#Interview – “Der Leadinvestor kam proaktiv auf uns zu”

Das Berliner Startup NeoTaste, 2019 von Hendrik Sander und Tobias Düser in Osnabrück gegründet, lässt sich am besten als Restaurant-Entdecker-App samt Deal-Komponente beschreiben. Earlybird, Burda Principal Investments (BPI) und mehrere Business Angels investierten zuletzt rund 21 Millionen Euro in das Unternehmen. 80 Mitarbeitende arbeiten derzeit für NeoTaste – unter anderem in der Backfabrik in Berlin.

Derzeit ist das Unternehmen in 27 Städten in zwei Ländern unterwegs und kommt auf 750.000 App-Userinnen und – User. “Unser Wachstum zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, unsere Vision zu verwirklichen und einen echten Mehrwert für unsere Nutzer und Partner zu schaffen”, sagt Gründer Sander. Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Jungunternehmer außerdem über Remote First, Grundsteine und Nebensächlichkeiten.

Wie würdest Du Deiner Großmutter NeoTaste erklären?


NeoTaste ist eine App, mit der man neue Restaurants entdecken kann. Dabei haben die Restaurants die Möglichkeit, mich mit einem speziellen Angebot als neuen Kunden für sich zu gewinnen. Aber das ist erst der Anfang, in Zukunft wird man auf der Plattform noch deutlich mehr machen können.

Vor Euch gab es eine ganze Reihe anderer Teams, die sich als eine Art Restaurant-Tipp-App samt Deal-Komponente versucht haben. Viele gibt es nicht mehr. Was macht Ihr anders?


Wir legen großen Wert darauf, langfristigen Wert für beide Seiten der Plattform zu schaffen, sowohl für Nutzer als auch für Restaurantinhaber. Im Gegensatz zu einigen anderen Plattformen in diesem Bereich konzentrieren wir uns nicht nur auf Deals, sondern auf ein ganzheitliches Erlebnis, das das Entdecken und Genießen neuer Restaurants erleichtert und gleichzeitig unseren Restaurantpartnern langfristige Vorteile bietet.

Eure Wurzeln liegen in Osnabrück. Inzwischen sitzt Ihr aber zum Großteil in Berlin. Wie kam es dazu?


Unser Team war von Anfang an Remote First aufgestellt und das hat sich bis heute nicht geändert, da unsere Mitarbeiter an verschiedenen Standorten verteilt sind. Für die nächste Phase unseres Wachstums streben wir danach, die allerbesten Talente auf dem Markt für uns zu gewinnen. Wir haben erkannt, dass für viele eine physische Präsenz wichtig ist, um effektiv zusammenarbeiten zu können. Daher haben wir Ende letzten Jahres beschlossen, ein Büro in der Backfabrik in Berlin zu eröffnen, um unseren Mitarbeitern eine zentrale Anlaufstelle zu bieten und die Zusammenarbeit weiter zu stärken. Die Entscheidung, ob sie remote oder im Büro arbeiten wollen, können sie selbst treffen.

Zuletzt konntet Ihr über 15 Millionen einsammeln. Wie seid Ihr mit Euren Investor:innen in Kontakt gekommen?


Ursprünglich hatten wir nicht geplant, bereits sechs Monate nach unserer Series A eine weitere Finanzierungsrunde zu machen. Der Leadinvestor dieser Runde kam proaktiv auf uns zu und schlug vor, früher eine weitere Runde zu machen, um schneller zu expandieren und langfristiger planen zu können. Die Gespräche haben uns sehr zugesagt und dann war die Entscheidung schnell getroffen, da es uns die Möglichkeit bietet, unsere Vision noch schneller zu verwirklichen.

Wie hat sich NeoTaste seit der Gründung entwickelt?


Wir haben über 80 Mitarbeiter, 750.000 App-User und sind in 27 Städten in zwei Ländern vertreten. Unser Wachstum zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, unsere Vision zu verwirklichen und einen echten Mehrwert für unsere Nutzer und Partner zu schaffen.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist seit der Gründung so richtig schief gegangen?


Der größte Rückschlag war wohl, dass wir im Februar 2020 eine Restaurant-Entdecker-App gelauncht haben und sie im März 2020 aufgrund von Covid wieder einstellen mussten. Heute können wir darüber herzlich lachen, aber 2020 und 2021 war dies eine harte Herausforderung.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?


Beim Aufbau des Teams. Aufbau der Kultur. Der meiner Meinung nach wichtigste Grundstein, den man für jede Organisation legen muss.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?


Sage öfter Nein und bleibe fokussiert. Als Gründer ist es wichtig, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und sich nicht von Nebensächlichkeiten ablenken zu lassen. Manchmal ist es notwendig, Nein zu sagen, um den Fokus zu bewahren und Ziele zu erreichen.

Wo steht NeoTaste in einem Jahr?


In einem Jahr wird NeoTaste in noch mehr Ländern verfügbar sein und noch mehr Funktionen bieten. Das kann ich versprechen. Alles andere mag ich nicht vorhersagen, wenn ich mir anschaue, wie verrückt alleine die letzten sechs Monate waren.

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Foto (oben): NeoTaste

#Brandneu – 5 neue Startups: Geschenkboten, DocRobin, shiftspace, Nature Robots, enneo

#Brandneu

Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz junge Startups, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungfirmen vor: Geschenkboten, DocRobin, shiftspace, Nature Robots und enneo.

5 neue Startups: Geschenkboten, DocRobin, shiftspace, Nature Robots, enneo

Donnerstag, 28. März 2024VonTeam

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die vor Kurzem aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Geschenkboten


Die Hamburger Jungfirma Geschenkboten möchte sich als B2B-Geschenkeservice etablieren. Zur Idee schreibt das Team von Gründer Steffen Drillich: “Bei uns suchen Ihre Geschäftspartner, Kunden und Mitarbeiter ihr Wunschgeschenk selbst aus und erhalten es zum Wunschtermin an den Ort ihrer Wahl.”

DocRobin


Das Münchner Health-Startup DocRobin , von Markus Helfenstein, Wolfgang Böcker und Sebastian Andreß ins Leben gerufen, kümmert sich um “medizinische Zweitmeinungen vor Knie-Operationen”. Dabei setzt das Team auf Gutachten von Prof. Wolfgang Böcker, dem Direktor der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Klinikums der Universität München. Sein Avatar führt alle Patienten-Gespräche. 

shiftspace


shiftspace aus Berlin tritt an, um Unternehmen dabei zu helfen, das passende “Mindset for the Future of Work” zu etablieren. “Strong individuals develop even stronger teams, which make up an agile and resilient organization”, heißt es in der Eigenbeschreibung des von Kirill Sivy, Philipp Haese und Martin Mai gegründeten Startups.

Nature Robots


Das Robotik-Startup Nature Robots aus Osnabrück möchte “die regenerative und ökologische Landwirtschaft durch KI und Robotik in Einklang mit Natur und Mensch” bringen. Konkret entwickelt das von Sebastian Pütz, Sven Lake und Malte Kleine Piening aus der Taufe gehobene Unternehmen “autonome Roboter für die regenerative Landwirtschaft”.

enneo


Hinter enneo aus Berlin, von Kyung-Hun Ha und Richard Lohwasser gegründet, verbirgt sich ein “KI-System für den intelligenten Energiebetrieb”. Dabei geht es darum, Serviceabläufe zu optimieren, Kosten zu minimieren und ein “einzigartiges Erlebnis für Kunden und Kundenservice” zu schaffen.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Creandum investiert in Doinstruct – Cusp und 468 investieren in Acto – Planted übernimmt Clime

#DealMonitor

#DealMonitor Creandum investiert in Doinstruct Cusp Capital und 468 Capital investieren in Acto Kenbi sammelt wieder Kapital ein Cyclize erhält 4,5 Millionen Xito bekommt 1,2 Millionen FreewayCamper und Campiri fusionieren Planted übernimmt Clime

Creandum investiert in Doinstruct – Cusp und 468 investieren in Acto – Planted übernimmt Clime

Donnerstag, 22. Februar 2024VonTeam

Im #DealMonitor für den 22. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Doinstruct


Der schwedische Investor Creandum investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit Altinvestoren wie dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) eine Millionensumme in Doinstruct. Das Startup, 2021 von Daniel Marinkovic und Charlotte Rothert in Osnabrück gegründet, entwickelt eine mobile Schulungslösung für Frontlineworker. “Die Software ermöglicht es Unternehmen, ihre Mitarbeitenden sowie Dienstleister lieferkettenübergreifend und ortsunabhängig auf dem Smartphone zu schulen”, teilt die Jungfirma mit. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Born2Grow investieren eine siebenstellige Summe in Doinstruct. Mehr über Doinstruct #EXKLUSIV

Acto


Der Essener Kapitalgeber Cusp Capital und der Berliner Investor 468 Capital investieren nach unseren Informationen rund 3 Millionen Euro in Acto. Das Paderborner Startup, 2021 von Pascal Salmen und Andre Stollhans als insightsOn gegründet, möchte B2B-Teams mit Daten versorgen. Das Motto dabei lautet: “Die neue Art, wie B2B-Unternehmen Daten nutzen.” “Weg von Excel und Reports, hin zu KI-basierten Hinweisen, wo eure Aufmerksamkeit gebraucht wird: Wir denken neu, wie B2B-Unternehmen Daten nutzen”, teilt das Team zum Konzept mit. Mehr über Acto #EXKLUSIV

Kenbi


 SPFF Holding, das Investmentvehikel der Familie Flick, Helsana HealthInvest und Achmea Innovation Fund investieren im Rahmen einer Series-B-Investmentrunde eine ungenannte Summe in Kenbi. Das Berliner Pflege-Startup, das 2019 von Clemens Raemy, Katrin Alberding und Bruno Pires in Düsseldorf gegründet wurde, digitalisiert die Pflegebranche. Dabei geht es um die Entlastung des Pflegepersonal durch Technologie – etwa durch die Automatisierung von Verwaltungsaufgaben. Endeavour Vision, Mutschler Ventures, Redalpine, Heartcore, Headline und Partech investierten zuvor bereits 30 Millionen Euro in das Unternehmen. Im Zuge der neuen Investmentrunde übernimmt Kenbi den insolventen Brandenburger Pflegedienstleisters Lioncare, der 30 Pflegezentren in Brandenburg und Sachsen-Anhalt betreibt. Kenbi beschäftigt derzeit über 1.000 Pflegekräfte. Mehr über Kenbi

Cyclize


 UVC Partners, High-Tech Gründerfonds (HTGF), Aurum Impact, UnternehmerTUM Funding for Innovators und Business Angels wie Klaus Schäfer investieren 4,5 Millionen Euro in Cyclize. Beim Unternehmen aus Stuttgart, von Maike Lambarth, Stephan Renninger, Jan Stein und Dominik Novakovic gegründet, dreht sich alles um Defossilisierung und somit um den “Verzicht auf fossile Kohlenstoffquellen”. Dazu schreibt das Team: “Unsere Plasmatechnologie erlaubt das Umwandeln von Kunststoffabfällen in neue chemische Zwischenprodukte.” 

Xito


Altinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF), der Startup BW Seed Fonds, die Kapitalbeteiligungsgesellschaften der Sparkasse Ulm und Biberach sowie der Robotik-Lösungsanbieter AiCobot investieren 1,2 Millionen Euro in Xito. Hinter der vom Ulmer Unternehmen Toolify Robotic, 2020 von Dennis Stampfer, Matthias Lutz und Alex Lotz gegründet, entwickelten Software verbirgt sich eine “Low-Code Entwicklungsplattform” rund um das Thema Roboter. Mehr über Xito

MERGERS & ACQUISITIONS

FreewayCamper – Campiri


Das Münchner Capmping-Startup FreewayCamper und der tschechische Wettbewerber Campiri, 2021 von Lukáa Janoušek und Paul Tesar gegründet, fusionieren. “Fortan bündeln beide Unternehmen ihre komplementären Kompetenzen mit dem Ziel in den kommenden drei Jahren in Europa die führende Rolle in der Branche zu übernehmen”, teilen die Unternehmen mit. Campiri ist nach eigenen Angaben Marktführer in Tschechien. Zudem ist das Unternehmen in Spanien unterwegs. FreewayCamper 2019 von Julia Blum, Nikolai Voitiouk-Blum und Maximilian Wagner gegründet, positioniert sich als Buchungsplattform für die boomende Campingbranche. FreewayCamper übernimmt dabei für seine Partner “die aktive Steuerung von Preis- und Marketingaktivitäten und einen Großteil der Kundeninteraktion”. Rockaway Ventures, die FlixBus-Gründer und Bridge to Growth (BTG) investierten zuletzt 30 Millionen Euro (Eigen- und Fremdkapital) in FreewayCamper. Mehr über FreewayCamper

Planted – Clime


Das Kölner GreenTech Planted, das sich um CO2-Management und Reporting kümmert, übernimmt seinen Berliner Konkurrenten Clime, 2021 von Lennart Pantlen, Jannis Possekel und Oktavio Port gegründet. “Diese strategische Übernahme ermöglicht Planted eine Erweiterung seines nachhaltigen Softwareprodukts und positioniert das Unternehmen als ganzheitliche Lösung am Markt für CO2-Management & Reduktion, CSRD-konformes Reporting und lokalen Impact”, teilt das Team mit. Das Kölner Startup, 2021 von Jan Borchert, Heinrich Rauh, Cindy Schüller und Wilhelm Hammes gegründet, wandelte sich in den vergangenen Jahren vom Baumpflanzprojekt für Privatpersonen zu einem Softwareanbieter, der Unternehmen bei der CO2-Bilanzierung, Dekarbonisierung und ESG-Berichterstattung unterstützt. Mehr über Planted

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#DealMonitor – Interface Capital investiert in RobCo – GGF setzt auf Vegdog – Übermorgen investiert in Biosimo

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um RobCo, Vegdog, Biosimo, Beyto und Cobe.

Interface Capital investiert in RobCo – GGF setzt auf Vegdog – Übermorgen investiert in Biosimo

Freitag, 11. November 2022VonTeam

Im #DealMonitor für den 11. November werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

RobCo


Der Berliner Geldgeber Interface Capital, hinter dem Pitch-Gründer Christian Reber und Blinkist-Gründer Niklas Jansen stecken, investierte nach unseren Informationen inzwischen nicht nur in Paretos, sondern auch in das Münchner Robotik-Startup RobCo. Das Startup, das einen modularen Industrieroboter anbietet, wurde 2020 von Roman Hölzl, Constantin Dresl und Paul Maroldt gegründet. “Durch die einzigartige Software sind sie innerhalb von Minuten einsatzbereit” verspricht das junge Unternehmen. Zu den weiteren Investoren der Jungfirma gehören insbesondere Freigeist Capital (Frank Thelen). Mehr über RobCo#EXKLUSIV

Vegdog 


 Der Berliner Impact-Investor Green Generation Fund (GGF) investiert gemeinsam mit dem Startup Family Office (SFO), einem weiteren Family Office aus München und dem Altinvestor Katjesgreenfood 3,5 Millionen Euro in Vegdog – wie wir vorab in Erfahrung bringen konnten. Das Unternehmen aus München, 2015 von Tessa Zaune-Figlar und Valerie Henssen ins Leben gerufen, positioniert sich als Shop für veganes Hundefutter. GGF hält nun 13,7 % an Vegdog. Katjesgreenfood ist weiter mit 15,1 % an Bord. Mehr über Vegdog #EXKLUSIV

Biosimo


 Übermorgen Ventures investiert in Biosimo. Das Startup aus Zürich, von Sotiria Mostrou und Maximilian Moser gegründet, kümmert sich um nachhaltige Chemikalien. “We are a chemical engineering start-up aiming to develop and operate processes to produce bio-based platform chemicals. With our bio-based chemicals, every-day products like textiles, glues, and films can become greener without changing design, supply chain, or market price”, heißt es zum Konzept.

MERGERS & ACQUISITIONS

Beyto


Die Osnabrücker Muuuh! Group übernimmt die Berliner Vioce-Agentur Beyto, 2019 von Claudius Herz und Maik Metzen gegründet. “Beyto wird als eigenständige Agenturmarke weitergeführt. Bereits vor zwei Jahren hat die Muuuh! Group die Agentur Future of Voice übernommen. Mit der heute bekannt gegebenen Verstärkung durch Beyto unterstreicht Muuuh! die große strategische Bedeutung von intelligenten Sprachassistenten für das Unternehmen, das damit zur ersten Adresse für Voice im deutschsprachigen Raum wird”, teilt das Unternehmen mit.

Cobe


Die Hamburger Etribes Group übernimmt die UX/UI-Agentur Cobe. “Nachdem wir bereits im Sommer 2021 den Berliner Venture Builder Pacemakers Digital Ventures übernommen und uns im Juli 2022 mit Orbit aus Hamburg, einer der renommiertesten Adressen im Corporate Venturing, zusammengeschlossen haben, feiern wir gemeinsam mit Cobe nun die dritte M&A-Transaktion seit 2021”, teilt Etribes mit.

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#DealMonitor – Aonic zahlt 100 Millionen für exmox – Qonto legt 200 Millionen für Penta auf den Tisch

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um Modoplus, exmox und Penta. Zudem geht Scalehouse Capital an den Start.

Aonic zahlt 100 Millionen für exmox – Qonto legt 200 Millionen für Penta auf den Tisch

Freitag, 19. August 2022VonTeam

Im #DealMonitor für den 19. August werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Modoplus 


Nicht genannte Business Angels aus dem PropTech-Segment investieren 550.000 Euro in Modoplus. Das Startup aus Hamburg, das von Julian Bauer, Leif Buchmann und Tolga Babacan  gegründet wurde, setzt auf eine Cloud-Anwendung, um “Immobilienstandorte mit Entwicklungspotenzial zu identifizieren und darauf Potenzialanalysen in Echtzeit durchzuführen”. “Das Geld soll hauptsächlich in die Weiterentwicklung des Produkts und den Aufbau des Teams fließen”, teilt das Team mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

exmox 


Das schwedische Gamesunternehmen Aonic übernimmt die Hamburger AdTech-Firma exmox. Der Kaufpreis liegt bei 100 Millionen US-Dollar. “Aonic sieht im Kauf von exmox eine ideale Ergänzung zu einem vorherigen Invest. Ende Februar investierte Aonic 60 Millionen Dollar in die ebenfalls in Hamburg ansäßige Ad-Tech-Company AddApptr”, berichtet Gamesmarkt. exmox wurde 2015 von Alper Eger gegründet. Zum Unternehmen gehören die Dienste Empfohlen.de und Testerheld. Nach eigenen Angaben erreicht exmox über 250 Millionen Nutzer:innen im Monat.

Penta


Ende Juli übernahm die französische Neobank Qonto – wie erwartet – seinen Wettbewerber Penta. Nun gibt es Neuigkeiten zum Kaufpreis. Die Penta-Gesellschafter erhielten “allem Anschein nach Qonto-Anteile im Wert von 179 Millionen Euro. Hinzu kam dann noch eine Cash-Komponente, von der die am Unternehmen beteiligten Penta-Mitarbeiter profitiert haben sollen. Der Penta-Preis dürfte insgesamt bei grob 200 Millionen Euro gelegen haben” – siehe FinanceFWD. Über Penta, 2014 von Luka Ivicevic und Lav Odorovic gegründet, können Unternehmen ein Geschäftskonto beantragen.  Mehr über Penta

VENTURE CAPITAL

Scalehouse Capital


Mit Scalehouse Capital geht ein neuer Geldgeber offiziell an den Start. Bei First Closing sind 23 Millionen im Topf. “Der Osnabrücker Fonds setzt dabei auf etablierte Strukturen rund um das Startup-Ökosystem Seedhouse, das mit seinen 34 mittelständischen Gesellschaftern in Kooperation mit dem Land Niedersachsen seit vier Jahren über 60 Teams aus ganz Deutschland in den Schwerpunkten Farm, Food und Digitalisierung unterstützt”, heißt es in der Presseaussendung.

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