#DealMonitor – Draper Esprit investiert 50 Millionen in Schüttflix – contentbird übernimmt Contilla – Archlet bekommt 10 Millionen

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um Schüttflix, Archlet, heyflow, smino, Filics, orangery sowie contentbird und Contilla, eKomi und Crossware, Ringier Axel Springer Schweiz und Gryps.

Draper Esprit investiert 50 Millionen in Schüttflix – contentbird übernimmt Contilla – Archlet bekommt 10 Millionen

Donnerstag, 30. September 2021VonTeam

Im aktuellen #DealMonitor für den 30. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Schüttflix


Der englische Geldgeber Draper Esprit und die Altinvestoren Speedinvest, HV Capital und Strabag investieren 50 Millionen US-Dollar in Schüttflix. Über das Unternehmen aus Gütersloh, das 2018 von Christian Hülsewig und Thomas Hagedorn gegründet wurde, können sich Kunden via App das Baumaterial, das sie wirklich brauchen aussuchen. Anschließend bekommen sie eine Liste inklusive Preisen aller Lieferanten aufgelistet. “Schüttflix wird das zusätzliche Kapital für die 2022 geplanten Markteintritte in Österreich, Polen und Tschechien einsetzen”, heißt es in der Presseaussendung. Insgesamt flossen nun schon mehr als 65 Millionen Dollar in Schüttflix. Für Schlagzeilen sorgte das Startup in der Vergangenheit als Schauspielerin und Moderatorin Sophia Thomalla in das Unternehmen investierte. Mehr über Schüttflix

Archlet 


Jetzt offiziell: HV Capital investiert – wie im Insider-Podcast berichtet – in das Schweizer Startup Archlet. HV Capital investiert gemeinsam mit den Altinvestoren Wingman Ventures, Senovo, La Famiglia und dem Business Angels Matthias Hilpert 10 Millionen US-Dollar in Archlet. Das Startup mit Sitz in Zürich, das 2019 von Lukas Wawrla, Jakob Manz und Tim Grunow gegründet wurde, entwickelt eine Software, die “Unternehmen den Prozess des Einkaufs von Commodities automatisiert, vereinfacht und abgleicht”. 30 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für die Junfirma.

heyflow


 Project A Ventures, Atlantic Labs, Possible Venture und mehrere Angel-Investoren – darunter Philipp Westermeyer (OMR) – investieren 6 Millionen US-Dollar in heyflow. Beim No Code-Startup aus Hamburg, zuvor als Niro bekannt, dreht sich alles ums Marketing. Die Hanseaten schreiben in eigener Sache: “Du hast schon zu viel für Marketingkampagnen ausgegeben die nicht konvertieren. Heyflow hilft dir, interaktive Flows zu erstellen, designen und zu integrieren”. heyflow wurde 2020 von Amir Bohnenkamp und Dustin Jaack gegründet.

smino


Der PropTech-Geldgeber BitStone Capital  EquityPitcher Ventures, Swiss Startup Capital, Session VC, Swiss Immo Lab, AXEPT Business Software und Conreal investieren 3,1 Millionen Schweizer Franken in smino. Das Unternehmen aus Rapperswil-Jona, 2016 von Sandor Balogh und Silvio Beer gegründet wurde, positioniert sich als  “zentrale Drehscheibe” für Bauprojekte. “smino unterstützt die Projektteams massgeblich in der Zusammenarbeit, stellt eine Datendrehscheibe und Funktionen für die Effizienzsteigerung von Bauprojektabläufen bereit”, teilt das Unternehmen mit.

Filics


Der Münchner Geldgeber 10x, Elokon Ventures, Robotics Ventures, die Initiative for Industrial Innovators und der frühere Jungheinrich-CTO Klaus Dieter Rosenbach investieren in Filics. Das Unternehmen aus München, das 2019 von Johannes Lutzer und Gregor Kolls gegründet wurde, entwickelt ein fahrerloses Transportsystem für den Logistikbereich. “Zwei mechanisch nicht verbundene Kufen fahren unabhängig voneinander in Euro-Paletten ein, heben diese an und verfahren die Ladung auf direktem Wege personensicher und digital steuerbar”, teilt das Startup mit.

orangery


 Instana-Gründer Mirko Novakovic investiert gemeinsam mit Markus Dolatka in den Coworking-Anbieter orangery, der 2018 von den Bründern Dominik und Sebastian Groenen in Hildesheim gegründet wurde. “Wir bieten eine moderne Arbeitslandschaft fernab der Großstädte. Ob in einem offenen Besprechungszimmer oder in einem privaten Büro: Bei uns gibt es für jede Idee den passenden Raum”, teilen die Gründer zum Konzept von orangery mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

Contilla


Das Berliner  Content Marketing-Unternehmen contentbird übernimmt Contilla. Die Kölner Jungfirma, die 2009 von Christoph Teubert und René Kühn gegründet wurde, setzt mit dem Contilla Creator auf “interaktive Content-Formate”. Zu den Kunden des Unternehmen gehören toom Baumarkt, AO Deutschland, Vaillant, Fressnapf und Siemens. contentbird, früher als linkbird bekannt, integriert den Contilla Creator nun “als neues Modul ‘contentbird Convert’ in die bestehende Suite”. contentbird wurde 2012 von Bastian Bickelhaupt und Nicolai Kuban


gegründet. Zu den Investoren von contentbird gehörten in der Vergangenheit unter anderem der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Alstin und idealo.de-Gründer Martin Sinner. Rund 2 Millionen Euro flossen wieder in das Unternehmen. Mehr über contentbird

Crossware


Das Berliner Unternehmen eKomi, das sich um Kunden- und Produktbewertungen kümmert, übernimmt Crossware, einen E-Mail-Signaturanbieter aus Neuseeland. Die eKomi-Gründer Michael Ambros und Gunther Schmidt hatten zuletzt mit Hilfe von HVB Tech und Pride Capital Partners die vorherigen Investoren Goldman Sachs und Tengelmann Ventures rausgekauft. Gemeinsam mit den neuen Unterstützern setzt das eKomi-Team nun auf gezielte Übernahmen, um seine Marktstellung zu verbessern. Zuletzt übernahm eKomi bereits die niederländischen Marken Klantenvertellen.nl und Kiyo. eKomi beschäftigt rund 250 Mitarbeiter:innen. Mehr über eKomi

Gryps 


Das Medienhaus Ringier Axel Springer Schweiz übernimmt Gryps. “Das auf die Vermittlung von Produkten und Dienstleistungen für KMU spezialisierte Unternehmen aus Rapperswil wurde 2010 gegründet und hat sich mit mittlerweile mehr als 45’000 Kunden erfolgreich am Markt etabliert”, teilen die Unternehmen mit. 20 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Gryps.

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#DealMonitor – Chronext geht an die Börse – Qualcomm kauft Wikitude – Osterus sammelt 1,3 Millionen ein

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um Chronext, Wikitude und Qualcomm, Osterus sowie Faaren.

Chronext geht an die Börse – Qualcomm kauft Wikitude – Osterus sammelt 1,3 Millionen ein

Freitag, 10. September 2021VonTeam

Im aktuellen #DealMonitor für den 10. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STOCK MARKET

Chronext 


Das junge Uhren-Startup Chronext geht – wie erwartet – an die Börse. Der Börsengang an der SIX Swiss Exchange soll im vierten Quartal dieses Jahres über die Bühne gehen. “Der Börsengang wird voraussichtlich eine Kapitalerhöhung von circa 250 Millionen Schweizer Franken (230 Millionen Euro) sowie eine Platzierung bestehender Aktien bestimmter Aktionäre umfassen”, teilt das Unternehmen mit. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Chronext einen Umsatz in höhe von rund 100 Millionen Euro. Zu den Investoren von Chronext, 2013 von Philipp Man und Ludwig Wurlitzer in der Schweiz gegründet gegründet, gehören Slingshot Ventures, Endeit Capital, Tengelmann Ventures, Partech Ventures, Capnamic Ventures, NRW.BANK, InVenture Partners und Octopus Ventures. Mehr als 100 Millionen Eigen- und Fremdkapital flossen in den vergangenen Jahren in die Jungfirma., die auch in Köln residiert. Mehr über Chronext 

MERGERS & ACQUISITIONS

Wikitude


 Der kalifornische Chip-Gigant Qualcomm übernimmt das 2009 gegründete Salzburger Augmented Reality-Unternehmen Wikitude – siehe brutkasten. “Fest steht, dass Qualcomm den Extended Reality-Bereich seit Jahren stark forciert und mit seinen Snapdragon-Prozessoren Hardware-Zulieferer für viele der bekanntestes VR- und AR-Produkte ist”, heißt es im Artikel. Wikitude wurde in den vergangenen Jahren unter anderem von Tecnet, Hermann Futter und der Cielo Privatstiftung unterstützt.

INVESTMENTS

Osterus


 APX und Ilavska Vuillermoz Capital investieren gemeinsam mit Lieferando-Gründer Jörg Gerbig und N26-Gründer Max Tayenthal 1,3 Millionen Euro in Osterus. Das junge Berliner HR-Unternehmen, das 2019 von Julian Herzog und Vladimir Avramov gegründet wurde, entwickelt ein automatisiertes Datenanalysetool zum Auswertungen von Lebensläufe und Anschreiben. “We aggregate data and use our analytics to create risk models, data warehouses and resume processing tools for businesses and consumers”, teilen die Gründer mit.

Faaren


 Die Kroschke-Gruppe, ein Dienstleister rund um Kfz-Themen, investiert eine ungenannte Summe in Faaren. Das 2018 von Daniel Garnitz, Maximilian Renoth, Konstantin Stenzel, Eike Ben Seifert und Fabian Hage gegründete B2B-Unternehmen unterstützt Autohändler, die ins Abo-Konzept einsteigen möchten. Der Helvetia Venture Fund, ein Ableger der Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft, investierte zuletzt gemeinsam mit den Flixbus-Gründern eine siebenstellige Summe in das junge Auto-Abo-Startup aus Rottendorf. Mehr über Faaren

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#DealMonitor – Kalera kauft &ever (Bewertung: 130 Millionen) – Chrono24 sammelt 100 Millionen ein – Parcel Perform bekommt 20 Millionen ein

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um Kalera und &ever, Chrono24, Parcel Perform, Afilio, Sunvigo sowie Fyrfeed.

Kalera kauft &ever (Bewertung: 130 Millionen) – Chrono24 sammelt 100 Millionen ein – Parcel Perform bekommt 20 Millionen ein

Mittwoch, 11. August 2021VonTeam

Im aktuellen #DealMonitor für den 11. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

&ever


Der norwegische Vertical Farming-Anbieter Kalera übernimmt &ever. Kalera bewertet die Münchner Jungfirma dabei mit 130 Millionen Euro. “The consideration will consist of a combination of cash and Kalera shares. Under the terms of the agreement, &ever GmbH shareholders will receive EUR 21.6 million in cash and 27,856,081 Kalera shares at a subscription price of NOK 36.68. Kalera shareholders will own an 87% stake in the combined company, while current &ever GmbH shareholders will own 13%, on a fully-diluted basis”, teilt das Unternehmen mit. &ever wurde 2015 vom Vapiano-Gründer Mark Korzilius unter dem namen Farmers Cut ins Leben gerufen. &ever betreibt neben sogenannten In-Store Grow-Towers in Deutschland auch eine große Vertical Farming-Anlage in Kuwait. Mit einem ähnlichen Ansatz wie &ever ist Infarm unterwegs. Die Berliner dachten zuletzt über einen SPAC-IPO nach.

INVESTMENT

Chrono24


Der Wachstumsinvestor General Atlantic und Aglaé Ventures (gehört zur Familie Arnault, die Anteile an Christian Dior und LVMH hält) sowie die Altinvestoren Insight Partners und Sprints Capital investieren 100 Millionen Euro in Chrono24. Insgesamt flossen nun schon rund 200 Millionen Euro in die Jungfirma. Chrono24 wurde bereits 2003 von Andrej Maric und der Axess New Media GmbH gegründet. Seit März 2010 haben Dirk Schwartz und Tim Stracke, die Gründer von mentasys (heute pangora), beim Luxusuhren-Marktplatz das Kommando. “Chrono24 will das frisch eingesammelte Kapital nutzen, um seinen Wachstumskurs zu beschleunigen und international weiter zu expandieren, seine Präsenz auf bestehenden Märkten auszubauen und sein globales Team mit zusätzlichen Toptalenten zu verstärken”, teilt das Unternehmen mit. Rund 400 Mitarbeiter:innen wirken in Karlsruhe, Berlin, New York und Hongkong derzeit für Chrono24. Mehr über Chrono24

Parcel Perform 


Cambridge Capital, SoftBank Ventures Asia sowie die Altinvestoren Wavemaker Partners und Investible investieren 20 Millionen US-Dollar in Parcel Perform. Das Startup, das 2015 von den beiden Berlinern Dana von der Heide und Arne Jeroschewski in Singapur gegründet wurde, positioniert sich als “Cloud-basierte Zustellplattform für E-Commerce-Unternehmen”. Derzeit arbeiten 100 Mitarbeiter:innen für die Jungfirma. “Parcel Perform ist profitabel und wächst kontinuierlich. Der Umsatz ist seit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie um das Fünffache gestiegen”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Parcel Perform 

Afilio


 CommerzVentures und Speedinvest sowie die beiden Altinvestoren Cherry Ventures und Cavalry Ventures investieren 13 Millionen US-Dollar in Afilio. Beim Berliner InsurTech, das 2017 von  Till Oltmanns, Philip Harms und Richard Musiol gegründet wurde, dreht sich alles um die Erstellung und Verwaltung von Vorsorge- und Nachlassdokumenten. Cherry Ventures, Cavalry Ventures und einige Business Angels investierten zuvor bereits rund 4,5 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Afilio

Sunvigo


 Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), der Climate-Tech-Investor Übermorgen Ventures und ein nicht genanntes Family Office investieren 3 Millionen Euro in Sunvigo. “Zudem hat Sunvigo mit der Deutschen Kreditbank AG (DKB) einen weiteren Kreditrahmen über 2,5 Milionen Euro für die Finanzierung seiner Assets abgeschlossen”, teilt die Jungfirma mit. Das Startup aus Köln setzt seinen Kunden eine kostenlose Solaranlage aufs Dach. Im Gegenzug bietet Sunvigo, das von Michael Peters, Bastian Bauwens und Vigen Nikogosian gegründet wurde, seinen Kunden einen Stromvertrag an. Mehr über Sunvigo

Fyrfeed


Angel-Investoren wie Dan Phillips, Josef Arweck, Sven Rawe, Volker Asemann, Michael Naumann, Julius Göllner und Jochen Hummel investieren eine mittlere sechsstellige Summe in Fyrfeed. Das Startup aus Berlin, das von Thomas Lindemann aus Benjamin Zengler und Ehud Alexander Avner gegründet wurde, setzt auf einen “wissenschaftlichen Ansatz mit Künstlicher Intelligenz”, um Social Media-Inhalte zu generieren.

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#Zahlencheck – Studitemps wächst auf 94,7 Millionen Euro Umsatz

#Zahlencheck

Der Aufbau von Studitemps kostete bisher rund 28,7 Millionen Euro. Der Umsatz stieg in den vergangenen Jahren von 39,8 Millionen im Jahre 2016 auf zuletzt 94,7 Millionen. Für 2021 peilt das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 122 Millionen an.

Studitemps wächst auf 94,7 Millionen Euro Umsatz

Mittwoch, 11. August 2021VonAlexander Hüsing

Die Kölner Zeitarbeit-Jobbörse Studitemps, Zielgruppe Studenten, legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2020. Das Unternehmen erwirtschaftete im Berichtszeitraum einen Umsatz in Höhe von 94,7 Millionen Euro – nach rund 79 Millionen im Jahr zuvor. “Damit konnte die Gesellschaft ihre Umsatzerlöse um 20 % gegenüber dem Vorjahr steigern. Zwar folgten die saisonale Umsatzentwicklung und der Branchenmix aufgrund der wirtschaftlichen Umwälzungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie nicht den bekannten Zyklen, dennoch war die Gesellschaft dank schneller und flexibler Lösungen mit Blick auf das Gesamtergebnis wenig anfällig für die starken konjunkturellen Schwankungen”, teilt das Unternehmen mit. Vom Umsatzziel (100 Millionen) ist das Studitemps-Team somit nicht mehr weit weg.

Der Jahresfehlbetrag lag 2020 bei rund 1,6 Millionen Euro – nach rund 839.000 Euro im Jahr zuvor und einem Jahresüberschuss in Höhe von 39.560 Euro im Jahr 2018. Im Jahre 2020 wirkten intern bei Studitemps 397 Mitarbeiter beschäftigt (2019: 387). An externen Mitarbeitern kommen 7.190 hinzu (2019: 6.418). Der Personalaufwand lag im Berichtszeitraum bei 84 Millionen Euro – nach rund 70 Millionen im Jahr zuvor.

Die Planungen für 2021 sehen wie folgt aus: “Studitemps ist mit dem frühzeitigen Erkennen und der konsequenten Ausrichtung als HR-Technologie-Unternehmen zuversichtlich, auch im Jahr 2021 besser als der Marktdurchschnitt wirtschaften zu können. Die Gesellschaft plant für das Geschäftsjahr 2021 mit einem zweistelligen Umsatzwachstum auf EUR 122 Mio und einem adjusted EBITDA von rund EUR 12 Mio”.

Für das weitere Wachstum sicherte sich Studitemps zuletzt weitere 9,2 Millionen Euro. Das Unternehmen, das 2008 von Benjamin Roos und Andreas Wels (beide 2020 ausgestiegen) gegründet wurde, sammelte bis Ende 2020 rund 30 Millionen ein. Der Aufbau der Jungfirma kostete bereits 28,7 Millionen.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2019

* Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtsjahr TEUR 94.688 (Vorjahr: TEUR 78.964) – das entspricht einem Wachstum von 20% (Vorjahr: 7%). Das ursprünglich für das Geschäftsjahr 2020 geplante Umsatzwachstum konnte aufgrund der negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung nicht erreicht werden.


* Das adjusted EBITDA betrug im Berichtsjahr TEUR 3.780 (Vorjahr: TEUR 489). Somit konnte das adjusted EBITDA relativ und absolut deutlich gesteigert werden.


* Die Personalaufwandsquote lag im Berichtszeitraum mit 88,75% leicht über dem Vorjahresniveau (88,63%).


* Studitemps ist mit dem frühzeitigen Erkennen und der konsequenten Ausrichtung als HR-Technologie-Unternehmen zuversichtlich, auch im Jahr 2021 besser als der Marktdurchschnitt wirtschaften zu können. Die Gesellschaft plant für das Geschäftsjahr 2021 mit einem zweistelligen Umsatzwachstum auf EUR 122 Mio und einem adjusted EBITDA von rund EUR 12 Mio.


* Aus der in 2020 beschlossenen Kapitalerhöhung erfolgten im ersten Quartal 2021 Liquiditätszuflüsse i.H.v. TEUR 6.416. Am 24.03.2021 hat die Gesellschafterversammlung eine weitere Kapitalerhöhung beschlossen. In diesem Zusammenhang wurde eine weitere Zuführung zur Kapitalrücklage von TEUR 2.776 beschlossen.


* Die Liquidität der Gesellschaft ist von der starken Saisonalität des Geschäfts beeinflusst. Als liquiditätsunterstützende Maßnahme wird Factoring als Finanzierungsinstrument eingesetzt. Der Ankauf von Forderungen und die Übernahme des Delkredererisikos führt zu einer Reduzierung der Forderungsbestände und zu einer direkten Liquiditätszuführung.

Studitemps im Zahlencheck

2020: 94,7 Millionen Euro (Umsatz); 1,6 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)


2019: 
78,9 Millionen Euro (Umsatz); 838.728 Euro (Jahresfehlbetrag)


2018
: 73,9 Millionen Euro (Umsatz); 39.560 Euro (Jahresüberschuss)


2017: 57,8 Millionen Euro (Umsatz); 2,3 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)


2016: 39,8 Millionen Euro (Umsatz); 7,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)


2015: 30,7 Millionen Euro (Rohergebnis); 8,1 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)


2014: 24,5 Millionen Euro (Rohergebnis); 1,1 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)


2013: 14,9 Millionen Euro (Rohergebnis); 4,1 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)

#Brandneu – 5 neue Startups: Avotac, RobCo, Revotion, fandli, Catch Talents

#Brandneu

Es ist mal wieder Zeit für neue Startups! Hier wieder einige ganz junge Startups, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Startups vor: Avotac, RobCo, Revotion, fandli und Catch Talents.

5 neue Startups: Avotac, RobCo, Revotion, fandli, Catch Talents

Freitag, 16. Juli 2021VonTeam

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Avotac


Das Team von Avotac setzt auf einen “nachhaltigen und mikrobenresistenten Hygienehandschuh mit integrierter Schutz- und Transporthülle”. Das Unternehmen aus Freiburg, das von Franziska Bürkle und Peter Bürkle gegründet wurde, möchte so Müllberge, die durch Plastikhandschuhe entstehen, vermeiden.

RobCo


Das Münchner Startup RobCo, das einen modularen Industrieroboter anbietet, wurde 2020 von Roman Hölzl, Constantin Dresl und Paul Maroldt gegründet. “Durch die einzigartige Software sind sie innerhalb von Minuten einsatzbereit” verspricht das junge Unternehmen.

Revotion


Revotion aus Düsseldorf entwickelt ein smartes Steuerungs- und Infotainmentsystem für Caravans und Boote. Die Gründer schreiben dazu: “Unser Ziel ist es, jedes Gerät an Bord zu vernetzen und einheitlich über unser schickes, riesiges Touchdisplay zu steuern”.

fandli


fandli aus Berlin positioniert sich als “nachhaltiger Lieferdienst für Lebensmittel und Drogerieartikel”. Die Jungfirma bringt dabei alle Waren in “Pfandbehältern und mit Lastenrädern” zu seinen Kundinnen und Kunden. Der junge Lieferdienst wurde von Tim Wehrmeyer ins Leben gerufen.

Catch Talents


Das Kölner Unternehmen Catch Talents unterstützt mittelständische Unternehmen dabei, mehr passende Bewerbungen zu erhalten. Der passende Slogan dabei lautet: “Vorqualifizierte Bewerbungen – Vollautomatisch und ohne Mehraufwand”. Die Jungfirma wurde von Marco Verhoeven und Justin Bous gegründet.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock

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