#DealMonitor – VisioLab sammelt 11 Millionen ein – &Charge bekommt 5 Millionen – studio vaai erhält 2 Millionen

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#DealMonitor Self-Checkout-Startup VisioLab sammelt 11 Millionen ein Lade-Startup &Charge bekommt 5 Millionen Anprobe-Startup studio vaai erhält 2 Millionen Axel Springer investiert in Bryght aiomatic wird Teil des Pumpenherstellers KSB

VisioLab sammelt 11 Millionen ein – &Charge bekommt 5 Millionen – studio vaai erhält 2 Millionen

Dienstag, 21. April 2026VonTeam

Im #DealMonitor für den 21. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE



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Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland

INVESTMENTS

VisioLab

eCAPITAL aus Münster und Simon Capital aus Düsseldorf sowie Altinvestoren investieren 11 Millionen US-Dollar in VisioLab. Das Startup aus Osnabrück, 2019 von Tim Niekamp und Iwo Gernemann gegründet, setzt auf KI-basierte Self-Checkout-Lösungen für die Gastronomie. „Die Software verwandelt ein einfaches iPad in ein komplettes Self-Checkout-System für die Gastronomie“, teilt das Unternehmen mit. In den USA stattete VisioLab etwa die Arena der NBA-Mannschaft Orlando Magic aus. Das frische soll nun auch insbesondere in die Expansion fließen. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), das Family-Office zwei.7 sowie die Altinvestoren NBank Capital, APX und Jens Ohr investierten zuletzt 2 Millionen Euro in VisioLab. NBank Capital hielt vor dieser Investmentrunde rund 13 % am Unternehmen. Mehr über VisioLab

&Charge

 Der polnische B2B-Investor Warsaw Equity Group, InnoEnergy, Redstone und Porsche Ventures investieren 5 Millionen Euro in &Charge. Das Startup aus Frankfurt am Main, 2019 von Eugen Letkemann, Matthias Drechsler und Simon Vogt gegründet, positioniert sich als „Begleiter für E-Mobilität“. Das Team unterstützt Betreiber von Ladestationen dabei, „Probleme vor Ort zu erkennen und zu beheben, die bei der Fernüberwachung oft übersehen werden“. Helen Ventures, der Corporate-Venture-Capital-Arm des finnischen Energieunternehmens Helen, Porsche Ventures und InnoEnergy investierten zuvor bereits in &Charge. Helen und Porsche hielten zuletzt rund 24 % an &Charge. Mehr über &Charge

studio vaai

Pluto Capital, ein Investmentvehikel des Check24 Investment Office, investiert 2 Millionen Euro in studio vaaisiehe Linkedin. Beim Startup aus München, von Caterina Mandel und Paul Zhang (beide ehemals bei Check24 tätig) gegründet, dreht sich alles um das Thema digitale Anprobe. Das Motto dabei lautet „We make people find the perfect fit before ordering, not after“. Mehr über studio vaai

Bryght

Das Medienhaus Axel Springer investiert eine ungenannte Summe in Bryght. Das Startup aus Essen, 2024 von Jonas Wiesenberg, Til Wiesenberg und Maximilian Knöfel gegründet, möchte sich als „Social Network der Zukunft“ etablieren. „Creator müssen sich bewerben oder eingeladen werden, um auf Bryght dabei zu sein. So sichern wir, dass auf Bryght nur cooler Content verfügbar ist“, heißt es zum Konzept. elements, NRW.BANK, Fresenius, WeCreate und Business Angels investierten zuvor bereits 500.000 Euro in die Jungfirma. Mehr über Bryght

MERGERS & ACQUISITIONS

KSB aiomatic

Der Frankenthaler Pumpen- und Armaturenhersteller KSB übernimmt zunächst 47 % am Hamburger Startup aiomatic„Mit der Aussicht, in drei Jahren alle Anteile zu übernehmen“ – wie das Handelsblatt berichtet. Das Startup aus Hamburg, 2020 von Lena Weirauch, Felix Kraft und Dario Ramming gegründet, kümmert sich um die Wartung von Maschinen. Das System des Unternehmens überwacht Maschinen und kennt „den optimalen Wartungszeitpunkt“. KSB hielt bisher knapp 5 % am Unternehmen. KSB, Haufe Group Ventures, 4TreeCapital und Co. investierten zuletzt 2 Millionen Euro in aiomatic. Mehr über aiomatic

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#Interview – “Einige Investoren sind auf uns zugekommen”

#Interview

In den vergangenen Jahren flossen bereits 8,8 Millionen in Doinstruct. “Wir wachsen stetig. Beispielsweise hatten wir im Jahr 2022 10 Kunden, im Jahr 2023 schon 98 und inzwischen sind wir bei mehr als 250 Kunden”, sagt Gründerin Charlotte Rothert.

“Einige Investoren sind auf uns zugekommen”

Dienstag, 29. Oktober 2024VonAlexander Hüsing

Das junge Startup Doinstruct, 2021 von Charlotte Rothert, Thorsten Gross, Daniel Marinkovic und Mona Feder  in Osnabrück gegründet, entwickelt eine mobile Schulungslösung für Frontlineworker. “Wir haben eine mobile Onboarding- und Schulungsplattform entwickelt, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen von Mitarbeitern ohne festen Arbeitsplatz orientiert”, erklärt Gründerin Rothert die Idee hinter Doinstruct.

Creandum, High-Tech Gründerfonds (HTGF ), D11Z.Ventures, Bastian Karweg und Andreas Hettich investieren 7,6 Millionen Euro in das Unternehmen. Insgesamt flossen bereits 8,8 Millionen Euro in Doinstruct. Derzeit arbeiten 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Unternehmen.

Im Interview mit deutsche-startups.de stellt Gründerin Rothert Doinstruct einmal ausführlich vor.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Doinstruct erklären?


Der Großteil der Arbeiter in Deutschland arbeiten fernab vom Schreibtisch und packen direkt an, sei es auf dem Bau, bei der Ernte oder in der Gastronomie. Diese Mitarbeiter, die teils aus dem Ausland kommen, müssen ordentlich eingewiesen werden und Schulungen zu Themen wie Sicherheit, Hygiene und Nachhaltigkeit durchlaufen. Doch eine Schulung vor Ort kann aufgrund von Mehrschichtsystemen, dezentralen Einsatzorten und der Sprachbarriere schwierig sein. Wir haben eine mobile Onboarding- und Schulungsplattform entwickelt, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen von Mitarbeitern ohne festen Arbeitsplatz orientiert. Es gibt keine App, die man herunterladen muss, kein Passwort, das man sich merken muss, und keine E-Mail. Wir helfen Unternehmen, ihre Mitarbeiter in ihrer Muttersprache zu schulen und sind derzeit in mehr als 20 Sprachen verfügbar. Im Durchschnitt erreichen doinstruct-Kunden eine Adoptionsrate von mehr 80% im ersten Monat, sparen 4,6 Stunden produktiver Arbeit pro Mitarbeiter und reduzieren die Trainingskosten um ca. 43%.

Wie hat sich Doinstruct seit der Gründung entwickelt?


Wir wachsen stetig. Beispielsweise hatten wir im Jahr 2022 10 Kunden, im Jahr 2023 schon 98 und inzwischen sind wir bei mehr als 250 Kunden, Tendenz steigend. Stand heute haben wir 45 Mitarbeiter. 

Zuletzt konntet ihr Millionen einsammeln. Wie seid ihr mit euren Investor:innen in Kontakt gekommen?


In Investorenkreisen war bekannt, dass wir viel Nachfrage von Kunden erhalten und schnell ein gutes Wachstum erzielen konnten. Dadurch sind einige Investoren auf uns zugekommen.

Euer Firmensitz ist Osnabrück. Ist das ein Vor- oder ein Nachteil?


Der Standort in Osnabrück war ein absoluter Vorteil in unserer Gründungsphase. Das Osnabrücker Land ist das Silicon Valley der Food- und Agrarindustrie. Die Nähe dazu hat uns geholfen, mit doinstruct gerade in diesen Branchen durchzustarten und Kunden zu gewinnen. Gleichzeitig ist die Startup-Bubble hier sehr vielfältig. Einige streben den Mittelstand an, andere probieren sich erst mal gemütlich aus, und wiederum andere wollen stark wachsen, so wie wir. Hier kommt auch schnell eine gute Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen, Gründern und Mittelstand zusammen, von losen Projektkooperationen bis hin zu Investments. Dennoch haben Metropolen wie Berlin natürlich auch ihre Vorteile, weshalb wir für die Skalierung nach Berlin umziehen werden. 

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?


So richtig schief gelaufen ist bisher noch nichts. Wir haben einige Fehler gemacht, zum Beispiel manche Rollen zu spät besetzt, aber nichts davon ist richtig gravierend gewesen.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?


Dadurch, dass wir Gründer selbst aus Bereichen kommen, in denen wir engen Kontakt zu Frontline-Workern hatten, kennen wir ihre Bedürfnisse und wissen genau, wovon wir sprechen. Thorsten Gross hat lange als Geschäftsführer bei Tönnies und als Führungskraft in den Fleischwerken von Kaufland und Edeka Südwest gearbeitet. Ich selbst bin gelernte Landwirtin und habe als Betriebsberaterin viele landwirtschaftliche Großbetriebe umstrukturiert. Dabei haben wir die sprachlichen, technischen und ortsbedingten Schwierigkeiten von Schulungen aus erster Hand erfahren und gegründet, weil wir einen reellen Bedarf gesehen haben. Daniel Marinkovic ist IT-Experte und verantwortet die digitale Umsetzung der praktischen Anforderungen. Durch unsere kombinierten Erfahrungen konnten wir auch mit einem starken Netzwerk in den richtigen Bereichen direkt erfolgreich durchstarten. 

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?


Bleib nah an deiner Zielgruppe und kenn deinen ICP.

Wo steht Doinstruct in einem Jahr?


Wir expandieren derzeit in weitere europäische Länder und lancieren stetig weitere Branchen wie Logistik, Bau, Facility Management und Manufacturing. Den Kundenstamm in diesen Industrien und weiteren Ländern werden wir im nächsten Jahr gezielt ausbauen.

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Foto (oben): Doinstruct

#DealMonitor – Black Forest Labs sammelt 31 Millionen ein – Flowers erhält 6 Millionen

#DealMonitor

#DealMonitor Black Forest Labs sammelt 31 Millionen ein Flowers erhält 6 Millionen DemoSquare bekommt 1,2 Millionen Maxburg investiert in slashwhy Finanzspritze für DcubeD Olympia-Verlag startet kicker Ventures

Black Forest Labs sammelt 31 Millionen ein – Flowers erhält 6 Millionen

Dienstag, 6. August 2024VonTeam

Im #DealMonitor für den 6. August werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Black Forest Labs


Andreessen Horowitz (a16z ), General Catalyst und Mätch VC sowie Business Angels wie Brendan Iribe, Michael Ovitz, Garry Tan, Timo Aila und Vladlen Koltun investieren 31 Millionen US-Dollar in Black Forest Labs (BFL). Das Startup aus Freiburg, das von den ehemaligen Stability AI-Entwicklern Robin Rombach, Patrick Esser und Andreas Blattmann gegründet wurde, “hat es sich zur Aufgabe gemacht, die weltweit besten offenen visuellen Modelle für Entwickler zu entwickeln”. Zunächst setzt das Unternehmen dabei auf Flux. “Deeply rooted in the generative AI research community, our mission is to develop and advance state-of-the-art generative deep learning models for media such as images and videos, and to push the boundaries of creativity, efficiency and diversity”, teilt das Team mit.

Flowers


Der Münchner Investor Capmont Technology und Altinvestor LEA Partners investieren 6 Millionen Euro in FlowersDas Startup aus München, 2019 von Andreas Martin und Daniel Vöckler gegründet, entwickelt ein “digitales Organisationsmanagementsystem, das Unternehmen hilft, ihre Prozesse und Produktivität zu verbessern”. La Famiglia, Lea Partner, Collective Ventures und mehrere Business Angeld investierten zuletzt 3,2 Millionen Euro in Flowers. 

DemoSquare


 QBIT Capital und High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren 1,2 Millionen Schweizer Franken in DemoSquare. Das Spin-off der EPFL,  2023 von Victor Kristof und Jérémie Rappaz in Lausanne gegründet, entwickelt künstliche Intelligenz-Algorithmen. Das Team möchte “Unternehmen dabei helfen, politische und regulatorische Veränderungen durch eine innovative Benutzeroberfläche zu antizipieren”.

slashwhy 


Die Die Münchner Private-Equity-Gesellschaft Maxburg Capital Partners investiert eine ungenannte Summe in slashwhy. Das Unternehmen aus Osnabrück positioniert sich als “Software-Dienstleister, der Individualsoftware für Unternehmen entwickelt”. “Durch die Partnerschaft mit der Investmentgesellschaft Maxburg will slashwhy mit bestehenden Kunden weiter wachsen und gleichzeitig die Weichen für die Erschließung neuer, spannender Märkte stellen”, heißt es in einer Presseaussendung.

DcubeD


Expansion, BayBG Venture Capital, High-Tech Gründerfonds (HTGF), Aurelia Foundry, Ventis, Rymdkapital und Decisive Point Europe investieren eine ungenannte Summe in DcubeD. Das Münchner Unternehmen, das von Thomas Sinn gegründet wurde, entwickelt und verkauft “innovative Aktuatoren und entfaltbare Strukturen für den rasant wachsenden Raumfahrtmarkt”. Der HTGF und Interlink Ventures investierten zuvor bereits in das Unternehmen. Mehr über DcubeD

VENTURE CAPITAL

kicker Ventures


Der Nürnberger Olympia-Verlag, der vor allem für das Sportmagazin kicker bekannt ist, baut mit kicker Ventures sein Beteiligungsgeschäft aus. “Das Unternehmen richtet sich dabei an innovative Business-Cases im DACH-Raum und fokussiert sich auf die Branchen Digital, Technology, Medien, Sport und Outdoor”, heißt es zur Ausrichtung. Dabei möchte das Team junge Unternehmen “in der Seed- und Start-up-Phase mit strategischen Investments für skalierbare Geschäftsideen unterstützen”. Geführt wird der Beteiligungsableger von Oliver Kühn und Werner Wittmann. Zur Seite stehen dem Duo die Venture Partner Fabian Furch und Leopold Ingelheim, Gründer von EarlyGame. Bereits 2020 stieg der Olympia-Verlag bei der E-Sport-Plattform EarlyGame ein. Zu den Startup-Aktivitäten des Nürnberger Unternehmens gehört zudem Tickaroo. Bereits 2015 investierte der Olympia-Verlag in den Liveblogging-Software-Anbieter.

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Foto (oben): azrael74

#Interview – “Der Leadinvestor kam proaktiv auf uns zu”

Das Berliner Startup NeoTaste, 2019 von Hendrik Sander und Tobias Düser in Osnabrück gegründet, lässt sich am besten als Restaurant-Entdecker-App samt Deal-Komponente beschreiben. Earlybird, Burda Principal Investments (BPI) und mehrere Business Angels investierten zuletzt rund 21 Millionen Euro in das Unternehmen. 80 Mitarbeitende arbeiten derzeit für NeoTaste – unter anderem in der Backfabrik in Berlin.

Derzeit ist das Unternehmen in 27 Städten in zwei Ländern unterwegs und kommt auf 750.000 App-Userinnen und – User. “Unser Wachstum zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, unsere Vision zu verwirklichen und einen echten Mehrwert für unsere Nutzer und Partner zu schaffen”, sagt Gründer Sander. Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Jungunternehmer außerdem über Remote First, Grundsteine und Nebensächlichkeiten.

Wie würdest Du Deiner Großmutter NeoTaste erklären?


NeoTaste ist eine App, mit der man neue Restaurants entdecken kann. Dabei haben die Restaurants die Möglichkeit, mich mit einem speziellen Angebot als neuen Kunden für sich zu gewinnen. Aber das ist erst der Anfang, in Zukunft wird man auf der Plattform noch deutlich mehr machen können.

Vor Euch gab es eine ganze Reihe anderer Teams, die sich als eine Art Restaurant-Tipp-App samt Deal-Komponente versucht haben. Viele gibt es nicht mehr. Was macht Ihr anders?


Wir legen großen Wert darauf, langfristigen Wert für beide Seiten der Plattform zu schaffen, sowohl für Nutzer als auch für Restaurantinhaber. Im Gegensatz zu einigen anderen Plattformen in diesem Bereich konzentrieren wir uns nicht nur auf Deals, sondern auf ein ganzheitliches Erlebnis, das das Entdecken und Genießen neuer Restaurants erleichtert und gleichzeitig unseren Restaurantpartnern langfristige Vorteile bietet.

Eure Wurzeln liegen in Osnabrück. Inzwischen sitzt Ihr aber zum Großteil in Berlin. Wie kam es dazu?


Unser Team war von Anfang an Remote First aufgestellt und das hat sich bis heute nicht geändert, da unsere Mitarbeiter an verschiedenen Standorten verteilt sind. Für die nächste Phase unseres Wachstums streben wir danach, die allerbesten Talente auf dem Markt für uns zu gewinnen. Wir haben erkannt, dass für viele eine physische Präsenz wichtig ist, um effektiv zusammenarbeiten zu können. Daher haben wir Ende letzten Jahres beschlossen, ein Büro in der Backfabrik in Berlin zu eröffnen, um unseren Mitarbeitern eine zentrale Anlaufstelle zu bieten und die Zusammenarbeit weiter zu stärken. Die Entscheidung, ob sie remote oder im Büro arbeiten wollen, können sie selbst treffen.

Zuletzt konntet Ihr über 15 Millionen einsammeln. Wie seid Ihr mit Euren Investor:innen in Kontakt gekommen?


Ursprünglich hatten wir nicht geplant, bereits sechs Monate nach unserer Series A eine weitere Finanzierungsrunde zu machen. Der Leadinvestor dieser Runde kam proaktiv auf uns zu und schlug vor, früher eine weitere Runde zu machen, um schneller zu expandieren und langfristiger planen zu können. Die Gespräche haben uns sehr zugesagt und dann war die Entscheidung schnell getroffen, da es uns die Möglichkeit bietet, unsere Vision noch schneller zu verwirklichen.

Wie hat sich NeoTaste seit der Gründung entwickelt?


Wir haben über 80 Mitarbeiter, 750.000 App-User und sind in 27 Städten in zwei Ländern vertreten. Unser Wachstum zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, unsere Vision zu verwirklichen und einen echten Mehrwert für unsere Nutzer und Partner zu schaffen.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist seit der Gründung so richtig schief gegangen?


Der größte Rückschlag war wohl, dass wir im Februar 2020 eine Restaurant-Entdecker-App gelauncht haben und sie im März 2020 aufgrund von Covid wieder einstellen mussten. Heute können wir darüber herzlich lachen, aber 2020 und 2021 war dies eine harte Herausforderung.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?


Beim Aufbau des Teams. Aufbau der Kultur. Der meiner Meinung nach wichtigste Grundstein, den man für jede Organisation legen muss.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?


Sage öfter Nein und bleibe fokussiert. Als Gründer ist es wichtig, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und sich nicht von Nebensächlichkeiten ablenken zu lassen. Manchmal ist es notwendig, Nein zu sagen, um den Fokus zu bewahren und Ziele zu erreichen.

Wo steht NeoTaste in einem Jahr?


In einem Jahr wird NeoTaste in noch mehr Ländern verfügbar sein und noch mehr Funktionen bieten. Das kann ich versprechen. Alles andere mag ich nicht vorhersagen, wenn ich mir anschaue, wie verrückt alleine die letzten sechs Monate waren.

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Foto (oben): NeoTaste

#Brandneu – 5 neue Startups: Geschenkboten, DocRobin, shiftspace, Nature Robots, enneo

#Brandneu

Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz junge Startups, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungfirmen vor: Geschenkboten, DocRobin, shiftspace, Nature Robots und enneo.

5 neue Startups: Geschenkboten, DocRobin, shiftspace, Nature Robots, enneo

Donnerstag, 28. März 2024VonTeam

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die vor Kurzem aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Geschenkboten


Die Hamburger Jungfirma Geschenkboten möchte sich als B2B-Geschenkeservice etablieren. Zur Idee schreibt das Team von Gründer Steffen Drillich: “Bei uns suchen Ihre Geschäftspartner, Kunden und Mitarbeiter ihr Wunschgeschenk selbst aus und erhalten es zum Wunschtermin an den Ort ihrer Wahl.”

DocRobin


Das Münchner Health-Startup DocRobin , von Markus Helfenstein, Wolfgang Böcker und Sebastian Andreß ins Leben gerufen, kümmert sich um “medizinische Zweitmeinungen vor Knie-Operationen”. Dabei setzt das Team auf Gutachten von Prof. Wolfgang Böcker, dem Direktor der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Klinikums der Universität München. Sein Avatar führt alle Patienten-Gespräche. 

shiftspace


shiftspace aus Berlin tritt an, um Unternehmen dabei zu helfen, das passende “Mindset for the Future of Work” zu etablieren. “Strong individuals develop even stronger teams, which make up an agile and resilient organization”, heißt es in der Eigenbeschreibung des von Kirill Sivy, Philipp Haese und Martin Mai gegründeten Startups.

Nature Robots


Das Robotik-Startup Nature Robots aus Osnabrück möchte “die regenerative und ökologische Landwirtschaft durch KI und Robotik in Einklang mit Natur und Mensch” bringen. Konkret entwickelt das von Sebastian Pütz, Sven Lake und Malte Kleine Piening aus der Taufe gehobene Unternehmen “autonome Roboter für die regenerative Landwirtschaft”.

enneo


Hinter enneo aus Berlin, von Kyung-Hun Ha und Richard Lohwasser gegründet, verbirgt sich ein “KI-System für den intelligenten Energiebetrieb”. Dabei geht es darum, Serviceabläufe zu optimieren, Kosten zu minimieren und ein “einzigartiges Erlebnis für Kunden und Kundenservice” zu schaffen.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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