchner DeepTech entwickelt Fusionskraftwerke auf Basis des Stellarator-Konzepts und sammelte bislang rund 650 Millionen Euro ein. Zu den Geldgebern der aktuellen Investmentrunde gehören unter anderem XTX Ventures, East X Ventures, RWE und Google. Proxima Fusion ist bereits das achte deutsche Unicorn des Jahres 2026. Mit Marvel Fusion und Focused Energy gehört das Unternehmen zudem zu einer wachsenden deutschen Riege millionenschwere Fusions-Startups. Mehr über Proxima Fusion

Quantum Systems – Stark

Wächst jetzt zusammen, was zusammen gehört? Der Münchner Drohnenhersteller Quantum Systems prüft laut Financial Times offenbar einen Zusammenschluss mit dem Berliner DefenseTech-Unicorn Stark. Besonders spannend: Stark wurde 2024 von Quantum-Systems-Gründer Florian Seibel und Sven Kruck als eigenständiges Unternehmen aufgebaut, um sich auf Kampfdrohnen zu konzentrieren. Die Trennung zwischen ziviler und militärischer Drohnentechnologie könnte somit schneller enden als viele erwartet hätten. Zuletzt sammelte Quantum Systems 1,2 Milliarden US-Dollar bei einer Bewertung von rund 8 Milliarden US-Dollar ein, Stark kurz zuvor 500 Millionen Euro bei einer Bewertung von mehr als 3,2 Milliarden Euro. Ein Zusammenschluss würde einen echten europäischen DefenseTech-Giganten schaffen. Und in diesem Geschäft zählt Größe durchaus. (Financial Times) Mehr über Quantum Systems

Niedersachsen

Überraschende Dynamik! In Niedersachsen entstanden 2025 insgesamt 167 neue Startups – so viele wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr. Besonders stark präsentiert sich dabei Osnabrück. Mit 36,8 Startups je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner weist die Stadt laut Niedersachsen Startup Monitor 2026 die höchste Gründungsaktivität im Bundesland auf. Dass die Region inzwischen eine gewisse Strahlkraft entwickelt, zeigen auch Startups wie Nature Robots, simmetry.ai und VisioLab, die uns in diesem Jahr bereits mehrfach begegnet sind. Der Report nennt allerdings auch eine Schattenseite: Die Zahl der Finanzierungsrunden brach zuletzt um 39 % ein. Gerade in der Frühphase bleibt der Zugang zu Kapital eine der größten Herausforderungen für junge Unternehmen im Bundesland. Während die Finanzierung schwieriger wird, entwickelt sich die Gründerinnenquote erfreulich. Mit 23,4 % liegt Niedersachsen inzwischen deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Langfristig bleibt allerdings Hannover das Maß der Dinge: Bei den Gründungen pro Kopf seit 2019 liegt die Landeshauptstadt vor Osnabrück und Göttingen. (Niedersachsen Startup Monitor 2026) Mehr über Niedersachsen

EU Inc.

Großes Interesse! 62 % der deutschen Tech-Startups würden ihr nächstes Unternehmen als europäische EU Inc. gründen. Dies geht aus einer aktuellen Bitkom-Umfrage unter 102 Tech-Startups hervor. Die geplante Rechtsform soll vor allem grenzüberschreitendes Wachstum erleichtern – etwa indem Startups ohne eigene Tochtergesellschaften in weiteren EU-Ländern aktiv werden können. Genau darin sehen 94 % der Befragten den größten Vorteil. (Bitkom) Mehr über die EU Inc.

blue activity

„Wir sind mit einer Überzeugung gestartet – und haben sie zur Realität gemacht“, sagt Lars Havighorst, Gründer von blue activity. Das Startup aus Heidelberg tritt an, um chemische Biozide in industriellen Kühlsystemen durch Mikroorganismen zu ersetzen. Mehr über blue activity

Cologne Startup Summer Night

Zehn junge Unternehmen präsentieren sich im Startup Village der Cologne Startup Summer Night. Besucherinnen und Besucher können die Teams an ihren Ständen kennenlernen, ihre Produkte entdecken und sich über innovative Geschäftsmodelle austauschen. Mehr in StartupsToWatch

#DEALMONITOR

Investments & Exits

Andercore erhält 30 Millionen Stenon sammelt 18 Millionen ein alqem bekommt 8 Millionen CCRAFT stricht 7,8 Millionen ein FENKA Robotics erhält 3 Millionen Vytal bekommt weitere Millionen Holidu übernimmt Gites.com. Mehr im Deal-Monitor

#JOBS

meap

Unser Job des Tages! meap sucht einen Social Media Manager – Paid Social / Performance Marketing (m/w/d). Wir bieten Full Service – vom einzelnen Logo bis hin zu vollständigem Corporate Design: Online-Marketing, SEO-Optimierung, großes Projektmanagement-Kino, Content-Erstellung, Softwareentwicklung oder Datenmanagement.

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Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

#DealMonitor – VisioLab sammelt 11 Millionen ein – &Charge bekommt 5 Millionen – studio vaai erhält 2 Millionen

#DealMonitor

#DealMonitor Self-Checkout-Startup VisioLab sammelt 11 Millionen ein Lade-Startup &Charge bekommt 5 Millionen Anprobe-Startup studio vaai erhält 2 Millionen Axel Springer investiert in Bryght aiomatic wird Teil des Pumpenherstellers KSB

VisioLab sammelt 11 Millionen ein – &Charge bekommt 5 Millionen – studio vaai erhält 2 Millionen

Dienstag, 21. April 2026VonTeam

Im #DealMonitor für den 21. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE



The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND

Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland

INVESTMENTS

VisioLab

eCAPITAL aus Münster und Simon Capital aus Düsseldorf sowie Altinvestoren investieren 11 Millionen US-Dollar in VisioLab. Das Startup aus Osnabrück, 2019 von Tim Niekamp und Iwo Gernemann gegründet, setzt auf KI-basierte Self-Checkout-Lösungen für die Gastronomie. „Die Software verwandelt ein einfaches iPad in ein komplettes Self-Checkout-System für die Gastronomie“, teilt das Unternehmen mit. In den USA stattete VisioLab etwa die Arena der NBA-Mannschaft Orlando Magic aus. Das frische soll nun auch insbesondere in die Expansion fließen. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), das Family-Office zwei.7 sowie die Altinvestoren NBank Capital, APX und Jens Ohr investierten zuletzt 2 Millionen Euro in VisioLab. NBank Capital hielt vor dieser Investmentrunde rund 13 % am Unternehmen. Mehr über VisioLab

&Charge

 Der polnische B2B-Investor Warsaw Equity Group, InnoEnergy, Redstone und Porsche Ventures investieren 5 Millionen Euro in &Charge. Das Startup aus Frankfurt am Main, 2019 von Eugen Letkemann, Matthias Drechsler und Simon Vogt gegründet, positioniert sich als „Begleiter für E-Mobilität“. Das Team unterstützt Betreiber von Ladestationen dabei, „Probleme vor Ort zu erkennen und zu beheben, die bei der Fernüberwachung oft übersehen werden“. Helen Ventures, der Corporate-Venture-Capital-Arm des finnischen Energieunternehmens Helen, Porsche Ventures und InnoEnergy investierten zuvor bereits in &Charge. Helen und Porsche hielten zuletzt rund 24 % an &Charge. Mehr über &Charge

studio vaai

Pluto Capital, ein Investmentvehikel des Check24 Investment Office, investiert 2 Millionen Euro in studio vaaisiehe Linkedin. Beim Startup aus München, von Caterina Mandel und Paul Zhang (beide ehemals bei Check24 tätig) gegründet, dreht sich alles um das Thema digitale Anprobe. Das Motto dabei lautet „We make people find the perfect fit before ordering, not after“. Mehr über studio vaai

Bryght

Das Medienhaus Axel Springer investiert eine ungenannte Summe in Bryght. Das Startup aus Essen, 2024 von Jonas Wiesenberg, Til Wiesenberg und Maximilian Knöfel gegründet, möchte sich als „Social Network der Zukunft“ etablieren. „Creator müssen sich bewerben oder eingeladen werden, um auf Bryght dabei zu sein. So sichern wir, dass auf Bryght nur cooler Content verfügbar ist“, heißt es zum Konzept. elements, NRW.BANK, Fresenius, WeCreate und Business Angels investierten zuvor bereits 500.000 Euro in die Jungfirma. Mehr über Bryght

MERGERS & ACQUISITIONS

KSB aiomatic

Der Frankenthaler Pumpen- und Armaturenhersteller KSB übernimmt zunächst 47 % am Hamburger Startup aiomatic„Mit der Aussicht, in drei Jahren alle Anteile zu übernehmen“ – wie das Handelsblatt berichtet. Das Startup aus Hamburg, 2020 von Lena Weirauch, Felix Kraft und Dario Ramming gegründet, kümmert sich um die Wartung von Maschinen. Das System des Unternehmens überwacht Maschinen und kennt „den optimalen Wartungszeitpunkt“. KSB hielt bisher knapp 5 % am Unternehmen. KSB, Haufe Group Ventures, 4TreeCapital und Co. investierten zuletzt 2 Millionen Euro in aiomatic. Mehr über aiomatic

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#Interview – “Einige Investoren sind auf uns zugekommen”

#Interview

In den vergangenen Jahren flossen bereits 8,8 Millionen in Doinstruct. “Wir wachsen stetig. Beispielsweise hatten wir im Jahr 2022 10 Kunden, im Jahr 2023 schon 98 und inzwischen sind wir bei mehr als 250 Kunden”, sagt Gründerin Charlotte Rothert.

“Einige Investoren sind auf uns zugekommen”

Dienstag, 29. Oktober 2024VonAlexander Hüsing

Das junge Startup Doinstruct, 2021 von Charlotte Rothert, Thorsten Gross, Daniel Marinkovic und Mona Feder  in Osnabrück gegründet, entwickelt eine mobile Schulungslösung für Frontlineworker. “Wir haben eine mobile Onboarding- und Schulungsplattform entwickelt, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen von Mitarbeitern ohne festen Arbeitsplatz orientiert”, erklärt Gründerin Rothert die Idee hinter Doinstruct.

Creandum, High-Tech Gründerfonds (HTGF ), D11Z.Ventures, Bastian Karweg und Andreas Hettich investieren 7,6 Millionen Euro in das Unternehmen. Insgesamt flossen bereits 8,8 Millionen Euro in Doinstruct. Derzeit arbeiten 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Unternehmen.

Im Interview mit deutsche-startups.de stellt Gründerin Rothert Doinstruct einmal ausführlich vor.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Doinstruct erklären?


Der Großteil der Arbeiter in Deutschland arbeiten fernab vom Schreibtisch und packen direkt an, sei es auf dem Bau, bei der Ernte oder in der Gastronomie. Diese Mitarbeiter, die teils aus dem Ausland kommen, müssen ordentlich eingewiesen werden und Schulungen zu Themen wie Sicherheit, Hygiene und Nachhaltigkeit durchlaufen. Doch eine Schulung vor Ort kann aufgrund von Mehrschichtsystemen, dezentralen Einsatzorten und der Sprachbarriere schwierig sein. Wir haben eine mobile Onboarding- und Schulungsplattform entwickelt, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen von Mitarbeitern ohne festen Arbeitsplatz orientiert. Es gibt keine App, die man herunterladen muss, kein Passwort, das man sich merken muss, und keine E-Mail. Wir helfen Unternehmen, ihre Mitarbeiter in ihrer Muttersprache zu schulen und sind derzeit in mehr als 20 Sprachen verfügbar. Im Durchschnitt erreichen doinstruct-Kunden eine Adoptionsrate von mehr 80% im ersten Monat, sparen 4,6 Stunden produktiver Arbeit pro Mitarbeiter und reduzieren die Trainingskosten um ca. 43%.

Wie hat sich Doinstruct seit der Gründung entwickelt?


Wir wachsen stetig. Beispielsweise hatten wir im Jahr 2022 10 Kunden, im Jahr 2023 schon 98 und inzwischen sind wir bei mehr als 250 Kunden, Tendenz steigend. Stand heute haben wir 45 Mitarbeiter. 

Zuletzt konntet ihr Millionen einsammeln. Wie seid ihr mit euren Investor:innen in Kontakt gekommen?


In Investorenkreisen war bekannt, dass wir viel Nachfrage von Kunden erhalten und schnell ein gutes Wachstum erzielen konnten. Dadurch sind einige Investoren auf uns zugekommen.

Euer Firmensitz ist Osnabrück. Ist das ein Vor- oder ein Nachteil?


Der Standort in Osnabrück war ein absoluter Vorteil in unserer Gründungsphase. Das Osnabrücker Land ist das Silicon Valley der Food- und Agrarindustrie. Die Nähe dazu hat uns geholfen, mit doinstruct gerade in diesen Branchen durchzustarten und Kunden zu gewinnen. Gleichzeitig ist die Startup-Bubble hier sehr vielfältig. Einige streben den Mittelstand an, andere probieren sich erst mal gemütlich aus, und wiederum andere wollen stark wachsen, so wie wir. Hier kommt auch schnell eine gute Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen, Gründern und Mittelstand zusammen, von losen Projektkooperationen bis hin zu Investments. Dennoch haben Metropolen wie Berlin natürlich auch ihre Vorteile, weshalb wir für die Skalierung nach Berlin umziehen werden. 

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?


So richtig schief gelaufen ist bisher noch nichts. Wir haben einige Fehler gemacht, zum Beispiel manche Rollen zu spät besetzt, aber nichts davon ist richtig gravierend gewesen.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?


Dadurch, dass wir Gründer selbst aus Bereichen kommen, in denen wir engen Kontakt zu Frontline-Workern hatten, kennen wir ihre Bedürfnisse und wissen genau, wovon wir sprechen. Thorsten Gross hat lange als Geschäftsführer bei Tönnies und als Führungskraft in den Fleischwerken von Kaufland und Edeka Südwest gearbeitet. Ich selbst bin gelernte Landwirtin und habe als Betriebsberaterin viele landwirtschaftliche Großbetriebe umstrukturiert. Dabei haben wir die sprachlichen, technischen und ortsbedingten Schwierigkeiten von Schulungen aus erster Hand erfahren und gegründet, weil wir einen reellen Bedarf gesehen haben. Daniel Marinkovic ist IT-Experte und verantwortet die digitale Umsetzung der praktischen Anforderungen. Durch unsere kombinierten Erfahrungen konnten wir auch mit einem starken Netzwerk in den richtigen Bereichen direkt erfolgreich durchstarten. 

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?


Bleib nah an deiner Zielgruppe und kenn deinen ICP.

Wo steht Doinstruct in einem Jahr?


Wir expandieren derzeit in weitere europäische Länder und lancieren stetig weitere Branchen wie Logistik, Bau, Facility Management und Manufacturing. Den Kundenstamm in diesen Industrien und weiteren Ländern werden wir im nächsten Jahr gezielt ausbauen.

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Foto (oben): Doinstruct

#DealMonitor – Black Forest Labs sammelt 31 Millionen ein – Flowers erhält 6 Millionen

#DealMonitor

#DealMonitor Black Forest Labs sammelt 31 Millionen ein Flowers erhält 6 Millionen DemoSquare bekommt 1,2 Millionen Maxburg investiert in slashwhy Finanzspritze für DcubeD Olympia-Verlag startet kicker Ventures

Black Forest Labs sammelt 31 Millionen ein – Flowers erhält 6 Millionen

Dienstag, 6. August 2024VonTeam

Im #DealMonitor für den 6. August werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Black Forest Labs


Andreessen Horowitz (a16z ), General Catalyst und Mätch VC sowie Business Angels wie Brendan Iribe, Michael Ovitz, Garry Tan, Timo Aila und Vladlen Koltun investieren 31 Millionen US-Dollar in Black Forest Labs (BFL). Das Startup aus Freiburg, das von den ehemaligen Stability AI-Entwicklern Robin Rombach, Patrick Esser und Andreas Blattmann gegründet wurde, “hat es sich zur Aufgabe gemacht, die weltweit besten offenen visuellen Modelle für Entwickler zu entwickeln”. Zunächst setzt das Unternehmen dabei auf Flux. “Deeply rooted in the generative AI research community, our mission is to develop and advance state-of-the-art generative deep learning models for media such as images and videos, and to push the boundaries of creativity, efficiency and diversity”, teilt das Team mit.

Flowers


Der Münchner Investor Capmont Technology und Altinvestor LEA Partners investieren 6 Millionen Euro in FlowersDas Startup aus München, 2019 von Andreas Martin und Daniel Vöckler gegründet, entwickelt ein “digitales Organisationsmanagementsystem, das Unternehmen hilft, ihre Prozesse und Produktivität zu verbessern”. La Famiglia, Lea Partner, Collective Ventures und mehrere Business Angeld investierten zuletzt 3,2 Millionen Euro in Flowers. 

DemoSquare


 QBIT Capital und High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren 1,2 Millionen Schweizer Franken in DemoSquare. Das Spin-off der EPFL,  2023 von Victor Kristof und Jérémie Rappaz in Lausanne gegründet, entwickelt künstliche Intelligenz-Algorithmen. Das Team möchte “Unternehmen dabei helfen, politische und regulatorische Veränderungen durch eine innovative Benutzeroberfläche zu antizipieren”.

slashwhy 


Die Die Münchner Private-Equity-Gesellschaft Maxburg Capital Partners investiert eine ungenannte Summe in slashwhy. Das Unternehmen aus Osnabrück positioniert sich als “Software-Dienstleister, der Individualsoftware für Unternehmen entwickelt”. “Durch die Partnerschaft mit der Investmentgesellschaft Maxburg will slashwhy mit bestehenden Kunden weiter wachsen und gleichzeitig die Weichen für die Erschließung neuer, spannender Märkte stellen”, heißt es in einer Presseaussendung.

DcubeD


Expansion, BayBG Venture Capital, High-Tech Gründerfonds (HTGF), Aurelia Foundry, Ventis, Rymdkapital und Decisive Point Europe investieren eine ungenannte Summe in DcubeD. Das Münchner Unternehmen, das von Thomas Sinn gegründet wurde, entwickelt und verkauft “innovative Aktuatoren und entfaltbare Strukturen für den rasant wachsenden Raumfahrtmarkt”. Der HTGF und Interlink Ventures investierten zuvor bereits in das Unternehmen. Mehr über DcubeD

VENTURE CAPITAL

kicker Ventures


Der Nürnberger Olympia-Verlag, der vor allem für das Sportmagazin kicker bekannt ist, baut mit kicker Ventures sein Beteiligungsgeschäft aus. “Das Unternehmen richtet sich dabei an innovative Business-Cases im DACH-Raum und fokussiert sich auf die Branchen Digital, Technology, Medien, Sport und Outdoor”, heißt es zur Ausrichtung. Dabei möchte das Team junge Unternehmen “in der Seed- und Start-up-Phase mit strategischen Investments für skalierbare Geschäftsideen unterstützen”. Geführt wird der Beteiligungsableger von Oliver Kühn und Werner Wittmann. Zur Seite stehen dem Duo die Venture Partner Fabian Furch und Leopold Ingelheim, Gründer von EarlyGame. Bereits 2020 stieg der Olympia-Verlag bei der E-Sport-Plattform EarlyGame ein. Zu den Startup-Aktivitäten des Nürnberger Unternehmens gehört zudem Tickaroo. Bereits 2015 investierte der Olympia-Verlag in den Liveblogging-Software-Anbieter.

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