Nachfolger mit Matter: Sonoff bringt das NSPanel Pro Gen 2

Sonoff bringt mit dem NSPanel Pro Gen 2 eine neue Steuerungszentrale für das Smart Home an den Start, das derzeit im Vorverkauf für 116,92 Euro erhältlich ist. Das Panel im Typ-86-Format verfügt über ein integriertes 2-Kanal-Relais, womit klassische Wandschalter direkt ersetzt werden können, ohne dass neue Kabel gezogen werden müssen.

Unter der Haube stecken 2 GB Arbeitsspeicher und 32 GB Flash Speicher, was genug Platz für Drittanbieter-Apps bietet. Nutzer können Anwendungen direkt über F-Droid installieren, um das Gerät beispielsweise als fest verbautes Display für Home Assistant zu verwenden, ganz ohne Root.

Für die Funkverbindung sind Dualband-WLAN und ein Zigbee-3.0-Gateway auf Basis des EFR32MG24 Chips von Silicon Labs an Bord. Dank der Funktion als Matter-Bridge lassen sich die verbundenen Zigbee-Geräte in Systeme von Apple, Google oder Amazon einbinden. Das Display erwacht per Annäherungssensor automatisch aus dem Stand-by und zwei Mikrofone kümmern sich um die Sprachbefehle.

Die Vorbestellungsphase läuft bis zum 11. Juni, wobei der Versand der Hardware bis zum 15. Juni erfolgen soll. Wer neben dem Panel noch andere Artikel bestellt, sollte diese separat ordern, da Sonoff die gesamte Lieferung erst verschickt, wenn das Panel vorrätig ist.

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Kindle Scribe Colorsoft im Test: Amazons buntes E-Ink-Tablet zwischen Notizblock und Lesegerät

Mit dem Kindle Scribe Colorsoft schickt Amazon nun das erste E-Ink-Tablet mit Farbdisplay ins Rennen, das gleichzeitig E-Reader und digitaler Notizblock sein möchte. Auf dem Papier klingt das nach der eierlegenden Wollmilchsau für alle, die viel lesen, gerne handschriftlich Notizen machen und dabei keine Lust auf das ständige Gewusel eines iPads haben. Ich habe das Gerät jetzt eine Weile im Alltag begleitet.

Design und Verarbeitung

Der vielleicht größte Sprung gegenüber dem letzten Scribe betrifft die Optik. Der breite, asymmetrische Rahmen ist Geschichte, das 11-Zoll-Display sitzt nun mittig im Gehäuse und macht das Tablet auf den ersten Blick deutlich gefälliger. Mit rund 400 Gramm und 5,4 Millimetern Bauhöhe ist das Gerät außerdem leicht und dünn genug, um es längere Zeit in einer Hand zu halten. Auch über Kopf zu lesen ist möglich, bei der Größe aber immer noch unhandlich.

Die Unibody-Rückseite aus Aluminium fühlt sich wertig an, die mattierte Front hat eine angenehm leicht raue Oberfläche. USB-C unten, Power-Button rechts direkt über dem magnetisch haftenden Stift: Ergonomisch geht das alles in Ordnung. Ich hätte den Stift aber lieber auf der Oberseite gehabt, da er mich beim Hochkant-Halten des Gerätes etwas stört. Wenn ihr das Gerät in den Rucksack packt, müsst ihr den Stift ohnehin separat lagern, da der Magnet logischerweise nicht so stark haftet.

Das Display

Das aufgebohrte Kaleido-3-Panel ist der eigentliche Star des Geräts. Im klassischen Schwarzweißmodus liefert das Display einen knackigen Kontrast und eine Schrift, die wirklich nah an gedrucktem Papier liegt. Auch in direkter Sonne bleibt alles ablesbar, das Frontlicht regelt sich automatisch und sauber. Hier muss man im Alltag praktisch nichts justieren.

Bei Farben muss man dagegen die Erwartungen anpassen. E-Ink-Farben sind systembedingt eher gedämpft, und auch der Colorsoft macht da keine Ausnahme. Ein oranger Marker wirkt eher bräunlich, satte Comic-Panels verlieren etwas an Wucht. Für Zeitungen, Graphic Novels mit reduzierter Palette oder farbliche Hervorhebungen in Notizen reicht es aber locker. Ich habe leider keinen Konkurrenten wie das reMarkable-Tablet hier, um zu vergleichen. Felix beschrieb es in seinem Test aber ähnlich. 

Wer also damit leben kann, dass die Farbe eher wie auf bedrucktem Zeitungspapier wirkt, bekommt ein sehr stimmiges Lesegefühl. Wer hingegen digitale Kunst erstellen oder farbgewaltige Manga genießen möchte, ist hier falsch.

Schreiben auf dem Gerät

Beim Schreiben zeigt der Colorsoft, warum es sich überhaupt lohnt, ein solches Spezialgerät zu kaufen. Die Reaktionszeit von 14 Millisekunden, die leicht raue Oberfläche und das aufgebohrte Quad-Core-SoC sorgen für ein flüssiges, direktes Schreibgefühl. Es kratzt minimal, der Strich erscheint ohne spürbare Verzögerung, und der Stift braucht weder Akku noch Kopplung. Eine Seite schreibt, die andere radiert, dazu eine frei belegbare Taste – mehr nicht. Einfach, aber vollkommen ausreichend.

Im Alltag eignet sich das Gerät besonders gut für PDFs. Dokumente landen per Send-to-Kindle in der Bibliothek und lassen sich direkt mit Anmerkungen versehen, ausfüllen oder durchstreichen. Selbst Kreuzworträtsel und Arbeitsblätter kann man damit bearbeiten. Das Ganze geht etwas besser von der Hand als auf dem iPad, weil man dort immer eine App starten muss.

Notizbücher lassen sich aus 30 Vorlagen zusammenstellen, und zwar seitenweise gemischt, bspw. zuerst freie Notizen, dann eine To-do-Liste, dann liniertes Papier. Gute Sache.

KI-Funktionen – Muss nicht unbedingt sein

Amazon spendiert dem Scribe eine ganze Reihe an KI-Werkzeugen. Handschrift glätten, Notizen zusammenfassen, eine durchsuchbare KI-Suche über alle Notizbücher hinweg – das alles ist direkt ins System integriert und spart den Umweg über externe Tools.

Die Ergebnisse sind in Ordnung, aber kein großer Sprung. Die Qualität der KI-Suche hängt stark von der Sauberkeit der eigenen Handschrift und der Fragestellung ab. Manchmal trifft sie gut, manchmal liest sie irgendwelchen Kauderwelsch. Ich würde diese Funktionen daher eher als praktische Dreingabe einstufen, nicht als Kaufgrund. Obendrein wird bei den KI-Funktionen, natürlich die Cloud bemüht. Für Local-First-Freunde ist das Tablet also ohnehin nix.

Sonst so?

Lasst mich das Ökosystem noch kurz erwähnen. Amazon legt einem nahezu jede Datei in den eigenen Walled Garden, inklusive etlicher Pflichtzustimmungen bei der Einrichtung. Der Export einzelner Notizseiten ist umständlich, weil das System gleich das ganze Dokument verschickt und das auch noch per Download-Link statt direkt als Datei. Auch die interne Sortierung von Büchern, PDFs und Notizen wirkt etwas hemdsärmelig. Sammlungen funktionieren nur eingeschränkt und eine richtig saubere Ordnerstruktur fehlt. Wer will, kann das Gerät mit Google Drive, Microsoft OneDrive oder OneNote verbinden. Wäre schön, wenn man auch einfach einen WebDav-Server einbinden könnte.

Eine Stärke des Gerätes ist der Akku. Amazon verspricht bis zu acht Wochen Lesezeit oder zwei Wochen Schreibzeit, und auch wenn man bei intensiver Nutzung deutlich darunter landet, bleibt das Gerät tagelang ohne Steckdose nutzbar. Spannender ist für mich aber der Fokus-Aspekt. Keine Apps, keine Notifications, keine Hintergrundgeräusche. Wer sich vom iPad oder Laptop dauerhaft ablenken lässt, wird hier zur Ruhe gezwungen, und genau das ist ein Vorteil.

Mein Fazit

Der Kindle Scribe Colorsoft macht vieles richtig. Schickes Design, schnelles Schreibgefühl, ein wirklich gutes Display und eine sinnvolle Mischung aus E-Reader und Notizblock. Im Alltag machte er sich beim Ausprobieren wirklich gut.

Gleichzeitig muss man aber auch feststellen, dass nicht alles so rosig ist. Mit 649 Euro für die 32-GB-Variante und 699 Euro für die 64-GB-Option ist der Spaß teuer. Die Farben sind dezent, der Export holprig, und Amazons Ökosystem-Klammer drückt manchmal etwas fest. Wer hauptsächlich Romane lesen möchte, fährt mit einem Paperwhite günstiger. Wer hauptsächlich zeichnen oder produktiv mit gemischten Dokumenten arbeiten will, ist beim iPad besser aufgehoben.

Für die richtige Zielgruppe, und das sind vermutlich notizverliebte Vielleser, die ihren Schreibtisch entrümpeln möchten, gerne in Farbe annotieren und mit dem Amazon-Kosmos leben können, ist der Colorsoft aber das aktuell rundeste Farb-E-Ink-Tablet auf dem Markt. Bei Kindles lohnt sich ohnehin immer der Blick in die Prime-Day-Angebote.

Bestseller Nr. 1

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PlayStation Plus im Mai: EA Sports FC 26, Wuchang: Fallen Feathers und Nine Sols dabei

Sony hat die Neuzugänge für PlayStation Plus im Mai bekannt gegeben. Ab Dienstag, dem 5. Mai, können sich alle PlayStation-Plus-Mitglieder drei Titel ohne Aufpreis sichern. Mit dabei sind EA Sports FC 26 für PS5 und PS4, das Soulslike Wuchang: Fallen Feathers für die PS5 sowie das 2D-Actionspiel Nine Sols für PS5 und PS4.

Gerade die Mischung finde ich diesmal ziemlich gut. Mit EA Sports FC 26 ist wieder ein großer Mainstream-Titel am Start, Wuchang bedient Fans fordernder Action-RPGs und Nine Sols dürfte für viele der heimliche Star im Paket sein. Für EA Sports FC 26 gibt es obendrein noch ein PlayStation-Plus-Icons-Pack als Bonus.

Die Spiele aus dem April könnt ihr nur noch bis Montag, den 4. Mai, eurer Bibliothek hinzufügen. Dazu gehören Lords of the Fallen, Tomb Raider I-III Remastered und Sword Art Online Fractured Daydream. Wer also noch nicht geklickt hat, sollte das zeitnah erledigen.

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Vanderplanki: E-Mai-Archivierung fortan mit neuer Lite-Version

Ja huch, das kommt etwas überraschend. Vanderplanki hatte ich ja schon vorgestellt, eine Mail-Archivierung für Linux, macOS und Windows. Startete kostenlos, wurde dann aus Gründen kostenpflichtig. Und nun? Gibt es wieder, wie bei Mail Store, eine Lite-Version, die etwas eingeschränkt ist, aber durchaus für viele völlig ausreichend. Vielleicht wollt ihr dem Ganzen ja eine (neue) Chance geben. Könnt ja meine Vorstellungen lesen – und ich habe auch mal das Changelog der neuen Version rausgezuppelt.

Eine nützliche Neuerung ist die Option, E-Mails nach der Archivierung direkt im Quell-Postfach zu löschen. Nutzer können hierfür eigene Kriterien festlegen, wobei die Funktion zur Sicherheit standardmäßig abgeschaltet bleibt. Bei den Archivierungs-Jobs gibt es nun mehr Flexibilität. Bisher ließen sich lediglich Ordner ausschließen. Jetzt können Anwender gezielt Ordner für die Sicherung auswählen und dabei entscheiden, ob Unterordner einbezogen werden oder nicht. Eine neue Schaltfläche zeigt zur Kontrolle die effektive Auswahl der Ordner an, die durch die gesetzten Regeln erfasst werden.

Der Entwickler hat zudem diverse Fehler behoben. Das Problem beim Abrufen von IMAP-Inhalten, das zu Fehlermeldungen bei doppelten Schlüsseln führte, sollte der Vergangenheit angehören. Auch Fehlermeldungen nach dem Aufwachen aus dem Ruhezustand wurden korrigiert. Ein spezifischer Bug, der den Neustart verhinderte, wenn Vanderplanki nach dem Öffnen von Dateien in externen Programmen nicht sauber beendet wurde, ist ebenfalls ausgemerzt. Das Update wird durch allgemeine Optimierungen und kleinere Fehlerbehebungen abgerundet. Wer das Werkzeug zur E-Mail-Sicherung nutzt, findet das Paket auf der offiziellen Seite.

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Strava: Ab sofort mit Physiotherapie als Aktivitätstyp

Die Sport-App Strava hat verlauten lassen, dass man einen neuen Aktivitätstyp an den Start bringt. Neben Läufen, Radtouren, Schwimmtrainings und Co. lassen sich jetzt auch Physiotherapie-Sessions aufzeichnen. Durch das Tracking der Erholungsphasen soll sich die Trainingsroutine ganzheitlicher gestalten lassen.

Durch den Aktivitätstyp Physiotherapie lassen sich Regeneration, Prähabilitation und Rehabilitation als gezieltes, strukturiertes Training betrachten, so Strava. Für viele gehört diese Aktivität zu Verletzungs- und Genesungsphasen mit dazu. Der Aktivitätstyp ergänzt die bereits mehr als 50 unterstützten Aktivitätstypen, wie Yoga, Krafttraining oder auch Pilates.

Als neue Funktion wird die App Recover Athletics unterstützt, die speziell für Mobilitäts-, Kraft- und Stabilitätstraining entwickelt wurde. Zudem ziehen sogenannte Recovery-Aktivitäts-Tags ein, damit Athleten ihre Aktivitäten mit Anmerkungen versehen und verfolgen können.

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